An den Ufern der Seine

Die magischen Jahre von Paris 1940 - 1950

Agnès Poirier

(55)
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Beschreibung

Vor dem Hintergrund weltgeschichtlicher Verwerfungen erlebt Paris in den Jahren 1940 bis 1950 seine Wiedergeburt: Mit großer Erzählkunst lässt Agnès Poirier den Flair und das geistig-künstlerische Leben in einer der aufregendsten Metropolen der Welt lebendig werden. Ein unvergleichlich inspirierendes Porträt einer ganzen Epoche, deren Errungenschaften unser Dasein und Lebensgefühl bis heute revolutionieren.

Im besetzten und im befreiten Paris trafen sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg die kreativsten Köpfe, die originellsten Stimmen und die leidenschaftlichsten Selbstdarsteller ihrer Generation. Sie brachen mit dem kapitalistischen System und errichteten eine antibürgerliche Gegenwelt. Bei Absinth, Pastis und Ersatzkaffee mit Sacharin fragten sie sich im Café de Flore: Wer bin ich? Wie können wir überleben? Wie wollen wir leben? Jetzt, heute, morgen, überhaupt. Mit unwiderstehlichem Charme und großer Sachkenntnis erzählt Agnès Poirier von den menschlichen Dramen, die die Entstehung großer Werke der Kunst und Literatur begleiteten: In dem magischen Jahrzehnt zwischen 1940 und 1950 wagten es de Beauvoir, Sartre, Giacometti, Picasso, Beckett, Koestler u.v.a., radikal anders zu denken, zu handeln, zu leben.
Was sie damals intellektuell und künstlerisch entfalteten, prägt noch heute unser Denken und unsere Lebensweise und beeinflusst uns bis in die Art, wie wir uns kleiden und uns geben. Agnès Poirier entführt uns mitten hinein in eine Stadt mit all ihren Leidenschaften, menschlichen Tragödien und künstlerischen Triumphen.

»Paris ist eine mythische Stadt, und fast keine Periode ist reicher an Mythen als das Jahrzehnt, das Agnès Poirier in ihrem ausgezeichneten Buch entfaltet.«
Daily Telegraph

»Agnès Poiriers umfangreiches Porträt, das die „magischen Jahre“ „An den
Ufern der Seine“ schildert, ist [...] keine Studie über Sartre oder die
Seine, sondern letztlich eine kaum verschleierte Liebeserklärung an
Simone de Beauvoir. In Abwandlung eines berühmten Sartre-Titels lässt
sich Poiriers Gelungene Geste so resümieren: Der Existenzialismus ist
ein Feminismus«
Eckhart Goebel, Die Welt, 20.04.2019

»"Die magischen Jahre von Paris 1940-1950" erzählt Poirier so spannend und real, dass der Leser sofort in Zeit und Charaktere eintaucht.«
P. M. History, Juli 2019

»Agnès Poirier [...] präsentiert mit ihrem Buch eine fesselnde Chronik der magischen Nachkriegsjahre«
Bernhard Windisch, Nürnberger Nachrichten, 08.06.2019

»Agnès Poiriers umfangreiches Porträt, das die „magischen Jahre“ „An den
Ufern der Seine“ schildert, ist [...] keine Studie über Sartre oder die
Seine, sondern letztlich eine kaum verschleierte Liebeserklärung an
Simone de Beauvoir. In Abwandlung eines berühmten Sartre-Titels lässt
sich Poiriers Gelungene Geste so resümieren: Der Existenzialismus ist
ein Feminismus«
Eckhart Goebel, Die Welt, 20.04.2019

»Agnès Poirier [...] erzählt extrem unterhaltsam, oft heiter beschwingt«
Alf Mayer, CulturMag, Mai 2019

»Dieses Buch lässt diese Zeit und ihre Protagonisten in grandioser Weise aufleben und die LeserInnen teilhaben an einer der wohl wichtigsten Perioden in einer der wohl ebenso wichtigsten Metropolen des 20. Jahrhunderts - als wäre man selbst dabei.«
Heiko Buhr, Lebensart, April 2019

»Paris muss man einfach besuchen, erleben, fühlen, riechen! Autorin Agnès Poirier nimmt uns mit auf diesen »Vorgeschmack«, mit ihrem eindrücklichen Rückblick auf ein Jahrzehnt der außerordentlichen Bewegung. Ein wunderbares Buch! Neben dem Reiseführer sollte man auch »An den Ufern der Seine« mitnehmen.«
Roland P. Poschung, kulturonline.ch, 12.03.2019

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 14.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-98381-4
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,4/12,2/3,2 cm
Gewicht 404 g
Originaltitel Left Bank. Art, Passion and the Rebirth of Paris 1940–50
Auflage 1. Auflage 2020
Übersetzer Monika Köpfer
Verkaufsrang 45752

Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
31
16
6
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2020
Bewertet: anderes Format

Paris von 1940-50, die Künstler und Denker treffen sich dort, sie diskutieren in Strassencafes über Politik, Gesellschaft und den Aufbruch in eine neue Zeit. Begleiten Sie Sartre, Beauvoir und viele andere Künstler.

Interessantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 02.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit der Rezension dieses Buches habe ich mich dieses Mal etwas schwer getan. Warum ? Es ist ein wirklich gutes Buch- aber ich konnte es nicht in einem Rutsch weglesen. Ich habe immer mal wieder Kapitel für Kapitel gelesen. Erstaunlich finde ich, wieviele interessante Menschen doch in diesem speziellen Jahrzehnt in Par... Mit der Rezension dieses Buches habe ich mich dieses Mal etwas schwer getan. Warum ? Es ist ein wirklich gutes Buch- aber ich konnte es nicht in einem Rutsch weglesen. Ich habe immer mal wieder Kapitel für Kapitel gelesen. Erstaunlich finde ich, wieviele interessante Menschen doch in diesem speziellen Jahrzehnt in Paris gewirkt und gelebt haben und in dieser Zeit die Pariser und dementsprechend auch französische Kultur mitgeprägt haben. Kultur war wichtig trotz der schlimmen Greueltaten, die geschahen. Vielleicht war sie auch eine spezielle Form der Gegenwehr. Ich wohne an der französischen Grenze und doch war es wieder mal erneut die Gelegenheit den Nachbar besser erfahren zu lernen. Tolles Buch für jeden der an Frankreich geschichtlich und kulturell interessiert ist.

Schillerndes Paris
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Agnès Poirier schreibt über das Paris der 1940er-Jahre. Elemente aus Kunst und Kultur, Politik und Philosophie, Literatur und Musik analysiert sie mal kritisch - mal augenzwinkernd. Die turbulente Weltmetropole geprägt von seiner Bohème wie Satre, de Beauvoir, Cocteau, Camus und Coco Chanel (um hier nur exemplarisch einige Künst... Agnès Poirier schreibt über das Paris der 1940er-Jahre. Elemente aus Kunst und Kultur, Politik und Philosophie, Literatur und Musik analysiert sie mal kritisch - mal augenzwinkernd. Die turbulente Weltmetropole geprägt von seiner Bohème wie Satre, de Beauvoir, Cocteau, Camus und Coco Chanel (um hier nur exemplarisch einige Künstler*-innen zu nennen) liest sich wie ein unterhaltsamer Schmöker. Wer die Romanbiografien aus der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Kultur“ gelesen hat, wird hier einige Bekannte wiedertreffen. Ein schönes Buch, dass mir Freude gemacht hat.


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