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Neue Irre - Wir behandeln die Falschen

Eine heitere Seelenkunde. Auf dem neuesten Stand der Forschung

Manfred Lütz

(6)
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Beschreibung


Das aktuelle Buch zur Weltlage!

Donald Trump in den USA, Kim Jong Un in Nordkorea, Jair Bolsonaro in Brasilien, weltweit scheint der Irrsinn zuzunehmen. Kann man etwas dagegen tun und sind die überhaupt wirklich verrückt? Was vor zehn Jahren noch eher Promis aus der zweiten Reihe betraf, hat es jetzt in die Chefsessel dieser Welt geschafft. Da war eine komplette Aktualisierung unvermeidlich. Der Irrsinn hat die Macht übernommen. Was sagt ein Psychiater dazu?

Aber auch Psychiatrie und Psychotherapie haben weitere Fortschritte gemacht. So bringt »Neue Irre!« den aktuellen Stand der Wissenschaft: Alle Psycho-Diagnosen, alle Psycho-Therapien und das in bewährt kurzweiliger und allgemeinverständlicher Form. Was ist Depression wirklich, was sind Angststörungen, was ist Schizophrenie, was tut man gegen Sucht, vor allem gegen die neuen Süchte und schließlich: Ist Burnout out? Der renommierte Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Lütz bringt Licht ins Dunkel des allgemeinen Wahnsinns.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 24.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-466-37268-3
Verlag Kösel
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,5 cm
Gewicht 400 g
Auflage 3
Verkaufsrang 114

Portrait

Manfred Lütz

Der studierte Arzt, Philosoph und Theologe Manfred Lütz wurde 1954 in Bonn geboren. 1979 erlangte er seine Approbation als Arzt, 1982 sein Diplom als Theologe. Mittlerweile ist Manfred Lütz Chefarzt eines psychiatrischen Krankenhauses und Mitglied in der "Päpstlichen Akademie für das Leben". Seit 1999 veröffentlichte er mehrere Bücher, in denen er sich, satirisch und humorvoll mit dem "Diät- Sadismus", "Dem Gesundheitswahn und dem Fitness- Irrsinn" und der katholischen Kirche befasst. Darüber hinaus ist Manfred Lütz als Berater großer Wirtschaftsunternehmen tätig und als Experte in TV und Radio bekannt. Seit 1995 ist er verheiratet und wohnt mit seiner Familie in der Nähe von Bonn.

Meinung der Redaktion

Der Autor versteht es, die absurde Logik des Alltags aufzuzeigen und dem Leser neue Denkansätze zu geben. Satirisch und witzig, gerade sein Buch über den Gesundheitswahn und Fitness- Irrsinn.

Artikelbild Neue Irre - Wir behandeln die Falschen von Manfred Lütz

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Aufschlussreich
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2020

„Neue Irre – wir behandeln die Falschen“ bietet eine gute Übersicht über „wirkliche“ psychische Erkrankungen, Entstehung, Diagnose und Therapie. Das Kern-Anliegen des Buches scheint zu sein, mit volkstümlichen, laienhaften Fehldiagnosen aufzuräumen, die da beispielsweise lauten, Trump sein ein Psychopath. Auf diesen Punkt wird... „Neue Irre – wir behandeln die Falschen“ bietet eine gute Übersicht über „wirkliche“ psychische Erkrankungen, Entstehung, Diagnose und Therapie. Das Kern-Anliegen des Buches scheint zu sein, mit volkstümlichen, laienhaften Fehldiagnosen aufzuräumen, die da beispielsweise lauten, Trump sein ein Psychopath. Auf diesen Punkt wird in der Einleitung kurz eingegangen, aber nicht mehr in der Zusammenfassung, wo das Thema noch mal aufgeriffen und abgerundet hätte werden müssen, schließlich ist es der große Aufmacher des Buches. Dass die vielen „Fehldiagnose“ (unbeliebte, populistische) Politiker oder Promis diffamiert, wird nicht thematisiert. Stellenweise scheint es darum zu gehen, zu zeigen, dass die Normalen den „Außergewöhnlichen“ das Leben schwer machen, sie in eine Schablone zwängen wollen. Nun, ich tue mir allein mit der Bezeichnung „Außergewöhnliche“ für psychisch Kranke schwer, weil es fast wie eine Auszeichnung, wie etwas Erstrebenswertes zu sein, sich die richtige Diagnose „schizophren“ oder „paranoid“ zu verdienen. Das kann aber natürlich nicht Ziel einer funktionierenden Gesellschaft sein, die ein Allgemeinmaß braucht, um funktionieren zu können. Lütz tut viel, im psych. Kranke von dem Stigma „Verrückt“ zu befreien, und das ist gut. Nach der Lektüre versteht man die Krankheitsbilder besser. Dennoch gibt viele Punkte, die man eingehend diskutieren könnte. Noch eine Anmerkung: Der Autor schreibt, er würde ironisch schreiben. Das ist an sich schön – aber in einer der Ironie völlig entwöhnten Gesellschaft in einem aufklärenden Sachbuch damit zu kommen, ist sehr gewagt. Teilweise fand ich es unangebracht bzw. missverständlich. Sprache und Stil sind sehr eingängig und leicht verständlich, auch für komplette Laien wie mich. Teilweise. Ist. Die. Syntax. Jedoch. Ein wenig. Zu einfach, denn statt Kommata werden vor Konjunktionen, die klassischerweise einen Nebensatz einleiten, ein Punkt gesetzt. So beginnen Sätze reihenweise mit „Und“, „aber“, „dennoch“, was auf mich sehr nervend wirkt, so, als würde man beim Lesen ständig stolpern. „Neue Irre – wir behandeln die Falschen“ bietet eine gute Übersicht über „wirkliche“ psychische Erkrankungen, Entstehung, Diagnose und Therapie. Das Kern-Anliegen des Buches scheint zu sein, mit volkstümlichen, laienhaften Fehldiagnosen aufzuräumen, die da beispielsweise lauten, Trump sein ein Psychopath. Auf diesen Punkt wird in der Einleitung kurz eingegangen, aber nicht mehr in der Zusammenfassung, wo das Thema noch mal aufgeriffen und abgerundet hätte werden müssen, schließlich ist es der große Aufmacher des Buches. Dass die vielen „Fehldiagnose“ (unbeliebte, populistische) Politiker oder Promis diffamiert, wird nicht thematisiert. Stellenweise scheint es darum zu gehen, zu zeigen, dass die Normalen den „Außergewöhnlichen“ das Leben schwer machen, sie in eine Schablone zwängen wollen. Nun, ich tue mir allein mit der Bezeichnung „Außergewöhnliche“ für psychisch Kranke schwer, weil es fast wie eine Auszeichnung, wie etwas Erstrebenswertes zu sein, sich die richtige Diagnose „schizophren“ oder „paranoid“ zu verdienen. Das kann aber natürlich nicht Ziel einer funktionierenden Gesellschaft sein, die ein Allgemeinmaß braucht, um funktionieren zu können. Lütz tut viel, im psych. Kranke von dem Stigma „Verrückt“ zu befreien, und das ist gut. Nach der Lektüre versteht man die Krankheitsbilder besser. Dennoch gibt viele Punkte, die man eingehend diskutieren könnte. Noch eine Anmerkung: Der Autor schreibt, er würde ironisch schreiben. Das ist an sich schön – aber in einer der Ironie völlig entwöhnten Gesellschaft in einem aufklärenden Sachbuch damit zu kommen, ist sehr gewagt. Teilweise fand ich es unangebracht bzw. missverständlich. Sprache und Stil sind sehr eingängig und leicht verständlich, auch für komplette Laien wie mich. Teilweise. Ist. Die. Syntax. Jedoch. Ein wenig. Zu einfach, denn statt Kommata werden vor Konjunktionen, die klassischerweise einen Nebensatz einleiten, ein Punkt gesetzt. So beginnen Sätze reihenweise mit „Und“, „aber“, „dennoch“, was auf mich sehr nervend wirkt, so, als würde man beim Lesen ständig stolpern. „Neue Irre – wir behandeln die Falschen“ bietet eine gute Übersicht über „wirkliche“ psychische Erkrankungen, Entstehung, Diagnose und Therapie. Das Kern-Anliegen des Buches scheint zu sein, mit volkstümlichen, laienhaften Fehldiagnosen aufzuräumen, die da beispielsweise lauten, Trump sein ein Psychopath. Auf diesen Punkt wird in der Einleitung kurz eingegangen, aber nicht mehr in der Zusammenfassung, wo das Thema noch mal aufgeriffen und abgerundet hätte werden müssen, schließlich ist es der große Aufmacher des Buches. Dass die vielen „Fehldiagnose“ (unbeliebte, populistische) Politiker oder Promis diffamiert, wird nicht thematisiert. Stellenweise scheint es darum zu gehen, zu zeigen, dass die Normalen den „Außergewöhnlichen“ das Leben schwer machen, sie in eine Schablone zwängen wollen. Nun, ich tue mir allein mit der Bezeichnung „Außergewöhnliche“ für psychisch Kranke schwer, weil es fast wie eine Auszeichnung, wie etwas Erstrebenswertes zu sein, sich die richtige Diagnose „schizophren“ oder „paranoid“ zu verdienen. Das kann aber natürlich nicht Ziel einer funktionierenden Gesellschaft sein, die ein Allgemeinmaß braucht, um funktionieren zu können. Lütz tut viel, im psych. Kranke von dem Stigma „Verrückt“ zu befreien, und das ist gut. Nach der Lektüre versteht man die Krankheitsbilder besser. Dennoch gibt viele Punkte, die man eingehend diskutieren könnte. Noch eine Anmerkung: Der Autor schreibt, er würde ironisch schreiben. Das ist an sich schön – aber in einer der Ironie völlig entwöhnten Gesellschaft in einem aufklärenden Sachbuch damit zu kommen, ist sehr gewagt. Teilweise fand ich es unangebracht bzw. missverständlich. Sprache und Stil sind sehr eingängig und leicht verständlich, auch für komplette Laien wie mich. Teilweise. Ist. Die. Syntax. Jedoch. Ein wenig. Zu einfach, denn statt Kommata werden vor Konjunktionen, die klassischerweise einen Nebensatz einleiten, ein Punkt gesetzt. So beginnen Sätze reihenweise mit „Und“, „aber“, „dennoch“, was auf mich sehr nervend wirkt, so, als würde man beim Lesen ständig stolpern.

Normal Irre, Wahnsinnig oder doch nur außergewöhnlich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 16.09.2020

Was ist normal, was ist irre? Wer legt das fest? Und kann man das eigentlich therapieren? Lauter Fragen, auf die das Buch eine Antwort weiß. Auch wenn es sich um ein schwieriges Thema handelt erläutert der bekannte Psychiater und Theologe Manfred Lütz dies mit einer großen Portion Humor. Die Themen werden sehr gut und verständl... Was ist normal, was ist irre? Wer legt das fest? Und kann man das eigentlich therapieren? Lauter Fragen, auf die das Buch eine Antwort weiß. Auch wenn es sich um ein schwieriges Thema handelt erläutert der bekannte Psychiater und Theologe Manfred Lütz dies mit einer großen Portion Humor. Die Themen werden sehr gut und verständlich beschrieben. Man muß auch nicht selber „Irre“ sein, um ein Gefühl für die Probleme der Menschen mit psychischen Erkrankungen zu bekommen. Am Anfang geht es um Wahnsinn und Blödsinn, ob behandelt werden muß und ggf. welche Therapieformen es gibt. Dann geht es ans Eingemachte: Von Suchterkrankungen über Schizophrenie bis hin zu den manisch depressiven – für alle ist etwas dabei. Natürlich ist die Aufzählung auf die häufigsten Krankheiten begrenzt. Einziger „negativer“ Punkt: Das Buch wirbt mit ein paar Politikern, bei denen man sich zurecht fragt, ob diese nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Auf diese wird nur am Anfang des Buches eingegangen, aber später nicht mehr. Deshalb bin ich da nicht wirklich weitergekommen in diesem Punkt. Sehr schade. (Für mich haben alle der genannten Politiker einen mächtigen Schatten. Professionelle Betrachtung hin oder her…) Aber… … „Sind Sie selbst, […], normal oder außergewöhnlich? […]. Sie müssen nach meiner Überzeugung zur Gruppe der außergewöhnlichen Menschen gehören. Denn wer Bücher kauft, gehört schon zu einer Minderheit, und wer Bücher sogar liest und sie nicht bloß verschenkt, der ist nun wirklich nicht normal.“ (S. 196) Fazit: Kurzweilig und auf den Punkt gebracht, dabei nie die Prise Humor vergessen! Ich habe nun meine Diagnose vorliegen: ich bin normal irre

informativ, aufklärend und humorvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Kyritz am 16.09.2020

Was ist normal? Ab wann spricht man von einer Abweichung von der Norm? Sind die Normalen nicht auch wenig irre? In diesem kurzen Abriss über die Entwicklung der Psychiatrie und ihren Behandlungsmethoden erfährt man, wie es über die Jahrhunderte zu einem Wandel im Umgang mit Menschen in Extremsituationen gekommen ist. Es werden n... Was ist normal? Ab wann spricht man von einer Abweichung von der Norm? Sind die Normalen nicht auch wenig irre? In diesem kurzen Abriss über die Entwicklung der Psychiatrie und ihren Behandlungsmethoden erfährt man, wie es über die Jahrhunderte zu einem Wandel im Umgang mit Menschen in Extremsituationen gekommen ist. Es werden nicht nur die verschiedensten Störungen und Beeinträchtigungen geschildert und mit Beispielen verdeutlicht sondern auch mögliche Behandlungsmethoden bzw. Lösungsansätze dargestellt. So ist nicht jeder der aktuell an einer Störung erkrankt ist auch unglücklich. Auch das Thema Süchte wird behandelt. Am Ende des Buches bittet der Autor eindringlich um mehr Toleranz für Menschen mit Beeinträchtigungen, da diese das Leben wenn auch manchmal anstrengender aber auch um einiges bunter machen. Der Autor schafft es mit seinen flotten und humorvollen Schreibstil, den Leser für das Thema Psychiatrie zu sensibilisieren und räumt so ganz nebenbei mit Vorurteilen auf. Denn was Normal ist liegt im Auge des Betrachters. Und nicht jede Abweichung von der Norm ist auch gleich krankhaft sondern einfach nur normal. Vielmehr gibt es Menschen die gewisse moralische Ansichten einfach ignorieren. Nach einem flotten Ritt durch die Geschichte der Psychiatrie und ihrer Entwicklung widmet er sich den verschiedenen „Krankheitsbildern“. Wobei er auch zu bedenken gibt das nicht selten eine Diagnose ein Stigma mit sich bringt. Und ja die meisten Erkrankungen bzw. Leiden sind heilbar durch Therapie oder aber Medikamente. Besonders schön fand ich, dass der Autor zu jeder Beeinträchtigung ein Praxisbeispiel gebracht hat. Als Leser kann man seinen Horizont mit dieser Lektüre nicht nur erweitern sondern man wird für verschiedene Themen sensibilisiert und ist mit leichtfertigen Äußerungen doch differenzierter und vorsichtiger. Fazit: Wenn sich jemand einen Überblick verschaffen will kann ich ihm/ihr dieses Buch nur empfehlen. Da es kurz und verständlich auch für Leihen erklärt wie sich manche Krankheitsbilder auswirken und man eben auch sensibilisiert wird. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung für den Einstieg in die Thematik.

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