Nach oben führt auch ein Weg hinab

April Wynter

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Beschreibung

Maddys Leben ist ein Albtraum: Durch das Abitur gefallen, keinen Job gefunden und jetzt soll sie auch noch den Sommer bei ihrem Vater in Kanada verbringen, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als sie ein Angebot erhält, als Influencerin für eine Agentur zu arbeiten, wittert sie die Chance ihres Lebens. Ein Roadtrip durch die Rocky Mountains soll ihre Karriere voranbringen. Blöd nur, dass sie auf ihren im Rollstuhl sitzenden Großvater aufpassen muss …

Ein Roman über den Druck der sozialen Medien. Den Unterschied der Generationen. Und der Liebe zu einem Land voller Tannenbäume, Grizzlybären und türkisblauen Seen.

Als Weltenwandlerin bekannt, reist April Wynter nicht nur durch unsere fünf Kontinente, sondern erweckt mit ihren Büchern neue Welten zum Leben. In ihren Geschichten verarbeitet sie die Eindrücke und Erfahrungen ihrer Reisen und beschäftigt sich besonders mit den Fragestellungen der Generation Y.
Wenn sie nicht gerade auf Weltreise ist, lebt sie in der einzigen Stadt, die zwischen Rhein und Mosel liegt, verbringt ihre Freizeit mit Tieren auf dem Bauernhof oder verliert sich in einer der unzähligen Bücherwelten.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber April Wynter
Seitenzahl 330
Altersempfehlung 12 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 08.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96698-331-0
Verlag Nova Md
Maße (L/B/H) 21,1/14,8/2,7 cm
Gewicht 379 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Witzig und berührend zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Weyhe am 22.12.2020

Maddy lebt eigentlich in Köln bei ihrer Mutter, wird aber über die Ferien für sechs Wochen zu ihrem Vater nach Kanada geschickt, zu dem sie schon seit Jahren keinen wirklichen Kontakt mehr hat. Und dabei ist sie doch gerade dabei, ihre Followerzahl zu steigern, um als Influencerin durchzustarten. Ein wortkarger Vater und ein krä... Maddy lebt eigentlich in Köln bei ihrer Mutter, wird aber über die Ferien für sechs Wochen zu ihrem Vater nach Kanada geschickt, zu dem sie schon seit Jahren keinen wirklichen Kontakt mehr hat. Und dabei ist sie doch gerade dabei, ihre Followerzahl zu steigern, um als Influencerin durchzustarten. Ein wortkarger Vater und ein kränkelnder Großvater sind da nur hinderlich. Doch die kanadischen Rocky Mountains bieten die perfekte Landschaft für instataugliche Selfies und Maddy kann ihren Großvater zu einem Roadtrip überreden, während ihr Vater auf Geschäftsreise in Vancouver ist. Die Reise wird nicht nur für Maddy und Grandpa Stan zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dieses Buch geht direkt ins Herz. Maddy wirkt am Anfang wie ein klischeehafter, selbstsüchtiger Teenager, der nur eines im Kopf hat: Likes sammeln und berühmt werden. Sie scheint ihre Freizeit nicht nach dem zu gestalten, was sie gerne möchte, sondern nach dem, was im Internet gut ankommen wird. Doch je mehr Zeit Maddy und Grandpa nicht nur in den Rocky Mountains sondern auch miteinander verbringen, je mehr Maddy anfängt, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen, desto mehr wächst sie einem ans Herz. Man möchte die Augen verdrehen, wenn ihre größte Sorge auf dem Campingplatz die fehlende Steckdose für das Glätteisen ist und dennoch: auch wenn man Maddys Meinung nicht teilt - die Autorin schafft es, dass man trotzdem Verständnis für die junge Frau aufbringt. Man verurteilt nicht, man fühlt mit. Ich musste das Buch zwischenzeitlich weglegen. Nicht, weil es mir nicht mehr gefallen hat, sondern weil ich nicht wollte, dass es endet. Ich hatte mich gerade so an Maddy und Stan gewöhnt und dann sollte ich schon Abschied nehmen? Auf keinen Fall und natürlich habe ich dann doch wieder schnell zum Buch gegriffen, um weiter zu lesen. Die Geschichte ist nicht einfach nur Roadtrip oder nur Kritik an Social Media oder nur eine Erzählung über eine Reise zu sich selbst. Es ist das alles und noch viel mehr, ohne überfrachtet zu wirken. Die Liste meiner Jahreshighlights 2020 wurde um einen Titel erweitert.

Eine fantastische und berührende Reisegeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 27.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Maddy reist nach Kanada um den Sommer bei ihren Vater zu verbringen. Aber Bock hat sie nicht. Eine Reise, ungewöhnlich, fantastische und berührend. Sie lässt sich flüssig lesen, ist toll geschrieben. Man ist erfreut, traurig, getrennt und gleichzeitig. Ein toller Bericht mit zusätzlichen Infos. Aber lest selber. Aufgefallen is m... Maddy reist nach Kanada um den Sommer bei ihren Vater zu verbringen. Aber Bock hat sie nicht. Eine Reise, ungewöhnlich, fantastische und berührend. Sie lässt sich flüssig lesen, ist toll geschrieben. Man ist erfreut, traurig, getrennt und gleichzeitig. Ein toller Bericht mit zusätzlichen Infos. Aber lest selber. Aufgefallen is mir das Buch aufgrund des ungewöhnlichen Titels, das Cover ist toll gewählt und passt hervorragend zu dem Buch. Das Buch umfasst auf meinem E-Book Reader 26 Kapitel auf 275 Seiten. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.

Überraschungshighlight
von siraelia aus Hamburg am 30.08.2020

„Nach oben führt auch ein Weg hinab“ ist April Wynters Debüt und dabei ein wirklich gelungenes, welches sie selbst verlegt hat. Neben einem richtig gelungen Cover ist der Inhalt durch QR-Codes bereichert, die weitere Informationen zu den jeweiligen Inhalten liefern. Diese Interaktivität und Weiterführung der Geschichte ist wirkl... „Nach oben führt auch ein Weg hinab“ ist April Wynters Debüt und dabei ein wirklich gelungenes, welches sie selbst verlegt hat. Neben einem richtig gelungen Cover ist der Inhalt durch QR-Codes bereichert, die weitere Informationen zu den jeweiligen Inhalten liefern. Diese Interaktivität und Weiterführung der Geschichte ist wirklich etwas Besonderes! Vor allem, weil es in dem Buch u.a. auch um eine mögliche Abhängigkeit von Social Media geht. Und das ist nicht das einzige Thema, welches die Autorin wohlverpackt in einen überaus spannenden Road Trip durch die kanadischen Nationalparks in den Rocky Mountains präsentiert. So werden die verschiedensten Themen sehr gut eingebunden und in eine Geschichte um Familie, Zugehörigkeit und dennoch zu entwickelte Eigenständigkeit und Identitätssuche präsentiert. Wer eine Lektüre sucht, die zum Nachdenken, mitfiebern und auch sich über gewissen Entscheidungen zu ärgern anregt, ist hier genau richtig aufgehoben. Dazu hat mir der Schreibstil, der sich auf Augenhöhe der Protagonistin und somit der Leserzielgruppe befindet, sehr gut gefallen. Das ist ein Buch, welches ich jedem jungen Menschen sehr empfehlen kann. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Autorin genau weiß, wovon sie schreibt, da sie selbst diese Reise durch die Rocky Mountains unternommen hat und so viel lokales Wissen einbinden konnte.


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