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Der letzte Satz

Roman

Robert Seethaler

(60)
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Beschreibung

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise – das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach „Das Feld“ und „Ein ganzes Leben“ der neue Roman von Robert Seethaler.

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
"Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt.

Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane "Der Trafikant" (2012) und "Ein ganzes Leben" (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. 2018 ist sein neuer Roman "Das Feld" erschienen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 03.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26788-6
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/2 cm
Gewicht 221 g
Auflage 2
Verkaufsrang 5

Buchhändler-Empfehlungen

kleines, sehr feines Lesevergnügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

„Mahler fröstelte, eine leichte Brise war aufgekommen. Vielleicht machte die Amerika Fahrt, um Zeit gutzumachen. Aber welche Zeit? Das Meer lag immer noch still.“ Alleine und schon todkrank sitzt Gustav Mahler am Schiffsdeck und schaut aufs Meer. Auf dem Weg von New York nach Europa, seiner letzten Reise, reflektiert er Stationen seines Lebens.

Michaela Janu, Thalia-Buchhandlung Kapfenberg

Die letzte Reise, vom schwer kranken und vom Leben gekennzeichneten Gustav Mahler, über den Ozean. Er denkt nach über sein Leben, seine Frau, die Musik, was gut und schlecht war. Interessante Entwicklung von Mahler auf seiner letzten Reise. Schöne Geschichte!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
60 Bewertungen
Übersicht
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Gustav Mahlers letzte Reise!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2020

Auf einem Schiff von USA nach Europa sitzt Gustav Mahler an Deck und schaut aufs Meer. Seine Gesundheit ist angeschlagen und es wird seine letzte Reise sein. Er schaut aufs Meer und läst sein Leben Revue passieren. Es geht um die Liebe: die Liebe zu Alma, seinen Töchtern und zur Musik. Seethaler ist Meister der relativ kurzen Fo... Auf einem Schiff von USA nach Europa sitzt Gustav Mahler an Deck und schaut aufs Meer. Seine Gesundheit ist angeschlagen und es wird seine letzte Reise sein. Er schaut aufs Meer und läst sein Leben Revue passieren. Es geht um die Liebe: die Liebe zu Alma, seinen Töchtern und zur Musik. Seethaler ist Meister der relativ kurzen Form. Er schafft es mit wenig Worten ein ganzes Leben zu erzählen, ein wichtiges noch dazu. Wer gerne Hörbücher hört sollte sich die Geschichte, von Matthias Brandt gelesen, anhören. Er lies großartig.

Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 07.08.2020

Auf der "Amerika" tritt Gustav Mahler seine letzte Reise an. Das Engagement an der Metropolitan Opera in New York ist beendet und er fährt mit seiner Frau Alma und der kleinen Tochter Anna auf dem Schiff wieder zurück nach Europa. Bereits seit längerem ist er krank und er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Während er a... Auf der "Amerika" tritt Gustav Mahler seine letzte Reise an. Das Engagement an der Metropolitan Opera in New York ist beendet und er fährt mit seiner Frau Alma und der kleinen Tochter Anna auf dem Schiff wieder zurück nach Europa. Bereits seit längerem ist er krank und er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Während er auf dem Deck in einem nur für ihn reservierten Bereich sitzt und von einem Bootsjungen versorgt wird, erinnert er sich an vergangene Zeiten. Sein Leben als kleiner Junge, wie er seine wunderschöne junge Frau kennengelernt hat, an seine Töchter Anna und vor allem an Maria, die als Kind verstarb, an die Zeit in der Sommerfrische in denen er im Gartenhaus komponierte, an die Proben, an die Unzulänglichkeiten der Musiker, an Erfolge und Missstimmungen und seine eigenen Ängste und Fehler. Alma, die für ihn viel zu jung ist und sich nach einem anderen Leben gesehnt hat, die wenige Zeit, die er mit ihr verbracht hat. Der Roman wechselt immer wieder die Zeiten, manchmal mitten im Satz, dennoch fällt es leicht, den Gedankengängen zu folgen. Der Schreibstil ist außergewöhnlich gut. Ob es mehr ein Roman oder die Lebensgeschichte Mahlers den Fakten entspricht kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall macht die Handlung neugierig auf die Musik Gustav Mahlers. Es ist nur ein kleines Büchlein mit wenigen Seiten, der Inhalt ist ein richtiges Kleinod.

Melancholie & Mahler
von einer Kundin/einem Kunden aus Maihingen am 07.08.2020

„Das Meer lebt, dachte er. Man muss nur lang genug stillstehen, um es atmen zu fühlen.“ Ich bin ein großer Fan von Robert Seethaler, „Der Trafikant“ & „Ein ganzes Leben“ zählen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Auf seinem neuen Roman freute ich mich, war aber auch ein bisschen skeptisch, denn zu sagen, dass ich mich fü... „Das Meer lebt, dachte er. Man muss nur lang genug stillstehen, um es atmen zu fühlen.“ Ich bin ein großer Fan von Robert Seethaler, „Der Trafikant“ & „Ein ganzes Leben“ zählen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Auf seinem neuen Roman freute ich mich, war aber auch ein bisschen skeptisch, denn zu sagen, dass ich mich für Gustav Mahler interessiere, wäre gelogen. Ich weiß wer er ist & kann seinen Stücken entnehmen, dass ihm die Melancholie, die Seethaler in seinen Texten transportiert, nicht fremd war. Nachdem ich „Der letzte Satz“ gelesen habe, muss ich sagen: ich bin immer noch skeptisch. Ich bin hin- & hergerissen. Beim Trafikanten zBsp. stört es mich nicht, dass mit Sigmund Freud eine reale Person zur Figur eines fiktiven Romans wird, da er nicht Zentrum der Fiktion ist sondern eher dem Protagonistin in seiner Funktion als Psychoanalytiker zur Seite steht. In „Der letzte Satz“ aber wird eben Mahler zum Protagonisten (Freud übrigens hat auch einen Gastauftritt) & das funktioniert für mich nicht immer. Die Sprache Seethalers passt wunderbar, um auf ein Leben zurückzublicken, die schönen & die traumatisierenden Momente Revue passieren zu lassen & zu reflektieren, melancholisch & atmosphärisch. Aber manche Dialoge wirken – obwohl ich die realen Biografien nicht kenne – leicht gekünstelt. Nicht die Unterhaltungen mit dem Schiffsjungen, dafür aber die Gespräche mit seiner Frau Alma. Im Feuilleton & bei den Mahler-Fans kommt der Roman scheinbar weniger gut an; es wird kritisiert, dass Seethaler versuche den Menschen & nicht das Genie zu portraitieren. Ich bin absolut dafür, den Menschen hinter dem musikalischen Ausnahmetalent zu zeigen, glaube aber, mir hätte es besser gefallen, wenn er sich von Mahler sozusagen „anonym“ hätte inspirieren lassen; seinen Protagonisten namenlos gelassen hätte. Und/oder dem Jungen, der für mich die interessanteste Figur war, mehr Platz eingeräumt hätte. Dennoch ein 3,5 Sterne-Buch für mich.

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