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Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Roman

Elena Ferrante

(53)
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Beschreibung

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?
Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt..
Karin Krieger übersetzt vorwiegend aus dem Italienischen und Französischen, darunter Bücher von Claudio Magris, Anna Banti, Armando Massarenti, Margaret Mazzantini, Ugo Riccarelli, Andrea Camilleri, Alessandro Baricco und Giorgio Fontana. Sie war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und erhielt 2011 den Hieronymusring.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 415
Erscheinungsdatum 29.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42952-5
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,3/13,5/4 cm
Gewicht 519 g
Originaltitel La vita bugiarda degli adulti
Auflage 1
Übersetzer Karin Krieger
Verkaufsrang 34

Buchhändler-Empfehlungen

Erwachsen werden

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Bereits die 4-teilige Roman Serie hat mich begeistert. Ihr neues Werk bringt uns wieder nach Neapel. Sie schafft es wieder für mich Neapel so zu beschreiben als wäre ich da. Es geht um das Erwachsene werden  und um Veränderungen. Um die Familie, und das diese oft nicht ganz die Wahrheit sagen. Die Charaktere wieder einzigartig und liebenswert. Leseempfehlung! Keine Zeit zum Lesen? Weil die Bügelwäsche wartet! Probieren Sie doch einfach mal unser Angebot für ein Hörbuch Abo. Eva Mattes liest die Bücher von E. Ferrante.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
21
19
12
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2020
Bewertet: anderes Format

Eine Familiengeschichte in Neapel. Elena Ferrante zieht ihre Leser in einen altbekannten Sog hinein - hoffentlich werden weiter Bücher dieser Art bald folgen!

Brillantes Portrait des Erwachsenwerdens
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.09.2020

Giovanna wächst in behüteten Verhältnissen auf, ihre Eltern sind Akademiker und schenken ihr Aufmerksamkeit und Liebe. Als ihr Vater sie jedoch mit seiner verhassten Schwester vergleicht, ist das ein tiefer Schlag für das junge Mädchen, das von nun an mehr über diese ihr unbekannte Schwester und die Vergangenheit ihres Vaters er... Giovanna wächst in behüteten Verhältnissen auf, ihre Eltern sind Akademiker und schenken ihr Aufmerksamkeit und Liebe. Als ihr Vater sie jedoch mit seiner verhassten Schwester vergleicht, ist das ein tiefer Schlag für das junge Mädchen, das von nun an mehr über diese ihr unbekannte Schwester und die Vergangenheit ihres Vaters erfahren möchte. Mit neuen Begegnungen lernt Giovanna eine gänzlich andere Welt kennen und weitere Enthüllungen stellen alles, was sie kennt und liebt, auf den Kopf. Mit dieser Coming of Age Geschichte ergründet Elena Ferrante die Entdeckungen, Sorgen und Abgründe eines Teenager-Lebens mit einer Ungeschminktheit und Unbarmherzigkeit, die nichts schönmalt und schmerzhaft intensiv und realistisch ist. Ihre Charaktere sind komplex und vielschichtig, bewegen sich durch ein Auf und Ab von schönen und hässlichen Entwicklungen und kämpfen alle mit ihren eigenen Dämonen. Das Lügenhafte Leben der Erwachsenen beschäftigt sich vor allem mit der Selbstfindung auf dem Weg zum Erwachsenwerden und der Enttäuschung, die damit einhergeht, wenn man realisiert, dass die Erwachsenenwelt voller Lügen und Unvollkommenheit sein kann. Giovannas Gedanken, Gefühle sind Handeln sind so lebensnah, dass ich mich beim Lesen diverse Male an Gemütszustände aus meiner Pubertät erinnert fühlte (besonders die, an die man sich nicht gern erinnern möchte). Mit Sicherheit ist Ferrantes neues Buch ein Werk, das noch lange nachwirken wird und den Weg zurück in die Gedanken findet. Zwar war der Anfang ein wenig langsam und die Geschichte brauchte etwas, um Fahrt aufzunehmen, doch das ist es dann vollkommen wert!

Der Weg zum Erwachsenwerden
von einer Kundin/einem Kunden aus Kerpen am 17.09.2020

Als die 13-jährige Giovanna ihren Vater dabei belauscht, wie dieser sie mit der gehassten Tante Vittoria vergleicht, ist sie am Boden zerstört. Doch kurz darauf beschließt sie, dass die diese Tante, zu der ihre Familie keinen Kontakt hat, kennenlernen möchte. Doch das Kennenlernen und die spätere Beziehung entwickeln sich ganz a... Als die 13-jährige Giovanna ihren Vater dabei belauscht, wie dieser sie mit der gehassten Tante Vittoria vergleicht, ist sie am Boden zerstört. Doch kurz darauf beschließt sie, dass die diese Tante, zu der ihre Familie keinen Kontakt hat, kennenlernen möchte. Doch das Kennenlernen und die spätere Beziehung entwickeln sich ganz anders als sich das Giovanna vorgestellt hat. Zwischen ihr und der Tante entsteht eine merkwürdige Freundschaft, die Giovannas Weg ins Erwachsenwerden sehr prägt und ihre wohlbehütete Welt auf den Kopf stellt. Giovanna ist eine recht eigenwillige Person, die mir als Leserin nicht unbedingt sympathisch war. Allerdings fand ich sie mit ihren Gedanken und Gefühlsschwankungen sehr realistisch gezeichnet, sodass ich mich gut in sie hereinversetzen konnte. Was mich nicht völlig gestört hat, mit dennoch stark aufgefallen ist: Ein bisschen scheint es so, als wäre Giovanna eine gemischte Version von Lila und Elena aus der Neapolitanischen Saga. Das ist etwas schade, da mir viele Gedankenstränge dadurch bereits bekannt vorkamen und mich manchmal etwas gelangweilt haben. Wie immer schafft es Elena Ferrante mich nach nur wenige Seiten in die Welt von Neapel einzusaugen und mir das Gefühl zu vermitteln, ich wäre dabei. Das rechne ich der Autorin sehr an und ist wahrscheinlich auch mit der Grund für ihren großen Erfolg. Die Story an sich ist nicht sonderlich spannend oder außergewöhnlich: Die Probleme eine pubertierenden Teenies, Familienprobleme, finanzielle Unterschiede – davon haben wir vermutlich alle schon oft gelesen. Doch dank der unheimlich lebensnahen Sprache und der dichten Atmosphäre habe ich das Buch sehr gerne gelesen.


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