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Unberechenbar

Das Leben ist mehr als eine Gleichung

Harald Lesch, Thomas Schwartz

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Beschreibung

Gibt es eine perfekte Gesellschaft? Nein. Aber in welcher Gesellschaft wollen wir leben – vor allem, wenn es schwierig wird? Helfen da Physik, Mathematik oder die Wirtschaft? Harald Lesch und Thomas Schwartz analysieren mit Scharfsinn und Witz, welche Missstände und Fehlentwicklungen uns beschäftigen. Viel wichtiger aber: Sie begnügen sich nicht mit Krisen-Gejammer, sie wollen mehr. Ihre Schlüsse sind wissenschaftlich präzise, sie entlarven Verschwörungstheorien und Vorurteile, und stellen konkrete Forderungen, an Politik, Wirtschaft und jeden einzelnen. Pointiert und vor allem kreativ erklären Lesch und Schwartz, weshalb das Dorf-Prinzip hilft, singen das Lob der Grenze und lassen eine Freiheit fühlen, die Dialekt spricht und Raum gibt. Ein faszinierendes und bahnbrechendes Buch – ein Buch so unberechenbar wie das Leben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 02.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-451-39385-3
Verlag Herder
Maße (L/B/H) 19,5/12,6/2,2 cm
Gewicht 267 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 161

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Lesenswerte Gedanken
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahrensburg am 19.11.2020

Was kommt auf die Gesellschaft zukünftig zu? Wie kann man mit Krisen (wie der jetzigen Corona-Pandemie) umgehen? Wie können uns Bilanzen und Prognosen helfen? Tief in uns wünschen wir uns oft eine Absicherung und hoffen mit unseren Unsicherheit besser umgehen zu können. Doch ist das Leben so (oder überhaupt) berechenbar? Und was... Was kommt auf die Gesellschaft zukünftig zu? Wie kann man mit Krisen (wie der jetzigen Corona-Pandemie) umgehen? Wie können uns Bilanzen und Prognosen helfen? Tief in uns wünschen wir uns oft eine Absicherung und hoffen mit unseren Unsicherheit besser umgehen zu können. Doch ist das Leben so (oder überhaupt) berechenbar? Und was macht uns zu einer perfekten Gesellschaft? Die Autoren Harald Lesch und Thomas Schwartz haben ein informatives, unterhaltsames und vor allem humorvolles Buch geschrieben, dass den Leser an einigen Stellen zum Nachdenken anregt. Harald Lesch, Astrophysiker und Fernsehmoderator, und Thomas Schwartz, Theologe, haben ein sehr eindrucksvolles Buch geschrieben, das es in dieser Form so noch nie gab. Auf den Spuren von Goethe und Schiller wandelnd, gehen sie mit dem Leser in der Geschichte spazieren, um die Gesellschaft von heute und ihre Entwicklung besser verstehen zu können. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das lag zum einen an dem guten Schreibstil der Autoren und an dem informativen, historischen und persönlichen Inhalt. "Unberechenbar" bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen mit so vielen klugen Ansätzen, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Sehr empfehlenswert!

Warum die Rechnung nicht immer auch ein Ergebnis braucht,...
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 14.11.2020

Die beiden Autoren kritisieren hier recht deutlich Entwicklungen und Ist-Zustände wie Turbokapitalismus, Ökonomisierung unserer Welt oder auch die mit der Schneller-Besser-Weiter-Denke einhergehende Reduktion des Menschen auf sein Funktionieren. Sie werfen einen Blick auf unser heutiges Just in Time Handeln, das sie Streckengesc... Die beiden Autoren kritisieren hier recht deutlich Entwicklungen und Ist-Zustände wie Turbokapitalismus, Ökonomisierung unserer Welt oder auch die mit der Schneller-Besser-Weiter-Denke einhergehende Reduktion des Menschen auf sein Funktionieren. Sie werfen einen Blick auf unser heutiges Just in Time Handeln, das sie Streckengeschäftsmentalität nennen, und hinterfragen unseren ausufernden Technikwahn. Sie zeigen zudem Grenzen auf, demonstrieren anschaulich, warum es nicht gelingen kann, menschliches Zusammenleben rein mit mathematischen Gleichungen berechnen zu wollen, und erläutern, welches Risiko es in sich birgt, wenn physikalische Gesetze zu Handlungsmaximen erhoben werden und Berechenbarkeit über alles gestellt wird, denn genau das sind die Paradigmen, die unser heutiges Leben mehr prägen, als uns oft bewusst ist. Dies tun die beiden Wissenschaftler mit anschaulichen Beispielen, mit solchen, die es auch dem Laien wie Schuppen von den Augen fallen lässt, an was unsere Gesellschaft krankt. Kritisieren ist leicht, auch wenn es sich Harald Lesch und Thomas Schwartz alles andere als leicht machen, denn hier wird wissenschaftlich unterfüttert und ausgiebig begründet, aber damit begnügen sich die beiden auch gar nicht. Denn auch wenn manche Theorien und Aussagen vielleicht nur provozieren wollen, auch die beiden nicht auf alles eine Antwort haben, denn das Leben ist nun einmal nicht bis ins Letzte berechenbar, zeigen sie Lösungswege auf und machen Vorschläge, wie man zu einer Gesellschaft gelangen könnte, in der es sich doch gerne leben lassen würde, vor allem auch um besser gerüstet zu sein, wenn Krisen kommen. Die Entdeckung der Langsamkeit, Traditionen pflegen, kleine Dörfer in der Gesellschaft bilden, Global Neighborhood, und auch Fehler zulassen, sind nur einige Schlagworte dazu, über die die beiden Autoren sich ausgiebig Gedanken gemacht haben. „Der geforderte Gartencharakter verlangt eine Situierung des Betriebs im Grünen, jedenfalls im Freien. Das Idealbild des Biergartens ermöglicht es, unter großen Baäumen im Schatten zu sitzen. Es kann also nicht jeder machen, was er will, und zumindest die Getränke müssen gekauft werden. Ob der Besucher aber dazu Obazden isst oder Leberkäs, ob Köfte oder Hummus, das ist wurscht. Die Biergartengesellschaft, wie wir sie skizzieren möchten, zeichnet sich im Vergleich zur Karussellgesellschaft noch durch etwas anderes aus: Sie ist flexibel.“ Richtig gut gefällt mir, dass hier zwei Wissenschaftler als Autoren am Werke sind, die sich nicht über ihren beruflichen Erfolg definieren, und damit auch nicht jegliche Bodenhaftung verloren haben, sondern man beim Lesen auch als Laie, der sich noch nie darüber Gedanken gemacht hat, verstehen und das Gefühl haben kann, der Bekannte, der Nachbar plaudere mit einem und man eben auch versteht was gemeint ist. Ganz oft haben mir die Autoren aus der Seele gesprochen, sehe ich doch ganz genauso, dass z.B. Digitalisierung nicht verdammt werden darf, dass Aufholbedarf besteht, aber eben auch ganz besonders in der Schule gelten muss, dass Durchdigitalisierung ein großer Fehler wäre. Und wer träumt insgeheim nicht von, Doch diese Zugewandtheit ist ein Interesse im Sinne des lateinischen inter-esse, eines Dabei- und Dazwischen-Seins, eines Anteilnehmens an der Persönlichkeit und dem Leben des anderen.“, „In dieser Atmosphäre entstehen Nähe und ein Interesse am anderen, das über Titel oder berufliche Leistungen und Erfolge hinausreicht.“ Viele Ideen der beiden haben mir ausgesprochen gut gefallen, „Ein Schulfach »Langsamkeit«, mit ganz unterschiedlichen Facetten und Dimensionen– das wäre ein Coup d’État an der alles regierenden Schnelllebigkeit und Rastlosigkeit unserer Zeit. Solch ein Fach zu konzipieren und in den Schulalltag zu integrieren, altersgerecht und entwicklungsgerecht, wäre ebenfalls eine Revolution– mindestens!“ könnte ich mir richtig gut vorstellen und auch Rituale, die man sich im Alltag als Nischen für Quality Time für sich alleine oder auch gemeinsam mit anderen einrichten sollte, sind eine Idee, die ich unbedingt beherzigen werde, sehe ich mich doch auch viel zu oft in dem Modus, nicht rasten zu dürfen und so toll wäre es doch wenn dieses Rezept aufgehen und gelten würde, „Haben wir sie gefunden, dann geben sie uns das Gefühl, dass wir eben nicht nur durch unser Leben surfen müssen, sondern auch einmal langsam auf dem Rücken schwimmen dürfen. Oder auch einfach nur vor uns hintreiben.“ Lobenswert finde ich auch, dass darauf aufmerksam gemacht wird, dass Schnelllebigkeit und Informationsflut dazu führt, dass gilt „Dadurch wird auch die Neigung größer, nur die Affirmation zu wählen. Womit gemeint ist, dass man genau die Informationen öfter auswählt, die man zu verstehen glaubt, weil sie Bekanntes und Anerkanntes wiedergeben und weil sie den eigenen Intuitionen entsprechen.“, denn wie wichtig ist es gerade heute, dass möglichst viele „Innehalten ist aber nicht nur etwas für die Seele, Innehalten verhilft auch zur Reflexion und ermöglicht Auswahl, Innehalten hilft uns zu erkennen, ob und wo es wirklich brennt. Es feit davor, sich ständig Furcht einflößen zu lassen und nur noch emotional zu reagieren, statt rational zu bleiben. Innehalten bewahrt uns davor, nach Shitstorms zu dürsten und sie selber zu inszenieren. Innehalten bedeutet, Distanz einzunehmen, sowohl zu den Meinungen anderer als auch zu den eigenen, auch zu den eigenen Regungen. Wenn alles in Echtzeit geschehen muss, ist das nicht drin.“ „Kirchgang und Sonntagsspaziergang. Nicht Kirchensprint und Sonntagsrennen,“ oder auch „Hamsterkäufe als Ausdruck von Angst und Egoismus, das Toilettenpapier als Sinnbild der Krise. Wer sich das Bad mit Toilettenpapier vollknallt und sich auch noch darüber freut, der Oma oder der alleinerziehenden Mutter die letzte Packung weggeschnappt zu haben, der hat von dem richtigen und wichtigen Anlegen eines Vorrats nichts kapiert. Wer nur die Gleichung Vorrat = Vorteil kennt– womit natürlich der eigene Vorteil gemeint ist–, der vergeht sich am gemeinsamen Vorrat, der stiehlt gewissermaßen aus der gesellschaftlichen Vorratskammer.“, sind Formulierungen, die man hier unter vielen anderen pointierten findet. Nicht selten durfte ich mit einem Grinsen im Gesicht lesen. Ab und an erfährt man in Abschnitten, wer von den beiden Autoren im Moment gerade berichtet und schildert, an anderen Stellen, hätte ich nicht gefragt werden dürfen. Beide formulieren pointiert, kurzweilig, leicht verständlich und äußerst unterhaltsam. Die perfekte Gesellschaft gibt es nicht, aber das Buch weist zumindest einen guten und möglichen Weg in eine bessere und krisenfestere und bekommt deshalb gerne von mir wohlverdiente fünf Sterne.

Grenzverschiebungen
von mellidiezahnfee am 13.11.2020
Bewertet: Format: eBook (PDF)

Unberechenbar, so ist das Leben tatsächlich und auch leider nicht vorhersagbar. Was beim Wetter sehr schwierig ist und nur mit immenser Rechnerleistung gelingt, wird beim komplexen Thema Mensch bzw. Gesellschaft unmöglich. Aber es ist sehr informativ und unterhaltsam, wenn sich ein Astrophysiker und ein Philosoph und Theologe... Unberechenbar, so ist das Leben tatsächlich und auch leider nicht vorhersagbar. Was beim Wetter sehr schwierig ist und nur mit immenser Rechnerleistung gelingt, wird beim komplexen Thema Mensch bzw. Gesellschaft unmöglich. Aber es ist sehr informativ und unterhaltsam, wenn sich ein Astrophysiker und ein Philosoph und Theologe über das Thema Berechenbarkeit der Gesellschaft Gedanken machen. Es wird in diesem Buch ein breites Spektrum an Gedankengängen geboten. Von Klimawandel über – natürlich Corona, bis hin zu den banalen und alltäglichen Themen des Lebens. Respekt z.B. Dieses Thema hat mir sehr imponiert, zeigen die Autoren doch, dass man Respekt zwar nicht berechnen kann, aber er kann ein exponentielles Wachstum erfahren. Indem die Menschen einfach wieder mehr aufeinander zugehen. Momentan erfahren nur blöde Viren exponentielle Wachstumskurven, und nur wir Menschen können dagegen steuern, indem wir andere Werte ebenfalls wieder groß und wichtig werden lassen.. " Es gibt kein perfektes System zwischen Menschen", alles hat Vor – und Nachteile nur sollten langsam mal wieder die positiven zwischenmenschlichen Aspekte an Wert gewinnen. Mittlerweile ist unsere Gesellschaft extrem technikaffin und distanziert wird die Welt auf einem winzigen Bildschirm erlebt. " Der Mensch lagert seine kognitiven Fähigkeiten aus." " Der Mensch ist ein Mängelwesen" – ja aber gerade dies ist doch das spannende am Menschsein. Sonst wären wir Maschinen. Auch die Gesellschaft gleicht sich immer mehr dem" unmenschlichen" Dasein an. Dies nennen die Autoren eine " up - to - date - Gesellschaft." Sehr schön fand ich den Vergleich Corona-Krise = Dinosaurier im Wohnzimmer der Designerwohnung. Er zerstört alles, das Porzellan , die Ruhe und bringt das fern ab jeglicher Berechenbarkeit oder Vorhersehbarkeit. Man weiß nie was der Dino als Nächstes tun wird. Jeder Mensch sollte seinen eigenen Geschwindigkeitsindex kennen, sonst handelt man gegen die eigene Natur und wird eher krank. In diesem Sinne kann man auch sagen die Erde wird" krank" da die Grenzen des Planeten nicht verschiebbar sind, wir als Spezies jedoch genau dies versuchen. Ich habe noch nie so viele kluge Sätze aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Ich bin sehr beeindruckt über die absolut unaufgeregte Art in der dieses Buch über menschliche Schwachstellen fachsimpelt und ohne einen einzigen erhobenen Zeigefinger auskommt. ( Es ist sprachlich einfach so fantastisch, dass man diesen Zeigefinger in seiner Subtilität einfach nicht groß wahrnimmt.) Fazit: Dieses Buch kann ich jedermann ans Herz legen, der seine Umwelt mit Sinn und Verstand wahrnimmt und überdies gepflegte wissenschaftliche Diskussionen schätzt. Außerdem ist Herr Lesch als jemand bekannt, der selbst Astrophysik für jeden verständlich erklären kann und dieses Talent der verständlichen Erklärungen ist in dem Buch ganz deutlich zu merken. Spitze !!!

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