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Fräulein Gold: Scheunenkinder

Die Hebamme von Berlin Band 2

Anne Stern

(35)
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Beschreibung

Band 2 der farbenprächtigen Saga um Hebamme Hulda Gold, die im Berlin der 1920er Jahre in rätselhafte Fälle verstrickt wird.

Berlin, 1923. Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Die jüdische Familie lebt nach ihren ganz eigenen, strengen Regeln, aber Hulda gewinnt das Vertrauen der jungen Mutter. Und als das Neugeborene nach wenigen Tagen verschwindet, wird sie unvermittelt in die rätselhafte Suche verstrickt. Denn wie kann ein Kind in dieser engen Gemeinschaft einfach so verloren gehen? Bald zeigt sich, dass auch die Berliner Polizei nach Kinderhändlern fahndet. Kann Kommissar Karl North helfen, das Neugeborene zu finden? Als sich der Judenhass der Berliner Nazis in einem Pogrom entlädt, gerät Hulda selbst in höchste Gefahr.

Anne Stern wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik promovierte sie in deutscher Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin und in der Lehrerbildung. Sie hat als Selfpublisherin bereits erfolgreich historische Saga-Stoffe vero¿ffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783644007802
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1493 KB
Verkaufsrang 375

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Teil 2

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Freude. Teil 2. Berlin der 20er Jahre. Hulda Gold. Emanzipierte Hebamme, hilft einer Armen jungen Frau im jüdischen Viertel. Als ihr Kind verschwindet, beginnt es für Hulda und Karl wieder aufregend zu werden. Sind sie einem Kinderhandel auf der Spur? Wieder ein tolles Buch. Leseempfehlung

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Runde zwei der sympathischen Hebamme Hulda Gold
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Die junge, emanzipierte Hebamme Hulda Gold löst auch in diesem zweiten Teil der Reihe wieder ein Rätsel und hilft einer jungen armenischen Einwanderin aus der Bredouille. Diesmal spielt sich viel im Berliner Scheunenviertel ab, heute bekannt als der Berliner Stadtteil Mitte. Armut und Ausgrenzung herrschen in diesem Teil der Sta... Die junge, emanzipierte Hebamme Hulda Gold löst auch in diesem zweiten Teil der Reihe wieder ein Rätsel und hilft einer jungen armenischen Einwanderin aus der Bredouille. Diesmal spielt sich viel im Berliner Scheunenviertel ab, heute bekannt als der Berliner Stadtteil Mitte. Armut und Ausgrenzung herrschen in diesem Teil der Stadt im Berlin der 20er Jahre vor, zudem spitzt sich die politische Lage zu. Tamar, eine junge Armenierin aus Galizien, die in die jüdische Familie Rothmann eingeheiratet hat, aber nicht dazu gehören darf, gebärt ein Kind. Dieses von Familie Rothmann nicht erwünschte Baby verschwindet schon bald und Hulda Gold mischt sich wie gewohnt ein – und spielt Schicksal. Als Nebencharaktere treten abermals ihr On-Off-Freund Karl und Frau Wunderlich auf, aber auch neue Protagonisten, wie ein junger Rabbi. Autorin Anne Stern hat auch im Folgeroman zur farbenprächtigen Saga um Hulda Gold in „Scheunenkinder“ mit ihrer Protagonistin eine spannende, aber vor allem starke Frau geschaffen. Das Berlin der 20er Jahre wird wieder sehr bildhaft dargestellt, das nicht nur durch Sterns großartige Umschreibungen, sondern auch durch die wunderbare Stimme, die Anna Thalbach dem Hörbuch verleiht. Neben einem tollen Hörvergnügen erfährt man so einiges – politisch, historisch, wie geografisches – über die Hauptstadt. Die Spannung wird in dem Hörbuch von Anfang bis zur letzten Episode aufgebaut und gehalten – dennoch konnte mich der zweite Teil nach dem großartigen ersten Teil nicht genauso mitreißen. Zwar kann das zweite Hörbuch auch gehört werden, ohne das erste zu kennen (die Geschichten sind abgeschlossen), doch habe ich das Ende als sehr schwammig empfunden und etwas zu plump, um den Hörer für den dritten Teil zu gewinnen. Alles in allem empfinde ich die Saga um Hulda Gold in „Scheunenkinder“ trotzdem als sehr gelungen. All jenen, die sich in die 20er Jahre Berlins träumen wollen und mit einer starken, emanzipierten und bewundernswerten Frau das Rätsel um ein verschwundenes Kind lösen, denen sei dieses Hörbuch empfohlen!

Spannend, inhaltsreich und interessant
von Gremlins2 aus Marli am 18.10.2020

Dieser zweite Band der Trilogie rund um die Hebamme Hulda Gold ist eine ausgezeichnete Mischung aus Spannung und politischem Kalkül. In einem durchgehend hinreißenden Schreibstil, der authentisch, fliessend und ausdrucksstark ist entführt die Autorin ihre Leser auf eine fantastische epochale Lesereise. Dabei darf der Leser Hulda... Dieser zweite Band der Trilogie rund um die Hebamme Hulda Gold ist eine ausgezeichnete Mischung aus Spannung und politischem Kalkül. In einem durchgehend hinreißenden Schreibstil, der authentisch, fliessend und ausdrucksstark ist entführt die Autorin ihre Leser auf eine fantastische epochale Lesereise. Dabei darf der Leser Hulda begleiten und mit ihr gemeinsam die damalige Zeit erleben. Dynamisch, lebendig, vielschichtig, authentisch und detailliert beschrieben. Dazu verwöhnt die Autorin mit brillanter Spannung, die sich über die komplette Buchlänge legt. Ein belebender Roman der seine Leser mit der Vergangenheit beschäftigt und dessen Inhalt berührt und zum Nachdenken anregt.

Mit Hulda auf Spurensuche im alten Berlin
von Dreamworx aus Berlin am 17.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1923 Berlin. Hulda Gold hat über die Vermittlung ihres Vaters im Scheunenviertel wieder einen Einsatz als Hebamme und hilft der strenggläubigen jüdischen Mutter Tamar bei der Geburt eines kleinen Jungen. Seitdem sind zwei Tage vergangen und Hulda möchte sich nur vergewissern, dass es Mutter und Kind gut geht. Doch das Baby ist v... 1923 Berlin. Hulda Gold hat über die Vermittlung ihres Vaters im Scheunenviertel wieder einen Einsatz als Hebamme und hilft der strenggläubigen jüdischen Mutter Tamar bei der Geburt eines kleinen Jungen. Seitdem sind zwei Tage vergangen und Hulda möchte sich nur vergewissern, dass es Mutter und Kind gut geht. Doch das Baby ist verschwunden und Hulda bringt aus der Kindsmutter keinen Ton über den Verbleib des Kindes heraus. Die Sache gefällt Hulda gar nicht und stachelt ihren Spürsinn an. Was ist mit dem Kind geschehen? Sie muss es unbedingt herausfinden, horcht die Nachbarn aus, die ihr allerdings eher ausweichen als weiterzuhelfen. Während Hulda sich auf Spurensuche nach dem Baby begibt, hat ihr Freund Kommissar Karl North ganz andere Sorgen, denn er muss sich mit Kinderhändlern rumschlagen. Ob das verschwundene Baby in deren Hände gelangt ist? Hulda und Karl nehmen jeder für sich die Verfolgung auf, um Schlimmeres zu verhindern…. Anne Stern hat mit „Scheunenkinder“ den zweiten Teil ihrer Gold-Trilogie um Hebamme Hulda vorgelegt, der den Leser auch diesmal mit tollem historischem Hintergrundgeschehen sowie einer spannenden Geschichte von Anfang bis Ende überzeugen kann. Mit flüssigem, bildhaftem, fesselndem und gefühlvollem Schreibstil nimmt die Autorin mit ins alte Berlin der 20er Jahre, wo er sich an Huldas Fersen heftet und ihr nicht nur bei der Betreuung ihrer Wöchnerinnen über die Schulter schaut, sondern mit ihr gemeinsam auch ein verschwundenes Baby sucht und dabei in ein Wespennest stochert. Wieder einmal punktet Anne Stern nicht nur mit wunderbar recherchiertem Hintergrund, den sie mit ihrer Handlung geschickt zu verweben weiß, sondern lässt die alten Zeiten mit farbenfrohen Beschreibungen wieder aufleben, die beim Leser während der Lektüre regelrecht einen Film vor dem inneren Auge in Gang bringen. Die Nationalsozialisten bekommen immer mehr Zulauf und die Anfeindungen gegen die Juden nehmen zu, was Stern den Leser innerhalb der Geschichte auf beängstigende Weise eindrucksvoll miterleben lässt. Auch die Inflation hält Einzug und die Menschen können sich kaum noch etwas leisten. Hulda selbst hat nicht nur als Hebamme einiges um die Ohren, sondern sieht sich auch privat mit so einigen Hindernissen und Realitäten konfrontiert, mit denen sie zurechtkommen muss. Spannend vermischt Anne Stern Historie, zwischenmenschliche Beziehungen und Krimielemente zu einem wahren Pageturner mit Suchtpotential, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Lebendige Charaktere überzeugen mit glaubwürdigen menschlichen Eigenschaften und stehlen sich ins Leserherz. Hulda ist eine fleißige, selbstbewusste, starke und recht unkonventionelle Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist und ihre Aufgabe als Hebamme sehr ernst nimmt. Ihre Neugier und ihre Sturheit bringen sie oftmals in Teufels Küche, aber gerade das lässt den Leser regelrecht an ihr kleben. Kommissar Karl North ist eigentlich ein lieber Kerl, der manchmal unnahbar wirkt und die schlimmen Finger jagt, jedoch leidet er nicht nur unter einem Minderwertigkeitskomplex, sondern auch unter seiner Vergangenheit, so dass die Beziehung zu Hulda unter keinem guten Stern steht. Bert gehört nicht nur der Kiosk, er ist auch Anlaufstelle für Hulda sowie ihr Ratgeber, denn er nimmt kein Blatt vor den Mund. Wirtin Wunderlich ist eine Seele von Mensch, die immer ein offenes Ohr hat und manchmal wie eine Glucke wirkt. Ebenso bereichern Tamar, Felix, Jette und weitere Protagonisten mit ihren Auftritten die Handlung. „Scheunenkinder“ ist mit der Mischung aus Historie, Kriminalfall und zwischenmenschlichen Episoden wieder ein absoluter Volltreffer. Authentisch, spannend und einfühlsam erzählt, entwickelt sich die Geschichte während der Lektüre zu einem tollen Kopfkino. Absolute Leseempfehlung und bitte mehr davon!

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