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Julius Caesar

mit deutscher Kommentierung von Nicolaus Delius

Diese Ausgabe entspricht der von Nicolaus Delius kommentierten Ausgabe von William Shakespeares Julius Caesar. Die deutsche Kommentierung wurde ergänzt und erweitert und ins 21. Jahrhundert fortgeführt um dem heutigen Leser einen einfachen und verständlichen Zugang zu dem Werk William Shakespeares zu ermöglichen. Es geht hier nicht um etymologische Untersuchungen, sondern um eine das Verständnis fördernde Kommentierung des originalen enhlischen Textes.
Portrait
William Shakespeares Werke liegen in zahllosen Ausgaben mit vielen Abweichungen und Modernisierungen vor. Diese Ausgabe zeichnet sich durch eine deutschsprachige Kommentierung aus. Die mehr als 150 Jahre alte Kommentierung des Nicolaus Delius wurde ergänzt und erweitert und fortgeführt ins 21. Jahrhundert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 120
Erscheinungsdatum 14.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-8048-9
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/1,3 cm
Gewicht 185 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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8,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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zzgl. Versandkosten
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Auf dem Karussell
von Polar aus Aachen am 14.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine ... Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine Schwächen weiß, sich ins Mißtrauen flüchtet, nicht länger seiner Intuition vertraut, sich zum Diktator ausrufen läßt. Indem er die Senatoren gegen sich aufbringt, verliert er die Basis seiner Macht. Er verkennt die Situation, glaubt sich unangreifbar, und doch ist die Rede auf seinen Tod längst in den meisten Köpfen verfaßt. Antonius hält sie aus einem kalten Herzen heraus. Der einst Angehimmelte liegt den Mördern zu Füßen, nachdem sie seiner nicht benötigen. So geht das Erringen und Verlieren von Macht im ewigen Kreislauf weiter, auf den die einen aufspringen, von dem die anderen von der Sonne verbrannt abfallen. Mag es an der konkreten historischen Gestalt Julius Cäsars liegen, in Richard III, in Macbeth erscheint das Ränkespiel der Macht, das Shakespeare entwirft, grausamer, unausweichlicher, in der Zeichnung der Mitwirkenden poetischer zu sein als in diesem Stück. Trotzdem besticht es durch die Gewalt seiner Sprache und reizt das Theater immer wieder aus Neue, seine Geschichte zu bebildern.