Blauäugig

Kommissar Frommelts erster Fall

Beate Winter

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Beschreibung

Seit fünf Wochen ist Richard Wehmeier wieder in Freiheit. Er hat die Strafe für den ihm angehängten Mord an der kleinen Betti Hein abgesessen. Langsam lebt er sich wieder in seinen Alltag ein.
Da erhält er in seinem Stammlokal in Gifhorn einen Anruf; ein Unbekannter will ihn treffen, er hätte Informationen, die seine Unschuld beweisen. Wehmeier macht sich sofort auf den Weg zu der angegebenen Adresse, doch das Haus ist leer, die Tür steht offen. Ohne nachzudenken geht Wehmeier hinein.
Zur gleichen Zeit steht Kommissar Kilian Frommelt vor einer Kinderleiche. Es ist Lisa Brandes, die mit ihren Eltern in genau dem Haus gelebt hat, in dem man Spuren von Wehmeier findet. Wieder ist dieser Hauptverdächtiger in einem Mordfall.
Nur wie soll Wehmeier beweisen, dass er mit dem Mord an der fünfjährigen Lisa rein gar nichts zu tun hat?
Und gibt es einen Zusammenhang zu dem Fall der getöteten Betti Hein?

Beate Winter, geboren 1956 lebt in Wittingen, im Landkreis Gifhorn.
Die gelernte Industriekauffrau schreibt nach einem Fernstudium der Belletristik ernste, heitere, sinnliche und unheimliche Geschichten, die mehrfach ausgezeichnet wurden.

Doch ihre Leidenschaft gehört den Krimis. In die finsteren Abgründe der Menschenseelen zu blicken und zu erahnen, was sie zu ihren teils unfassbaren Vorgehensweisen getrieben haben könnte.
Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und der Literaturwerkstatt Gifhorn.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 468
Erscheinungsdatum 12.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947706-14-3
Verlag Plattini-Verlag
Maße (L/B/H) 19,7/12,8/2,7 cm
Gewicht 464 g

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Unter Verdacht
von leseratte1310 am 10.01.2016

Acht Jahre hat Richard Wehmeier gesessen wegen Kindsmord, obwohl er immer beteuert hatte, dass er unschuldig ist. Nun ist er wieder frei und gleich schon wieder verdächtig als ein Kind ermordet wird. Er macht sich auf die Suche nach dem Mörder, um seine Unschuld zu beweisen. Doch das bringt ihn in tödliche Gefahr. Kommissar Kil... Acht Jahre hat Richard Wehmeier gesessen wegen Kindsmord, obwohl er immer beteuert hatte, dass er unschuldig ist. Nun ist er wieder frei und gleich schon wieder verdächtig als ein Kind ermordet wird. Er macht sich auf die Suche nach dem Mörder, um seine Unschuld zu beweisen. Doch das bringt ihn in tödliche Gefahr. Kommissar Kilian Frommelt ist wieder für den Fall zuständig. Er hatte schon damals Zweifel, konnte aber nie die Unschuld von Wehmeier beweisen. Die Geschichte geht um Missbrauch und Kindsmord. Wer hat ein Interesse daran, Wehmeier als Sündenbock zu benutzen? Es gibt eine Reihe von Handlungssträngen, die man am Anfang nicht so recht zusammenbringen kann. Aber mit der Zeit fügt sich dann alles zu einem Bild zusammen. Der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Schon der Prolog ist erschütternd, man spürt die Wahnsinnsangst eines Kindes. Die beiden Hauptprotagnisten Wehmeier und Frommelt sind authentisch und sympathisch. Wehmeiers not ist sehr gut zu spüren, aber auch Frommelts Verlangen, Klarheit in die Sache zu bringen. Aber auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet. Obwohl ich relativ früh eine Ahnung hatte, wer der Täter ist, gab es noch einige überraschende Wendungen, so dass das wirkliche Ausmaß erst am Ende ersichtlich wurde. Ein sehr gelungener Krimi.

Schuldig oder unschuldig?
von mabuerele am 23.12.2015

„...Sie müsse ins Heim, hatte er gesagt, und ihre Geschwister dürfe sie nie wieder sehen, wenn sie nicht artig sei und ihren Mund nicht hielt...“ Obiges Zitat stammt aus dem Prolog des Buches. Ein Kind hört wieder die Schritten des Mannes, er sich an ihm vergeht. Doch eine zweite Person kommt im Prolog vor. Ihr Part ist kursi... „...Sie müsse ins Heim, hatte er gesagt, und ihre Geschwister dürfe sie nie wieder sehen, wenn sie nicht artig sei und ihren Mund nicht hielt...“ Obiges Zitat stammt aus dem Prolog des Buches. Ein Kind hört wieder die Schritten des Mannes, er sich an ihm vergeht. Doch eine zweite Person kommt im Prolog vor. Ihr Part ist kursiv abgedrückt. Da kennt einer die Wahrheit, und hat Angst, sie zu sagen. Seit fünf Wochen, seit dem Tag seiner Entlassung aus der Haft, lebt Richard Wehmeier in einer schimmligen Wohnung. Acht Jahre hatte er abgesessen wegen des Mordes an der kleinen Betti. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen hatte ihm niemand geglaubt. Er ist auf den Weg in seine Stammkneipe. Dort erhält er einen Anruf. Jemand nennt ihn einen Treffpunkt mit der Versicherung, die Wahrheit über das damalige Geschehen zu wissen. Wenige Stunden später ist auch die kleine Lisa tot. Im Hause finden sich Spuren von Richard. Der Rentner Gustav Sargens sieht den Briefträger kommen. Einer der Briefe, die er aus dem Kasten nimmt, ist ungewöhnlich. In aller Hast packt er ein paar Sachen zusammen und fährt mit dem Auto weg. Die Autorin hat einen tiefgründigen und spannenden Krimi geschrieben. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Vor allem auf zwei möchte ich näher eingehen. Da ist zum einen Richard Wehmeier. Er hat früher als Sozialarbeiter bei der Stadt Gifthorn gearbeitet. Durch seinen Beruf hat er Bettis Mutter kennengelernt. Er mag sie, liebt aber trotzdem seine Frau. Jetzt kennt er nur noch ein Ziel, seine Unschuld zu beweisen. Der Fall landet bei Kriminalhauptkommissar Kilian Frommelt. Hier fallen insbesondere die Spannungen zwischen ihm und seinem Chef auf. Frommelt denkt darüber nach, ob er den richtigen Beruf gewählt hat. Er kam neu ins Team, als Bettis Mörder gesucht wurde. Schon damals hat er an Richards Schuld gezweifelt. Auch jetzt muss er damit leben, dass ihn Steine in den Weg gelegt werden. Vor allem Simone, Richards Exfrau, steht unter dem Schutz seines Vorgesetzten. Der Autorin geht es nicht nur um die Aufklärung der Fälle. Bei ihr stehen Menschen im Mittelpunkt mit Ecken und Kanten. Jeder der Protagonisten hat mehr oder weniger Probleme, mit dem Leben und seinen Mitmenschen zurecht zu kommen. Der Schriftstil ist fast sachlich. Genau dass aber ermöglicht einen Einblick in die Psyche der handelnden Personen. Gut herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Richards Verzweiflung über sein zerbrochenes Leben, seine Sehnsucht nach Simone, die sich von ihm getrennt hat, Brigittes Mitgefühl trotz eigener Probleme und Monikas Minderwertigkeitskomplexe, die auch ein Produkt ihrer Umwelt sind, durchziehen unter anderem die Geschichte. Dazwischen gibt es die kursiven Einschübe, die von Angst erzählen und von dem Drang, die Wahrheit sagen zu wollen. Aussagekräftige Dialoge vertiefen den Handlungsablauf. Sehr einfühlsam geht Frommelt bei seiner Befragung von Rene vor, einem Jungen, der geistig mit seiner Umwelt nicht mithalten kann und deshalb oft abgelehnt wird. Der Ort mit seinen Sehenswürdigkeiten wird anschaulich beschrieben, so das sofort ein Bild im Kopf entstand. Das Cover mit dem Feld und der Baumallee ist für einen Krimi ungewöhnlich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist logisch stimmig, konsequent durchstrukturiert, mit den nötigen Überraschungen versehen und flott lesbar.

spannend und unterhaltsam
von MarTina am 17.12.2015

Ein kleines Mädchen, Betti Hein, wurde ermordet. Richard Wehmeier wurde als Täter verurteilt. Jetzt hat er seine Strafe abgesessen und kommt frei. Er versucht, wieder Fuß zu fassen. Dann bekommt er einen Anruf von einem Unbekannten. Dieser sagt, er wisse, dass Wehmeier unschuldig ist und will ihm helfen, dies zu beweisen. Als We... Ein kleines Mädchen, Betti Hein, wurde ermordet. Richard Wehmeier wurde als Täter verurteilt. Jetzt hat er seine Strafe abgesessen und kommt frei. Er versucht, wieder Fuß zu fassen. Dann bekommt er einen Anruf von einem Unbekannten. Dieser sagt, er wisse, dass Wehmeier unschuldig ist und will ihm helfen, dies zu beweisen. Als Wehmeier am Treffpunkt ankommt, ist niemand im Haus. Dann findet die Polizei eine Kinderleiche. Es ist Lisa Brandes, die in diesem Haus lebte. Da dort Spuren von Wehmeier zu finden sind, wird er wieder verdächtigt. Wehmeier versucht verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen. Wie gut, dass auch Kommissar Kilian Frommelt nicht an seine Schuld glaubt ... Meine Meinung: Wehmeier ist mir sympathisch. Er hat in seinem Leben schon ziemlich viel mitgemacht. Seine Gedanken und Gefühle sind sehr nachvollziehbar beschrieben. Er versucht, mit allen Mitteln seine Unschuld zu beweisen, hat dazu aber nicht viele Möglichkeiten. Frommelt finde ich auch nett. Vor allem gefällt mir, dass er nach der Wahrheit sucht. Er merkt, dass es Ungereimtheiten gibt und will diese aufklären. Er könnte auch einfach nur Wehmeier als rückfälligen Kindermörder festnehmen, doch er glaubt fest an dessen Unschuld. Aber Frommelt ist irgendwie auch keine einfacher Mensch. Er hat private Probleme, vor allem mit Frauen. Hier war er mir ein bisschen zu konfus und zu anstrengend. Der Erzählstil selbst ist flüssig und mitreissend. Es wird immer wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das führt dazu, dass immer eine gewisse Spannung erhalten bleibt. Außerdem bekommt man so mit, was die verschiedenen Personen herausfinden, und kann richtig mitermitteln. Die Auflösung der Fälle bleibt auch bis zum Ende spannend und interessant, weil bis zum Schluss ein Puzzleteil fehlt. Daher habe ich das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Fazit: Alles in allem ein richtig spannender und unterhaltsamer Krimi.

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