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Irrungen, Wirrungen

Ungekürzt. Mit dem kompletten Text und Worterklärungen als PDF-Datei

HörGut Klassik Band 15

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Die Näherin Lene Nimptsch wohnt mit ihrer alten Pflegemutter in einem kleinen Häuschen auf dem Gelände einer Gärtnerei in der Nähe des Zoologischen Gartens in Berlin. Bei einer Bootspartie lernt sie den jungen Baron und Offizier Botho von Rienäcker kennen. Sie verlieben sich. Da ihre Beziehung jedoch nicht standesgemäß ist, entsagt das Paar zuletzt dem gemeinsamen Glück. "Irrungen, Wirrungen" erschien erstmals 1887 als Vorabdruck in der "Vossischen Zeitung". Die für Fontanes Zeit allzu freizügige Darstellung einer außerehelichen Beziehung rief die Empörung der Leser hervor.
Portrait
Sprecherin Sabine Falkenberg hat im Staatstheater Oldenburg, der Kieler Oper und dem Deutschen Schauspielhaus u.a. die Minna in"Minna von Barnhelm", die Sally Bowles in "Cabaret" und die Seeräuberjenny in der "Dreigroschenoper" gespielt. Daneben spielte sie zahlreiche Episodenhauptrollen in ARD, ZDF und KIKA. Ihre Stimme kennen wir als die von Jodie Foster, Helen Hunt, Shirley McLaine, Penelope Cruz und Mira Sorvino und als Sprecherin von Alice Schwarzers"Der große Unterschied". Zur Zeit spielt sie die Titelrolle in der Uraufführung des Stücks "Marilyn Monroes letztes Band" von Bernd Steets.

Theodor Fontane (1819-98) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Sabine Falkenberg
Anzahl 5
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 05.06.2007
Sprache Deutsch
EAN 9783938230169
Verlag HörGut! Verlag
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 315 Minuten
Hörbuch (CD)
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14,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Nicht nur Schullektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 12.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich sage euch, nach sicherlich drei Seiten setzt der Genuss ein. OK, ist es kein leichter Stoff. Und jetzt brauche ich nur noch die Ruhe alles zu lesen. Ehrlich, ich liebe ebooks. Ich bin der Meinung, dieses Werk verdient es. Der Leser muss sich allerdings anstrengen, das Buch zu verarbeiten. Zu Beginn ist es etwas anstrengend z... Ich sage euch, nach sicherlich drei Seiten setzt der Genuss ein. OK, ist es kein leichter Stoff. Und jetzt brauche ich nur noch die Ruhe alles zu lesen. Ehrlich, ich liebe ebooks. Ich bin der Meinung, dieses Werk verdient es. Der Leser muss sich allerdings anstrengen, das Buch zu verarbeiten. Zu Beginn ist es etwas anstrengend zu lesen, aber das gibt sich zügig.

Leider nur Durchschnitt...
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach einigen, bisher sehr eindrucksvollen Romanen von Theodor Fontane konnte mich „Irrungen, Wirrungen“, 1888 erschienen, irgendwie nicht erreichen. Die Figuren haben wenig exemplarisches, wenig von der Fontane sonst so eigenen Ironie, Frische und Individualität. Alles erscheint hölzern, die Handlung schleppt sich, hat wenig Rei... Nach einigen, bisher sehr eindrucksvollen Romanen von Theodor Fontane konnte mich „Irrungen, Wirrungen“, 1888 erschienen, irgendwie nicht erreichen. Die Figuren haben wenig exemplarisches, wenig von der Fontane sonst so eigenen Ironie, Frische und Individualität. Alles erscheint hölzern, die Handlung schleppt sich, hat wenig Reiz. Zentral ist allerdings einmal mehr die unstandesgemäße Liebe; Protagonisten sind Botho, aus reicher Familie kommend, und Lene, Bürgerliche. Man verliebt sich, will schließlich heiraten. Als Botho allerdings von der prekären finanziellen Lage seiner Familie hört und die eigene Mutter ihn bedrängt, die finanziell gutsituierte Cousine Käthe zu ehelichen, gibt Botho klein bei und die Beziehung wird aufgelöst. Damit erlangt Botho zwar eine sichere, aber wenig emotionale Be-ziehung. Lene hingegen lernt im Laufe des Romans schließlich Gideon kennen, der sie später bittet ihn zu heiraten. Um reinen Tisch zu machen, erzählt sie Gideon von ihren vorangegangenen Beziehungen, insbesondere jedoch von derjenigen mit Botho. Beide Männer treffen sich und Botho muss sich am Ende eingestehen, dass Gideon der bessere Mann für Lene ist. Bekannt ist, dass der Roman von Zeitgenossen – er erschien als Fortsetzungsroman in der Vossischen Zeitung – als zu freizügig empfunden wurde; eine Charakterisierung, die heute nicht mehr nachvollzogen werden kann. Für mich leider einer der weniger „runden“ Fontane-Romane. Nicht zu vergleichen bspw. mit „Unterm Birnbaum“, wo die Handlung eine wunderbar düstere, spannungsvolle Aura heraufbeschwört. Und die „Jenny Treibel“ sprüht vor Witz, Ironie und herrlichen Charakteren, deren Doppeldeutigkeit dem Leser förmlich ins Auge sprang. Hiervon ist „Irrungen, Wirrungen“ weit entfernt.

Wenn die Liebe der Vernunft unterliegt
von Tilla aus Großbeeren am 20.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein wunderschönes Buch... Ich hab mich ganz darin verloren. Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Zu sehen, wie zwei Menschen, hier Botho und Lene, sich verlieben, zum Teil gegen ihren eigenen Willen und sich dann trotz dieser Empfindungen auf Grund des Standesunterschieds trennen - bricht einem beim Lesen förmlich das ... Ein wunderschönes Buch... Ich hab mich ganz darin verloren. Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Zu sehen, wie zwei Menschen, hier Botho und Lene, sich verlieben, zum Teil gegen ihren eigenen Willen und sich dann trotz dieser Empfindungen auf Grund des Standesunterschieds trennen - bricht einem beim Lesen förmlich das eigene Herz mit! Was mich echt umgehauen hat, war die letzte Seite. Nachdem besagter Botho nun die Kusine heiratet und eines morgens mit ihr am Frühstückstisch sitzt, wie diese die Heiratsanzeigen aus der Zeitung vorliest und sich über die Namen eines Brautpaares lustig macht. Eben jenes Brautpaares, Lene und Gideon. "Botho nahm das Blatt, aber freilich nur, weil er seine Verlegenheit dahinter verbergen wollte. Dann gab er es ihr zurück und sagte mit so viel Leichtigkeit im Ton, als er aufbringen konnte: »Was hast du nur gegen Gideon, Käthe? Gideon ist besser als Botho.«" Und damit hört das Buch auf - ist das nicht unglaublich - Fontane lässt den Leser mit dieser Empfindung zurück, wir wissen nun, dass er sie liebt, aber Lene weiß es nicht und das hat mich total mitgenommen! Zudem schön bei Fontane, den Blick den er uns auf Berlin gibt, die Straßen entlang zu schlendern und sich Dank Fontane vorstellen zu können wie Berlin zu seiner Zeit gewesen sein mag, begeistert mich immer wieder auf's Neue! Wunderschönes Buch! Sollte man gelesen haben