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Wir holen alles nach

Martina Borger

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Beschreibung

Job und Kind unter einem Hut - die alleinerziehende Sina jongliert damit seit Jahren. Seit kurzem wird sie von ihrem neuen Partner Torsten dabei unterstützt. Und sie haben Ellen, Ende sechzig, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt und das hat, was sich Sinas Sohn Elvis so wünscht: Zeit, Geduld - und einen Hund. Doch dann widerfährt dem sensiblen Jungen etwas Schlimmes. Da er sein Geheimnis nicht preisgibt, spinnt sich ein fatales Netz aus Gerüchten um die kleine Patchworkfamilie.

>Borger & Straub<. Ohne Co-Autorin erschien 2007 ihr Roman >Lieber Luca<. Martina Borger lebt in München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783257609974
Verlag Diogenes
Dateigröße 836 KB
Verkaufsrang 16493

Buchhändler-Empfehlungen

Ein verhängnisvoller Verdacht

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Für Sina, alleinerziehende Mutter von Elvis, ist das Leben ein täglicher Kampf. Ihr Vollzeitjob in einer Werbeagentur verlangt ihr alles ab. Überstunden stehen an der Tagesordnung. Ihr arbeitssuchender Lebenspartner - ein Exalkoholiker hilft ihr zwar bei der Betreuung von Elvis, doch als ihm endlich der ersehnte Job angeboten wird, muss auch er sich um sein Weiterkommen kümmern. Der 8-jährige Elvis ist ein schüchterner, sensibler Junge, der oft mit den Worten "Wir holen alles nach" vertröstet wird. Nur bei Ellen seiner Nachhilfebetreuung taut er ein wenig auf. Ellen ist Witwe und in Rente. Sie kann das Zusatzeinkommen, das sie mit Nachhilfestunden verdient gut gebrauchen. Sie kümmert sich liebevoll um den in sich gekehrten Elvis. Doch dann bemerkt Ellen eine Veränderung an dem Jungen. Soll sie ihren Verdacht melden? Ein gelungener Roman. Gesellschaftskritisch und lebensnah.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2020
Bewertet: anderes Format

MÜNCHEN, FRÜHMORGENS IM SOMMER Ein ehrliches Buch über verpasste Chancen und aufgeschobene Dinge. Von Kopf und Bauchentscheidungen. Irgendwann ist "später" zu spät!

von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2020
Bewertet: anderes Format

Ellen, die lebensfrohe Rentnerin betreut den 9 jährigen Elvis während der Ferien, da seine Mutter berufsbedingt wenig Zeit für ihn hat. Hier entsteht eine schöne Beziehung zwischen den beiden, dann aber sorgen ein ernstes Thema und ein schlimmer Verdacht für Spannung.. Lesenswert

Zwischen Generationen
von Buecherseele79 am 14.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ellen, Ende sechzig, lebt alleine mit ihrem Hund. Ihr Mann verstarb schon vor längerer Zeit, die beiden Söhne sind ausgezogen und sie genießt ihr Leben in vollen Zügen, hat einen geregelten Ablauf und kleine Nebenarbeiten um die Rente aufzubessern. Doch dann tritt der junge, eher schüchterne Elvis in ihr Leben dem sie Nachhilfe... Ellen, Ende sechzig, lebt alleine mit ihrem Hund. Ihr Mann verstarb schon vor längerer Zeit, die beiden Söhne sind ausgezogen und sie genießt ihr Leben in vollen Zügen, hat einen geregelten Ablauf und kleine Nebenarbeiten um die Rente aufzubessern. Doch dann tritt der junge, eher schüchterne Elvis in ihr Leben dem sie Nachhilfe geben soll. Beide freunden sich an, denn Elvis hat selbst kaum Freunde, seine Mutter muss viel arbeiten, der Vater hat eine neue Freundin und wohnt weiter weg, der neue Freund der Mutter gibt sich alle Mühe. Doch dann fällt Ellen etwas an Elvis auf und weiss nicht wie und ob sie reagieren kann oder soll….. „Er wirkt gelöst und fröhlich, eine ganz neue Erfahrung; sie hat ihn bisher immer sehr still erlebt, fast bedrückt, so als trage er eine Last, die zu schwer ist für seine acht Jahre.“ (Seite 64) Was für ein herrliches Buch welches mich sehr berührt hat. Die Autorin greift in ihrer Geschichte einen Alltag auf den es wohl zig Mal in Deutschland täglich gibt und wirft uns in das Alltagsleben von Elvis mit seiner Mutter Sina und ihrem neuen Freund Torsten. Und Ellen wird neben seiner Nachhilfelehrerin eine ebenso wichtige Stütze für Elvis. Ich fand das Gesamtbild sehr stimmig, ruhig, und doch konnte man die Unruhe, diese Unvorhergesehene nachvollziehen, manchmal fast mit den Händen greifen. Wie der ein oder andere Protagonist im Buch merkt man schnell selbst dass man von Vorurteilen nicht befreit ist. Ellen war mir sehr sympathisch, ich mag ihre „minimalistische“ Ansicht auf das Leben. Sie genießt ihren Ruhestand, die Zeit mit ihren Hobbies und Freunden, aber auch die Zeit für sich mit ihrem kleinen Job und ihrem Hund. Es muss nicht immer alles laut, viel und voller Leute und Geschwätz sein, ich glaube dass gerade „ältere“ Leser des Öfteren die Beweggründe von Ellen nachvollziehen können, mir erging es zumindest so. Sina versucht alles um ihrem Sohn Elvis eine gute Mutter zu sein, natürlich macht man sich als Mutter auch immer Gedanken ob mit dem Kind alles okay ist, gerade wenn man berufstätig ist und nicht jederzeit daheim sein kann um sich um das Kind zu kümmern. Aber was wenn das Kind immer ruhiger wird, sich zurückzieht und mit vielen Situationen nicht klar kommt? Wenn es zu der Betreuung mehr Vertrauen aufbaut als zur eigenen Mutter? Und die Betreuung ihrer Sichtweisen offenbart die man als Mutter gar nicht gesehen hat? Damit beschäftigt sich dieses Buch, damit beschäftigt sich auch der Leser. Und natürlich hat man immer die eigenen Gedanken im Hinterkopf wie man selbst reagieren würde, was würde man sagen, wie würde man handeln, was ist gerecht, was zu voreilig gesagt? Und es zeigt, in meinen Augen, auch auf wie wichtig es ist dass die Generationen sich austauschen, Zeit miteinander verbringen, dass beide Seiten davon neue Sichtweisen erhalten und voneinander lernen. Für mich war das Buch ein Stück Kindheit als ich viel Zeit bei den Großeltern verbracht hatte und ich war gerne dort. Ein Buch was schöne aber auch schwere Momente in der Realität von Familien, ja, der Gesellschaft aufwirft und man ein bisschen überlegt was man selbst eigentlich möchte und was einem gut tut und was nicht. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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