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Einführung in die systemische Organisationstheorie

Ob Arbeitsagentur, Sportverein oder Handyanbieter – Organisationen bestimmen unser tägliches Leben. Gemessen an den unzähligen Kontakten als Mitglieder oder Kunden wissen wir jedoch wenig über ihre innere Logik und Verhaltensweisen.

Selbst denjenigen, die eine Organisation führen, geht es oft nicht anders. Wer hier seine Erfahrungen mit anderen sozialen Systemen, etwa der Familie, auf den Umgang mit Organisationen überträgt, wird nicht weit kommen. Hier bedarf es einer theoretischen Vorstellung, wie sie diese Einführung liefert.

Fritz B. Simon lenkt den Blick auf den zentralen Punkt der (Wechsel-)Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Organisation und der Organisation als soziale Einheit. Auf der Basis von Systemtheorie und Konstruktivismus vermittelt er ein Grundverständnis für die Funktionslogik von Organisationen. Man lernt so, mit der Eigenlogik von Organisationen zu rechnen, sie zu nutzen oder sich gegebenenfalls vor ihr zu schützen und zielgerichtet zu handeln.

Aus dem Inhalt: Vom organisierten Verhalten zur Organisation • Der Mythos der Rationalität • Spiele und Regeln • Organisationkultur • Die Funktion der Hierarchie • Organisation und Entscheidung.
Portrait
Fritz B. Simon, Dr. med., Univ.-Prof.; Studium der Medizin und Soziologie; Psychiater und Psychoanalytiker, systemischer Therapeut und Organisationsberater. Forschungsschwerpunkt: Organisations- und Desorganisationsprozesse in psychischen und sozialen Systemen. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 31 Büchern, die in 15 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Meine Psychose, mein Fahrrad und ich (1990), Radikale Marktwirtschaft (1992), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014), Formen. Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 09.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89670-602-7
Verlag Auer-System-Verlag Carl -
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/1,2 cm
Gewicht 166 g
Abbildungen mit Abbildungen 19 cm
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 17163
Buch (Kunststoff-Einband)
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15,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Philosophen oder BWLer?
von Jörg Latuske aus Berlin am 01.01.2008

Wir ahnten es bereits lange. ob als Bürger, der einen Bauantrag stellt, als Mitarbeiterin im öffentlichen Dienst oder als Kunde in der Service-Hotline eines Telefonanbieters: mit zweckrationalem Denken lassen sich Vorgänge in Organisationen nicht erklären... Fritz Simon geht den Ursachen des Handelns von und in Organisatione... Wir ahnten es bereits lange. ob als Bürger, der einen Bauantrag stellt, als Mitarbeiterin im öffentlichen Dienst oder als Kunde in der Service-Hotline eines Telefonanbieters: mit zweckrationalem Denken lassen sich Vorgänge in Organisationen nicht erklären... Fritz Simon geht den Ursachen des Handelns von und in Organisationen auf die Spur. Nach einem Abstecher in die Geschichte der Organisationstheorie und einem Ausflug in die Grundzüge des Konstruktivismus, wendet er sich zügig den Kernprozessen organisatorischen Handelns aus systemtheoretischer Sicht zu. Er beleuchtet die Beziehungen der Organisation zu ihren externen und internen Umwelten, beschreibt die Wirkungen von Strukturen und Kopplungen, beobachtet Organisationen beim Beobachten und erklärt quasi "nebenbei" die Grundzüge des Spencer-Brown'schen Formenkalküls. In den Kapiteln über Macht, Wandel und Organisation der Organisation liegt sein Schwerpunkt in der Betrachtung der Steuerungsmöglichkeit in Organisationen. Mein Fazit aus diesen Kapiteln: Wer Organisationen aufbauen oder führen will tut gut daran, sich vom einfachen "Ursache-Wirkungs-Denken" zu verabschieden und sich eine eher philosophische, komplexe Betrachtungsweise anzueignen. "Die Aufgabe von Führung besteht daher im Wesentlichen darin, mit Paradoxien, mit Unentscheidbarkeit und Ambiguität umzugehen." Fähigkeiten, die eher im Philosophie- denn im BWL-Studium gefordert werden. Wer sich in der systemischen Fankurve beheimatet fühlt, findet in dem kleinen Büchlein einen prägnanten Zuschnitt der systemischen Theorie aus organisationaler Perspektive. Wer Verhalten und Handeln in Organisationen bisher ohne systemisches Hintergrundwissen betrachtet hat, findet in dem Buch das, was draufsteht: eine "Einführung in die systemische Organisationstheorie".