Die Maske der Schuld

Ein Richard-Schwarz-Thriller Band 2

Jennifer B. Wind

(28)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Wenn die Angst vor dem Tod einem Mörder die Tür öffnet … der zweite Fall für den unkonventionellen Ermittler Richard Schwarz.

Eine Leiche mit schrecklichen Verletzungen an Körper und Schädel wird aus der Donau gefischt. Richard Schwarz vom LKA kennt den Toten: Jan Dorn, ein schwer erkrankter ehemaliger Polizeikollege. Die Ermittlungen führen ihn in Jans Selbsthilfegruppe, in der mit jedem neuen Medikament der Pharmaindustrie Hoffnungen geweckt werden. Die Angst vor dem Tod ist ein grausames Spiel mit Versuchsstudien und Wunderheilern.

Entschlossen setzt Richard alles daran, dem perfiden Treiben ein Ende zu bereiten. Doch ein Geheimnis aus seiner eigenen Vergangenheit kommt ans Licht und wirft Schatten auf den aktuellen Fall. Entsetzt muss Richard feststellen, dass der Mörder ihm stets einen Schritt voraus ist.

»Achtung, auch wenn auf dem Cover ›Wind‹ steht – das Buch ist ein Thriller-Wirbelsturm!« ‒ Sebastian Fitzek


Jennifer B. Wind schreibt Krimis, Thriller und Romane für Jugendliche und Erwachsene und ist regelmäßig auf den Bestsellerlisten in Deutschland und Österreich vertreten. Sie hat zahlreiche Drehbücher, Theaterstücke und preisgekrönte Kurzgeschichten veröffentlicht, schreibt für namhafte Magazine und Zeitungen wie die »Presse am Sonntag« und »Kids Krone« und fördert als Jury-Mitglied verschiedener Literaturfestivals junge Autoren. In ihrer Freizeit betreibt die ehemalige Flugbegleiterin mit Klavier- Gesangs- und Schauspielausbildung gerne Sportarten mit Nervenkitzel, züchtet Orchideen und zeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 474
Erscheinungsdatum 18.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-919804-15-3
Verlag Edition M
Maße (L/B/H) 2,5/12,6/2,5 cm
Gewicht 505 g

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Buchhändler-Empfehlungen

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Band 2 - ein neuer Fall für Richard Schwarz spannend und fesselnd, sowie bot er eine abwechslungsreiche Handlung

Kundenbewertungen

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Ein Thriller, welcher spannende Lesestunden bescherte
von Abendsternchens bunte Welt am 11.07.2021

Mit die Maske der Schuld bekommen wir den zweiten Teil der Reihe um Richard Schwarz. Ich war auf die Fortsetzung gespannt und wurde nicht enttäuscht. Der Klappentext machte auf jeden Fall schon einmal neugierig. Dieser Teil schließt mit ein wenig vergangener Zeit an die Geschehen des ersten Teils an. Man trifft alte Bekannte... Mit die Maske der Schuld bekommen wir den zweiten Teil der Reihe um Richard Schwarz. Ich war auf die Fortsetzung gespannt und wurde nicht enttäuscht. Der Klappentext machte auf jeden Fall schon einmal neugierig. Dieser Teil schließt mit ein wenig vergangener Zeit an die Geschehen des ersten Teils an. Man trifft alte Bekannte wieder und erfährt somit wie es ihnen ergangen ist. So erfährt man wieder etwas über den Zirkus, wie es seiner Schwester geht und auch wie es mit Theres Lend weiter geht. Denn auch diese treffen wir in Band 2 wieder an. Aufgrund ihrer Krankheit hat sie sich eine Selbsthilfegruppe gesucht und findet dort einiges eigenartig. Sie bittet Richard um Hilfe und Unterstützung um der Sache auf den Grund zu gehen. Das diese Selbsthilfegruppe später nochmal auftauchen wird, wusste Richard mit dem Hilferuf von Theres noch nicht. Denn zur gleichen Zeit wurde Richard zu einen Leichenfund gerufen. Wie dieser Fall mit der Selbsthilfegruppe zusammen hängt, müsst ihr aber in dem Fall selbst lesen. Die Charaktere haben mir auch in Band 2 wieder sehr gut gefallen. Vor allem das man hier noch ein wenig mehr zu Richard Schwarz seiner Vergangenheit erfährt. Auch wie die Suche nach dem Mörder seiner Mutter verläuft, erfährt man hier. Aber auch Theres hat sich in diesem Buch meiner Meinung nach weiter entwickelt. Man hat gemerkt das sie sich langsam damit abgefunden hat, das sie eine Diagnose erhalten hat, welche man nicht heilen kann. Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem teil ebenfalls wieder gefallen. Das Buch lies sich gut lesen und die Spannung zog sich durchgängig durch das ganze Buch. Man wollte immer wieder wissen wie es weiter geht und konnte das Buch damit schwer aus den Händen legen. Das Ende hat mich wieder einmal mit einem großen Fragezeichen sitzen lassen. Was für ein gemeiner Cliffhanger mich hier erwartet hat. Daher warte ich nun gespannt auf Band 3 und hoffe das dort meine Fragen beantwortet werden. Solltet ihr Thriller lieben, dann kann ich euch die Reihe mit dem bisher erschienenen 2 Bänden empfehlen. Ich hatte hier spannende Lesestunden.

Unterhaltsamer als Band 1, aber wieder mit zwei unzusammenhängenden Handlungssträngen und überfrachtet mit zu vielen Themen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.03.2021

In Wien wird ein toter Mann aus der Donau geborgen. Bei der schon Tage alten Wasserleiche handelt es sich um den ehemaligen Polizeibeamten Jan Dorn, der an Multiple Sklerose erkrankt ist. Jan war ein Hacker und Einzelgänger und war deshalb bislang nicht vermisst gemeldet worden. Aufgrund der Verletzungen kann ein Selbstmord ausg... In Wien wird ein toter Mann aus der Donau geborgen. Bei der schon Tage alten Wasserleiche handelt es sich um den ehemaligen Polizeibeamten Jan Dorn, der an Multiple Sklerose erkrankt ist. Jan war ein Hacker und Einzelgänger und war deshalb bislang nicht vermisst gemeldet worden. Aufgrund der Verletzungen kann ein Selbstmord ausgeschlossen werden. Jan wurde erstickt. Abteilungsinspektor Richard Schwarz und Chefinspektor Paul Marek stoßen bei ihren Ermittlungen auf eine Selbsthilfegruppe, die Jan besuchte. Dort wurden die Patienten offenbar mit illegalen Medikamenten versorgt, die eine Linderung oder gar Heilung ihrer Krankheit versprachen. Parallel dazu wird Richard immer wieder von der Polizeipsychologin Theres Lend kontaktiert, die sich aufgrund ihrer Augen-Erkrankung an einen Wunderheiler gewandt hat. Sie vermisst einen weiteren seiner Patienten und sorgt sich über seltsame Symptome, die sie bei sich feststellt. "Die Maske der Schuld" ist der zweite Band der Reihe um den schwer gezeichneten LKA-Beamten Richard Schwarz. Wie schon im ersten Teil besteht der Roman aus mehreren Handlungssträngen, die nicht unmittelbar in einem Zusammenhang stehen. Neben den Ermittlungen in dem Mord an Jan Dorn, beschäftigt Richard weiterhin seine Vergangenheit um seine vor 28 Jahren vor seinen Augen ermordeten Mutter. Parallel dazu werden die Tage in einer Rehaklinik aus der Perspektive einer an MS erkrankten Frau erzählt. Wie schon Band 1 würde ich auch diesen zweiten Band, der sich fast nahtlos an den Auftaktroman anschließt, nicht als Thriller, sondern als Krimi bezeichnen. Durch die vielen parallelen Handlungsstränge und die Sorgen von Richard - einerseits sein Trauma aus der Kindheit, andererseits die Sorge um den Zirkus seiner Schwester Sarah aus München sowie seine sehnsüchtige Liebe zu der Pathologin Dr. Emily McSand - gerät der Fall um den ermordeten Jan Dorn fast ein wenig in den Hintergrund. Die zögerlichen Ermittlungen und oftmals unprofessionell wirkende Vorgehensweise der LKA-Beamten verhindern lange einen Aufbau von Spannung. Zudem verrät der Klappentext zu viel. Bei wem es sich um den Toten handelt und dass sein Tod mit Medikamentenversuchen in Zusammenhang steht, ergibt erst nach der Hälfte des Romans. Umso dilettantischer wirkt das Auftreten von Richard und Paul bei der Tatortbegehung und ihren falschen Schlussfolgerungen, die sogar dazu führen, dass Eltern fälschlicherweise eine Todesnachricht hinsichtlich ihres Sohnes überbracht wird. Weiterhin lenkt Richards Vergangenheit und sein Hadern mit seinem äußeren Erscheinungsbild revolvierend - in seinen Gedanken und Rückblenden an die Monate nach der Ermordung seiner Mutter - von den aktuellen Ermittlungen ab. Dass der Mord als "Cold Case" auf Drängen von Richard neu aufgerollt wird, ohne dass es neue Beweise gibt, erscheint wenig realistisch, auch wenn es willkürlich mit "Vitamin B" erklärt wird. Weitaus irritierender sind die vielen unlogischen Einzelheiten, die beim Lesen negativ aufstoßen: ein Abteilungsinspektor, der kein Englisch spricht? Ein Mini-Reihenhaus in Wien, das über einen Treppenlift verfügt? Ein durch einen Gehbehinderten in der Mikrowelle zerstörte Festplatten, die in einem Papierkorb im Schlafzimmer aufgefunden werden? Auch wenn der zweite Band etwas unterhaltsamer ist, als der Vorgänger, waren mir auch dieses Mal die Ermittlungen zu unprofessionell. Zudem wirkte der Roman mit den vielen zu bewältigenden Themen Multiple Sklerose und weitere Erkrankungen, Medikamentenversuche, Hacking, militante Tierschützer, Suche nach den eigenen Wurzeln und persönliche Traumata wieder völlig überladen. Das Ende ist wie in Band 1 etwas offen und zeigt, dass die Bedrohung gegen Theres Lend noch weiter besteht. Allem Anschein nach muss es noch einen dritten Teil der Richard-Schwarz-Reihe geben.

Menschliche Versuchskaninchen oder der Teufel trägt manchmal auch weiß
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2020

„Die Maske der Schuld“ von Jennifer B. Wind ist der zweite Richard-Schwarz-Thriller und im Februar 2020 bei Edition M erschienen. Als eine Leiche mit schrecklichen Verletzungen aus der Donau gefischt wird, wird Richard Schwarz vom LKA mit den Ermittlungen betraut. Zu seinem Schrecken kennt er den Toten – es ist Jan Dorn, ein eh... „Die Maske der Schuld“ von Jennifer B. Wind ist der zweite Richard-Schwarz-Thriller und im Februar 2020 bei Edition M erschienen. Als eine Leiche mit schrecklichen Verletzungen aus der Donau gefischt wird, wird Richard Schwarz vom LKA mit den Ermittlungen betraut. Zu seinem Schrecken kennt er den Toten – es ist Jan Dorn, ein ehemaliger Kollege, der aus gesundheitlichen Gründen aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist. Mit seinen Kollegen beginnt er seine Untersuchungen in der Selbsthilfegruppe, die Jan Dorn vor seinem Ableben besucht hat und stößt auf Wunderheiler und falsche Propheten, die aus der Angst der Menschen vor dem Tod Kapital schlagen wollen und sie zu menschlichen Versuchskaninchen machen. Nebenbei versucht Richard auch die Geheimnisse seiner Vergangenheit zu ergründen und den Mörder seiner Mutter zu finden. Wie schon im ersten Teil „Die Maske der Gewalt“ wird der Leser auch hier von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen. Die Spannung hält an von der ersten bis zur letzten Seite und zwischendurch sind klitzekleine Verschnaufpausen eingebaut, also genau die richtige Mischung, die ein Thriller haben sollte. Dass auch seine Zirkusfamilie wieder dabei ist und so auf das Tierhaltungsverbot und die Schwierigkeiten der Zirkusse mit Tierschützern eingegangen wird, fand ich gut. Außer Erfahrung weiß ich, dass die Artisten ihre Tiere gut behandeln, doch es gibt eben Tiere, die kann man in einem Zirkus nicht artgerecht halten. In der Zwischenzeit gibt es viele Zirkusse, die ohne exotische Tiere arbeiten und aber ganz ohne Tiere kann ein Zirkus wunderbar sein. Die Artisten leisten unglaubliches und verdienen Anerkennung. Aber natürlich ist das nur ein Nebenstrang des Thrillers. Ich war von den Ermittlungen gefesselt bis zum Schluss. Gefallen hat mir besonders, dass Richard dieses Mal etwas menschlicher wurde als im ersten Teil, lag vielleicht auch an dem Kinderspielzeug, das Richard zurückbekommt. Gefallen hat mir die Änderung der Schrift, wenn aus Sicht eines der Opfer berichtet wird. Irgendwie machte es das noch eindringlicher. Die Einblicke in Richards Vergangenheit machen sein Verhalten verständlicher. Und gelungen ist auch die Idee, Theres zu einem Wunderheiler zu schicken. Theres ist eigentlich eine starke vernünftige Frau und so wird wunderbar deutlich, dass auch der vernünftigste und realistischste Mensch aus Verzweiflung und Angst Dinge tun kann, die man nicht für möglich halten würde. Die ganze Geschichte ist in sich schlüssig und auch wenn man meint, man habe alles erraten, wird man am Ende überrascht. Sehr schön ist auch der Anhang mit den Adressen der Anlaufstellen. MS ist eine furchtbare Krankheit und bisher leider noch nicht heilbar. Die Autorin hat mit diesem Buch Thriller und Aufklärung über eine schlimme Krankheit wunderbar mit einander verbunden. Ich kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen und freue mich schon jetzt auf weitere Bände mit Richard Schwarz.


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