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Enna Andersen und das verschwundene Mädchen

Enna Andersen Band 1

Anna Johannsen

(27)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Der spannende erste Fall für die Ermittlerin Enna Andersen und ihr Team von #1-Kindle-Bestsellerautorin Anna Johannsen.

Nach dem Unfalltod ihres Mannes und einer beruflichen Auszeit wird die alleinerziehende Hauptkommissarin Enna Andersen in eine Abteilung versetzt, die sich um alte ungelöste Fälle kümmern soll. Zunächst wenig begeistert von der Aufgabe, macht sie sich mit ihren beiden Mitstreitern, einem degradierten Oberkommissar und einer frisch gebackenen Kommissarin, an die Arbeit.

Vor zehn Jahren ist Marie Hansen bei einer Klassenfahrt auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge spurlos verschwunden. Trotz intensiver neuer Ermittlungen landet das Team immer wieder in einer Sackgasse. Erst ein Telefonat mit der mittlerweile in Australien lebenden Schwester des Opfers bringt Bewegung in den Fall. Enna wird plötzlich das Gefühl nicht los, dass die Familie von Marie jahrelang etwas verschwiegen hat …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 362
Erscheinungsdatum 25.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70153-1
Verlag Edition M
Maße (L/B/H) 2,5/15,5/18,6 cm
Gewicht 260 g
Verkaufsrang 30668

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Leider zu konstruiert
von Igelmanu66 aus Mülheim am 01.01.2021

»Ihr wollt mich abschieben! Warum sagst du nicht einfach, wie es ist?« Hauptkommissarin Enna Andersen hatte sich nach dem Unfalltod ihres Mannes eine berufliche Auszeit genommen. Als sie nun wieder einsteigen möchte, überträgt man ihr die Leitung einer neu gegründeten Abteilung zur Aufklärung von Cold Cases. Eigentlich sehr i... »Ihr wollt mich abschieben! Warum sagst du nicht einfach, wie es ist?« Hauptkommissarin Enna Andersen hatte sich nach dem Unfalltod ihres Mannes eine berufliche Auszeit genommen. Als sie nun wieder einsteigen möchte, überträgt man ihr die Leitung einer neu gegründeten Abteilung zur Aufklärung von Cold Cases. Eigentlich sehr interessant und auf ihre Bedürfnisse als alleinerziehende Mutter abgestimmt, doch Enna fühlt sich trotzdem abgeschoben. Auch die ihr zugeordneten Kollegen sind nicht begeistert. Jan Paulsen wurde gerade frisch zum Oberkommissar degradiert und die junge Pia Sims, ein Talent von der Polizeischule, hätte sich auch eher eine spannendere Abteilung gewünscht. Schon ihr erster Fall wird den Ermittlern jedoch vollen Einsatz abverlangen. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie Hansen während einer Klassenfahrt spurlos – das Team macht sich an die Arbeit. Die Ausgangslage fand ich sehr interessant. Ich mag Küstenkrimis, Cold Cases fesseln mich ohnehin, dazu drei Ermittler, die sich erst mal alle frustriert zusammenraufen müssen, das klang doch vielversprechend! Enna stößt beim Studium der Akten auch gleich auf mehrere Ungereimtheiten. Wieso werden einige wichtige Punkte dort nicht erwähnt? Und wo sind die Tonaufnahmen der damaligen Verhöre? Die Spannung stieg! Sie hielt aber leider nicht an. Schon bald hatte ich das Gefühl, dass einfach zu dick aufgetragen wird. Man muss doch nicht immer ein wahnsinniges Konstrukt an Hintergründen entwerfen, das wirkt auf mich nur unglaubwürdig und unrealistisch, da wäre weniger eindeutig mehr. Dazu kamen einige nicht stimmige Aktionen, so manches wirkte einfach nur konstruiert. Und warum tut sich bei einem 10 Jahre alten Fall jetzt plötzlich (Enna hatte aus allen Altfällen den ersten zur Ermittlung tatsächlich ausgelost) parallel zur Ermittlung etwas? Das ist mir ein bisschen zu viel Zufall! Diese übertrieben konstruierte Handlung hat mich auch deshalb so geärgert, weil ich die Protagonisten und ihr Verhältnis zueinander sehr interessant fand. Ganz verschiedene Charaktere mit reichlich Reibungspunkten (die Fetzen fliegen häufiger), daraus kann man einen tollen Krimi basteln. Hoffentlich beim nächsten Mal mit mehr Bodenhaftung bei der Handlung. Fazit: Reizvolle Charaktere, aber von der Handlung her zu konstruiert.

Spannender Auftakt
von Tina K. aus Mülheim am 23.12.2020

Enna Andersen und das verschwundene Mädchen Ein Kriminalroman von Anna Johannsen Ein spannender Auftakt wurde mit diesen Buch geschrieben. Enna und ihr neues kleines Team soll sich um sogenannte Cold Cases kümmern und der erste Fall ist richtig spannend geschrieben. Ich bin gespannt wie es weiter geht mit Enna, Jan und Pia.

So viele Puzzleteile...
von luisa aus NRW am 12.06.2020

Die Kommissarin Enna Andersen wird nach ihrer Rückkehr in den Polizeidienst zur Chefin der Abteilung für "Altfälle" ernannt. Mit ihren Kollegen, der jungen Pia Sims und dem unbequemen Jan Paulsen, macht sie sich daran, den Fall eines Mädchens, das einst aus dem Landschulheim auf Wangerooge verschwand, wieder aufzurollen. Bei ihr... Die Kommissarin Enna Andersen wird nach ihrer Rückkehr in den Polizeidienst zur Chefin der Abteilung für "Altfälle" ernannt. Mit ihren Kollegen, der jungen Pia Sims und dem unbequemen Jan Paulsen, macht sie sich daran, den Fall eines Mädchens, das einst aus dem Landschulheim auf Wangerooge verschwand, wieder aufzurollen. Bei ihren Ermittlungen stösst das Team auf ein sehr komplexes Netz aus Motiven, Verdächtigen und Verbindungen. Enna Andersen und das verschwundene Mädchen bietet große Krimi-Freude, denn der Fall ist so verwickelt, dass selbst versierte Leser sich schwer tun, mit einer überzeigenden Lösung aufzuwarten. Es gibt zahlreiche Mosaiksteinchen, Sackgassen, Verwicklungen und Möglichkeiten und auch noch einen Bezug zur kalabrischen Mafia. All diese Versatzstücke halten den Leser bei Laune und bieten überzeugenden Spannung. Hinzu kommt ein wirklich umfangreiches Personenportfolio, welches die Autorin sehr gut aufbereitet und mit authentischem Leben füllt. Diese Fähigkeit ist für mich immer ein wesentlicher Gradmesser für die Qualität eines Krimis, denn auch wenn Figuren in Krimis meist eher Typen als komplexe Charaktere sind, sollten sie dennoch die ihnen zugewiesene Rolle sinnvoll und nachvollziehbar ausfüllen - und dies gelingt hier famos. Besonders das Ermittler-Team ist überzeugend gezeichnet, was auch dadurch, dass Sims und Paulsen fast durchweg mit vollem Namen benannt werden, damit Ennas zunächst distanzierte Perspektive auf ihr Team unterstrichen wird, deutlich wird. Sehr positiv fällt auch die Spiegelung des Falls durch Sarahs familiäre Problematik auf. Die Komplexität und Figurenfülle birgt jedoch auch die Gefahr, dass der Roman "überfrachtet" wird. Auch wenn dies während des gesamten Lesens zunächst nicht spürbar wird, leidet der Roman zum Ende hin doch etwas unter seinem "Gewicht" und der Vielzahl der Teilaspekte, denn zu guter Letzt müssen alle Fäden aufgelöst werden und genau dieser Prozess gerät leider zu lang und die Spannung ins Stocken. Enna Andersen ist ein kurzweiliger, spannender, richtig gut gemachter Kriminalroman, der in fast jeder Hinsicht überzeugt und nur am Ende etwas über sich selbst stolpert.


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