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Meine Mutter, das Alter und ich

Wahre Geschichten

Du spürst wieder mal nichts, oder?" Es sind Sätze wie diese, die die Luft zer- und direkt ins Herz schneiden. Die Mutter ist schwer erkrankt - und wird dadurch ihrer Unabhängigkeit beraubt; die Krankheit macht sie müde, depressiv, manchmal aber auch erstaunlich gelassen. Die Tochter sorgt sich, steht mal staunend, mal traurig, mal lachend vor den oft abrupten Stimmungsumschwüngen ihrer Mutter, mit der sie nun mehr und mehr die Rollen tauscht.
Katja Jungwirth protokolliert in kurzen, präzisen Szenen, wie Alter und Krankheit nicht nur eine einzelne Person betreffen, sondern wie sich ein Familiengefüge dadurch neu zusammensetzt und der Alltag sich verändert. Einkäufe werden zum Spießrutenlauf, was heute richtig ist, ist morgen falsch, und umgekehrt. Hochkomische wechseln sich mit berührenden, zärtlichen Momenten ab. Ein Buch voller aufrichtiger Geschichten, in denen sich viele wiedererkennen werden.
Portrait
Katja Jungwirth, geboren 1961 in Graz, Schulbesuche in Wien und New York. Unmittelbar nach Abschluss der UN-Schule in N.Y. mehrere Jahre als Journalistin bei der Kleinen Zeitung tätig. Familiengründung, Theater- und Kabarettauftritte. Vor dem EU-Beitritt 1994 übersiedelt die ganze Familie nach Brüssel. 2007 Rückkehr nach Österreich. Katja Jungwirth lebt heute mit Mann, Kindern und Enkelkindern in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783218012195
Verlag Verlag Kremayr & Scheriau
Dateigröße 3264 KB
Verkaufsrang 5382
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Buchhändler-Empfehlungen

Einfühlsam!

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Dieses Buch ist in einer sehr angenehmen Schrift in Tagebuchform aus der Sicht der Tochter geschrieben. Teils leicht humorvoll wird der Alltag beschrieben. Ich konnte mich oft wiederfinden, es ist wirklich so, immer am Rand der Hilflosigkeit und des nicht Genügens. Sehr empfehlenswert für alle zum Lesen, auch wenn man nicht in dieser Situation ist!

Kundenbewertungen

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Im Gesicht fehlt mir ja nichts
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 08.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ich soll viele Hürden für sie bewältigen, Entscheidungen treffen, Hindernisse aus dem Weg räumen, aber letztendlich ist sie eine eigenständige Person. Diesen Balanceakt zwischen meiner ständigen Verfügbarkeit und Hilfestellung und Mutters starken eigenen Willen muß ich noch üben.“ (S. 66) Irgendwann dreht sich die Rolle in der... „Ich soll viele Hürden für sie bewältigen, Entscheidungen treffen, Hindernisse aus dem Weg räumen, aber letztendlich ist sie eine eigenständige Person. Diesen Balanceakt zwischen meiner ständigen Verfügbarkeit und Hilfestellung und Mutters starken eigenen Willen muß ich noch üben.“ (S. 66) Irgendwann dreht sich die Rolle in der Familie um und die Kinder werden zu den Eltern. Zwischen Bemutterung und Selbständigkeit, Aufopferung und eigenem Leben, Hilfestellung und Manipulation – die Autorin schildert in kurzen Episoden anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte, wie sich das für die pflegende Tochter anfühlt und wie ihre Mutter auf ihre Versuche reagiert hat. Wer Eltern hat, die auf Hilfe angewiesen sind, sei es bei der Körperpflege, das Einhalten von Terminen oder Besorgen von notwendigen Dingen, der wird sich bei dem Buch verstanden fühlen. Zumindest ging mir das so. Ich dachte häufiger „ja, das kenne ich“. Wenn die Umkehr kommt ist es für beide Seiten nicht leicht das zu akzeptieren und das Buch kann dabei helfen, Verständnis für den anderen aufzubringen. Wobei es in erster Linie aus Sicht der Tochter beschrieben wird, die ja auch die Autorin ist. Mein Buch geht deshalb auch gleich weiter in den Besitz meiner Mutter, damit wir auch die nächsten Jahre friedvoll miteinander leben können und keine grauen Haare bekommen. Den auf der Buchrückseite beworbenen Humor konnte ich nicht wirklich finden. Manchmal war da so ein kleines Mundwinkel-nach-oben-ziehen, aber leider auch nicht mehr. Vielleicht ist es nicht mein Humor? Möglich. Das Cover passt gut zum Thema und ist eher zurückhaltend und nicht überladen. Mir gefällt es. Fazit. Das Buch kann das Verständnis zwischen Eltern und Kinder fördern. Als betroffenes Kind fühlt man sich auf jeden Fall verstanden und merkt, dass man mit „dem Problem“ nicht alleine da steht. Wir, meine Eltern und ich, werden da mal bei einem Glas Wein gemütlich drüber klönen.

Einsamkeit oder Egoismus
von einer Kundin/einem Kunden aus Aldenhoven am 30.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin schildert in diesem Buch einige Erlebnisse mit ihrer pflegebedürftigen Mutter, die sich einsam fühlt und viel von ihrer Tochter einfordert. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Ereignisse werden in voneinander unabhängigen Kapiteln wiedergegeben. Schnell wird dem Leser die Überforderung und Hilflosigke... Die Autorin schildert in diesem Buch einige Erlebnisse mit ihrer pflegebedürftigen Mutter, die sich einsam fühlt und viel von ihrer Tochter einfordert. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Ereignisse werden in voneinander unabhängigen Kapiteln wiedergegeben. Schnell wird dem Leser die Überforderung und Hilflosigkeit der Tochter gegenüber dem einnehmenden Wesen der Mutter vor Augen geführt. An Sohn und Tochter werden unterschiedliche Anforderungen gestellt und die Befindlichkeiten der anderen Familienmitglieder spielen für die Mutter keine große Rolle mehr. Andere Kontakte gibt es aus den unterschiedlichsten Gründen kaum mehr. Und so gerät die Tochter, trotz eigener Familie immer mehr in Zugzwang. Sie möchte helfen, macht es der Mutter meistens aber nicht recht. Wer kennt das nicht aus der eigenen Familie. Wobei ich den Eindruck habe, das diese Mutter wirklich äußerst egozentrisch ist. Den in der Inhaltsangabe angepriesenen Humor habe ich teilweise vermisst. Ich habe ihn eigentlich nur im Ansatz wahrgenommen , hauptsächlich in der bildhaften Darstellung der einzelnen Kapitel .Die Autorin erkennt gut bewußte Manipulationen der Mutter und manipuliert sie im Gegenzug ebenfalls. Dies hat mich etwas schmunzeln lassen. Beide Mutter und Tochter leiden , suchen Hilfe, verwerfen unbefriedigende Lösungen und werden von Gefühlen dominiert.Beide trauern um das Gewesene und versuchen so gut wie möglich mit dem Gegenwärtigen fertig zu werden. Ich erkenne mich und meine Familie in einigen der Erzählungen wieder und fühle mit der Tochter mit. Dieses Abkapseln von Freunden , der Rückzug auf die eigenen vier Wände, das Abblocken von fremder Hilfe, die unterschiedliche Behandlung von Sohn und Tochter , die implizierten Vorwürfe kenne ich nur zu gut. Das Buch hilft dem LEser zwar nicht direkt , aber läßt einen gut erkennen das es anderen Familien nicht anders geht und ändert vieleicht ein bißchen die eigene Sichtweise. Manipulation statt Konfrontation.

Ein Pflichtbuch für Kinder, deren Eltern ins Alter kommen.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es betrifft viele von uns und trotzdem agieren wir so lange es geht im Verdrängungsmodus. Ist dieser nicht mehr möglich, macht sich Verzweiflung, Verwirrung, Aggression, Verweigerung und Angst bei allen Beteiligten breit. Das Leben gerät aus den Fugen sobald sich ein Familienmitglied zum Pflegefall entwickelt. Oftmals sind es di... Es betrifft viele von uns und trotzdem agieren wir so lange es geht im Verdrängungsmodus. Ist dieser nicht mehr möglich, macht sich Verzweiflung, Verwirrung, Aggression, Verweigerung und Angst bei allen Beteiligten breit. Das Leben gerät aus den Fugen sobald sich ein Familienmitglied zum Pflegefall entwickelt. Oftmals sind es die Töchter, die dann Verantwortung und Pflege übernehmen müssen. Jedes einzelne Schicksal wäre ein Buch über die zahlreichen Erfahrungen wert. Zum Glück hatte Autorin Katja Jungwirth den Mut und die richtigen Worte ihre Erlebnisse mit der alternden Mutter in kurze Episodengeschichten zu packen. Ein Buch zum Schmunzeln obwohl es um Ernstes geht, ein Buch zum Kopfnicken und seine-eigene-Situation-wiederfinden. "Meine Mutter, das Alter und Ich" ist Informant, Helfer und Tröster in fürchterlich belastenden Zeiten, denn das sind sie: wenn Kinder die Rolle ihrer Eltern übernehmen müssen.....