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Ada, das Mädchen aus Berlin

Liam Taggart und Catherine Lockhart Band 3

Der Musik verdanken sie Ihre Liebe - bis sie grausam getrennt werden ...

Die Anwältin Catherine Lockhart und ihr Ehemann Liam Taggart sollen in der Toskana der betagten Gabriella Vincenzo helfen, die von ihrem Weingut vertrieben werden soll. Allein ein Manuskript aus den dreißiger Jahren könnte Gründe liefern, das zu verhindern. Ada, eine begnadete Geigerin, erzählt darin, wie sie als Jüdin trotz der Fürsprache des berühmten Konzertmeisters Furtwängler und ihrer Jugendliebe Kurt in immer größere Gefahr gerät und schließlich in Italien Zuflucht sucht. Doch wie hängt Adas Schicksal mit Gabriellas zusammen?

Die tragische Liebesgeschichte einer brillanten Geigerin - und ihre Auswirkungen bis in unsere Zeit.

Ein neuer Teil der Erfolgsserie mit Catherine Lockhart und Liam Taggart
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841219466
Verlag Aufbau
Originaltitel The Girl from Berlin
Dateigröße 2377 KB
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric
Verkaufsrang 309
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Kundenbewertungen

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R. Balson: Ada, das Mädchen aus Berlin
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2020
Bewertet: Taschenbuch

Dieser historische Roman spielt in 2 Zeitebenen, in den 30er/40er Jahren in Deutschland und Italien sowie in der Gegenwart in Italien. Eine amerikanische Anwältin Catherine und ihr Mann werden von einem Freund gebeten, seine italienische 90 jährige Tante Gabrielle Vincenzo zu vertreten. Diese wird von einem italienischen Konzern... Dieser historische Roman spielt in 2 Zeitebenen, in den 30er/40er Jahren in Deutschland und Italien sowie in der Gegenwart in Italien. Eine amerikanische Anwältin Catherine und ihr Mann werden von einem Freund gebeten, seine italienische 90 jährige Tante Gabrielle Vincenzo zu vertreten. Diese wird von einem italienischen Konzern gezwungen innerhalb kürzester Zeit Ihre Villa und ihr Grundstück in der Toskana zu räumen..Catherine übernimmt den Fall. Die alte Dame hat ihr ein anscheinend wichtiges Manuskript einer jungen Geigerin namens Ada zugeschickt, dass Catherine parallel liest. Wer ist das sympathische junge Mädchen Ada? Was hat sie mit dem Grundstück in der Toskana zu tun? Ich habe über die klassische Musik, die Berliner Philharmoniker in den 30er Jahren und dessen Dirigenten Wilhelm Furtwängler für mich Neues erfahren. Das Mädchen Ada , ihre Lebensgeschichte und das ihrer Familie ist zwar fiktiv, steht in ihrer dramatischen Lebensgeschichte stellvertretend für viele Schicksale. Der Autor hat geschichtlich gut recherchiert, diesen Roman mit dem musikalischen roten Faden wunderbar, einfühlsam und spannend geschrieben und gleichzeitig erschütternd den Antisemitismus vor Augen geführt. Gerade in der heutigen Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeugen des Holocausts leben, ist dieser Roman ein eindringliches Zeitdokument!

Zweifelhate Intrigen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 20.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Ada, das Mädchen aus Berlin“ ist der dritte Roman, den ich von dem Schriftsteller Ronald H. Balson gerne gelesen habe. Er schreibt eindrucksvoll und realistisch. Die amerikanische Anwältin Catherine Lockhart und ihr Mann Liam Taggert führt es diesmal nach Italien. Der Roman spielt 2017. Die Tante eines Freundes soll vo... „Ada, das Mädchen aus Berlin“ ist der dritte Roman, den ich von dem Schriftsteller Ronald H. Balson gerne gelesen habe. Er schreibt eindrucksvoll und realistisch. Die amerikanische Anwältin Catherine Lockhart und ihr Mann Liam Taggert führt es diesmal nach Italien. Der Roman spielt 2017. Die Tante eines Freundes soll von ihrem Weingut vertrieben werden. Signoria Vincenzo gibt ihnen Aufzeichnungen der Geigerin Ada Baumeister zu lesen. Nebenbei erfahren wir das Schicksal der jüdischen Familie Baumeister in Berlin ab 1931. Der Vater ist Konzertmeister und die Tochter Ada ist ein wahres Talent. Durch die Wirren kommen sie in die Toskana. Adas Mutter kauft das Weingut. Der Autor lässt uns um Ada und ihre Familie zittern. Der Schreibstil ist wunderbar. Er lässt beide Ebenen spannend ineinander fließen. Er ist ein Autor den ich gerne weiterhin lese. Der Roman ist ein Leseerlebnis.

Toskana Urlaub und eine bewegende Zeitreise mit einer begnadeten jüdischen Geigerin
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 02.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Catherine Lockhart und ihr Ehemann Liam Taggart bekommen eine Einladung von Toni in dessen italienisches Restaurant in Chicago, er braucht dringend die Hilfe seiner Freunde. Vielmehr nicht er selbst, sondern seine Tante Gabriella Vincenzo, denn die soll ihr Landgut, zu dem etwa 30 Hektar Anwesen mit Olivenbäumen, Gemüsegärten un... Catherine Lockhart und ihr Ehemann Liam Taggart bekommen eine Einladung von Toni in dessen italienisches Restaurant in Chicago, er braucht dringend die Hilfe seiner Freunde. Vielmehr nicht er selbst, sondern seine Tante Gabriella Vincenzo, denn die soll ihr Landgut, zu dem etwa 30 Hektar Anwesen mit Olivenbäumen, Gemüsegärten und Weinbergen gehören und das ihr fast ein ganzes Leben Heimat war, innerhalb von zwei Monaten räumen. Das gesamte Land rund herum gehört dem riesigen Weinproduzenten VinCo S.p.A., der sich die teuersten Anwälte und sicher auch das eine oder andere Schmiergeld leisten kann. Dem ist sie mit ihrer Insel inmitten seines Besitzes ein Dorn im Auge, vielleicht ist er auch scharf auf den Weinberg, mit dessen Ernte Tante Gabriella so viele Preise für Weine abräumt? Die alte Dame beharrt darauf, dass das Landgut ihr Eigentum sei, aber das behaupten auch der Weinproduzent samt dessen Anwalt und ein richterlicher Beschluss scheint dem als rechtmäßigem Eigentümer rechtzugeben. Auch wenn Catherine bei italienischem Recht die Hände gebunden sein werden, lässt sie sich von Liam und Toni überreden, sich die Sache wenigstens einmal anzuschauen. Wenn sich nichts ergibt, dann wäre es zumindest ein toller Urlaub in der Toskana gewesen. Noch bevor sich die beiden in den Flieger setzen, erreicht sie per Eilkurier ein Manuskript, das die Tante ins Englische übersetzen hat lassen, verbunden mit der Bitte, die amerikanische Anwältin möge es lesen und dem Hinweis, es würde viele Fragen beantworten. Als Leser darf man im Jetzt mit den beiden in die Toskana reisen, dort eine tolle Landschaft genießen und muss mit ihnen um das Landgut kämpfen. Ein unangenehmer Anwalt des Weinproduzenten, verschwundene Unterlagen und kaum Zeugen, da sich keiner mit VinCo S.p.A., anlegen möchte, machen dieses Vorhaben zu einem äußerst schwierigen Unterfangen. Zeitgleich in sich abwechselnden Kapiteln darf man auch eine Zeitreise unternehmen, die im Jahr 1918 beginnt und zum Ende des Zweiten Weltkriegs endet. Dorthin entführt das Lesen des Manuskripts, das mit den Worten, „Mein Name ist Ada Baumgarten. In der Zeit, die mir noch bleibt, möchte ich all das aus meinem Leben niederschreiben, das von Bedeutung war.“, beginnt. Ada ist eine brillant, begnadete Geigerin, die schon in jungen Jahren im Jugendorchester der Philharmoniker mit ihrem musikalischen Können imponieren kann. „Ein eleganteres Geigenspiel als das Ihre habe ich bei diesem Violinkonzert nicht gehört. Ich kann kaum glauben dass Sie erst 15 Jahre alt sind.“ Mit ihr und ihrer Familie darf man die ersten Erfolge erleben, ihre Karriere verfolgen, muss aber auch die schrecklichen Entwicklungen, die mit einem „Ach und da ist ja auch das kleine Fräulein Baumgarten. Hatte ich dir nicht verboten, dich mit ihr und anderen Juden abzugeben?“, beginnen und in Theresienstadt enden, erleiden. Was hat Ada´s Geschichte mit dem Landgut der Tante zu tun? Das wird nicht verraten, denn das tut Gabriella Vincenzo auch nicht, „lesen Sie weiter und üben Sie sich noch ein wenig in Geduld.“, hören Catherine und damit der Leser nicht nur einmal. Der mitreißende Schreibstil des Autors hat mich wieder einmal völlig eingefangen. Äußerst gefühlvoll beschreibt er Adas Geschichte, lässt den Leser regelrecht mitleben, mitfühlen und mitzittern. Er geizt nicht an bewegenden Szenen. So kann es schon sein, dass der Großvater niedergeschlagen wird und um sein Leben kämpft, weil er das Schild „Arier betreten mein Geschäft auf eigene Gefahr.“, in seinem Laden angebracht hat, man von Grausamkeiten wie „Um zu verhindern, dass er jemals wieder spielen konnte, hatte SA-Männer Berns Finger mit einem Hammer zerschlagen.“, lesen muss oder man miterleben muss, wie der erste Luftangriff direkt neben dem Theater einschlägt. „Auch in Italien war nun die Zeit vorbei, in der wir dachten, der Krieg wäre nur in weiter Ferne.“ Freut man sich zuerst noch, dass ein Heydrich, der von Ada begeistert ist, auf die Warnung Kleiners eine Jüdin nicht zu loben, ein „Mir scheint, es noch jemanden, der keine glänzende Karriere mehr vor sich hat.“, erwidert, muss man wenig später miterleben, wie der Autor mit dieser Figur einen enormen Spannungsfaktor ins Feld geführt hat. Eine vermasselte Karriere, an der dieser Ada die Schuld gibt und die dessen Wut schürt, lassen eine Hetzjagd entstehen, bei der mir nicht nur einmal fast das Herz stehen geblieben ist, wenn er mit seinen Schergen um die Ecke kommt und meint, „Und nun machen wir alle einen schönen Ausflug ins KZ Sachsenhausen. Leider wird der jüdische Konzertmeister auf dem Weg einen kleinen Unfall haben.“. Nicht nur diese Tatsache und die geschickten Szenenwechsel schaffen unheimlich Spannung, auch die Frage, wie die Tante mit Ada zusammenhängen kann, haben beide doch unterschiedliche Namen und die Familien auf den ersten Blick so gar nichts gemein, hat mich gebannt lesen lassen. Ich habe auch im Jetzt richtig mitgefiebert und gehofft, dass die alte Dame bleiben kann. Gut gefallen hat mir auch die feine Prise an Humor, die mich immer wieder einmal grinsen und schmunzeln hat lassen. Auf Liams Träume in einem Land zu leben, >>wo ich Wein und Olivenöl anbauen würde.<<, kann da schon mal ein >>Olivenöl baut man nicht an<<, erwiderte ich. Oder hast du irgendwo Flaschen an den Bäumen gesehen?<< kommen. Die Charaktere sind authentisch und mit viel Profil gezeichnet. Die rücksichtsvolle, umsichtige und liebenswerte Ada muss man einfach mögen. Besonders erwähnen muss ich ihren Vater, der mit seiner Größe und Selbstlosigkeit jeglichen Respekt verdient und mich oft sehr gerührt hat. Meinen Hut ziehe ich auch vor Kurt, der ersten und sicher wichtigsten Liebe Adas. Da hat sie sich sicher nicht in den Falschen verguckt. Als letzter sollte vielleicht noch Kleinert aufgeführt werden, der fanatische Nazi, der in seiner Wut so eindrücklich dargestellt ist, dass man beim Gedanken an ihn schon Gänsehaut verspüren muss. Alles in allem ein bewegend, fesselnder Roman, der vielleicht nicht ganz an seine zwei Vorgänger heranreicht, aber auf jeden Fall noch begeisterte fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung verdient.