Muttersöhnchen

35, Single und zurück im Hotel Mama

Maximilian Reich

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Beschreibung

Als Emil von seiner Freundin verlassen wird, muss er notgedrungen wieder bei seiner Mutter einziehen. Sie verkuppelt ihn mit fremden Frauen, feuert ihn im Fitnessstudio an und treibt ihn mit ihren Melisse-Schaumbädern in den Wahnsinn. Kurzum: Schon lange wollte niemand mehr so dringend aus einer Wohnung raus.
Maximilian Reich ist ein hervorragender Beobachter skurriler Menschentypen. Der überzeugte Single, der eine Familie heiratet, der Reisemuffel, der zum Abenteurer mutiert, oder eben das unfreiwillige Muttersöhnchen – mit viel Witz und Nonchalance erzählt er von scheinbar absurden Situationen, die bei genauerem Hinsehen doch viel Wiedererkennbares bieten.

»Ein ganz, ganz tolles Buch!« Mama

Maximilian Reich ist 1984 in München geboren und arbeitet als freier Autor für Playboy, freundin und Jetzt.de. Für den SPIEGEL würde er auch wahnsinnig gerne mal schreiben – aber das wollen die wohl leider nicht. Also schreibt er stattdessen halt Bücher. Zum Beispiel »Reisemuffel an Bord«, das ebenfalls im Benevento Verlag erschienen ist. Übrigens: Je mehr Exemplare er von Muttersöhnchen verkauft, desto höher ist die Chance, dass er wieder in eine eigene Wohnung ziehen kann. Also bitte – kaufen Sie!

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 20.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0047-1
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/2,7 cm
Gewicht 324 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Übersicht
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eine herrlich witzige Hommage an die Mutterliebe
von annlu am 21.07.2020

*Im Jahr 2018 starben in Deutschland 3265 Menschen im Straßenverkehr. Ich frage mich, wie viele Mütter wohl darunter sind, die von ihrem fahrenden Sohn erschlagen wurden.* Als Emil seine Freundin mit ihrem Nachbarn beim Sex erwischt, kann er sonst nirgends hin als zurück zu seiner Mutter. So zieht der 35jährige wieder ins H... *Im Jahr 2018 starben in Deutschland 3265 Menschen im Straßenverkehr. Ich frage mich, wie viele Mütter wohl darunter sind, die von ihrem fahrenden Sohn erschlagen wurden.* Als Emil seine Freundin mit ihrem Nachbarn beim Sex erwischt, kann er sonst nirgends hin als zurück zu seiner Mutter. So zieht der 35jährige wieder ins Hotel Mama – inklusive Bienen am Balkon, Schaumbäder, die gegen alles helfen, unerwünschter Verkupplungsversuche und der täglichen Portion Nudeln. Mit dem Begriff Muttersöhnchen verbindet man viele Eigenheiten, die nicht unbedingt als männlich gelten. Tatsächlich präsentiert sich auch Emil als ein Mann, der in vielem diesen Klischees entspricht: er arbeitet für eine Frauenzeitschrift und testet dort Frauenprodukte, ist eher schüchtern und zurückhaltend, hasst es Sport zu betreiben und schaut gerne Liebesfilme. Dass seine Freundin ihn ausgerechnet mit der „Fitnessgurke“ aus dem unteren Stock betrügt, lässt nicht nur seine Welt zusammenbrechen, sondern ihn auch seine Männlichkeit in Frage stellen. Die Tatsache, dass er auch noch zu Mama ziehen muss, hilft dabei auch nicht weiter. Mutter Hase (ja, so heißen die Beiden) sorgt mit ihrer Überfürsorge und so manchen eigenen Eigenschaften dafür, dass Emil genervte aber auch verzweifelte Momente durchlebt. Mit Witz und (manchmal auch bösem) Sarkasmus gleitet er durch die Geschichte. Mit dabei sind nicht nur Mutter Ulla, sondern auch seine beste Freundin, die mit vollem Körpereinsatz (meist halbnackt) für die Frauenrechte protestiert. Da hat Mann es nicht leicht! Auch wenn Emil super genervt ist und ich den mitunter bösen Sarkasmus schon erwähnt habe merkt man von Beginn an, dass er seine Mutter trotz allem sehr mag. Obwohl ihm in Bezug auf all die Frauen in seinem Leben erst einmal die Augen geöffnet werden müssen und er so manches Fettnäpfchen durchlebt, wirken seine Gedanken und Gefühle nie abwertend und sind damit eine eigene, besondere Hommage an die Mutterliebe. Fazit: Ich hab mich mit Emil mitgeschämt, war mitunter genauso perplex wie er und hab mich köstlich amüsiert. Ein herrlich lustiges Buch, das den Witz aber nie zu sehr ausreizt und die Liebe zur Mutter doch immer mitschwingen lässt.

Hotel Mama ist nicht immer einfach
von Sikal am 03.06.2020

Als Emil seine Freundin Ariane in flagranti mit dem Nachbarn erwischt, ist es aus und vorbei mit der Beziehung. Dabei wollte er doch sein Buchprojekt mit ihr feiern. So schnell geht es und Emil muss sich um eine neue Bleibe umschauen. Aus Mangel an Alternativen zieht er zu seiner Mutter, die es faustdick hinter den Ohren hat... Als Emil seine Freundin Ariane in flagranti mit dem Nachbarn erwischt, ist es aus und vorbei mit der Beziehung. Dabei wollte er doch sein Buchprojekt mit ihr feiern. So schnell geht es und Emil muss sich um eine neue Bleibe umschauen. Aus Mangel an Alternativen zieht er zu seiner Mutter, die es faustdick hinter den Ohren hat, wenn es um die Bevormundung Emils geht. Von Kuppelversuchen ganz zu schweigen. Der Autor Maximilian Reich hat mit dem Protagonisten Emil einen bemitleidenswerten Charakter geschaffen. Er kann einem richtig leidtun, wenn er mit seiner Mutter über Alkohol oder Zigaretten diskutieren muss, ihr die Facebook-Nicknamen erklärt oder der Psychotherapeut auch noch Mutters Freund ist. Doch sie meint es immer nur gut mit ihrem Emil. Tja, wenn da nicht das Gegenteil von gut, gut gemeint wäre … Doch zum Glück gibt es noch Lili, die so manches wieder geradebiegt. Auf jeden Fall jagt eine Pointe die nächste. Nicht alles hat meinen Humor getroffen, aber vieles. Der Autor hat so viele schräge Szenen und Charaktere parat, dass man oft nur den Kopf schütteln kann. Der Schreibstil ist flüssig, temporeich und lässt Kapitel um Kapitel verfliegen. Wer mal richtig herzhaft lachen möchte, ist gut mit diesem Buch beraten. Herrlich schräg und unterhaltsam. 4 Sterne

Achtung, Lachmuskelkater !
von katikatharinenhof am 30.05.2020

Eigentlich wollte Emil nur schnell nach Hause, um mit seiner Freundin Ariane bei einem Gläschen Schampus ein bisschen feiern, denn ein Verlag möchte sein Buchbaby auf den Markt bringen. Doch Ariane vergnügt sich lieber mit dem Nachbarn auf dem Küchentisch und aus ist’s. Emil muss wohl oder übel bei seiner Mutter einziehen und di... Eigentlich wollte Emil nur schnell nach Hause, um mit seiner Freundin Ariane bei einem Gläschen Schampus ein bisschen feiern, denn ein Verlag möchte sein Buchbaby auf den Markt bringen. Doch Ariane vergnügt sich lieber mit dem Nachbarn auf dem Küchentisch und aus ist’s. Emil muss wohl oder übel bei seiner Mutter einziehen und die hat es faustdick hinter den Ohren. Egal ob beruhigende Melisse-Schaumbäder, Verkupplungswahn oder der Gang ins Fitnessstudio – nichts ist Mutter heilig, um ihren Sohn endlich wieder an die passende Frau zu bringen. Sie ahnt nicht, dass sie Emil damit fast in den Wahnsinn treibt… Achtung, Lachmuskelkater! Eigentlich müsste diese „Warnung“ noch auf dem Buchumschlag vermerkt sein, denn ich habe selten vor Lachen so quer gelegen, wie beim Lesen dieses Buches. Maximilian Reich hat mit „Muttersöhnchen“ einen absoluten Lachflash bei mir hervorgerufen, denn mit diesem Roman hat er alles an skurrilen Typen, schrägen Szenen und Situationskomik zu Papier gebracht, was es im Genre Komödie zu finden gibt. Emils Suche nach Mrs. Perfect ist rasant und witzig erzählt, alle Pointen zünden und manchmal tut mir der arme Tropf wirklich richtig leid, wenn er von Mutti mal wieder zurechtgewiesen und betüttelt wird. Von wegen „Zieh dir mal ne Jacke an, es ist März“ oder „Nimm mal ein Melisse-Bad, danach geht‘s gleich viel besser“. Solche gut gemeinten Ratschläge treiben Emil zur Weißglut und er setzt alles daran, dass er Hotel Mutti so schnell wie möglich entfliehen kann. Da ist der unfreiwillige Absacker im Bordell, die verhunzte Kochshow und die Nacktdemo – alles Szenen, die mich grinsen lassen, sodass meine Ohren schon fast um Hilfe schreien Der Autor lässt hier tolle Typen aufspielen, die von Emils schräger, aber liebenswerter Mutter, über den abgefahrenen Psychotherapeuten mit Barista-Diplom bis hin zur schwangeren Feministin reichen. Die Geschichte ist kurzweilig und abwechslungsreich, bietet schräge Dialoge und freche Schlagabtausche, geizt nicht mit ihren Reizen und lässt uns an der Suche nach der großen Liebe teilhaben, die manchmal zum Greifen nahe ist… „Muttersöhnchen“ ist die perfekte Lektüre, um dem Corona-Wahnsinn zu entfliehen und bietet beste Unterhaltung – daher absolute Leseempfehlung !


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