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Interpretation zwischen Praxis und Ästhetik

Hans Swarowsky als Übersetzer von Opernlibretti

Musikkontext Band 13

Juri Giannini

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Beschreibung

Eine monographische Studien zu den Libretto-Übersetzungen des Dirigenten Hans Swarowsky

Der Dirigent und Musikpädagoge Hans Swarowsky hat fast sein ganzes Arbeitsleben lang Opernlibretti übersetzt. Dieser Band behandelt die Verzahnung der ästhetischen und der praxisbedingten Dimension einer Übersetzung als konstitutives Moment der musikalischen Interpretation und thematisiert das übersetzerische Handeln Swarowskys in musikgeschichtlichen, kulturhistorischen, politischen und biographischen Zusammenhängen. Als Beispiele dieser kontextuellen Felder werden u. a. die Praxis an den Theatern des deutschsprachigen Raums im 20. Jahrhundert, die Verlagsarbeit, die Interpretationsästhetik der Wiener Schule und die Arbeitsbedingungen während des Nationalsozialismus untersucht.

Juri Giannini studierte Musikwissenschaft und Slawistik in Cremona (Universität Pavia) und Wien. Abschluss mit einer Monographie über die Formenlehre von Erwin Ratz. Promotion an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lecturer am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung an der mdw.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Cornelia Szabó-Knotik
Seitenzahl 312
Erscheinungsdatum 28.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99012-786-5
Verlag Hollitzer Wissenschaftsverlag
Maße (L/B/H) 24,2/18/2,5 cm
Gewicht 715 g

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  • Vorwort der Herausgeberin

    1. Anstelle einer Einleitung: Musikwissenschaftliche und musikgeschichtliche Zugänge zur Opernübersetzung

    2. Ästhetik und/oder Praxis: Ein Blick in die Quellen
    2.1. Hans Swarowsky äußert sich theoretisch (nicht)
    2.2. Zur Kategorie der Sangbarkeit (Singbarkeit)
    2.3. Die Unantastbarkeit des musikalischen Textes

    3. Übersetzungen im/als Kontext: Welche Musikgeschichte(n) ließe(n) sich erzählen?
    3.1. Status quo um 1930
    Übersetzen im Zeichen der Zeit
    3.2. Swarowsky als Übersetzer in Nationalsozialismus
    Gera – Hamburg – Berlin – Zürich
    „Soll M[ünchen] zur führenden Opernbühne gemacht werden?“
    „Der Interpret hat sich seiner eigenen komplexen Gegenwärtigkeit zu
    entziehen“
    „Lebensgeschichtliche Prägung“
    ‚Treu‘ gegenüber wem oder was?
    „Damit wird das Ziel eines ‚treuen‘ oder ‚äquivalenten‘ Translats
    einmal mehr als Fiktion entlarvt“
    Konzessionen an die Umstände?
    3.3. Globalisierung nach 1945: Opernübersetzungen für Verlage
    Das Scheitern an Mozart
    Anhang (HSN 152)
    Wer sind die idealen AdressatInnen von Opernübersetzungen in
    Verlagseditionen?
    Die Stilkommission der Wiener Musikakademie

    4. Übersetzen als (musikalische) Interpretation
    „[A]ls ich von dem neuen Ur-Orfeo sprach […]“
    Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der ‚Treue‘ im
    Musiktheater: Swarowskys ‚Orfeo‘
    ‚Orfeo‘-Traditionen
    Übersetzen und Interpretation I
    ‚Retuschen‘ in der Interpretation
    Ein Vergleich: Swarowsky und Felsenstein
    „Doch einen Autor ,besser verstehen [wollen], als er sich selbst
    verstand‘, ist ein riskanter Akt.“
    Was für ein Übersetzer war Swarowsky?
    Zur Komplexität der interpretatorischen Dimension: Übersetzen und
    Interpretation II
    P. S.: Übersetzen als irrationale Handlung

    Abkürzungen

    Verzeichnis der Abbildungen

    Register der Übersetzungen von Hans Swarowsky
    Veröffentlichte Übersetzungen
    Unveröffentlichte Übersetzungen
    Übersetzungen (vermutliche) ohne Quellen
    Übersetzungen in audiovisuellen Quellen

    Sekundärliteratur