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Die sieben Leben der Marie Schwarz

Die Wienerin Marie Schwarz erhielt 1819 als Zwölfjährige das erste von einhundert gestifteten Sparbüchern, die zur Gründung der Sparkasse an „würdige Kinder aus den unteren Klassen“ verteilt wurden. Damit war Marie Schwarz die Kundin Nummer eins und zugleich Symbol für eine neue Generation von Frauen, deren wirtschaftlich-soziale Probleme und Abhängigkeiten durch die Möglichkeit etwas anzusparen weniger drückend wurden. Aus Maries Leben kennen wir nur eines mit Sicherheit: die Ein- und Auszahlungen auf dem Sparbuch. Wir wissen, dass Marie während der Napoleonischen Kriege geboren wurde. Im November des Revolutionsjahres 1848 hob sie das Guthaben von über dreißig Gulden ab. Bis 1896, da war Marie Schwarz knapp 90 Jahre alt, wurden mehrfach Beträge eingezahlt und abgehoben. Danach verliert sich ihre Spur. Sieben Schriftstellerinnen haben sich auf die Spuren von Marie Schwarz begeben und imaginieren eine mögliche Biografie.
Portrait
ist Journalistin. Sie war Redakteurin beim »Falter«,»profil« und im Zürcher »Tagesanzeiger Magazin«, schrieb für »Die Neue Zürcher Zeitung« und »Die Presse«. Derzeit arbeitet sie freiberuflich und schreibt eine Kolummne in der Tageszeitung »Kurier«. Sie lebt in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-222-15043-2
Verlag Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/1,8 cm
Gewicht 375 g
Verkaufsrang 4612
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Das erste Sparbuch
von Sikal am 10.04.2020

Wien 1819: Mit 12 Jahren bekommt die Wienerin Marie Schwarz das erste von hundert Sparbüchern, die zur Gründung der Sparkasse verteilt werden. Hier werden ausnahmslos Kinder aus den unteren Schichten gewählt. Marie Schwarz wird somit zur Kundin Nummer 1 – doch man kennt sonst nichts aus ihrem Leben, außer die Ein- und Auszah... Wien 1819: Mit 12 Jahren bekommt die Wienerin Marie Schwarz das erste von hundert Sparbüchern, die zur Gründung der Sparkasse verteilt werden. Hier werden ausnahmslos Kinder aus den unteren Schichten gewählt. Marie Schwarz wird somit zur Kundin Nummer 1 – doch man kennt sonst nichts aus ihrem Leben, außer die Ein- und Auszahlungen auf dem Sparbuch. Sieben Schriftstellerinnen haben sich nun auf eine Reise in die Vergangenheit begeben und versuchen mit ihren Kurzgeschichten eine mögliche Biografie hervorzubringen. Mehr oder weniger glaubwürdig lesen wir hier beispielsweise was es mit Punschschnitten oder Waschgold auf sich hat. Oder die Verbindung zur Mutsch, oder aber Marie würde im Hier und Jetzt leben mit gefärbten Haaren, träumt von einer WG und Mathematik … Möglichkeiten gibt es viele, spannende Momente lassen uns eintauchen in die fiktive Welt der Marie Schwarz – und doch war deren Welt ganz sicherlich eine völlig andere als hier angenommen. Aber träumen wird man ja noch dürfen! 4 Sterne