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Das kann uns keiner nehmen

Roman

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltoffener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer – respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten.

In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.
Portrait
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 04.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00924-8
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/3 cm
Gewicht 484 g
Auflage 1
Verkaufsrang 16371
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Tscharli und Hans treffen sich am Kilimandscharo. Es entsteht eine Freundschaft, zwischen den zwei ungleiche n Männern. Tragisch, offen, schonungslos erzählt. Tolles Buch. Bitte Lesen. Ein anderer Abenteuer Roman.

Gerda Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Zwölf Uhr mittags, Crater Camp, 5600 m, null Grad, der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Ich wollte nur noch eines, in mein Zelt verschwinden und verschwunden bleiben.“ Eine außergewöhnliche Männerfreundschaft am Kilimandscharo, komisch, tragisch. Sehr lesenswert!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
64 Bewertungen
Übersicht
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19
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0

Gipfelstürmer
von einer Kundin/einem Kunden aus Luckenwalde am 01.04.2020

Unter dem Roman “Das kann uns keiner nehmen” von Matthias Politycki habe ich mir eigentlich etwas ganz anderes vorgestellt. Ich mag Bergsteiger Romane sehr gerne und hier geht es ja auf den Gipfel des Kilimandscharo, wie auch das wunderbare Cover zeigt. Dass das Gipfel erklimmen eigentlich hier nur eine Nebenrolle spielt, wird a... Unter dem Roman “Das kann uns keiner nehmen” von Matthias Politycki habe ich mir eigentlich etwas ganz anderes vorgestellt. Ich mag Bergsteiger Romane sehr gerne und hier geht es ja auf den Gipfel des Kilimandscharo, wie auch das wunderbare Cover zeigt. Dass das Gipfel erklimmen eigentlich hier nur eine Nebenrolle spielt, wird aber sehr schnell klar. Der Autor bedient sich toller Beschreibungen, um uns Afrika und das Leben dort, näher zu bringen und ganz langsam und sachte entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft und auch über Liebe, in der Gegenwart und Vergangenheit. Hier wird ganz viel mit Gefühl geschrieben, es gibt eine Menge Humor, aber auch Mitgefühl, Trauer und Leidenschaft. Das Buch räumt mit so einigen Vorurteilen auf und bringt einen zum nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das einzige, was für mich ein Kritikpunkt wäre, war der bayrische Dialekt, mit dem ich mich eine Weile recht schwer tat, man gewöhnte sich aber dran.

Offene Rechnungen
von Martin Schult aus Borken am 31.03.2020

Eigentlich sind der eher introvertierte Hans und der extravagante Tscharlie grundverschiedene Menschen. Der Umstand allerdings, dass sie sich am Kraterrand des Kilimanjaro treffen, macht ein näheres Kennenlernen erst möglich. Die ersten Auseinandersetzungen verlaufen aber genau so, wie sie zu erwarten waren, die Beiden geraten s... Eigentlich sind der eher introvertierte Hans und der extravagante Tscharlie grundverschiedene Menschen. Der Umstand allerdings, dass sie sich am Kraterrand des Kilimanjaro treffen, macht ein näheres Kennenlernen erst möglich. Die ersten Auseinandersetzungen verlaufen aber genau so, wie sie zu erwarten waren, die Beiden geraten schnell aneinander, und so ist es doch schon ein wenig verwunderlich, dass sich Hans davon überzeugen lässt, den kranken Hans auf seiner letzten Reise durch Afrika zu begleiten. Eine Reise, die den Beiden die Bewältigung ihrer eigenen Vergangenheit ermöglichen soll... Die Aussage vom Literaturkritiker Denis Scheck "Matthias Politycki zählt zu den wenigen Autoren, die über eine ganz eigene Sprache, einen unverkennbaren Sound verfügen" hat mich aufmerken lassen. Ich kannte bisher noch kein Buch des Autors und bin mit großer Neugier und einer hohen Erwartungshaltung in sein neues Werk "Das kann uns keiner nehmen" gestartet. Ich hatte zunächst ein wenig Anlaufschwierigkeiten, aber nachdem ich einige Seiten gelesen hatte, konnte mich der bildreiche und atmosphärische Schreibstil des Autors in den Bann ziehen. Es entsteht quasi eine Sogwirkung, die mich das Buch kaum noch aus der Hand legen lassen wollte. Die beiden grundverschiedenen und sehr interessant gezeichneten Hauptprotagonisten finden nach und nach zueinander und schließen in kürzester Zeit eine intensive Freundschaft, von der Beide stark profitieren. So unterstützen sie sich gegenseitig dabei, mit den Problemen ihrer eigenen Vergangenheit ins Reine zu kommen. Der zunächst etwas belanglos wirkende Einstieg wandelt sich im Verlauf des Buches zu einem emotionalen und packenden Roman über das Leben und die Liebe. Sowohl Hans als auch Tscharlies Schicksal haben mich dabei ergriffen und wirken bei mir noch länger nach. Insgesamt ist "Das kann uns keiner nehmen" aus meiner Sicht ein beeindruckender Roman, der in erster Linie mit seinen spannenden Charakteren und dem Erzähltalent des Autors punktet. Für mich eine Entdeckung, die ich gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Nutze die Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Leutesdorf am 29.03.2020

Von rena Als ich das Buch DAS KANN UNS KEINER NEHMEN von Matthias Politycki in die Hand nahm, war ich total fasziniert von dem tollen Einband. Total edel. Hans ist Anfang 60 und möchte unbedingt einmal in seinem Leben den Kilimandscharo besteigen. Am liebsten wäre er alleine, doch Tscharlie fordert ihn mit seiner extrovertie... Von rena Als ich das Buch DAS KANN UNS KEINER NEHMEN von Matthias Politycki in die Hand nahm, war ich total fasziniert von dem tollen Einband. Total edel. Hans ist Anfang 60 und möchte unbedingt einmal in seinem Leben den Kilimandscharo besteigen. Am liebsten wäre er alleine, doch Tscharlie fordert ihn mit seiner extrovertierten Lebensart. Die beiden verbringen die Nacht im Krater der Bergspitze, die Einheimischen sagen, wenn Touristen dort die Nacht verbringen, stirbt einer. Die Taschen voller Geld erkauft sich Tscharlie besondere Unternehmungen, obwohl sich das ganze Buch mit dem Thema blutiger Durchfall durchzieht. Tscharlie ist sehr krank. Die beiden Männer freunden sich an und sind nun auf der Suche nach Erbebnissen. Das Buch hat mich besonders fasziniert, da ich vor etwa 30 Jahren selber dort war und das Land und die Leute kennen und lieben gelernt habe. Der Autor beschreibt so wunderbar die typisch afrikanische Lebenseinstellung. Um einen Anreiz zu bekommen, darüber nachzudenken, was man im Leben noch machen möchte, ist dieses Buch besonders geeignet. Daher bekommt es von mir 5 Sterne.