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Commissario Brunettis neunundzwanzigster Fall

Commissario Brunetti Band 29

Donna Leon

(10)
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Beschreibung

Als Vittorio Fadalto in einer Sommernacht auf dem Rückweg von der Arbeit mit dem Motorrad verunglückt, glauben alle an einen Unfall. Nur nicht seine Frau, die Brunetti um Hilfe bittet. Wollte tatsächlich jemand Fadalto etwas Böses? Oder sind das nur Hirngespinste seiner schwerkranken Frau? Brunetti braucht all seine Intuition - und enthüllt schließlich ein Verbrechen größeren Ausmaßes mit Folgen für die Gewässer des ganzen Veneto.

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London. Sie lehrte Literatur an Universitäten im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 27.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07099-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/3 cm
Gewicht 342 g
Originaltitel Trace Elements
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 180

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein nachdenkliches Wochenende mit guten Freunden
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Von Beginn an Brunetti-Fan ist jedes Buch inzwischen ein Treffen mit guten Freunden. Bei einem Glas Wein. Donna Leon schafft es gerade in den letzten Büchern immer wieder, wichtige Themen so in eine Krimihandlung zu verpacken, dass man meist erst später merkt, dass man mehr über dieses Thema nachdenkt, als darüber, wer der Mörde... Von Beginn an Brunetti-Fan ist jedes Buch inzwischen ein Treffen mit guten Freunden. Bei einem Glas Wein. Donna Leon schafft es gerade in den letzten Büchern immer wieder, wichtige Themen so in eine Krimihandlung zu verpacken, dass man meist erst später merkt, dass man mehr über dieses Thema nachdenkt, als darüber, wer der Mörder ist. Auch in diesem Fall geht es, wie im letzten, um die Umwelt, unseren Umgang mit lebensnotwendigen Ressourcen und wie im Hintergrund oft skrupellose Menschen Strippen ziehen, von denen "Normalbürger" wir oft nicht mal etwas ahnen. Ein großartiger Brunetti!

Geheime Quellen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2020

Sein 29. Fall geht dem bedächtigen Commissario Brunetti sehr an die Nieren. Aus dem Kanal wird die Leiche des Vittorio Fadalto geborgen. Dessen krebskranker Frau im Hospiz muss die tragische Nachricht überbracht werden. Doch die zweifelt sehr an einem Unfall und liefert Hinweise auf den Arbeitgeber ihres Mannes. Kurzerhand komme... Sein 29. Fall geht dem bedächtigen Commissario Brunetti sehr an die Nieren. Aus dem Kanal wird die Leiche des Vittorio Fadalto geborgen. Dessen krebskranker Frau im Hospiz muss die tragische Nachricht überbracht werden. Doch die zweifelt sehr an einem Unfall und liefert Hinweise auf den Arbeitgeber ihres Mannes. Kurzerhand kommen Brunetti und seine Kollegin Griffoni skrupellosen Machenschaften geldgieriger Unternehmer und korrupter Politiker auf die Spur. Insoweit ein klassischer Brunetti, bei dem der Fokus nicht auf Mordermittlung, sondern auf politischen und sozialen Hintergründen Venedigs liegt. Erneut ein brisantes Thema, eloquenter Schreibstil und ganz viel Venedig und fertig ist ein gelungener, lohnenswerter 29. Fall - ich werde gern auch die folgenden Bände lesen.

Dünne Story, vorhersehbare Entwicklung
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 07.06.2020

Neunundzwanzig Jahre begleiten wir Guido Brunetti bereits bei seinen Ermittlungen in der Lagunenstadt, und von dem Glanz der einstigen „Serenissima“ ist kaum etwas übrig geblieben. Brütende Hitze liegt über der Stadt, wer die Möglichkeit hat verkriecht sich in klimatisierten Räumen. Der Commissario gehört nicht zu den Glückliche... Neunundzwanzig Jahre begleiten wir Guido Brunetti bereits bei seinen Ermittlungen in der Lagunenstadt, und von dem Glanz der einstigen „Serenissima“ ist kaum etwas übrig geblieben. Brütende Hitze liegt über der Stadt, wer die Möglichkeit hat verkriecht sich in klimatisierten Räumen. Der Commissario gehört nicht zu den Glücklichen, denn gemeinsam mit Claudia Griffoni wird er in ein Hospiz gerufen. Eine Patientin ist davon überzeugt, dass der Tod ihres vor kurzem verstorbenen Mannes gewaltsam herbeigeführt wurde. Sind das Phantastereien einer Sterbenden oder ist er tatsächlich einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Die Geschichte plätschert dahin wie das Wasser in den stinkenden Kanälen. Kreuzfahrt-Touristen sind allgegenwärtig, okkupieren die Vaporetti und die Taxiboote, sind eine leichte Beute für Taschendiebe aus Osteuropa. Ein Zustand, der dem Vize-Questore Unbehagen bereitet, kratzt dies doch am Disneyland-Image Venedigs. Aber das ist nur eines der wiederkehrenden, eher nebensächlichen Themen in Leons Roman. Wesentlich intensiver widmet sie sich der italienischen Vetternwirtschaft (wie bei dem umstrittenen Mose-Projekt), dem maroden Gesundheitssystem, der Umweltthematik, der Bereitschaft, gegen den entsprechenden Obolus fünf gerade zu sein lassen, wenn man das Geld dringend benötigt. Skrupel? Resignation? Könnte man meinen, denn auch Brunetti, dem diesmal selbst seine geliebten Klassiker keinen Trost spenden, sieht sich gezwungen, seine persönlichen Moralvorstellungen zu hinterfragen. Es gibt keine Ausschläge der Spannungskurve, da die Themen, die in diesem Band im Mittelpunkt stehen, so oder so ähnlich bereits mehrfach in den Vorgängern von der Autorin thematisiert wurden. Nichts Neues, man hat das Gefühl, sich in einer Zeitschleife zu befinden, in der sich der Aspekt zwar ändert, die zugrunde liegenden Probleme aber gleich bleiben. Ob dieses Konzept zukünftig überdauern wird, sei dahingestellt. Zu dünn war die Story, zu vorhersehbar die Entwicklung. Ein leider nur in Ansätzen überzeugendes Auf-der-Stelle-treten.


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