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Nach Mattias

Roman

Peter Zantingh

(145)
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Beschreibung

Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben.

Peter Zantingh, geboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet heute als stellvertretender Chefredakteur bei der Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert. Peter Zantingh lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Utrecht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07129-0
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,2 cm
Gewicht 274 g
Originaltitel Na Mattias
Auflage 1
Übersetzer Hanni Ehlers

Buchhändler-Empfehlungen

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Das Leben geht weiter, für die anderen, nach Mattias. Was lässt jemand zurück, wenn er plötzlich nicht mehr da ist? Da sind Dinge noch nicht erledigt...Pläne offen.... Ein sehr einfühlsames Buch.

Die Trauer loslassen

Franziska Himmelstorfer, Thalia-Buchhandlung Linz

Mattias ist von einem auf den anderen plötzlich weg, einfach nicht mehr da. Dieser leere Raum, den Mattias hinterlässt, verändert das Leben vieler Menschen. Zantingh erzählt in „Nach Mattias“ nicht nur von den großen Veränderungen, mit denen die Angehörige klarkommen müssen, sondern auch von kleinen Situationen, die durch Mattias‘ Fehlen entstanden sind. Wie ein blinder Sportler, der einen Laufpartner bekommt, ein Alkoholiker, der seinem endgültigen Abrutsch ins Auge blicken muss oder auch ein Roadie, der Mattias nur vom Chatten kannte und trotzdem einen wichtigen Freund verloren hat. Im Interview, das im Anhang zu finden ist, erzählt Zantingh, dass es kein Roman über Trauer ist. Im Roman werden die Momente aufgegriffen, in denen die Personen ihre Trauer soweit loslassen um wieder in ein Leben zurück zu finden. Diese Momente, die zeigen, dass man seine Trauer loslassen darf, habe ich durchaus auch als schön empfunden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
145 Bewertungen
Übersicht
76
44
23
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2020
Bewertet: anderes Format

Irgendwie greife ich zur Zeit immer nach eher traurigen, unter die Haut gehenden Titeln. Auch dieser hier hat es in sich, ließ mich melancholisch und nachdenklich zurück. Zantingh schreibt einfühlsam und ohne Pathos. Sehr zu empfehlen!

von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2020
Bewertet: anderes Format

Mattias ist tot. Das ist alles was der Leser zunächst über ihn weiß. Ein Buch voller nachdenklich stimmender Sätze, über den Tod und die Frage, was von einem bleibt. Trotz der Melancholie kein ausschließlich trauriger Roman, der nur zu empfehlen ist.

Melancholischer Roman über den Tod und wie man den Mut wiederfindet
von Duchess of marvellous books am 16.06.2020

Der Roman „Nach Mattias“ von Peter Zantingh, aus dem Diogenes Verlag ist realistisch, ehrlich und voller tiefsinniger Augenblicke. Durch die Thematik von Tod und Trauer ist die Geschichte sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Klappentext: Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer u... Der Roman „Nach Mattias“ von Peter Zantingh, aus dem Diogenes Verlag ist realistisch, ehrlich und voller tiefsinniger Augenblicke. Durch die Thematik von Tod und Trauer ist die Geschichte sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Klappentext: Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben. Meinung: Der Autor porträtiert einfühlsam wie unterschiedlich 8 Menschen aus Mattias Umfeld mit der Trauer umgehen und schildert ihre unterschiedlichen Wege der Trauerbewältigung. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, authentisch und vielschichtig. Ihre Schicksale und Lebensgeschichten sind verschieden und es ist spannend zu sehen, wie jeder anders auf die Ereignisse blickt. Dabei lernt der Lesende auch immer mehr über Matthias und sein Leben. „Trauer ist wie ein Schatten. Der richtet sich nach dem Stand der Sonne, fällt morgens anders als abends.“ Der Schreibstil ist sehr direkt und unverblümt, gepaart mit kurzen und prägnanten Sätzen. Der trockene, fast schon schwarze Humor lockert alles auf. Dieses Buch hat viele Extras zu bieten wie eine Playlist am Ende des Buches, mit Liedern, die den Autor während des Schreibens begleitet haben und die auch eine Rolle in den Leben der Figuren spielen. Wunderbar ist auch das Interview mit Peter Zantingh, in dem man erfährt, warum er dieses Buch geschrieben hat? Wie die Figuren entstanden sind und vieles mehr. Dadurch kann man sie noch besser verstehen. Fazit: „Nach Mattias“ ist ein berührender, raffinierter, leicht melancholischer Roman über den Tod und wie man den Mut wiederfindet sowie welche Spuren Menschen nach ihrem Tod hinterlassen. Klare Leseempfehlung.


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