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Der freie Hund

Commissario Morello ermittelt in Venedig

Ein Commissario aus Sizilien in Venedig – spannend und hochpolitisch.

Commissario Antonio Morello, genannt »Der freie Hund«, hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden – selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt ihm in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt. Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.

Wolfgang Schorlau, Erfinder des Privatermittlers Georg Dengler, und Claudio Caiolo, in Sizilien geboren und in Venedig zum Schauspieler ausgebildet, werfen einen neuen Blick auf ein altes italienisches Desaster. Die beiden Freunde tun dies heiter, gelassen und gekonnt – inmitten der aufregenden Kulisse einer großen Stadt.
Portrait
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den neun »Dengler«-Krimis »Die blaue Liste«, »Das dunkle Schweigen«, »Fremde Wasser«, »Brennende Kälte«, »Das München-Komplott«, »Die letzte Flucht«, »Am zwölften Tag«, »Die schützende Hand« und »Der große Plan« hat er die Romane »Sommer am Bosporus« und »Rebellen« veröffentlicht. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 mit dem Stuttgarter Ebner Stolz Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05245-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/3,2 cm
Gewicht 463 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 382
Buch (Paperback)
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16,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Mord in Venedig

Andrea Kropik, Thalia-Buchhandlung Gerasdorf

Der Commissario Morello hat mehr als vierzig Mafiosi ins Gefängnis gebracht. Er kann deshalb nicht länger in Sizilien bleiben, da er von der Mafia verfolgt wird. Seine Frau ist schon durch eine Autobombe gestorben. Er wird nach Venedig versetzt, das ist angeblich Mafia frei. Sein neues Aufgabengebiet ist die Abteilung für Gewaltverbrechen. Schon bald geschieht ein Mord. Ein junger Student wird brutal erstochen. Er war Anführer einer Gruppe, die gegen die gewaltigen Kreuzfahrtschiffe demonstrierte, da diese die wunderschöne Stadt zerstören. Was ist der Hintergrund für seinen Tod? Commissario Morello - der freie Hund - verfolgt viele Spuren, bis er endlich den Fall lösen kann. Mir hat der Krimi richtig gut gefallen. Der Charakter des Antonio Morello ist sehr gut angelegt. Er ist ein sturer Sizilianer, der sich in einen Fall vergraben kann, und nicht eher ruht, bis dieser gelöst ist. Es wird ja leider keine neuen Montalbano Fälle mehr geben, aber Morello könnte ein würdiger Nachfolger werden.

Für alle Italien Fans

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Commissario Antonio Morello stammt aus Sizilien und wurde gegen seinen Willen, aber zu seiner Sicherheit nach Venedig versetzt. Das passt ihm gar nicht. Die Stadt missfällt ihm, nicht mal der geliebte Espresso Doppio kann mit der Qualität zu Hause mithalten. Hilft aber nichts, da muss er durch. Seine neuen Kollegen sind auch überhaupt nicht erfreut, vor allem haben sich zumindest zwei von ihnen Hoffnungen auf den Job als Leiter der Mordkommission gemacht. Viel Lokalkolorit, eine Menge Politik, einiges an Mafia, Rezepte, so mancher Musiktipp und natürlich ein Fall für das "Team" machen dieses Buch interessant und lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
80 Bewertungen
Übersicht
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Bissig
von raschke64 aus Dresden am 06.04.2020

Kommissar Antonio Morello, genannte „Der freie Hund“, wird nach Venedig versetzt. Eigentlich stammt er von Sizilien, hat sich dort mit der Mafia angelegt, ist dort nicht mehr sicher. Venedig ist für ihn eine Strafe. Er mag die Stadt nicht, er mag die Touristen nicht, er will eigentlich nur schnell zurück. Doch das kann er nicht.... Kommissar Antonio Morello, genannte „Der freie Hund“, wird nach Venedig versetzt. Eigentlich stammt er von Sizilien, hat sich dort mit der Mafia angelegt, ist dort nicht mehr sicher. Venedig ist für ihn eine Strafe. Er mag die Stadt nicht, er mag die Touristen nicht, er will eigentlich nur schnell zurück. Doch das kann er nicht. Auch sein Team will ihn nicht als Chef. Gleich der erste Fall ist ein Mord. Ein junger Mann aus einer der besten Familien Venedigs wird erstochen. Doch die Ermittlungen gegen tiefer als erwartet. Mir hat das Buch gut gefallen. Zum einen ist es ein spannender Krimi. Aber gleichzeitig wird sehr viel Lokalkolorit rübergebracht. Ich war noch nicht in Venedig, kann diesen Teil also nicht einschätzen. Dafür erkenne ich gut, dass die Teile von Sizilien sehr genau beschrieben wurden. Morello ist ein interessanter Polizist. Er hat seine Grundsätze und ist ziemlich stur, trotzdem ist er kein Einzelgänger. Ganz nebenbei erfährt man viel zur Geschichte der Mafia und zu den aktuellen Verstrickungen dieser mit der Politik in Italien. Ebenfalls erfährt man viel zu den Problemen zwischen Nord- und Süditalien. Trotzdem ist das Buch nicht einfach trockene Geschichte, sondern in Teilen sogar recht witzig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

Zuviel Sizilien
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2020

Commissario Morello, ein Sizilianer durch und durch, hat sich durch unzählige Verhaftungen korrupter Politiker und Mafiosos mit der Mafia angelegt und wird zu seiner eigenen Sicherheit nach Venedig versetzt. Dort erwartet ihn ein Team, das viele Vorurteile gegen ihn hegt und dem entsprechend fällt es ihm sehr schwer, daß Vertra... Commissario Morello, ein Sizilianer durch und durch, hat sich durch unzählige Verhaftungen korrupter Politiker und Mafiosos mit der Mafia angelegt und wird zu seiner eigenen Sicherheit nach Venedig versetzt. Dort erwartet ihn ein Team, das viele Vorurteile gegen ihn hegt und dem entsprechend fällt es ihm sehr schwer, daß Vertrauen seiner Mitarbeiter zu gewinnen. Und dann geschieht ein Mordfall, bei dessen Ermittlungen sich Morello und sein Team zum ersten Mal zusammen bewähren müssen.... Eigentlich ein toller Plot, der sehr viel Spannung verspricht, aber leider nicht hält. Ich hatte den Eindruck, Sizilien steht im Mittelpunkt dieses Krimis und nicht die Mordermittlungen. So erfährt der Leser z. B. wie Commissario Morello eine original caponata siciliana zubereitet. Am Garibaldi-Denkmal in Venedig trifft er auf Spaziergängerinnen, denen er ausgiebig die Geschichte Sizilien und über Garibaldis Mitwirken berichtet. Die gleichen Informationen gibt Morello nochmals seiner Kollegin Klotze zum besten. Eine weitere Flut an Informationen erhält der Leser über die Mafia, die bei denVerhaftungungen involvierten Beamten und Richter. Authentische Hintergrundinformationen finde ich immer gut, aber in diesem Krimi war es einfach zuviel. Die ganze Spannung rund um die Ermittlungen des Kriminalfalls bleiben dadurch einfach auf der Strecke. Sehr schade, ich habe mir von der Leseprobe viel versprochen, das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.

Kurzweilig
von schokoflocke am 03.04.2020

Venedig - eine traumhaftschöne und romantische Stadt ? Das sieht Commissaro Morello aber ganz anders. Da er bei seinen Ermittlungen in Fokus der Mafia geraten ist, ist der Coomissario zu eigenem Schutz nach Venedig versetzt worden, was ihn nicht gerade glücklich macht. Die Stadt gefällt ihm nicht, das Essen schmeckt nicht und er... Venedig - eine traumhaftschöne und romantische Stadt ? Das sieht Commissaro Morello aber ganz anders. Da er bei seinen Ermittlungen in Fokus der Mafia geraten ist, ist der Coomissario zu eigenem Schutz nach Venedig versetzt worden, was ihn nicht gerade glücklich macht. Die Stadt gefällt ihm nicht, das Essen schmeckt nicht und er will so schnell wie möglich nach Sizilien zurück. Zum Grübeln bleibt Morello aber nicht viel Zeit, sein erstes Mordopfer in Venedig lässt nicht lange auf sich warten. Der Kriminalfall ist in sich nicht besonders spektakulär und die Ermittlungen sind zwar wichtig, stehen aber auch nicht im Vordergrund. Es ist eben kein typischer Krimi. Es geht um das italienische Lebensgefühl, die Antypatie zwischen Nord- und Süditalien, Umweltschutz und natürlich um die Mafia. Ich fand diese Mischung erfrischend und unterhaltsam. Nur, wie immer wenn viele Themen angesprochen werden, überzeugd eigentlich keins so richtig, aber auf eine leichtfüssige Art fand ich das Buch doch interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, leicht zum folgen, klar und verständlich. Auch die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr für so eine Geschichte passend. Allerdings fand ich die Geschichte auch bisschen klischeehaft und leider hab ich die Spannung vermisst. So gesehen bin ich nicht gerade begeistert, aber wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht, wird hier fündig.