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Allegro Pastell

Roman

Germany’s next Lovestory.

Leif Randt erzählt vom Glück. Von Tanja und Jerome, von Wirklichkeit und Badminton, von idealen Zuständen und den Hochzeiten der anderen. Eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Tanja Arnheim, deren Debütroman PanoptikumNeu Kultstatus genießt, wird in wenigen Wochen dreißig. Mit Blick auf den Berliner Volkspark Hasenheide wartet sie auf eine explosive Idee für ihr neues Buch. Ihr fünf Jahre älterer Freund, der gefragte Webdesigner Jerome Daimler, bewohnt in Maintal den Bungalow seiner Eltern und versucht sein Leben zunehmend als spirituelle Einkehr zu begreifen. Die Fernbeziehung der beiden wirkt makellos. Sie bleiben über Text und Bild eng miteinander verbunden und besuchen sich für lange Wochenenden in ihren jeweiligen Realitäten. Jogging durchs Naturschutzgebiet und Meditation im südhessischen Maintal, driftende Dauerkommunikation und sexpositives Ausgehen in Berlin – Jerome und Tanja sind füreinander da, jedoch nicht aneinander verloren. Eltern, Freund*innen und depressive Geschwister spiegeln ihnen ein Leid, gegen das Tanja und Jerome weitgehend immun bleiben. Doch der Wunsch, ihre Zuneigung zu konservieren, ohne dass diese bieder oder schmerzhaft existenziell wird, stellt das Paar vor eine große Herausforderung.

Allegro Pastell ist die Geschichte einer fast normalen Liebe und ihrer Transformationen. Ein Roman in drei Phasen, beginnend im Rekordfrühling 2018.
Portrait
Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt a.M., ist ein deutscher Autor. Bereits erschienen sind die Utopien Planet Magnon (2015), Schimmernder Dunst über CobyCounty (2011) und der London-Roman Leuchtspielhaus (2009). Ausgezeichnet wurde seine Arbeit zuletzt mit dem Erich-Fried-Preis (2016) sowie mit Aufenthaltsstipendien in Japan (2016) und Irland (2019). Seit 2017 co-kuratiert er das PDF- und Video-Label tegelmedia.net.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05358-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,8/12,6/2,7 cm
Gewicht 379 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 15170
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Pointiertes Gesellschaftsportrait
von Lesendes Federvieh aus München am 04.06.2020

Leif Randt erzählt die Liebesgeschichte von Tanja Arnheim, einer gefeierten Autorin und ihrem Freund Jerome Daimler, ein gefragter Webdesigner. Die beiden führen eine gut funktionierende Fernbeziehung, so scheint es jedenfalls. Dank moderner Medien sind sie sich zu jeder Tages- und Nachtzeit nahe, physisch nur an langen Wochenen... Leif Randt erzählt die Liebesgeschichte von Tanja Arnheim, einer gefeierten Autorin und ihrem Freund Jerome Daimler, ein gefragter Webdesigner. Die beiden führen eine gut funktionierende Fernbeziehung, so scheint es jedenfalls. Dank moderner Medien sind sie sich zu jeder Tages- und Nachtzeit nahe, physisch nur an langen Wochenenden, wenn sie sich in ihrer jeweiligen Komfortzone besuchen. Mit konkreter werdenden Zukunftsplänen oder langweiligem Beziehungsalltag haben sie so ihre Berührungsängste. Das stellt ihre Beziehung letztendlich vor eine große Bewährungsprobe. Leif Randt pickt sich in seinem Roman "Allegro Pastell" einen (hoffentlich) kleinen Teil unserer Gesellschaft heraus, diejenigen, die in allererster Linie mit sich selbst beschäftigt sind. Sie stammen aus der gehobenen Mittelschicht, sind erfolgreich im Job und haben auch sonst keine großen Probleme. Ich finde, man könnte sie durchaus aus Egoisten bezeichnen. Eine Liebesgeschichte unter solchen Voraussetzungen kann daher nur ganz speziell sein. Eine, die irgendwie kühl und alles andere als romantisch ist, passend zum Lebensgefühl "nur ja nichts Endgültiges". Leif Randt nimmt seine Leser mit zu seinen beiden Protagonisten Tanja und Jerome, die versuchen solch eine moderne Beziehung zu führen. Wie eine Stimme aus dem Off schildert der Autor den Alltag und den jeweiligen Beziehungsstand der beiden. Sprachlich ausgefeilt, cool, am Zahn der Zeit und hervorblitzender Ironie, schaut Randt ganz genau hin und bringt die Dinge auf den Punkt. Tanja war mir von Anfang an unsympathisch mit ihrer „Tanja first“ Philosophie, Jerome hingegen ist nicht so konsequent wie sie und konventionellen Dingen doch nicht ganz abgeneigt. Marlene ist ein Lichtblick, denn mit ihrer geradlinigen Art gibt sie dem Leser Hoffnung, dass es auch Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken. Durch seine pointierte und distanzierte Art des Erzählens ist es spannend und unterhaltsam zu lesen, wie sich Tanja und Jerome weiter entwickeln. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, man muss sich auf die Geschichte einlassen, dann entwickelt sich eine richtige Sogwirkung.

An diesem Buch kommt keiner der Generation Y vorbei
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2020

Allegro Pastell erzählt die Liebesgeschichte von Tanja (Schriftstellerin, 30 Jahre) und Jerome (Webdesigner, 35 Jahre). Der Roman ist wie eine Reise durch diese Beziehung und so erlebt man die „ups and downs“ dieses Paares in dem Zeitraum des Frühjahres 2018 bis zum Spätsommer 2019 hautnah mit. Für alle Leser der Generation Y un... Allegro Pastell erzählt die Liebesgeschichte von Tanja (Schriftstellerin, 30 Jahre) und Jerome (Webdesigner, 35 Jahre). Der Roman ist wie eine Reise durch diese Beziehung und so erlebt man die „ups and downs“ dieses Paares in dem Zeitraum des Frühjahres 2018 bis zum Spätsommer 2019 hautnah mit. Für alle Leser der Generation Y und für die, die in die Gefühle, das Denken und Handeln dieser Millennials eintauchen möchten.

„Vorauseilende Wehmut“, bzw. mein zweiter Randt
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2020

Normalerweise gehe ich nicht besonders auf die Buch- bzw. Cover Gestaltung ein. Hier passt es jedoch so unglaublich gut zum Inhalt der Geschichte (und sieht eben auch wahnsinnig toll aus), dass ich den Hinweis darauf, doch mal an den Anfang stellen möchte. Die Verpackung dieser Geschichte – sei es Optik, Haptik oder auch Klappen... Normalerweise gehe ich nicht besonders auf die Buch- bzw. Cover Gestaltung ein. Hier passt es jedoch so unglaublich gut zum Inhalt der Geschichte (und sieht eben auch wahnsinnig toll aus), dass ich den Hinweis darauf, doch mal an den Anfang stellen möchte. Die Verpackung dieser Geschichte – sei es Optik, Haptik oder auch Klappentext – sind bis ins kleinste Detail durchgestylt. Genau so wirken auch die beiden Protagonisten dieser Geschichte. Tanja, gefragte Jungautorin, die den Beat ihrer Generation vertritt und der Webdesigner Jerome, ebenfalls erfolgreich, attraktiv, weltgewandt, sind ein Paar in Fernbeziehung. On- und offline pendelnd zwischen Berlin und Frankfurt, wissen sie stehts „was geht“ und auch, wie genau das zu wirken hat. Stets sind sie vor allem um ihre Außenwirkung bemüht. Alles wird zum Statement. Kleidung, Wohnstil, Beziehungsstatus. Selbst jede Sprachnachricht muss so lange auf die perfekte Performance geprüfte werden, bis man sicher sein kann, das der Empfänger dieses Filtrats genau die gewünschte Gefühlsprojektion erfährt. Spontanität wird hier geplant. Was fehlt ist das tatsächliche sein im Hier und Jetzt. „Allgro Pastell“ ist nach „Schimmernder Dunst über CobyCounty“ mein zweiter Roman von Leif Randt. Sein aktuelles Buch beschreibt nun eigentlich genau meine Generation – und eben auch nicht. Natürlich sind seine Figuren überzeichnet. Dabei bleiben sie jedoch noch genau so plastisch, dass sie mir doch ein gewisses Unbehagen bereiten konnten. Man will eigentlich nicht mit ihnen befreundet sein. Sie sind auch oft nervig und anstrengend. Dennoch ist es faszinierend, sie zu beobachten. Dies schafft Leif Randt durch seine unglaublich gute Sprache. In kaum einem Buch der letzten Zeit habe ich mir so viele Zeilen markiert. Ich kann abschließend sagen, dass ich dieses Buch wirklich empfehlen kann. Jeder für sich mag sich an den Figuren abgleichen und sich an der Geschichte reiben. „Allegro Pastell“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominiert. Meiner Meinung nach zu recht.