Der Kaufmann und der Rinpoche

Leben, Sterben und Dazwischen. Roman

Aljoscha Long, Ronald Schweppe

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Beschreibung


Zwei Lebensschicksale und eine Reise im Bardo

Den tibetischen Kaufmann Dorjee Wangchuck und den Rinpoche Sonam Tsering verbindet seit Kindertagen eine tiefe Freundschaft, auch wenn ihre Lebenswege nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können. Während der eine sich im Strudel der Geschichte seinen Weg bahnte und ein Vermögen anhäufte, entschied sich der andere für ein Leben im Kloster.

Als der alte Dorjee im Sterben liegt, lässt er seinen Freund rufen mit der Bitte, ihm den Bardo Thödol, das Tibetische Totenbuch, vorzulesen. Das soll ihn auf dem Weg zur Wiedergeburt durch den Bardo, die Zwischenwelt, geleiten. Doch alles hängt davon ab, wie er sein Leben geführt hat. Wird Dorjee am Ende seines Weges durch die Zwischenwelt wiedergeboren oder muss er dort verharren?

Aljoscha A. Long studierte Psychologie, Philosophie und Linguistik. Er ist als Autor, Komponist, Therapeut, Taijiquan- und Qigong-Lehrer tätig. Bekannt geworden ist Aljoscha A. Long durch zahlreiche Publikationen und seine Seminartätigkeit in den Bereichen Psychologie und Philosophie. Er lebt mit seiner Frau, der chinesischen Heilerin Fei Long, in München und Guangzhou..
Ronald Schweppe und Aljoscha Long vermitteln ganzheitliche Lebenskunst auf leicht verständliche Art und Weise. Ihre Schwerpunkte sind die Themen Achtsamkeit, Lebenszufriedenheit und Gelassenheit. Moderne Psychologie, zeitgemäße Philosophie und östliche Spiritualität fließen in ihren Werken harmonisch zusammen. Ronald Schweppe ist Orchestermusiker und Meditationslehrer, Aljoscha Long Psychologe, Komponist und Taiji-Lehrer. Sie sind bekannt durch zahlreiche erfolgreiche Veröffentlichungen, sowie Auftritte in Funk und Fernsehen. Die beiden Autoren pflegen selbst eine über vier Jahrzehnte dauernde Freundschaft zueinander.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-424-35100-2
Verlag Diederichs
Maße (L/B/H) 20,7/13,4/2,5 cm
Gewicht 368 g

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Übersicht
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Tibet,China,Buddhismus,Besondere Freundschaften und das Totenbuch.....
von Jennifer am 29.07.2020

Wir erleben hier wie ein alter Mann stirbt und durch seinen alten Freund, einen Mönch der ihm kurz nach dem Tod durch das "Bardo" geleitet, umso hoffentlich, nach erfolgreichen Abschluss wiedergeboren zu werden, ob als Mensch oder Tier. Dabei muss der Tote alte Mann namens Dorjee jedoch in der Zwischenwelt seine Wege erneut besc... Wir erleben hier wie ein alter Mann stirbt und durch seinen alten Freund, einen Mönch der ihm kurz nach dem Tod durch das "Bardo" geleitet, umso hoffentlich, nach erfolgreichen Abschluss wiedergeboren zu werden, ob als Mensch oder Tier. Dabei muss der Tote alte Mann namens Dorjee jedoch in der Zwischenwelt seine Wege erneut beschreiten, doch die Versuchungen der wiederkehrenden Angst dort muss er wieder stehen und darf nicht in die Falsche Richtung gehen um die Wiedergeburt zu erreichen und fortlaufend dabei hilft ihm sein alter Freund, der Mönch Sonam. In diesem ganzen einzelnen Frequenzen die Dorjee erlebt wird jeweils ein anderes Erlebnis aus seinem einst gelebten Leben erzählt bevor er weiter sich durch das Bardo , die Zwischenwelt kämpft. Dorjee's Leben war nicht ohne, doch auch trotz seinem Freund, dem Mensch konnte er der Lehre Buddhas und die Mönche an sich nichts abgewinnen und verachtete sie eigentlich auch. Denn sie hatten für Dorjee gewisse Macht die er zu Lebzeiten nicht hatte....... gewisse Taten und Erlebnisse sind hier auch direkt und unverblümt erzählt, für schwache Gemüter was Blut und Gemetzel angeht,also nichts. Die Erlebnis-Frequenzen neben dem Erzählten Durchschreiten des Bardo, präsentieren uns die Freundschaft und das Kennenlernen der beiden so unterschiedlich gewordenen Männern, was durchweg sehr berührend und intensiv dargestellt ist. Auch gibt es hier kein großes drum rum reden und erklären und dadurch ist die Neugier und diese gewisse Intensität weiter stark präsent und man kann toll verstehen und alles auf sich wirken lassen. Auch politisches rundum China und Tibet was Geschichtliches betrifft, bekommen wir darin einen großen Einblick. Im ganzen ein besonders spiritueller Roman der auch einige Seiten des Menschen ob Guter oder Böser Seiten durch Taten im Leben präsentiert, und eine Freundschaft somit auch dran wachsen und gedeihen kann.

Welch ein berührendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 20.06.2020

Das Leben der Hauptpersonen in dem Buch „Der Kaufmann und der Rinpoche“ kann gegensätzlicher nicht sein. Sie kennen sich seit Kindertagen und waren Freunde. Der Lebensinhalt des Kaufmanns Dorjee Wangchuck war geprägt vom Streben nach Geld und Unabhängigkeit, während sein Freund Sonam Tsering allem irdischem Mammon entsagte und ... Das Leben der Hauptpersonen in dem Buch „Der Kaufmann und der Rinpoche“ kann gegensätzlicher nicht sein. Sie kennen sich seit Kindertagen und waren Freunde. Der Lebensinhalt des Kaufmanns Dorjee Wangchuck war geprägt vom Streben nach Geld und Unabhängigkeit, während sein Freund Sonam Tsering allem irdischem Mammon entsagte und in ein Kloster ging. Es spielt keine Rolle, wie das Leben eines Menschen verlief. Sobald er dem Tod ins Auge schaut, wird jeder demütig und hofft auf die Gnade des Schöpfers. So geht es auch dem Kaufmann. Aus dem Grund ruft er auch seinen alten Freund an sein Sterbelager. Aber nicht nur das. Er möchte, dass dieser ihm das „Tibetische Totenbuch“ vorliest. Warum dies sein letzter Wunsch ist? Das wird der Leser erfahren, wenn er das Buch liest. Dieses Buch zog mich tatsächlich in seinen Bann. Tibet, das ist ein Land, welches weit weg liegt. Ich wusste wenig von der Geschichte und nichts von den Schwierigkeiten der Einwohner. Das änderte sich beim Lesen dieses Buches. Was mussten die Menschen dort durchleben und wie grausam waren ihre Eroberer. Dass sie trotzdem an ihrem Glauben festhielten zeugt in meinen Augen von Größe. Ganz im Gegensatz zu dem Kaufmann, dessen Leben von Unglauben geprägt war. Kann sein bester Freund ihn dazu bringen, dass er diesen überwindet und kurz vor seinem Tod die Seiten wechselt? Neben dem beeindruckenden Cover stellt auch der Inhalt von „Der Kaufmann und der Rinpoche“ für mich ein imponierendes Werk dar, dessen Autor ich bisher nicht kannte. Die Sprache ist gehoben und besonders die Historie Tibets wird hier beeindruckend beschrieben.

Ein gelungenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 06.06.2020

Das Buch ist eine absolut gelungene Mischung aus der Geschichte Tibets und dem tibetischen Totenbuch. Die Geschichte zweier Freunde schildert den Alltag und die Wichtigkeit der Religion für die Menschen Tibets, bis China dieses Land vereinnahmt, und die Grundstruktur der Gesellschaft zerstört. Dies entfernt die Freunde vonein... Das Buch ist eine absolut gelungene Mischung aus der Geschichte Tibets und dem tibetischen Totenbuch. Die Geschichte zweier Freunde schildert den Alltag und die Wichtigkeit der Religion für die Menschen Tibets, bis China dieses Land vereinnahmt, und die Grundstruktur der Gesellschaft zerstört. Dies entfernt die Freunde voneinander, kann aber die Freundschaft nicht zerstören, trotz aller Konflikte... Die Darstellung des Totenbuchs ist sehr lebendig und anschaulich und fesselt bis zum Schluss.

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