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Der Sommer mit Ellen

Roman

Agnete Friis

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Beschreibung

Ein verschwundenes Mädchen und schweigsame Dorfbewohner - dunkle Abgründe in der dänischen Provinz

Als Jakob einen überraschenden Anruf erhält, weiß er, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss: Denn er soll nach Ostjütland kommen, auf die Farm seiner beiden betagten Onkel, um ihnen bei der Suche nach einer gewissen Ellen zu helfen. Jakob war nicht mehr auf dieser Farm, seitdem er als Teenager einen ganzen Sommer dort verbrachte. Seinen Sommer mit Ellen. Den er immer vergessen wollte. Und dessen tragische Geschehnisse ihn jetzt, vierzig Jahre später, wieder einholen.

Nominiert für den DR Romanprisen als bester dänischer Roman 2018

"Wundervoll geschrieben - man atmet förmlich die frische Luft und streicht mit den Fingerspitzen über die Gräser" National Public Radio, USA

"Agnete Friis ist eine brillante Erzählerin, deren Roman von Anfang bis Ende eine vibrierende Atmosphäre versprüht" Jury-Urteil des DR Romanprisen

Agnete Friis, geboren 1974 in Jütland, machte eine Ausbildung als Journalistin und veröffentlichte mehrere Romane, u.a. ist sie ein Teil des Autorenduos der erfolgreichen Krimireihe um Nina Borg. Der Sommer mit Ellen stand 2018 auf der Shortlist des DR Romanprisen für den besten dänischen Roman. Agnete Friis lebt in Kopenhagen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 335 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.04.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783732587933
Verlag Lübbe
Originaltitel Sommeren med Ellen
Dateigröße 1817 KB
Übersetzer Thorsten Alms
Verkaufsrang 15444

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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"Du bist ein unheimlich netter Junge, Jakob Errbo. Komm zurück, wenn du erwachsen geworden bist..."
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Ich fühlte mich, als hätte ich Ellen verraten, als ich ihr zum Abschied wie ein Idiot die Hand gab..." Vierzig Jahre ist her, dass Jakob Errbo die freigeistige Ellen zum letzten Mal gesehen hat. Er war damals gerade konfirmiert worden, sie hatte sich, kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag, von ihrem Freund Karsten getrennt, in... "Ich fühlte mich, als hätte ich Ellen verraten, als ich ihr zum Abschied wie ein Idiot die Hand gab..." Vierzig Jahre ist her, dass Jakob Errbo die freigeistige Ellen zum letzten Mal gesehen hat. Er war damals gerade konfirmiert worden, sie hatte sich, kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag, von ihrem Freund Karsten getrennt, in diesem ungewöhnlich heißen Sommer 1978, in dem sich nicht nur für Jakob die Ereignisse buchstäblich überschlagen. Sie werden sein weiteres Leben deutlich prägen, ihn erwachsen werden lassen, wie es Ellen von ihm fordert. Jetzt ist er Anfang fünfzig, er ist ein arrivierter Architekt, seine Ehe liegt in den letzten Zügen. Er ist aus dem gemeinsamen Haus bereits ausgezogen, als ihn ein Anruf seines Großonkels Anton erreicht, der immer noch auf dem familieneigenen Hof in Jütland lebt. Dessen Bitte, ob er, Jakob, nicht herausbekommen könne, was eigentlich aus Ellen nach deren plötzlichen Verschwinden geworden ist, zwingen Jakob nach Jahrzehnten endlich dazu, sich dem schönsten und zugleich schrecklichsten Sommer seines Lebens zu stellen... Dieses Buch hat mich mehr als nur berührt: Es ist aus vielfachen Gründen einfach unglaublich gut! Zurecht stand es auf der Short List für den besten dänischen Roman 2018 (und ich habe wirklich keine Vorstellung, welches Buch von einer Jury für noch besser gehalten werden konnte...), es pulst vor Leben, vibriert förmlich (wie die o.g. Jury urteilte...), man liest wie im Fieber, bis zum durchaus überraschenden Ende, lehnt sich zurück und denkt "Genau so war das!" Der gelungene Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist einfach beeindruckend gelöst, geradezu verblüffend für mich ist die Tatsache, mit wieviel Einfühlungsvermögen sich Agnete Friis in die Gedanken- und Lebenswelten eines pubertierenden Jungen hinein versetzt hat, und dazu eine Zeit auferstehen lässt, die sie selbst nur als Kind erlebt hat! Wenn ich Ihnen jetzt noch versichere, dass der Spannungsteil um ein verschwundenes Mädchen jedem Krimi zur Ehre gereichen würde und dass das Buch vor Erotik nur so knistert, aber die unsäglichen Zeilen aus dem Peter-Maffay-Song "Ich war 16, und sie 31..." nicht zum Leben erweckt werden, sollte Ihre Urlaubs- und Sommerlektüre hiermit eigentlich feststehen, oder?

Vielschichtiger Mix aus Krimi und Sozialstudie
von Lesendes Federvieh aus München am 14.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als Jakob einen Anruf von seinem betagten Großonkel Anton bekommt, ist ihm klar, dass er zurück nach Ostjütland zur Farm seiner Onkel reisen muss. Er soll den beiden helfen, Ellen aufzuspüren, die einst einfach verschwand. Jakob taucht ein in eine Vergangenheit, dem Sommer mit Ellen, die er bisher verdrängt hatte. Doch nun, fast... Als Jakob einen Anruf von seinem betagten Großonkel Anton bekommt, ist ihm klar, dass er zurück nach Ostjütland zur Farm seiner Onkel reisen muss. Er soll den beiden helfen, Ellen aufzuspüren, die einst einfach verschwand. Jakob taucht ein in eine Vergangenheit, dem Sommer mit Ellen, die er bisher verdrängt hatte. Doch nun, fast vierzig Jahre später, holen ihn die Ereignisse ein... Kraftvoll und realistisch erzählt Agnete Friis aus Sicht von Jakob was während des Sommers mit Ellen so alles geschah. Atmosphärisch dicht fängt sie die Enge und das schwere Leben der Dorfbewohner in den späten 1970 iger Jahren ein. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und schildert diese Zeit auf dem Land genau so wie sie war, entbehrungsreich und teilweise recht derb. Das spiegelt sich auch an manchen Stellen in ihrer Wortwahl wider, was die Handlung richtig lebendig macht. Allerdings musste ich mich erst in den Rhythmus der Geschichte einfinden, denn zu Beginn lies die Autorin noch so einiges im Nebel. Stück für Stück lichtet sich die Handlung, die eine absolut gelungene Mixtur aus Kriminalfall und Gesellschaftsporträt ist. Diese unaufgeregte, fast schon distanzierte Abhandlung der Geschehnisse hat mir sehr gut gefallen. Gerade durch die beiden Zeitebenen, dem 15 jährigen Jakob auf der einen Seite und dem über fünfzigjährigen beruflich erfolgreichem Erwachsenen heute lassen das Erzählte aus völlig unterschiedlichen Perspektiven und Sichtweisen zu einem gelungenen Ganzen verschmelzen. Die Autorin erzählt wunderbar locker und geradeheraus. Dadurch schafft sie es, die Stimmungen, Gefühle und verdrängte Erinnerungen einzufangen. Fast schon wie ein Tatsachenroman, der das Verschwinden zweier junger Frauen aufarbeitet. Schnörkellos mit einem großen Potential zum Nachdenken, ist dieser Roman einfach richtig gut. Kein Wunder, dass "Der Sommer mit Ellen" 2018 als bester dänischer Roman nominiert wurde. Fazit: Vielschichtiger Mix aus Krimi und Sozialstudie

von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2020
Bewertet: anderes Format

Keine leichte literarische Kost: Das harte dänische Landleben der 1970er-Jahre, verschwiegene Dorfbewohner, ein verschwundenes Mädchen und eine tote junge Frau. Es ist also nicht verwunderlich wie unwohl sich Jakob vierzig Jahre nach dem dramatischen Geschehen noch immer fühlt.

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