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Das wirkliche Leben

Roman


»Nach kaum einer Seite wusste ich, dass ich diesen Roman lieben würde. Zart und roh, magisch und schmerzhaft, wunderschön und gleichzeitig furchterregend hässlich bildet Adeline Dieudonné ›Das wirkliche Leben‹ in all seinen Facetten ab. Ein wahres, kleines Kunstwerk.« Romy Hausmann

Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.

In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.

Portrait
Adeline Dieudonné, 1982 in Brüssel geboren, wo sie mit ihren beiden Töchtern auch heute wieder lebt, ist von Beruf Schauspielerin. Nach mehreren preisgekrönten Erzählungen und einem erfolgreichen One-Woman-Theaterstück hat ›Das wirkliche Leben‹ die Herzen der französischsprachigen Leser im Sturm erobert: Das grandiose Romandebüt stand monatelang auf der französischen Bestsellerliste, wurde mit 14 (!) Literaturpreisen ausgezeichnet und wird in 20 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 24.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28213-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/2,5 cm
Gewicht 396 g
Originaltitel La Vraie Vie
Übersetzer Sina de Malafosse
Verkaufsrang 1165
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Grausam, berührend - eine Geschichte mit magnetischer Anziehungskraft

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Ein Mädchen, das mit ihrem kleinen Bruder und den Eltern in einer trostlosen Reihenhaussiedlung lebt. Die Mutter ist eine "Amöbe", kaum vorhanden für die Kinder, in ständiger Angst vor dem Vater. Dieser ist ein unberechenbarer, brutaler Mann, der es liebt Tiere zu jagen und fernzusehen. Die 2 Kinder sind den ganzen Tag in der Umgebung unterwegs, streifen umher, träumen vor sich hin. Bis eines Tages eine Tragödie passiert, die dem kleinen Jungen sein Milchzahnlachen nimmt. Und von diesem Tag an macht das Mädchen alles um dem Bruder sein Lachen zurückzugeben und sich dabei selbst nicht ganz zu verlieren. Eine sehr intensive Geschichte, die immer wieder mit krassen Ereignissen überrascht. Die Hauptperson, das junge Mädchen, ist von so ungeheurer Kraft und Stärke, was sie zur echten Heldin macht. Diese überwältigend realistische, grausame und berührende Geschichte ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ein eindrucksvoller Roman mit magnetischer Anziehungskraft - hat mir wahrhaft den Atem geraubt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
131 Bewertungen
Übersicht
106
21
3
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2020
Bewertet: anderes Format

Was für ein Debut ! Von der ersten Seite an zieht einen das Buch in seinen Sog, man kann nicht mehr aufhören. Es ist hart und schmerzhaft, aber fantastisch!

Was für ein Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2020

Kaum zu glauben, dass das hier das Debüt der Autorin ist - ich habe lange keinen so wortgewaltigen und in jeder Hinsicht beeindruckenden Roman gelesen. Die namenlose Ich-Erzählerin wächst in einer komplett dysfunktionalen Familie auf, mit einem gewalttätigen Vater und einer teilnahmslosen Mutter. Als sie auch noch ihren geliebte... Kaum zu glauben, dass das hier das Debüt der Autorin ist - ich habe lange keinen so wortgewaltigen und in jeder Hinsicht beeindruckenden Roman gelesen. Die namenlose Ich-Erzählerin wächst in einer komplett dysfunktionalen Familie auf, mit einem gewalttätigen Vater und einer teilnahmslosen Mutter. Als sie auch noch ihren geliebten kleinen Bruder zu verlieren droht, setzt sie alles daran, ihn zu retten. Das zu lesen ist schmerzhaft und in einigen Schlüsselszenen regelrecht verstörend, aber die Geschichte entwickelt dabei einen solchen Sog, dass ich förmlich durch das Buch geflogen bin. Absolute Leseempfehlung, aber nichts für schwache Nerven!

Schockierend
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2020

Ein kleines 10jähriges Mädchen erzählt von ihrem gewalttätigen Vater. Der Vater ist ein Tyrann und alle im Haus haben Angst. Sie liebt ihren kleinen Bruder und kümmert sich liebevoll um ihn. Bis ein tragischer Unfall ihr Leben völlig durcheinander wirbelt. Gilles verstummt und leidet still - er verwandelt sich zu einem Sadisten... Ein kleines 10jähriges Mädchen erzählt von ihrem gewalttätigen Vater. Der Vater ist ein Tyrann und alle im Haus haben Angst. Sie liebt ihren kleinen Bruder und kümmert sich liebevoll um ihn. Bis ein tragischer Unfall ihr Leben völlig durcheinander wirbelt. Gilles verstummt und leidet still - er verwandelt sich zu einem Sadisten, der Tiere quält. "Das wirkliche Leben" ist eine tragische und brutale Familiengeschichte, die sehr sehr betroffen macht. Gewalt und Spannung nehmen mit jeder Seite zu. Eine Geschichte von erzählerischer Gewalt.