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Das Rosie-Resultat

Nach den Nr.1-Bestsellern "Das Rosie-Projekt" und "Der Rosie-Effekt" geht es wundervoll weiter: Don Tillman, der Ehemann von Rosie und Nerd mit Herz, steht vor seinem größten Projekt.

Hudson, Don und Rosies Sohn, ist elf. In der Schule gilt er als Besserwisser, den keiner mag - ein richtiger Außenseiter. Auftritt Don: In dieser Frage ist er Experte, denn er hat schon sein ganzes Leben lang erfahren, was es heißt, Außenseiter zu sein. Und jetzt wird er Hudson seine Lösungen beibringen. In seinem Eifer zu helfen, sorgt Don für einiges Chaos. Und Hudson hat durchaus eigene Ideen, was ihm guttun könnte. Die Suche nach dem Glück führt zu überraschenden Resultaten ...
Ein bewegender Familienroman, der große Fragen humorvoll stellt: Wie offen bin ich für Menschen, die anders sind?

"Temporeich, unterhaltsam, ehrlich und warmherzig." The Guardian
Portrait

Sein erster Roman, ›Das Rosie-Projekt‹, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman ›Der Rosie-Effekt‹ und jetzt ›Der Mann, der zu träumen wagte‹ setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2020
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783104910734
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Rosie Result
Dateigröße 1307 KB
Übersetzer Annette Hahn
Verkaufsrang 71
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Kundenbewertungen

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ein warmherziger Appell für mehr Offenheit im Umgang miteinander
von mrs-lucky aus Norddeutschland am 01.04.2020

Im Leben von Rosie und Don sind 11 Jahre vergangen, zum Glück mussten wir Leser nicht ganz so lange auf die Fortsetzung der Geschichten aus dem Leben Don Tillmans warten. Ein Jobangebot Rosies führt die Familie zurück nach Australien, Sohn Hudson ist von diesem Umzug wenig begeistert und bekommt zunehmend Schwierigkeiten in de... Im Leben von Rosie und Don sind 11 Jahre vergangen, zum Glück mussten wir Leser nicht ganz so lange auf die Fortsetzung der Geschichten aus dem Leben Don Tillmans warten. Ein Jobangebot Rosies führt die Familie zurück nach Australien, Sohn Hudson ist von diesem Umzug wenig begeistert und bekommt zunehmend Schwierigkeiten in der Schule. Don, der gerade selbst mit einem Eklat an der Uni zu kämpfen hat, nimmt sich den Problemen auf bewährt pragmatische Weise an, entwickelt einen Plan, und widmet sich mit großem Elan dem „Hudson-Projekt“. Wer die Vorgeschichten kennt, den wird es nicht überraschen, dass Hudson sich in der Schule zu einem Einzelgänger entwickelt hat, der sich mit seiner Besserwisserei bei Lehrern und Schülern gleichermaßen unbeliebt macht. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm, wie man so schön sagt. Aber was ist tatsächlich die Ursache für Hudsons Verhalten? Hat die Schule Recht mit ihrer Annahme, dass bei Hudson eine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt? Don kennt aus eigenerer Erfahrung, wie es sich anfühlt ein Außenseiter zu sein und hat sein Leben lang Strategien entwickelt, mit seiner mangelnden Empathie umzugehen. Das möchte er seinem Sohn ersparen, schießt mit seiner unnachahmlichen Art jedoch das ein oder andere Mal übers Ziel hinaus und sorgt für einiges Chaos. Hudson dagegen ist vom Eingreifen seines Vaters nicht unbedingt begeistert, entwickelt eigene Ideen und sorgt für einige Überraschungen. Mir hat schon in den ersten beiden Bänden gefallen, wie Graeme Simson seiner Figur Raum zur Entfaltung gibt und mit welch trockenem Humor dieser die Herausforderungen des Lebens meistert. In diesem dritten Band dreht sich viel um die Frage, wieso wir Menschen in Kategorien einordnen und nicht einfach so akzeptieren können, wie sie sind. Woher nehmen wir das Recht zu verlangen, dass Menschen sich einer vorgegebenen Norm anpassen müssen, und wer definiert diese Norm? Graeme Simson zeigt verschiedene Wege auf, mit dieser Frage umzugehen und macht auch deutlich, dass es keine universelle Lösung gibt, mit der alle Menschen glücklich werden können. Ein wenig mehr Offenheit kann jedoch allen Menschen gut tun. Die Aussage „Neurotypische kritisierten Autisten wegen ihres Mangels an Empathie - ihnen gegenüber -, gaben sich aber selten Mühe mit ihrer Empathie gegenüber autistischen Menschen.“ in Kapitel 40 des Romans bringt dies gut auf den Punkt. Don Tillman, Rosie und ihre Freunde sind mir im Laufe der Bände ans Herz gewachsen mit ihrer offenen und herzlichen Art, insbesondere Don überrascht mich immer wieder, wenn er trotz seiner eigenen Probleme seine Freunde nicht im Stich lässt und mit seinen Ideen ihr Leben bereichert.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2020
Bewertet: anderes Format

Ernstes Thema gnadenlos gut verpackt Eine kurzweilig Komödie um die Grenzen gesellschaftlicher und persönlicher Akzeptanz, die Suche nach dem perfekten Cocktail und nach einem Weg ein Problem zu lösen ohne neue zu erzeugen.

Absolut Brilliant
von Melanie Enns aus L. am 27.03.2020

Es gibt Bücher, die benötigen keine Fortsetzungen, da die Story erzählt ist und daher uninteressant wirken könnte. Die Story rund um den Asperger Autisten Don Tillmann muss zwingend weiterezählt werden, da ich ihn schon in den beiden vorherigen Büchern in seinen Eigenarten sehr wertgeschätz habe. Die Situationskomik, die aus Don... Es gibt Bücher, die benötigen keine Fortsetzungen, da die Story erzählt ist und daher uninteressant wirken könnte. Die Story rund um den Asperger Autisten Don Tillmann muss zwingend weiterezählt werden, da ich ihn schon in den beiden vorherigen Büchern in seinen Eigenarten sehr wertgeschätz habe. Die Situationskomik, die aus Dons Verhalten mitunter entstehen sind mir nicht unbekannt, da ich einige Zeit mit jungen Männern mit Asperger Autismus gearbeitet habe und die Story daher sehr authentisch empfunden habe. In "Das Rosie - Resultat" tritt Don Tilmann seine Hauptrolle an seinen Sohn Hudson ab, wobei er wesentlich präsenter bleibt als seine Ehefrau Rosie, denn diese hält sich oftmals im Hintergrund, was Erziehung und Dons neustes Projekt "Hudson" betrifft. Don hat sich zur Aufgabe gemacht, hier und da ein kleines bisschen Verbesserungen zu erzielen, was Hudsons Sozialkompetzenz und seine Fitness betrifft. Es ist wirklich unglaublich, in welche Situation sich Don bringt und daher eine brillante Erzählung, die aber leider nicht gänzlich an "Das Rosie - Projekt" heranreicht. Ich bin dennoch ganz angetan von dieser Story und würde Hudson sofort adoptieren. Mir ist es völlig egal, ob Hudson im Spektrum zuhause ist und Umarmungen nicht mag, wenig Freunde hat, denn was er aufweist, ist ein absolut kluges Köpfchen und damit überrascht er nicht nur seine Eltern, sondern bietet dem Leser / der Leserin immer wieder Grund zum Staunen. Don verliert seinen Job, weil er wieder einmal Dinge etwas merkwürdig anpackt und diese dann auf Twitter oder anderen Plattformen ein komplett falsches Licht auf ihn werfen. Nun hat er Zeit, sich auf andere Dinge einzulassen und dieses meistert er mit Bravour. Nicht nur Hudson gewinnt im Nachhinein mehr Sozialkompetenz, auch Don verändert sich und daher ist diese gemeinsame Zeit von Vater und Sohn ein echter Gewinn. Ob Hudson nun auch Asperger Autist ist, oder auch nicht, dieses erscheint für die vielen gelungenen Momentaufnahmen dieser wirklich interessant gezeichneten Persönlichkeit absolut unrelevant. Für mich ein Buch, welches in meinem Regal Platz findet, da ich die Bände rund um Don und Rosie wirklich sehr ansprechend finde. Nach einem doch recht schwächeren zweiten Band, wieder eine gelungene Story, die ich immer und immer wieder lesen könnte, da sie mich zum Schmunzeln bringt und ich mir ein gewisses Wohlgefühl nicht verwehren konnte. Absolute Leseempfehlung, wobei ich hier auch die Erkrankung Albinismus sehr interessant dargestellt fand und diese auch unbedingt erwähnenswert finde.