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Andreas Jungwirth

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Beschreibung

Berlin, Leipzig, Wien, Zürich - David verschlägt es von einer Stadt in die nächste, mal studiert er Zoologie, dann Germanistik, hat verschiedene Jobs. Er lernt Menschen kennen und verliert sie wieder aus den Augen. Denn trotz seiner Sehnsucht nach einer festen Partnerschaft hält er es nie lange bei einem Mann aus. Die Promiskuität, der schnelle, unverbindliche Sex prägen Davids Sozialverhalten. Doch verborgen unter der Oberflächlichkeit nehmen sich Davids Abgründe immer mehr Raum, wachsen Frustration, Selbstzerstörung und Gewalt. Bis das Ventil krachend in die Luft geht.
Andreas Jungwirth lässt in seinem vielschichtigen Text die Menschen zu Wort kommen, die David für eine kurze Weile nahe waren. Gemeinsam führen sie uns zu sensibel beschriebenen Momenten der Verletzbarkeit einer rastlosen Generation.

Andreas Jungwirth, 1967 in Linz geboren, lebt nach langer Zeit in Berlin wieder in Wien. Studierte in Wien Germanistik und Theaterwissenschaft sowie am Konservatorium Schauspiel. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit (Theater, Hörspiel) unterrichtete er am Schauspielhaus Wien, wo er u.a. das "Hörspielhaus" gründete. Bisher erschienen die Jugendromane "Kein einziges Wort" (2014, Ravensburger Buchverlag) und "Schwebezustand" (2017, CBT).

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 80 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783990650202
Verlag Edition Atelier
Dateigröße 2575 KB

Kundenbewertungen

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Was für ein glücklicher Zufall, dass ich dieses Buch in einer Berliner Buchhandlung fand!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Manche Bücher überzeugen sprachlich. Manche inhaltlich. Manche haben einen erzähltechnisch Kniff, der das Ganze erst so richtig gut macht. Manche, so auch dieses Buch, aber insgesamt die Wenigsten, haben alles. Jedes Kapitel gehört einem anderen Charakter und sie alle erzählen, fast wie in einem Interview oder einer Trauerred... Manche Bücher überzeugen sprachlich. Manche inhaltlich. Manche haben einen erzähltechnisch Kniff, der das Ganze erst so richtig gut macht. Manche, so auch dieses Buch, aber insgesamt die Wenigsten, haben alles. Jedes Kapitel gehört einem anderen Charakter und sie alle erzählen, fast wie in einem Interview oder einer Trauerrede von David, einem anfangs jungen schwulen Mann. Durch die unterschiedlichen Charaktere, die an sich schon interessant genug sind, wird eine facettenreiche Figur so unterschiedlich und spannend beleuchtet, dass man irgendwann komplett im Sog dieser wundervollen Erzählung ist.

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