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Icky Thump

Rezension
Rechtzeitig zum zehnjährigen Bandjubiläum servieren die White Stripes der Gourmetgemeinde mit "Icky Thump" einen neuen elektrisierenden Cocktail. Wie zu erwarten war, mixen Meg und Jack White auch diesmal wieder heftige Rock-Klänge, erdige Blues-Riffs und sensible Folk-Elemente. Zwei Jahre nach "Get Behind Me Satan", ihrem letzten Album, lassen es die White Stripes auf "Icky Thump" wieder ordentlich krachen. Bereits mit dem Opener, dem Titelsong, präsentieren sich Meg und Jack White in prächtiger Verfassung und liefern einen legitimen Thronfolger für ihren Dauerbrenner "Seven Nation Army" ab. So spektakulär dieser Auftakt auch ist - das Duo steigert sich in den folgenden Tracks noch immer weiter. Die Bandbreite reicht dabei vom klassischen Country-Rock mit "You Don't Know What Love Is (You Just Do As You're Told)", einer deutlichen Verbeugung vor Neil Young, über das bluesige Stück "300 M.P.H. Torrential Outpour Blues" bis hin zur spektakulären, mit Mariachi-Trompeten verzierten Neuauflage des Klassikers "Conquest", mit dem Patti Page bereits in den 50er-Jahren einen Hit landete. Doch auch Fans erdiger Rock'n'Roll-Klänge kommen in Songs wie "Bone Broke" voll auf ihre Kosten. Die White Stripes bleiben eben auch auf "Icky Thump" unberechenbar und bewegen sich wie gewohnt virtuos durch fünf Jahrzehnte Rockmusik. An Ideenmangel hat das Duo seit seinem Debütalbum im Jahr 1999 halt noch nie gelitten. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 15.06.2007
EAN 0634904027124
Genre Rock
Hersteller Indigo
Komponist The White Stripes
Musik (CD)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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zzgl. Versandkosten
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What the Hell?
von Thomas Zörner aus Lentia am 17.10.2008

Das heißt der Titel des neuen White Stripes Albums übersetzt und ist eine britische Redewendung (Ecky thump?). "What the Hell?" denkt man sich als Hörer der CD allerdings zu keiner Sekunden, denn was man hier bekommt ist ausgefeiltes Altbewehrtes, das nachwievor klasse ist. Was erwartet man sich denn von... Das heißt der Titel des neuen White Stripes Albums übersetzt und ist eine britische Redewendung (Ecky thump?). "What the Hell?" denkt man sich als Hörer der CD allerdings zu keiner Sekunden, denn was man hier bekommt ist ausgefeiltes Altbewehrtes, das nachwievor klasse ist. Was erwartet man sich denn von einem Album der White Stripes? Sympathisches Low-Fi Rock mit ordentlich Blueseinschlag, und das bekommt man auch serviert wie der titelgebende Opener gleich beweist. Jack White haspelt einen witzigen Text zu einer stark groovenden Gitarre daher und sein Schwesterherz gibt wie immer das Metronom an den Drums. Titel Nummer 2 erinnert etwas an "My Doorbell" und fällt meiner Meinung nach etwas ab aber bei Nummern wie "300 M.P.H. Torrential Outpour Blues" dessen akkustische Stille von Verzerrerpassagen zerrissen wird, steigt der Adrenalinpegel. Überraschend fällt "Conquest" aus, das einen gewissen Salsatouch aufzeigt und mit Bläserpartien besicht. Passend dazu das Stierkampfvideo, ein weiteres Highlight, der Song. Besonders stark werden die Geschwister noch mal am Ende mit dem, scheinbar vollkommen improvsierten, "Catch Hell Blues". Wessen Fuß da still steht, der sollte gleich die Finger jedweder Musik lassen.