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1794

Winge und Cardell ermitteln Band 2

Endlich! Nach "1793" die mit Spannung erwartete Fortsetzung vom preisgekrönten Spiegel-Bestsellerautor
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in die Irrenanstalt eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.01.2020
Sprache Deutsch, Schwedisch
EAN 9783492995948
Verlag Piper
Dateigröße 4224 KB
Übersetzer Leena Flegler
Verkaufsrang 2150
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Buchhändler-Empfehlungen

Von der Freude am Frost

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Die Winter der vergangenen Jahren waren bei uns ja eher mau: wenig Kälte, kaum Schnee. Wenn man sich jedoch sehnen sollte nach dem Gefühl von tauben Fingern, zugigen Gassen und Zimmern, in denen der Frost ständig in den Ecken sitzt, ist man beim neuen Buch von Niklas Natt och Dag bestens aufgehoben. Und mehr noch: In seinem Stockholm des Jahres 1794 sind die Legionen von Ratten, niemals weichenden Läusen und brennenden Kotbergen in allen Straßen das deutlich kleinere Übel. Denn in dieser Welt wandeln Figuren zwischen Verzweifelung, Sadismus und Wahnsinn. Und wenn einmal einem von ihnen ein Funke Glück in den Schoß zu fallen scheint, kann man annähernd sicher sein, dass dies nur benutzt wird, um ihm eine noch größere Fallhöhe zu verschaffen, aus der er kurz darauf dann in einen noch tragischeren Abgrund stürzen kann. In Kurzform: Ein Buch zum Frieren und Fürchten und ein stilles Halleluja aussprechen, dass man nicht in diese Zeit geboren wurde. Aber von Anfang an. Nach den Ereignissen des mit dem schwedischen Krimipreis ausgezeichneten Vorgängers „1793“ stehen zuerst einmal nicht Winge und Cardell als Ermittler im Mittelpunkt. Stattdessen verschlägt es den jungen Adligen Erik Drei Rosen auf eine entfernte Karibikinsel, wo er die Bekanntschaft mit dem charismatischen Tycho Ceton macht, der schon vor längerer Zeit von Schweden nach Saint-Barthélemy übersiedelte und dort gegen alle Widerstände sich für die Rechte der Sklaven einsetzt. Nach der Rückkehr der beiden Blutsbrüder nach Stockholm beginnt jedoch der Roman, Fahrt aufzunehmen. Als Erik am Morgen nach seiner Hochzeitsnacht benebelt aufwacht, findet er die Liebe seines Lebens in mehr Fetzen als zusammenhängenden Teil in ihrem gemeinsamen Bett. Hier betreten die ungleichen Ermittler erstmals die Bühne, da die offizielle Erklärung für diese erschreckende Gräueltat nicht stimmig zu sein scheint. Was sich von hier aus entspinnt ist eine Mischung aus dicht gestricktem Thriller, politischen Intrigen bei Hofe und einem Sog aus Lust, Missbrauch und Gewalt, der einem immer wieder den Atem stocken lässt. Der zweite Teil der Buchreihe ließe sich durchaus auch separat lesen, jedoch steigert das Vorwissen des Vorgängers die Freude beim Lesen und Zusammenhänge ziehen doch noch einmal deutlich, da einzelne Hauptfiguren von „1793“ auch hier wieder zentral zum Einsatz kommen. Und so ist dieses Buch auch viel stärker auf eine weitere Fortsetzung getrimmt als es beim ersten der Fall war. Erhalten geblieben sind die wechselnden Erzählperspektiven und Unterteilung des Buches in Großkapitel, die den einzelnen Jahreszeiten folgen. Mit „1794“ ist dem schwedischen Autor erneut ein mehr als packender Roman gelungen, der die üblichen Gattungsgrenzen verwischt und eine Spannung entwickelt, die dieses Buch zu einem klassischen Pageturner macht. Faszinierend abgründige Figuren, düster schillernde Handlungsschauplätze und ein durch und durch beunruhigender Bösewicht machen es einem schwer, diesen 500 Seiten-Schmöker leicht zur Seite zu legen.

spannendes Thrillervergnügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht ermordet. Der Tat beschuldigt wird ihr Schwiegersohn Erik. Der wurde im Brautgemach neben der entsetzlich zugerichteten Leiche der Braut vorgefunden. Besinnungslos. Als er erwacht und Linnea Charlotta neben sich kaum mehr erkennen kann, verliert er seinen Verstand. Er wird ins Irrenhaus gesperrt. Der Fall ist abgehakt. Sie weiß es ganz genau. Erik ist nicht der Mörder ihrer Tochter. Es lässt ihr keine Ruhe. Eine letzte Chance sieht sie noch, den grausamen Mord an Linnea Charlotta aufzukären. Und dorthin macht sie sich auf den Weg. Zu Jean Michael Cardell.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
150 Bewertungen
Übersicht
87
43
13
6
1

Wieder gelungen
von BücherwurmNZ am 01.04.2020

Nachdem mir "1793" so gut gefallen hat, musste ich auch "1794" lesen. Der Schreibstil ist zu Beginn einfach und klar gestaltet und packt einen sofort. Leider wurde ich dann enttäuscht, denn die Handlung erlahmt und es wird langweilig. Als die Mordermittlung beginnt, wird es nur für ein paar kurze Zeilen mal spannend. An den erst... Nachdem mir "1793" so gut gefallen hat, musste ich auch "1794" lesen. Der Schreibstil ist zu Beginn einfach und klar gestaltet und packt einen sofort. Leider wurde ich dann enttäuscht, denn die Handlung erlahmt und es wird langweilig. Als die Mordermittlung beginnt, wird es nur für ein paar kurze Zeilen mal spannend. An den ersten Band kommt dieses Werk erst heran, als es nach der Hälfte spannend wird. Und von da an steigt die Spannung weiter und weiter. Man taucht wieder in die Welt und in das Leben der Figuren ein. Man kann nicht aufhören und liest gebannt und teilweise entsetzt weiter, hofft, dass die eigenen Befürchtungen nicht eintreten. Denn wieder ist Stockholm Ende des achtzehnten Jahrhunderts kalt und erbarmunglos. Niklas Natt och Dag schildert das Leben seiner Charaktere bewegend und unverblümt, mit all seiner Härte und Tiefen. Man ist gefesselt von dem äußerst bildhaften und lebendigen Schreibstil und von der Spannung, ist entsetzt vom abstoßenden Verhalten einiger Figuren und vom harten Leben zur damaligen Zeit. Der Autor ist ein Meister im Schreiben und hält einige Kniffe und Schachzüge parat mit denen man nicht rechnet. Sehr gefallen hat mir, dass man neben neuen Charakteren einige aus dem ersten Band trifft und ihr Leben wieder aufgegriffen wird. Einige der auftretenden Figuren sind sympathisch und einem ans Herz gewachsen. Sie werden zu dreidimensionalen, tiefgründigen Gestalten, die vor dem inneren Auge lebendig werden. Selbst Nebencharaktere bekommen eine Tiefe und eine Persönlichkeit. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Erzählen der Geschichten der Charaktere und nicht auf dem Kriminalfall. Viel zu schnell kommt man durch die über 500 Seiten und das Ende ist da. Ich hätte sehr gerne weitergelesen, da es sehr spannend endet und ich mich frage, wie es nun mit den liebgewonnen und unsympathischen Charakteren weiter geht. Was wird ihnen die Zukunft bringen? Fazit: Es fängt unspektakulär und lahm an, wird dann aber immer spannender. Der lebendige Schreibstil lässt einen mit den Figuren zusammen durch die Stockholmer Straßen laufen und mitfiebern. Gebannt liest man weiter, denn die Geschichte und die liebgewonnen Charaktere lassen einen nicht mehr los. Das Ende ist viel zu schnell da und man fragt sich: Wie geht es für die Charaktere weiter?

Ein düsteres Jahr
von Ascora am 30.03.2020

Der Klappentext: „Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste W... Der Klappentext: „Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in ein Irrenhaus eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.“ Zum Inhalt: Bei Krimis bin ich mit eigenen Inhaltsangaben immer vorsichtig um nicht aus Versehen zu viel zu verraten und anderen den Lesespaß zu verderben. Dies ist nun der zweite Fall für Jean Michael Cardell und er kommt gerade zur rechten Zeit, hört sich zwar hart an, aber unser Ermittler ist quasi in einer Lebenskriese und der Fall rüttelt ihn wach. Neben der Suche nach dem Mörder begibt sich Cardell übrigens noch auf eine ganz persönliche Suche, soviel sei verraten. Obwohl es sich übrigens um den zweiten Fall handelt, kommt man ohne Vorkenntnisse des ersten gut zurecht, ich selbst kannte ihn auch nicht und Querverweise oder bereits eingeführte Personen mitsamt ihren Marotten können gut verstanden werden. Der Stil: Der Autor Niklas Natt och Dag hat hier einen atmosphärisch dichten und gut recherchierten historischen Kriminalfall erdacht. Man taucht richtig in die Zeit und die Stadt Stockholm ab und obwohl die Sprache der Zeit angepasst wurde, ist das Buch flüssig und gut lesbar. Das liegt vor allem an dem spannenden Aufbau des Falls, der einen in vier Abschnitten und in vier verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Neben dem Mordfall nehmen mehrere Charaktere und deren Geschichten relativ viel Raum ein, aber es rundet immer das Gesamtbild ab und man erfährt viel Informatives, Düsteres und teilweise Grausames aus dieser Zeit. Aber der Leser sei hier gewarnt, es gibt kein zufriedenstellendes Ende, ich hoffe schwer, dass an einer Fortsetzung geschrieben wird. Mein Fazit: Ein ungewöhnlicher Kriminalfall, bei dem nicht unbedingt nur der Mord im Vordergrund steht, sondern tatsächlich das Historische.

wortgewaltig
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

1793 war ein Roman, der mit trotz einiger Schockeffekte sehr beeindruckte. Niklas Natt och Dag ist ein Autor, der schreiben kann. Die Fortsetzung 1794, die ich als Hörbuch (gelesen von Philipp Schepmann und Louis Friedemann Thiele) gehört habe, ist ebenfalls lesens- bzw. hörenswert. Der Roman ist in mehrere Handlungsabschni... 1793 war ein Roman, der mit trotz einiger Schockeffekte sehr beeindruckte. Niklas Natt och Dag ist ein Autor, der schreiben kann. Die Fortsetzung 1794, die ich als Hörbuch (gelesen von Philipp Schepmann und Louis Friedemann Thiele) gehört habe, ist ebenfalls lesens- bzw. hörenswert. Der Roman ist in mehrere Handlungsabschnitte aufgeteilt, das ist geschickt gemacht. Der erste Abschnitt, der praktisch die Vorgeschichte behandelt, wird aus Sicht des jungen Erik erzählt. Diese naive Figur hat mir weniger gefallen, da die Figuren des Vorgängerromans einfach mehr Eindruck auf mich gemacht hatten. Der erste Sprecher hat eine junge Stimme, das passt zwar zur Erzählerfigur, aber für den Stoff an sich, mag ich eine rauere Stimme. Hinzu kommt, dass diese Vorgeschichte zu lang gezogen ist. Der zweite Abschnitt hat dann einen anderen Sprecher. Ab jetzt wird der Roman deutlich besser, mit mehr Stockholmer Atmosphäre und besseren Beschreibungen. Jean Michael Cardell kommt endlich vor und wird einen Kriminalfall untersuchen. Er ist immer noch eine gute Figur, der den Roman tragen kann. Die Idee, den im ersten Band verstorbenen Cecil Winge, durch dessen jüngeren Bruder Emil zu ersetzen, empfand ich zunächst als konstruiert, aber das entwickelt sich. Das Emil nicht das Format seines Bruders hat, wird dann auch thematisiert. Emil muss sich beweisen. Diese veränderte Konstellation zwischen den Hautfiguren hat durchaus seinen Reiz. Im Abschnitt 3 treffen wir Anna Stina Knapp wieder, die schon im ersten Teil sehr überzeugte und sie ist immer noch eine starke, spannende Figur. Obwohl es viele harte Szenen in dem Buch gibt, sind letztlich doch immer die Emotionen der Figuren das wesentliche. Mal sehen, ob es weitere Teile der Reihe geben wird.