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Maschinen wie ich

(ungekürzte Lesung)

Gelesen von Wanja Mues. Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1998 erhielt er für "Amsterdam" den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk, 2011 folgte die Auszeichnung mit dem Jerusalem Preis für Literatur. Sein Roman "Abbitte" wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt.
Er ist Mitglied der Royal Society of Literature und der Royal Society of Arts sowie Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Sprecher Wanja Mues (Jahrgang 1973) sprach mit acht Jahren in dem Stück "Weihnachten an der Front" seinen ersten Text auf der Bühne und mit elf drehte er seinen ersten Film, den ARD-Dreiteiler "Jokehnen". Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung in Amerika und war in vielen Serien ("Girl Friends"), Fernsehfilmen ("2 1/2 Minuten") und Kinostreifen ("Gloomy Sunday") zu sehen. Auch kleine Rollen in guten Projekten - wie zum Beispiel der Wehrmachtsoffizier im Warschauer Ghetto in Roman Polanskis "Der Pianist" - bleiben für Wanja Mues wichtig.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Wanja Mues
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783257693256
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 676 Minuten
Format & Qualität MP3, 676 Minuten, 611.07 MB
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 1232
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Buchhändler-Empfehlungen

Warum die KI nicht mit uns leben könnte

Franziska Himmelstorfer, Thalia-Buchhandlung Linz

Charlie lebt ganz mit sich zufrieden ein mittelmäßiges Leben. Nimmt die Dinge wie sie kommen und stört sich nicht daran, dass es ihm an Ehrgeiz für sein Leben fehlt. Schließlich wagt er sich an eine Beziehung mit seiner hübschen Nachbarin Miranda. Von Computertechnik und moderner Programmierung begeistert leistet Charlie sich einen >Adam<, einen der ersten mit Künstlicher Intelligenz ausgestatteten Androiden und die daraus entstehende Dreiecksbeziehung bekommt eine ganz einzigartige Dynamik. Mir gefällt die alternative Realität, die McEwan geschaffen hat, in der Alan Turing seinem, für dieses Genie, unwürdigen Ende entging und so eine Welt entstand, in der die Computerentwicklung viel schneller voran ging. Überhaupt hat sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Roman in vielen Punkten anders zugetragen als in Wirklichkeit. Großbritannien hat den Falklandkrieg verloren, John Lennon und John F. Kennedy wurden nicht erschossen, der Labour-Politiker Tony Benn löst Margaret Thatcher als Premierminister ab und beschließt, ganz ohne Referendum, den Austritt aus der EU. Kern der Geschichte ist allerdings die immer wieder gestellte Frage wie eine KI unter uns Menschen leben könnte und was der Mensch der fehlerlosen Lebensform trotz seiner Makel doch noch voraushaben könnte. McEwans Lösung zeigt sich in selbstzerstörerischer Verzweiflung gegenüber unserer schlecht programmierten Biomasse und gipfelt in Grausamkeit gegenüber der vermeintlich kalten Technologie. Am Ende zeigt sich der Mensch wieder hilflos gegenüber seiner eigenen Unvollkommenheit und ich kann Alan Turings Empörung gegenüber Charlie gut verstehen.

Was wäre, wenn?

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Was wäre, wenn die Europäer niemals nach Amerika gekommen wären? Was wäre, wenn die Deutschen den zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Wie würde die Welt aussehen, wenn im Mittelalter die Pest in Europa stärker gewütet hätte? Was-wäre wenn Fragen werden oft in Romanen behandelt, die in einer alternativen Vergangenheit spielen. Bekanntestes Beispiel ist wohl Philip K. Dicks „Das Orakel vom Berge“. In „Maschinen wie ich“ zeichnet Ian McEwan ebenfalls eine alternative Vergangenheit, eine in der Alan Turing sich keiner chemischen Kastration vollziehen lassen musste und der technologische Fortschritt früher initialisiert wurde. So ist es möglich, dass Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Welt bereits ein wenig aussieht wie unsere Gegenwart und teilweise wie unsere Zukunft. Die Menschen haben bereits alle technologischen Erfindungen, wie Mobiltelefone, Internet und Computer. Und Charlie, der Hauptprotagonist hat eben seinen „Adam“ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. „Maschinen wie ich“ ist unter meinen persönlichen Top5 des Jahre 2019. Die Geschichte ist hervorragend erzählt und jedes Detail stimmt. Die Charaktere sind fein gezeichnet und verleihen dem Roman die nötige Authentizität. Sie schaffen ein Gegengewicht zum Androiden Adam. Das Setting nicht in einer möglichen Zukunft spielen zu lassen, sondern in der Vergangenheit ist klug gewählt. Das gibt der Liebesgeschichte einen guten Rahmen. Ian McEwan beantwortet viele „Was wäre, wenn?“ Fragen und zeitgleich erlaubt er seinen Lesern, sich dem Thema der künstlichen Intelligenz auf eine literarische und philosophische Weise zu nähern, ohne ihn mit zu viel technischen Wissen zu erdrücken. Es erlaubt den geneigten Leser, einen Blick von außen, auf den modernen Menschen zu werfen. Wer sich dem Menschen der Gegenwart ohne SiFi-Elemente nähern will, dem empfehle ich von Joey Goebel „Irgendwann wird es wieder gut“.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
26
11
6
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 24.01.2020
Bewertet: anderes Format

Bücher wie "Maschinen wie ich" lassen Leser wie mich nachdenklich zurück. Danke McEwan für so viele kluge Was-Wäre-Wenn-Fragen über unsere Gegenwart und die nahe und auch ferne Zukunft. Sehr lesenswert!

Maschinen wie ich
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ian McEwan ist mal wieder ein toller Wurf gelungen! In seinem neuen Roman befasst sich der Autor mal wieder mit einem aktuellen Thema, diesmal geht es um künstliche Intelligenz, das er zudem in den geschichtlich etwas abgewandelten Achtziger Jahre ansiedelt. Interessant sind natürlich die Fragestellungen zum Unterschied Mensch... Ian McEwan ist mal wieder ein toller Wurf gelungen! In seinem neuen Roman befasst sich der Autor mal wieder mit einem aktuellen Thema, diesmal geht es um künstliche Intelligenz, das er zudem in den geschichtlich etwas abgewandelten Achtziger Jahre ansiedelt. Interessant sind natürlich die Fragestellungen zum Unterschied Mensch-Maschine. Wo der Roboter nur Inkonsequenz und Widersprüchlichkeit des Menschen sieht, kann der Mensch eben genau darin die Voraussetzung für Kunst erkennen. Sehr unterhaltsam!

von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2019
Bewertet: anderes Format

Ein sehr spannendes Buch darüber, was passiert wäre, wenn Turing nicht Selbstmord begangen hätte und künstliche Intelligenz deshalb längst dem Menschen ebenbürtig wäre. Auch wenn die Geschichte nicht immer überzeugt, ist dieser Teil sehr lesenswert!