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Leonora

Wie ich meine Tochter an den IS verlor - und um sie kämpfte

Maik Messing, Volkmar Kabisch, Georg Heil

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Beschreibung

Leonora Messing war 15 Jahre alt, als sie aus ihrem Dorf in Sachsen-Anhalt verschwand und sich in Syrien dem Islamischen Staat anschloss, um Drittfrau eines deutschen IS-Terroristen zu werden. Wie konnte sich Leonora so schnell so stark radikalisieren? Wie sieht ihr Leben in den Kriegswirren aus und was bedeutet das für die verzweifelten Angehörigen? Der Vater kämpft darum, Leonora aus dem umkämpften Rakka zurückzuholen – und geht dafür gefährliche Risiken ein…

Ein dramatisches Stück Zeitgeschichte, das die Verführungskraft des IS und dessen Terror erklärt.  

Mit einem Vorwort von Georg Mascolo

Georg Heil, *1977, arbeitete als freiberuflicher Journalist für das investigative Ressort des WDR, nachdem er zuvor bei „Spiegel TV“ tätig war. Seit 2018 arbeitet er für das ARD-Magazin „Kontraste“.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 06.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-430-20227-5
Verlag Econ Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,9/3,5 cm
Gewicht 418 g
Auflage 2. Auflage

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Ein interessantes Buch über Leonoras Weg zum IS
von schafswolke aus Kiel am 23.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leonora ist ein ganz normales 15jähriges Mädchen, zumindest glauben das alle, bis zu dem Tag, als Lenora verschwindet und verkündet, dass sie ihre Zukunft im Islam sieht. Doch nicht nur das, sie wird die Frau von Nihad, einem deutschen IS-Kämpfer. Die Autoren Maik Messing, Volkmar Kabisch und Georg Heil haben in diesem Buch v... Leonora ist ein ganz normales 15jähriges Mädchen, zumindest glauben das alle, bis zu dem Tag, als Lenora verschwindet und verkündet, dass sie ihre Zukunft im Islam sieht. Doch nicht nur das, sie wird die Frau von Nihad, einem deutschen IS-Kämpfer. Die Autoren Maik Messing, Volkmar Kabisch und Georg Heil haben in diesem Buch versucht ein wenig von Leonoras Weg zum IS zu beschreiben. Der Vater Maik Messing berichtet, wie er Leonara wahrnimmt und wie sehr Leonoras Entscheidungen sich auf sein Umfeld auswirken. Man merkt, dass auch er sich in einer gefühlsmäßigen Zwickmühle befindet, denn immerhin ist Leonora seine Tochter. Wie soll man damit umgehen, wenn die Tochter auf einmal dem IS angehören will? Das Buch ist nicht schwarz-weiß, die Journalisten Volkmar Kabisch und Georg Heil berichten, wie sie die Zeit empfunden haben. Dabei kommen auch ihre Zweifel zu Wort, denn auch sie spielen eine Rolle, immerhin begleiten sie die Geschichte schon seit 4 Jahren. Man merkt, dass hier die journalistische Arbeit, denn es gibt vielen Fakten zum Islamischen Staat. Mich hat das beim Lesen manchmal ein wenig gehemmt, ich brauchte dann ab und zu mal eine Pause. Trotzdem ist es gut so, denn so wurden mir manche Dinge noch mal vor Augen geführt. Schade ist, dass man wenig aus Leonoras Sicht erfährt, aber das ist aufgrund der Situation auch kaum möglich. Es gibt aber Chat- und Tagebuchauszüge, in denen sie zu Wort kommt, die sie meist aber eher oberflächlich gehalten. Zu urteilen fällt hier schwer, aber das muss man auch nicht, denn man wird wohl kaum zu einem Ergebnis kommen. Interessant ist das Buch auf jeden Fall und so gibt es 4 Sterne.


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