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Romane schreiben

Geschichten entwickeln, Figuren zeichnen, Stil finden

Karin Fleischanderl, Gustav Ernst

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Beschreibung

GUSTAV ERNST arbeitet u. a. als Herausgeber, Schriftsteller und Leiter von Literatur- und Drehbuchworkshops und wurde für sein Schaffen schon mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit Karin Fleischanderl gründete und leitet er die Leondinger Akademie für Literatur.
KARIN FLEISCHANDERL ist als Übersetzerin, Herausgeberin und Veranstalterin im Literaturbetrieb tätig und war 2009/2010 Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis. So wie Gustav Ernst war bzw. ist auch sie langjährige Herausgeberin der Literaturzeitschriften "Wespennest" (bis 1996) und "kolik" (seit 1997).

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 186 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783709939017
Verlag Haymon Verlag
Dateigröße 5653 KB

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Wie schreibt man einen Roman?
von Sikal am 31.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Autoren Karin Fleischanderl und Gustav Ernst sind Gründer der „Leondinger Akademie für Literatur“ und auch zum Teil als Literaturkritiker bzw. Juror bei Literaturveranstaltungen tätig. Sie wissen somit wovon sie sprechen. Viele träumen davon, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Dass dahinter eine Menge an Arbeit stec... Die Autoren Karin Fleischanderl und Gustav Ernst sind Gründer der „Leondinger Akademie für Literatur“ und auch zum Teil als Literaturkritiker bzw. Juror bei Literaturveranstaltungen tätig. Sie wissen somit wovon sie sprechen. Viele träumen davon, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Dass dahinter eine Menge an Arbeit steckt, dass man das nötige Handwerkszeug braucht und auch noch ein Verlag und Leser benötigt werden, vergessen manche. Es bleibt wohl bei vielen ein Traum. Doch für alle Engagierten gibt es massenhaft Schreibratgeber durch die man sich quälen kann (und vielleicht das ein oder andere für sich mitnimmt). Dieses Buch gibt einen guten Überblick über das Schreiben an sich, Dramaturgie, Perspektive, Dialoge, Plausibilität, Textformen, Komik/Ironie/Humor und sicherlich einen wichtigen Bereich: Katastrophen im Text. Im Anschluss findet man noch Ausführungen wie man einen Verlag findet. Es gibt weiterführende nützliche Adressen und Literatur. Sehr positiv finde ich, dass hier der österreichische Markt im Vordergrund steht. Auch, dass viele Beispiele angeführt werden, um die Hinweise zu veranschaulichen. Es wird nichts beschönigt, das ist auch gut so – doch leider finde ich teilweise den Ton zu nüchtern und negativ, dass man nicht unbedingt motiviert wird, die Ideen zu Papier zu bringen. Viele Tipps und Tricks zielen auf gehobene Literatur und nicht auf einfache Belletristik. Inwieweit man für sich von den Ratschlägen profitieren kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde auf jeden Fall, dass das Buch ein gutes Grundwerkzeug ist, in dem man immer wieder mal nachschlagen kann. 4 Sterne

Wertvolle Tipps, um Anfängerfehler zu vermeiden
von einer Kundin/einem Kunden aus Attenhofen am 25.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Autoren dieses Buchs befassen sich mit einem schwierigen Thema: Wie schreibt man einen guten Roman? Sie haben reichlich Erfahrung, denn sie begleiten seit 2005 angehende Autoren im Rahmen ihrer Schreibworkshops. In diesem Buch geben sie in übersichtlicher Form ihre Erfahrungen weiter. Das Buch beginnt mit grundsätzlichen ... Die Autoren dieses Buchs befassen sich mit einem schwierigen Thema: Wie schreibt man einen guten Roman? Sie haben reichlich Erfahrung, denn sie begleiten seit 2005 angehende Autoren im Rahmen ihrer Schreibworkshops. In diesem Buch geben sie in übersichtlicher Form ihre Erfahrungen weiter. Das Buch beginnt mit grundsätzlichen Gedanken über Autorenschaft. Sie stellen heraus, dass der Schreibende sich wirklich als Autor identifizieren muss. Viele haben einen riesigen Vorrat an Ideen, aber daraus allein entsteht noch kein Buch. So deutlich diese Einführung auch ist, sie ist sicher wichtig, damit es nicht bei einem Traum bleibt und aus den Ideen tatsächlich ein Buch entsteht. Danach geht es um praktische Fragen, wie Sprache, Handlung, Figuren, Dialoge oder Perspektive. Die meisten Themen werden knapp und übersichtlich erklärt. Oft werden Beispiele verwendet, um eine gute oder schlechte Schreibweise zu veranschaulichen. Diese Beispiele sind gelegentlich bekannte literarische Texte, meistens aber passende konstruierte Texte. Zum Schluss werden typische Fehler aufgeführt und Alternativen aufgezeigt. Das Buch endet mit kurzen Hinweisen zur Verlagssuche, die sich vor allem auf den österreichischen Markt beziehen. Im Anhang finden sich nützliche Adressen und Hinweise zur weiterführende Literatur. Dieses Buch ist interessant und informativ. Die Gestaltung und der Text sind eher nüchtern gehalten. Wie bei einem Lehrgang, unterweisen die Autoren den Leser. Sie erklären worauf geachtet werden muss und was man besser vermeidet. Dadurch, dass so viele Themen angesprochen werden, sind die Ausführungen relativ kurz. Darum ist dieses Buch am besten als Einstieg in das Thema „Kreative Schreiben“ geeignet. Durch die Fülle an Gedanken findet der angehende Autoren sicher einige hilfreiche Tipps, sei es zur Gestaltung von Dialogen oder Spannung, oder zur Vermeidung von sogenanntem Kitsch, einer Fülle von Wörtern, die nichts aussagen. Fazit: Ein gut strukturiertes, hilfreiches Buch für angehende Autoren. Durch die Fülle an Themen wird einiges nur kurz angesprochen, darum eignet sich dieses Buch besonders gut als Einführung in das Thema „Romane schreiben“.

Raus aus der Schublade
von Sago aus Falkensee am 10.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es war angenehm, mich wieder einmal in der Theorie mit dem Schreiben zu beschäftigen, aber wirklich Neues erfahren habe ich nicht. Der Ratgeber ist stark am österreichischen Markt orientiert und konzentriert sich auf das Verfassen von gehobener Literatur und nicht von Unterhaltsliteratur. Wirklich interessant fand ich die Ausfüh... Es war angenehm, mich wieder einmal in der Theorie mit dem Schreiben zu beschäftigen, aber wirklich Neues erfahren habe ich nicht. Der Ratgeber ist stark am österreichischen Markt orientiert und konzentriert sich auf das Verfassen von gehobener Literatur und nicht von Unterhaltsliteratur. Wirklich interessant fand ich die Ausführungen dazu, wie man einen literarischen Blick auf ein Geschehen entwickelt.  Weiterhin werden Tipps geliefert, wie man ins regelmäßige Schreiben kommen kann. Allerdings ist der Anspruch der Autoren, sich vor allem zu Beginn eines Romans täglich vier Stunden Zeit zum Schreiben zu nehmen, für mich als Vollbeschäftigte mit stundenlanger Fahrzeit und privaten Verpflichtungen absolut utopisch. Ich bleibe also vorläufig dabei, meine Kurzgeschichten zu verkaufen oder entwickle einfach die Meinung, das muss auch anders gehen. Relativ kompakt werden die Ausführungen zur Dramaturgie, Perspektive und zu Dialogen abgehandelt. Den Verweis auf Ratgeber zu Drehbüchern fand ich hilfreich, bin allerdings zwiegespalten, da zumindest in der Unterhaltungsliteratur mich so mancher Roman in abschreckender Weise nur noch an ein Drehbuch erinnert. Die zur Illustration gegebenen Beispiele sind immer dann herausragend, wenn große Literatur bemüht wird, z. B. Gustave Flaubert. Hiervon hätte ich gern viel mehr gelesen. Die selbst verfassten Beispiele haben mir dagegen durchweg nicht gefallen. Ich hätte diese Texte leider nicht lesen mögen. Das Kapitel „Katastrophen im Text“ hilft sicherlich vor allem Schreibanfängern weiter und enthält Hinweise, die nicht nur bei Romanen zu beherzigen sind. Allerdings wird nicht ausgespart, dass herausragende Autoren unter Umständen gerade deswegen herausragen, weil sie sich immer wieder bravurös über diese Regeln hinwegzusetzen verstehen. Abgerundet wird der Ratgeber durch knappe Tipps zum Verkauf des fertigen Manuskripts. Für mich wurde das Schreiben durch die Lektüre wieder mehr in den eigenen Fokus gerückt, so dass ich mich daran gemacht habe, meine einzige noch unveröffentlichte Kurzgeschichte erfolgreich an den Mann bzw. die Zeitschrift zu bringen. Insgesamt hätte ich mir heutzutage ein moderneres Layout gewünscht.


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