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Zu spät zur Party

Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst

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gebundene Ausgabe
Eine Generation zwischen Neustart und Zukunftssorgen: Welche Chancen haben die Millennials?

Die Party war gestern, der Boom ist Geschichte. Die Finanzkrise 2008 hat große Narben auf den Lebensläufen der Millennials und der Generation Y hinterlassen. Heute findet die Jugend im Job, bei der Bildung oder auf dem Wohnungsmarkt oft absurd schlechte Chancen vor. Lukas Sustala, Ökonom und Journalist, analysiert, was das für die gesellschaftliche Entwicklung und für das Selbstwertgefühl der jungen Generation bedeutet:

- Rezessionen, Arbeitslosigkeit und anderes, was man mit Mitte zwanzig nicht braucht
- Der Wohnalbtraum: Millennials zwischen Immobilien-Boom, Mietpreis-Explosion und Hotel Mama
- Die prekäre Elite: warum Bildung notwendig, aber nicht ausreichend ist
- Das Machtverhältnis der Generationen: warum wir uns um die Jungen mehr Sorgen machen sollten als um die Alten
- Aufruf zum Umdenken: brillante Analyse und schonungsloser Ausblick auf die Zukunft

Disruption, Weltwirtschaftskrise, Rezession: Was die Babyboomer hinterlassen haben

Was ist aus »Meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich!«, dem Wunsch aller Eltern, geworden? Lukas Sustala, Wirtschaftsforscher beim Wirtschaftsforschungsinstitut Agenda Austria, ist Jahrgang 1986 und weiß: Für die Generationen nach den Babyboomern ist sozialer Aufstieg alles andere als gewiss.

Europa wird noch lange davon gezeichnet sein, wie außergewöhnlich schmerzhaft die Jahre nach dem Börsencrash für Millennials waren. Die Ausprägungen sind unterschiedlich: von Südeuropa mit seiner enorm hohen Jugendarbeitslosigkeit bis zu den weniger tiefen Narben in Österreich oder Deutschland. Doch der Downgrade und die Katerstimmung sind überall erkennbar.

»Meine Kinder sollen es wenigstens nicht schlechter haben als ich.« Mit seiner Streitschrift zeigt Lukas Sustala, was wir tun müssen, um zumindest diesen Standard zu sichern. Er bietet als Experte und Millennial den faktischen Hintergrund für jene Themen, die Internet-Stars wie etwa Rezo, LeFloid, MrWissen2Go und dariadaria regelmäßig ihr Millionen-Publikum begeistern.
Portrait
Lukas Sustala, geboren 1986 in Wien, ist Ökonom und Publizist. Als stellvertretender Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts Agenda Austria verfügt er über die empirische Basis, als ehemaliger Journalist (Wirtschaftsredaktion Der Standard, Chefredakteur nzz.at) über die elegante Feder. Lukas Sustala lebt in Wien und schreibt aktuell im Kurier eine Kolumne.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 23.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0235-8
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 20,5/12,9/2,2 cm
Gewicht 308 g
Auflage 1
Verkaufsrang 236
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Fluch der späten Geburt
von annlu am 30.01.2020

Den Millennials wird vieles nachgesagt – meist nicht im Positiven. Warum es aber einen Fluch der Geburt geben kann, der das Gefühl auslöst, zu spät zur Party gekommen zu sein, wird hier vom Ökonom und Publizist Lukas Sustala aufgezeigt. Die Welt verändert sich und mit ihr die Gesellschaft. Der Großteil der Bevölkerung wird... Den Millennials wird vieles nachgesagt – meist nicht im Positiven. Warum es aber einen Fluch der Geburt geben kann, der das Gefühl auslöst, zu spät zur Party gekommen zu sein, wird hier vom Ökonom und Publizist Lukas Sustala aufgezeigt. Die Welt verändert sich und mit ihr die Gesellschaft. Der Großteil der Bevölkerung wird zunehmend älter, viele politischen Entscheidungen beziehen sich auf diese starke Wählerfraktion. Im Buch geht es darum, wie dieser Generationenkonflikt, aber auch die wirtschaftliche und klimapolitische Ausbeutung in der Vergangenheit nun dazu führt, dass die Millennials (hier definiert Jahrgänge 1982-96) dafür büßen müssen. Nicht immer aber doch häufig wird mit dem Finger auf die Baby-Boomers gezeigt. Dass Fehler aus der Vergangenheit nicht so leicht wieder zu tilgen sind, ist dabei eine Sache, dass sich eine Ungerechtigkeit aber bis in die Gegenwart zieht, eine andere. Diese ungleiche Verteilung wird hier anhand von mehreren relevanten Bereichen ausgeführt. So ist es in vielen Berufsfeldern gang und gäbe, dass die elitären Bedingungen für „Alteingesessene“ nicht für Neulinge gelten und auch nie gelten werden. Ebenso schaut es auf dem prekären Wohnungsmarkt aus. Zu weniger bezahlten Jobs, eine längere – dafür aber nicht unbedingt bessere – Bildungsphase und hohe Mietkosten kommen noch gesellschaftliche Lasten, wie das Ungleichgewicht zwischen jungen Arbeitskräften und Rentnern. Auch angesprochen wird die Wirtschaftskrise mit ihren Folgen, seien dies Arbeitslosigkeit oder zerrüttete Lebensläufe. Ebenso Thema, das kurz angeschnitten wird (wohl auch, weil sich das Buch hauptsächlich mit wirtschaftlichen Themen beschäftigt) ist die Klimakrise. Nicht gerade vielversprechend sind die Aussagen, denen sich der Leser hier stellen muss. Das Schlusswort gibt zwar einen Ausblick in die Zukunft, der für mehr Mitsprache Jüngerer plädiert, die vorher angesprochenen Probleme verschwinden dadurch jedoch nicht so einfach. So müssen sich wohl nicht nur die Millennials vielen Herausforderungen stellen. Fazit: Ein eher pessimistischer Blick auf die Gesellschaft, der aber endlich mit Vorurteilen gegen die „junge“ Generation (so jung, sind die Millennials nun auch wieder nicht) aufräumt.

Faktenreiches Jugendbuch
von Der Duft von Büchern und Kaffee am 30.01.2020

Inhalt: „Zu spät zur Party:Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst“ von Lukas Sustala ist eine sozio-ökonomische Bestandsaufnahme der sogenannten Millennials. So bezeichnet man die Generation, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurde. Viele hatten sich an den Wohlstand der... Inhalt: „Zu spät zur Party:Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst“ von Lukas Sustala ist eine sozio-ökonomische Bestandsaufnahme der sogenannten Millennials. So bezeichnet man die Generation, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurde. Viele hatten sich an den Wohlstand der achtziger und neunziger Jahre gewöhnt. Viele dachten, es gehe immer so weiter. Dann kam die Blase im US-Immobilien- beziehungsweise Hypothekenmarkt, deren Platzen bekanntlich 2008 die noch immer anhaltende Finanzkrise eröffnete. Die extremen wirtschaftlichen Belastungen durch die Inflation von Vermögenswerten und Wirtschaftskrise wurden jedoch nicht fair und generationengerecht umgelegt. Das Ergebnis: Für Millennials wird es immer schwieriger den Lebensstil ihrer Eltern zu erreichen. Obwohl sie in der Regel besser ausgebildet sind, verdienen sie deutlich weniger als ihre Eltern. Dem stehen aber höhere Ausgaben gegenüber. Das heißt, selbst wer mal davon geträumt hat, sich eine Immobilie zu kaufen, kann sie sich meist einfach nicht mehr leisten. Die Preise für Häuser sind in den letzten Jahrzehnten dreimal so schnell gestiegen, wie das Einkommen der Mittelschicht. Im Vergleich zu früheren Generationen haben Millennials es finanziell also wesentlich schwerer Vermögen aufzubauen. Und das ist kein Zufall. Die Politik zielt einseitig auf die Älteren, weil sie qua Masse mehr Wählerstimmen versprechen. Die Lebensumstände der Millennials haben damit nichts mit fehlender Erfolgsorientierung oder Konsum- und Lifestylepräferenzen zu tun. Die viel kritisierten Millennials sind nicht der Untergang, sondern Opfer der Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Das gilt besonders für die OECD-Staaten wie die USA, Österreich oder Deutschland. Hier haben viele junge Menschen mit Problemen zu kämpfen: Unsichere Jobs, unsichere Altersvorsorge, unsichere Einkommen. Ein Lohnniveau, dass seit den 90ern kaum noch steigt. Lebenskosten hingegen schon. Millennials sind häufig vom Werdegang ihrer Eltern völlig entkoppelt und erleben diametral entgegenstehende Lebensläufe. Eigene Meinung: Lukas Sustala ist Ökonom und Publizist. Als stellvertretender Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts Agenda Austria verfügt er sicherlich für ein solches Buch über eine empirische Basis. “Zu spät zur Party: Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst“ ist aber als Buch unglaublich angenehm und leicht verständlich geschrieben. Hier muss der Leser kein VWL oder BWL Studium inne haben um alle Zusammenhänge zu verstehen. Vorgelegt wurde vielmehr eine lesenswerte, weil flüssig geschriebene Mischung aus Sachbuch und privaten Reflexionen. Das diffuse Gefühl der Unsicherheit, der Entmündigung, das viele junge Menschen ergriffen hat, hat sehr konkrete Ursachen in der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, was gekonnt herausgearbeitet wird. Und dafür weiß Sustala eine ganzen Reihe von Quellen anzuführen. Das Buch ist informativ, wartet mit nachprüfbaren Fakten auf, ist systematisch aufgebaut und ermöglicht dem Leser dadurch einen guten Einblick in die Entwicklung der westlichen Welt in den letzten zwanzig Jahren. Dass dabei zuweilen der unterhaltende Aspekt auf Kosten des sachlich-informativen betont wird, kann man dem Autor nachsehen. Fazit: „Zu spät zur Party: Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst“ von Lukas Sustala ist ein Must-Read für jeden, der ein notwendiges Minimum an Zukunftspräferenz mitbringt. Dem Autor gelingt es, Einsichten in die Realität des ökonomischen Daseins junger Menschen zu beschaffen, und dabei auch noch unterhaltsam und kurzweilig zu bleiben. Wer selbstkritisch genug ist, merkt schnell, dass die eigene Haltung bislang nicht zuletzt eine halb- oder desinformierte war. Das Buch mag überdies – in der Schule eingesetzt – einen Anstoß liefern, über die Hintergründe von Generationengerechtigkeit, Generationenkonflikten und Vorurteilen nachzudenken. Die Vielseitigkeit der Subthemen macht das Werk im besten Sinne kurzweilig und zugleich ungemein informativ.