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Romane schreiben

Geschichten entwickeln, Figuren zeichnen, Stil finden

GUSTAV ERNST arbeitet u. a. als Herausgeber, Schriftsteller und Leiter von Literatur- und Drehbuchworkshops und wurde für sein Schaffen schon mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit Karin Fleischanderl gründete und leitet er die Leondinger Akademie für Literatur.
KARIN FLEISCHANDERL ist als Übersetzerin, Herausgeberin und Veranstalterin im Literaturbetrieb tätig und war 2009/2010 Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis. So wie Gustav Ernst war bzw. ist auch sie langjährige Herausgeberin der Literaturzeitschriften "Wespennest" (bis 1996) und "kolik" (seit 1997).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 18.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-3474-6
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 20,6/12,8/1,8 cm
Gewicht 237 g
Auflage 1
Verkaufsrang 5370
Buch (Taschenbuch)
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19,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Raus aus der Schublade
von Sago aus Falkensee am 10.09.2019

Es war angenehm, mich wieder einmal in der Theorie mit dem Schreiben zu beschäftigen, aber wirklich Neues erfahren habe ich nicht. Der Ratgeber ist stark am österreichischen Markt orientiert und konzentriert sich auf das Verfassen von gehobener Literatur und nicht von Unterhaltsliteratur. Wirklich interessant fand ich die Ausfüh... Es war angenehm, mich wieder einmal in der Theorie mit dem Schreiben zu beschäftigen, aber wirklich Neues erfahren habe ich nicht. Der Ratgeber ist stark am österreichischen Markt orientiert und konzentriert sich auf das Verfassen von gehobener Literatur und nicht von Unterhaltsliteratur. Wirklich interessant fand ich die Ausführungen dazu, wie man einen literarischen Blick auf ein Geschehen entwickelt.  Weiterhin werden Tipps geliefert, wie man ins regelmäßige Schreiben kommen kann. Allerdings ist der Anspruch der Autoren, sich vor allem zu Beginn eines Romans täglich vier Stunden Zeit zum Schreiben zu nehmen, für mich als Vollbeschäftigte mit stundenlanger Fahrzeit und privaten Verpflichtungen absolut utopisch. Ich bleibe also vorläufig dabei, meine Kurzgeschichten zu verkaufen oder entwickle einfach die Meinung, das muss auch anders gehen. Relativ kompakt werden die Ausführungen zur Dramaturgie, Perspektive und zu Dialogen abgehandelt. Den Verweis auf Ratgeber zu Drehbüchern fand ich hilfreich, bin allerdings zwiegespalten, da zumindest in der Unterhaltungsliteratur mich so mancher Roman in abschreckender Weise nur noch an ein Drehbuch erinnert. Die zur Illustration gegebenen Beispiele sind immer dann herausragend, wenn große Literatur bemüht wird, z. B. Gustave Flaubert. Hiervon hätte ich gern viel mehr gelesen. Die selbst verfassten Beispiele haben mir dagegen durchweg nicht gefallen. Ich hätte diese Texte leider nicht lesen mögen. Das Kapitel „Katastrophen im Text“ hilft sicherlich vor allem Schreibanfängern weiter und enthält Hinweise, die nicht nur bei Romanen zu beherzigen sind. Allerdings wird nicht ausgespart, dass herausragende Autoren unter Umständen gerade deswegen herausragen, weil sie sich immer wieder bravurös über diese Regeln hinwegzusetzen verstehen. Abgerundet wird der Ratgeber durch knappe Tipps zum Verkauf des fertigen Manuskripts. Für mich wurde das Schreiben durch die Lektüre wieder mehr in den eigenen Fokus gerückt, so dass ich mich daran gemacht habe, meine einzige noch unveröffentlichte Kurzgeschichte erfolgreich an den Mann bzw. die Zeitschrift zu bringen. Insgesamt hätte ich mir heutzutage ein moderneres Layout gewünscht.

Das WAS ist i.O., an dem WIE hätte man gern noch feilen können.
von Wedma am 15.08.2019

Mit einigen Erwartungen habe ich diesen Schreibratgeber aufgeschlagen. Leider haben sie sich nicht erfüllt. Vielerorts sah das Ganze nach einer Ansammlung von Allgemeinplätzen aus. Und nicht nur. Der Stoff, der hier vermittelt wird, das WAS, ist an sich richtig, nicht von der Hand zu weisen. Bloß über das WIE hätte man sich mM... Mit einigen Erwartungen habe ich diesen Schreibratgeber aufgeschlagen. Leider haben sie sich nicht erfüllt. Vielerorts sah das Ganze nach einer Ansammlung von Allgemeinplätzen aus. Und nicht nur. Der Stoff, der hier vermittelt wird, das WAS, ist an sich richtig, nicht von der Hand zu weisen. Bloß über das WIE hätte man sich mMn mehr Gedanken machen können. Ich habe schon Schreibratgeber gesehen, die nicht nur die Theorie unterhaltsam erklärten, sie trafen ihre Leser auf einer Augenhöhe, nahmen sie bei der Hand, gaben ihm Instrumente zu den wichtigsten Punkten des Geschichtenerzählens, die man gleich ausprobieren konnte. Und was noch wichtiger war, sie motivierten, die eigenen Geschichten zu Papier zu bringen, sie nahmen die Unsicherheit, die Angst und sagten so etwas wie: Du weißt nun, wie das geht, probiere es einfach aus. Ganz anders ging es mir in diesem Ratgeber. Hier wurden gleich zu Anfang solche Fallhöhen aufgebaut, z.B. in dem aufgelistet wurde, was man so alles falschmachen konnte und zu unterlassen hatte, dass es mich nicht wundern würde, wenn sich ein Anfänger sogleich verkrampfte und rein gar nichts mehr zu Papier brachte. Ebenso demotivierend empfand ich den eingeschlagenen Ton. Dieses Dozieren von der hohen Kanzel war vllt vorgestern in Ordnung. Heute schaut diese Art der Kommunikation mit dem Leser längst überholt aus. Nach paar weiteren Sätzen, die mir geradezu befahlen, was man so alles sollte oder zu lassen hatte, musste ich das Buch wieder mal aus der Hand legen. Es dauerte paar Tage, bis ich mich überreden konnte, es wieder aufzunehmen. Oft genug musste ich denken: Ich muss es mir nicht antun. Im Kapitel „Wie finde ich einen Verlag“ gab es auf 5,5 Seiten wieder mal paar Allgemeinplätze. So manchen Ratschlag, z.B. was die Agenturen angeht, fand ich an der Realität vorbei. Paar Titel der weiterführenden Literatur wurden hinten aufgeführt. Viele kenne ich. Kann man lesen, wenn man viel Zeit hat. Fazit: Die Grundlagen sind richtig, meist knapp und griffig formuliert. Aber die Art, wie diese präsentiert wurden, hat mir keinen Spaß gemacht, so etwas hilft auch nicht weiter. Erinnert an die Schreibratgeber von vor 25 Jahren. Mir war, als wenn das Pferd von hinten aufgezäumt wurde. Habe schon, wie gesagt, bessere Ratgeber gesehen.

Romane schreiben
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2019

Das Cover ist Programm und weißt auf den Inhalt und die Struktur der Buches hin. Im klappentext heißt es dazu: Endlich loslegen und seine Geschichte erzählen! Ihnen brennt schon lange eine Geschichte unter den Nägeln, die Sie endlich aufs Papier bringen möchten, aber Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie hab... Das Cover ist Programm und weißt auf den Inhalt und die Struktur der Buches hin. Im klappentext heißt es dazu: Endlich loslegen und seine Geschichte erzählen! Ihnen brennt schon lange eine Geschichte unter den Nägeln, die Sie endlich aufs Papier bringen möchten, aber Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie haben einen Kurs in Kreativem Schreiben belegt und möchten Ihre Kenntnisse vertiefen? Egal, ob Sie ganz zu Beginn stehen oder Sie schon Schreiberfahrungen gesammelt haben: Gustav Ernst und Karin Fleischanderl begleiten Sie von den ersten Schreibversuchen, über den Aufbau einer komplexen Dramaturgie, bis hin zum Feinschliff Ihrer Texte. Hat Sie die Faszination des Schreibens erst einmal gepackt, werden diese Fragen Sie bestimmt beschäftigen: Wie plane ich meinen Roman? Worauf muss ich bei der Erzählperspektive achten? Wie baue ich Handlung und Spannung auf? Wie gelingen mir lebendige Dialoge? Wie finde ich meinen individuellen Schreibstil? Wie bringe ich das Schreiben in meinem stressigen Berufsleben und Familienalltag unter? Wie werde ich endlich meine Schreibblockade los? Vom ersten Satz bis zum fulminanten Finale - so gelingt der Spannungsbogen! Der Blick der Autoren richtet sich in erster Linie auf den Österreichischen Markt, was in der Natur der Sache liegt. Nichtdesto trotz sind viele der Tipps, besonders für Anfänger des Metiers, sehr lesenswert. Auch "alte Hasen" finden hier noch einmal eine andere Perspektive, um auf ihr Manusskript zu schauen. Der Ratgeber setzt korrekte Kenntnisse der Orthografie, die Handhabung von Syntax und Zeitformen voraus und handelt sie im Ratgeber eher kurz ab. Ein weiteres Kapitel machen die Gratwanderung zwischen Kunst und Kitsch deutlich. Schnell kristallisiert sich heraus, dass die beiden Autoren Wert auf niveauvolle Weise des Schreibens legen. Im Alltag ist es sicher wichtig, die Frage "wieviel Zeit kann ich für mein Buch erübrigen? zu klären. Will ich wirklich mein Hobby zum Beruf machen? Fragen, die sich sehr früh stellen und auf die ich, als angehende Schriftstellerin, ein Antwort geben muss. Das Buch ist in verschiedene Schwerpunktthemen gegliedert, die eine große Bandbreite dessen berühren, was die Herstellung guter Literatur ausmacht. Hilfreich sind die weiterführenden Adressen und Literaturverweise.