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Andreas Jungwirth

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Beschreibung

Berlin, Leipzig, Wien, Zürich – David verschlägt es von einer Stadt in die nächste, mal studiert er Zoologie, dann Germanistik, hat verschiedene Jobs. Er lernt Menschen kennen und verliert sie wieder aus den Augen. Denn trotz seiner Sehnsucht nach einer festen Partnerschaft hält er es nie lange bei einem Mann aus. Die Promiskuität, der schnelle, unverbindliche Sex prägen Davids Sozialverhalten. Doch verborgen unter der Oberflächlichkeit nehmen sich Davids Abgründe immer mehr Raum, wachsen Frustration, Selbstzerstörung und Gewalt. Bis das Ventil krachend in die Luft geht.
Andreas Jungwirth lässt in seinem vielschichtigen Text die Menschen zu Wort kommen, die David für eine kurze Weile nahe waren. Gemeinsam führen sie uns zu sensibel beschriebenen Momenten der Verletzbarkeit einer rastlosen Generation.

»Es ist aufwühlend, mitzuerleben, wie ein jeder mal das Objekt der Sehnsucht ist und mal der Sehnende, mal Täter und mal Leidtragender, ebenso eine Gefahr für sich selbst wie für andere. Die Figuren verfehlen sich, bis sie in ein Alter kommen, wo sie sich vernünftigerweise ›niederlassen‹. Das ist kein Triumphmarsch – weil die Liebe und das gesamte Leben kein Triumphmarsch ist.
(Merke: Dates sind nicht deswegen gefährlich, weil die Akteure schwul sind, sondern weil sie Menschen sind. Menschen sind füreinander gefährlich und manche Situationen begünstigen Gewalt eben mehr als andere (Candlelight-Dinner in einem vollbesetzten Restaurant vs. allein in einer Wohnung). Merke weiter, auch wenn das zu sagen politisch unkorrekt erscheinen mag: Männer sind gefährlich. Statistik und Erfahrung zeigen: die größte Gefahr für Frauen, Kinder und andere Männer auf dieser Welt sind: Männer.)« (Terezia Mora)

Andreas Jungwirth, 1967 in Linz geboren, lebt nach langer Zeit in Berlin wieder in Wien. Studierte in Wien Germanistik und Theaterwissenschaft sowie am Konservatorium Schauspiel. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit (Theater, Hörspiel) unterrichtete er am Schauspielhaus Wien, wo er u.a. das »Hörspielhaus« gründete. Bisher erschienen die Jugendromane »Kein einziges Wort« (2014, Ravensburger Buchverlag) und »Schwebezustand« (2017, CBT).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 16.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99065-016-5
Verlag Edition Atelier
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/1,5 cm
Gewicht 180 g

Kundenbewertungen

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Was für ein glücklicher Zufall, dass ich dieses Buch in einer Berliner Buchhandlung fand!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2020

Manche Bücher überzeugen sprachlich. Manche inhaltlich. Manche haben einen erzähltechnisch Kniff, der das Ganze erst so richtig gut macht. Manche, so auch dieses Buch, aber insgesamt die Wenigsten, haben alles. Jedes Kapitel gehört einem anderen Charakter und sie alle erzählen, fast wie in einem Interview oder einer Trauerred... Manche Bücher überzeugen sprachlich. Manche inhaltlich. Manche haben einen erzähltechnisch Kniff, der das Ganze erst so richtig gut macht. Manche, so auch dieses Buch, aber insgesamt die Wenigsten, haben alles. Jedes Kapitel gehört einem anderen Charakter und sie alle erzählen, fast wie in einem Interview oder einer Trauerrede von David, einem anfangs jungen schwulen Mann. Durch die unterschiedlichen Charaktere, die an sich schon interessant genug sind, wird eine facettenreiche Figur so unterschiedlich und spannend beleuchtet, dass man irgendwann komplett im Sog dieser wundervollen Erzählung ist.


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