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Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

Wir können unseren Planeten retten

Deepwater Horizon, das Abschmelzen des Polareis oder Fracking - nur ein paar Beispiele aus jüngster Vergangenheit, die belegen, welchen Raubbau der Mensch an seiner Lebensgrundlage der Erde betreibt. Hinzu kommen jedes Jahre verheerendere Waldbrände, längere Dürreperioden und heftigere Regenfälle, die Häuser, Ernten und den Lebensraum von Tieren vernichten. Die bekannte Umweltaktivistin Naomi Klein hat mit Green New Deal ihr bislang wichtigstes Buch geschrieben: Angesichts der unverminderten Zerstörung unserer Umwelt und laxen Gesetzen zeigt sie, warum die Vision einer grüne Zukunft nicht nur nötig, sondern absolut unumgänglich ist. Der Kollaps unseres Klimas ist nicht länger eine Drohung am Horizont, die es zu umschiffen gilt - wir leben bereits mitten in ihm. Individuelle Kaufentscheidungen werden nichts mehr ändern, nur ein breites politisches und gesellschaftliches Bündnis kann die Bedrohung noch abwenden. Naomi Klein zeigt, wie das klappen kann und welche tiefgreifenden Maßnahmen nötig sein werden.
Portrait
Naomi Klein, Jahrgang 1970, ist eine der renommiertesten Intellektuellen unserer Zeit. Die kanadische Journalistin feierte ihren Durchbruch 2000 mit dem internationalen Bestseller No Logo! über die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken Südostasiens. Er gilt als "Bibel einer Bewegung" (New York Times). Naomi Klein war u. a. Miliband Fellow an der London School of Economics und erhielt einen Ehrendoktortitel für Zivilrecht des University of King's College in Nova Scotia. Sie schreibt und berichtet regelmäßig für große Sender und Zeitungen wie CNN, BBC und The Washington Post.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783455006940
Verlag Hoffmann und Campe Verlag
Dateigröße 1604 KB
Übersetzer Barbara Steckhan, Sonja Schuhmacher, Gabriele Gockel
Verkaufsrang 14391
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2020
Bewertet: anderes Format

Die bekannte Globalisierungskritikerin Naomi Klein beschäftigt sich mit dem Zusammenwirken unseres Wirtschaftssystem und der Klimakatastrophe. Ihre Vorschläge sind radikal. Das wichtigste Buch das Naomi Klein bisher geschrieben hat!

Die Zukunft des Planeten
von annlu am 15.01.2020

Wissenschaftliche Fakten belegen es, viele Katastrophen untermauern es und eine große Zahl an Demonstranten wollen die Aufmerksamkeit darauf lenken – es ist höchste Zeit, dass die Menschheit umdenkt und die kurze Zeit nutzt, die bis zum „point of no return“ des Klimawandels bleibt. Seit Jahren beschäftigt sich die renommie... Wissenschaftliche Fakten belegen es, viele Katastrophen untermauern es und eine große Zahl an Demonstranten wollen die Aufmerksamkeit darauf lenken – es ist höchste Zeit, dass die Menschheit umdenkt und die kurze Zeit nutzt, die bis zum „point of no return“ des Klimawandels bleibt. Seit Jahren beschäftigt sich die renommierte US-amerikanisch/kanadische Journalistin Naomi Klein mit den Auswirkungen des Klimawandels. In diesem Buch vereint sie einen leidenschaftlichen Appell für ein radikales Umdenken mit den Arbeiten aus zehn Jahren, die zeigen, dass Maßnahmen längst schon überfällig sind. Die Einleitung beginnt mit den Schulstreiks für die Umwelt, erwähnt dabei auch Greta Thunberg, zeigt aber deutlich, dass sie wahrscheinlich die bekannteste Kämpferin ist, bei weitem aber nicht die einzige. Grundlage dafür ist der Bericht der IPCC, der deutlich aussagt, dass die Schwelle von 1,5 Grad zusätzlicher Erderwärmung schwere Folgen mit sich ziehen würde (zur Zeit sind wir auf dem Weg zu 3 bis 5 Grad). Daher ist die Einleitung ein deutlicher Appell endlich etwas zu machen. Die unangenehmen Wahrheiten kommen immer wieder auch harsch daher und dienen als erschreckendes Beispiel. Allerdings wollen sie nicht nur anklagen, sondern geben auch die Lösung. Die Autorin sieht diese im New Green Deal, ein Konzept, das nicht nur die Umwelt mit einbezieht, sondern ein umfassendes Programm bietet, das durch seine sozialen Aspekte der Klimagerechtigkeit dient. Der Hauptteil des Buches ist eine Zusammenstellung von sechzehn Artikeln der Autorin, die bis ins Jahr 2010 zurückreichen. Den Start übernimmt die explodierte Ölplattform Deepwater Horizon, sie bleibt nicht die einzige Umweltkatastrophe, auf die eingegangen wird. Ob die Autorin eine Versammlung von Klimaleugnern besucht, in den Vatikan eingeladen wird, sehr persönlich über ihre Eindrücke vom Familienurlaub unter der Rauchwolke der kanadischen Buschbrände berichtet, bei der Ausarbeitung eines Green-Deal-Programmes für Kanada mitarbeitet, eine scharfe Kritik an Trump übt oder das Geo-Engineering kritisch betrachtet, – im ersten Moment erscheinen die Themen der Artikel stark umweltbezogen zu sein. Die Zerstörungen der Natur, die der Mensch bewirkt (hat), sind ein Aspekt der Ausführungen, allerdings bei weitem nicht der einzige. Viel mehr bietet sie einen umfassenden Blick auf die Klimaerwärmung. Sie stellt die veränderte Sicht des (westlichen) Menschen auf die Natur ebenso zur Debatte, wie historische Entwicklungen. Wissenschaftler, Schriftsteller aber auch indigene Völker kommen zu Wort, selbst die Sicht des Papstes und der christlichen Gemeinschaft wird beleuchtet. Immer wieder ist es der Kapitalismus, der angeprangert wird. So kommen große Unternehmen bei der Betrachtung nicht gut weg – was auch für Politiker gilt, die sich gegen eine Veränderung stellen. Dass mächtige Konzerne und die Frage um das Geld dem Klimaschutz im Wege stehen war nicht wirklich überraschend. Wie hier allerdings die Zusammenhänge zu rechtsextremen Ideologien und den momentanen politischen Ruck nach Rechts gezogen werden, war für mich neu. Dabei bezieht sie den historischen Kolonialismus ebenso in ihre Überlegungen ein, wie die Gegenüberstellung von Vorstellungen der indigenen Völker und westlicher Werte. Zusammen ergibt sich ein Überblick über Entwicklungen, die kein positives Bild auf die Menschheit und ihre Zukunft wirft. Dabei stellt der Green Deal die Hoffnung auf Besserung vor. Neben dem leidenschaftlichen Appell der Einleitung gibt der Epilog neun Argumente für den Green Deal, zusätzlich zu den dahingehenden Erkenntnissen zu die sich aus der Lektüre der Artikel ergeben. Fazit: Selten ist es einem Buch gelungen, die Dringlichkeit eines Sinneswandels in Bezug auf Klimagerechtigkeit so eindringlich anzubringen. Auch wenn ich den Green Deal nicht unkritisch sehen kann (die positiven Veränderungen sind einfach so gut, dass sie meine pessimistische Seite wecken), so haben mich viele Argumente/Fakten hier aufgeschreckt.