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Väter und Söhne

Roman

Iwan S. Turgenjew

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Beschreibung


Über Sehnsüchte und Ängste in Zeiten des Übergangs

Wozu festhalten an Idealen und Werten? Ist doch alles falsche Romantik, also weg damit! Basarow, Medizinstudent aus Petersburg, ist Nihilist und als solcher Teil einer radikal-liberalen Jugendbewegung. Als er seinen Freund Arkadij auf dessen Heimreise zum väterlichen Gut begleitet, verliebt er sich in die junge Witwe Anna, was ihn existenziell erschüttert. Sollten die alten Wahrheiten, die Wahrheiten der Väter, etwa doch noch gelten? Dies herauszufinden, offenbart sich Basarow nur ein einziger vernünftiger Weg: erst Konfrontation, dann Kollision.

Iwan S. Turgenjew, geboren 1818 in Orel, gestorben 1883 bei Paris, studierte Literatur und Philosophie. Er begann zunächst als Lyriker, schrieb dann sechs Romane und zahlreiche Novellen. Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus und zählt zu den großen europäischen Novellendichtern..
Ganna-Maria Braungardt, geboren 1956, war Lektorin für russische Literatur, ehe sie sich dem Übersetzen zuwandte. Zuletzt übertrug sie u. a. die Werke der Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, von Wladimir Jabotinsky und Ljudmila Ulitzkaja ins Deutsche. Sie lebt in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Ganna-Maria Braungardt
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 15.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14721-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,4/2,5 cm
Gewicht 320 g
Originaltitel Otcy i deti

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Die Nihilisten um 1850 verachten das Leben der Väter....
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

....den Liberalismus der keine revolutionären Veränderungen zu Wege gebracht hat. Aber sie müssen erkennen, dass ihre eigenen Weltanschauungen oft mit der Realität des Lebens nicht übereinstimmen und dass Liebe und Gefühle zeitlose Empfindungen bleiben. Es geht um nicht weniger als um Leben, Tod und gesellschaftliche Veränderun... ....den Liberalismus der keine revolutionären Veränderungen zu Wege gebracht hat. Aber sie müssen erkennen, dass ihre eigenen Weltanschauungen oft mit der Realität des Lebens nicht übereinstimmen und dass Liebe und Gefühle zeitlose Empfindungen bleiben. Es geht um nicht weniger als um Leben, Tod und gesellschaftliche Veränderungen. Um die Idole der Jugend, Licht, Freiheit, Wissen, den Mut ins volle Menschenleben einzutauchen der sie geleiten soll. Sind's Väter und Söhne die die Zivilisation vorantreiben oder sind's weder Väter noch Söhne die die Welt bewegen? Sind es letztendlich Individuen voller enthusiastischer Überzeugung für ihre Lebensaufgabe. Turgenjeff schwebte vor einen Roman gegen den Adel als führende Klasse zu schreiben in dem der junge Arzt Basaroff als Bürgerlicher eine tragische, düstere, wilde grosse Gestalt, "halb erst herausgewachsen aus dem Boden", kräftig, erbost, ehrlich, aber zum Untergang verurteilt sei da er erst in der Vorhalle der Zukunft weile. Sein Werk wurde heftig kritisiert weil für die Konservativen die Nihilisten in der Gestalt Basaroffs nicht abschreckend genug geschildert waren und von den Linken weil Letzterer nicht heldisch und grossartig genug dargestellt sei. Einzig die Monatsschrift "Die Zeit" - Herausgeber: Fjodor und Michail Dostojewski - trat für das Buch ein. Russland 1859: eine rebellierende Jugend verneint die tradierten Werte, anerkennt keine Autorität, lehnt Gefühle ab......bis jene Frau in ihr Leben tritt die alles in verändertem Licht erscheinen lässt. Es war schon immer das Privileg kommender Generationen die Gesellschaft ein wenig durchzurütteln. Ein Muss zu lesen, da nach wie vor aktuell wie eh und je.

– …nicht nur etwas für Klassik-Fans…
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Turgenjew´s fantastische Erzählungen sind genau die richtige Einführung in die klassische russische Erzählkunst. In den Geschichten wie „Visionen“ oder „Die triumphierende Liebe“ beweist Turgenjew, dass russische Autoren sich nicht nur mit Landschaftsbeschreibungen auskennen. Tauchen Sie ein, in eine „triumphierende Liebe“, d... Turgenjew´s fantastische Erzählungen sind genau die richtige Einführung in die klassische russische Erzählkunst. In den Geschichten wie „Visionen“ oder „Die triumphierende Liebe“ beweist Turgenjew, dass russische Autoren sich nicht nur mit Landschaftsbeschreibungen auskennen. Tauchen Sie ein, in eine „triumphierende Liebe“, die aus Menschen Zombies macht. Reisen Sie in „Visionen“ an der Seite eines Vampires durch Raum und Zeit – auch nach Mannheim – und erleben Sie an der Seite eines Jungen mit, dass „Träume“ wahr werden können, wenn auch auf die eher gespenstische Art und Weise. Wer sich schon immer mal gerne an russischer Literatur versuchen wollte, sich aber bisher von den eher ausschweifenden Landschaftsdarstellungen abschrecken ließ, dem lege ich Turgenjew´s wirklich fantastische Erzählungen ans Herz. Übrigens auch etwas für Liebhaber des feinen Grusels...


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