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Töchter der Elbchaussee

Die Geschichte einer Schokoladen-Dynastie

Die große Hamburg-Saga Band 3

Lena Johannson

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Beschreibung

Das Erbe der Schokoladenvilla.

Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, Frieda muss schlimme Verluste verkraften. Sie lässt sich nicht unterkriegen und möchte nach und nach ihre Nichte Sarah zur Nachfolgerin in der Schokoladenmanufaktur ausbilden. Doch Friedas Sohn hat andere Pläne. Und dann holt Frieda auch noch die Vergangenheit ein. Wird es ihr zum Verhängnis, dass sie Sarah nie adoptiert hat? Ein Kampf beginnt, der Frieda mehr als die eigene Familie kosten könnte. Kann sie diesen Kampf gewinnen?

Authentisch und berührend: nach dem Vorbild eines Hamburger Kakao-Kontors

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 414 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841218636
Verlag Aufbau
Dateigröße 2251 KB
Verkaufsrang 193

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Das Erbe der Schokoladenvilla
von Kikki/Leseratte77 aus dem Thüringer Wald am 14.07.2020

„Töchter der Elbchaussee“ von Lena Johannson ist der dritte Teil der Geschichte um die Schokoladen-Dynastie in Hamburg. Frieda nimmt den Kampf um ihre Schokoladenfabrik nach dem zweiten Weltkrieg wieder auf. Dieser ist leider nicht spurlos an der Familie Hannemann vorüber gezogen. Einige Opfer hat auch die Handelsfamilie zu bekl... „Töchter der Elbchaussee“ von Lena Johannson ist der dritte Teil der Geschichte um die Schokoladen-Dynastie in Hamburg. Frieda nimmt den Kampf um ihre Schokoladenfabrik nach dem zweiten Weltkrieg wieder auf. Dieser ist leider nicht spurlos an der Familie Hannemann vorüber gezogen. Einige Opfer hat auch die Handelsfamilie zu beklagen. Nach den trostlosen Jahren beginnt der Neuaufbau der Dynastie. Alte Bekannte tauchen wieder auf und helfen so gut wie möglich bzw. fordern viel Wahrheit. Nach einem gelungenen Start im Arbeitsleben glätten sich später auch die Wogen auf privater Ebene. Ein wunderbarer Roman, der die Schrecken des Krieges, das harte Leben um Arbeit und Brot und das Leben einer Kaufmannsfamilie darstellt. Flüssig und herzlich geschrieben. Gerne gebe ich diesem Teil 4 Sterne.

Töchter der Elbchausee
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2020

Töchter der Elbchausee : Franziska hat viel durchgemacht , der Zweite Weltkrieg hat tiefe Wunden hinterlassen , Menschliche Verluste , angst um die Schokoladen - Manufaktur . Doch mit der Familie , Freunden und viel Kraft und Ideen hat Franziska einiges wieder Aufbauen können . Die Nächste weibliche Generation ist schon geboren ... Töchter der Elbchausee : Franziska hat viel durchgemacht , der Zweite Weltkrieg hat tiefe Wunden hinterlassen , Menschliche Verluste , angst um die Schokoladen - Manufaktur . Doch mit der Familie , Freunden und viel Kraft und Ideen hat Franziska einiges wieder Aufbauen können . Die Nächste weibliche Generation ist schon geboren , es wird also weiter gehen. Herzzerreißende , Liebevolle mit Hindernissen gespickte Familien - Saga.

Abschied von den Hannemanns
von Dreamworx aus Berlin am 30.06.2020

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges muss die Familie um Frieda Hannemann einige Verluste erst einmal verdauen. Auch die Schokoladenfabrik soll endlich wieder in Schwung gebracht und die Pralinenherstellung wieder aufgenommen werden, doch die Beschaffung der benötigten Materialien für die Produktion ist nach dem Krieg eine echte Her... Zum Ende des Zweiten Weltkrieges muss die Familie um Frieda Hannemann einige Verluste erst einmal verdauen. Auch die Schokoladenfabrik soll endlich wieder in Schwung gebracht und die Pralinenherstellung wieder aufgenommen werden, doch die Beschaffung der benötigten Materialien für die Produktion ist nach dem Krieg eine echte Herausforderung, die Frieda einiges abverlangt. Mit ihrem Sohn Henrik und Nichte Sarah möchte Frieda zudem würdige Nachfolger für das Familienunternehmen heranziehen. Ihrer Schwiegertochter ist das ein Dorn im Auge, denn sie fühlt sich übergangen und versucht deshalb mit allen Mitteln, Friedas Pläne zu boykottieren. Während Sarah viel Talent und Interesse zeigt, haben Henrik und seine Frau ganz andere Ansichten, wie die Manufaktur zu führen ist. Da sind die Schwierigkeiten innerhalb des Traditionshauses Hannemann-Krüger vorprogrammiert. Zudem tauchen sowohl Friedas Jugendliebe Jason als auch Sarahs Mutter Selma wieder auf der Bildfläche auf und bringen zusätzliche Unruhe in die Familie… Lena Johannson hat mit „Töchter der Elbchaussee“ den dritten und letzten Teil ihrer Hamburger Schokoladendynastie-Saga vorgelegt. Vor einem interessanten historischen Hintergrund, der das Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Hamburger Sturmflut im Jahr 1962 wiederspiegelt, darf der Leser einiges an Unruhe und Intrigen innerhalb der Familie und der Schokoladenmanufaktur mitverfolgen. Der flüssige und bildgewaltige Schreibstil lässt den Leser zum letzten Mal in die Villa an der Elbchaussee bei den Hannemanns einziehen, um der Familie erneut über die Schulter zu sehen, während sie erlittene Verluste verarbeiten und das Traditionsunternehmen wieder zum Laufen bringen. Die Reaktivierung der Schokoladenmanufaktur sowie die Beschaffung der Rohstoffe direkt nach dem Krieg war eine besondere Herausforderung, denn die Kosten waren hoch, manches kaum zu bekommen und auch die Infrastruktur noch nicht wiederhergestellt. Die Autorin versteht es gut, die zwischenmenschlichen Beziehungen unter ihren Protagonisten glaubwürdig an den Leser zu bringen und sorgt mit einigen Wendungen für so manche Überraschung. Das alte Hamburg wird wieder sehr gut in Szene gesetzt und lässt während der Lektüre das Kopfkino anspringen, um durch die schöne Stadt zu wandeln oder das Schokoladenkontor zu besuchen, während man den Duft der Köstlichkeiten in der Nase zu haben glaubt. Die Charaktere haben durch die Kriegsjahre erneut eine Entwicklung erfahren. Sie wirken lebendig und authentisch, so dass der Leser sich ihnen schnell anschließt, ihre Gefühls- und Gedankenwelt nachvollziehen kann und mit Spannung dem weiteren Verlauf folgt. Frieda ist inzwischen zur Familienpatronin herangewachsen, sie steuert das Unternehmen und hat genaue Vorstellungen davon, wie es mit der Manufaktur weitergehen soll. Sie ist ein Kind ihrer Zeit, die nicht gut Verantwortung abgeben kann, zu lange hat sie schon das Traditionshaus durch viele Schwierigkeiten geführt. Sarah ist eine talentierte junge Frau mit eigenen Ideen, die eine würdige Nachfolgerin für Frieda wäre. Henrik ist zu schwach, um sich gegen seine eigene Frau zur Wehr zu setzen. Lieber folgt er ihren kruden Plänen. Aber auch Selma und Jason sorgen für einige Überraschungsmomente. Mit „Töchter der Elbchaussee“ liegt ein würdiger Abschlussband der Schokoladen-Saga vor, der mit gut recherchiertem historischen Hintergrund, Familienzwistigkeiten, Intrigen und alten Geheimnissen noch einmal gut unterhalten kann. Verdiente Leseempfehlung!


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