Animal Spirits

Wie uns Fledermäuse, Pantoffeltierchen und Bonobos aus der Krise helfen. Mit einem Vorwort von Tomáš Sedláček

Oliver Tanzer

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Beschreibung


Natur schlägt Narzissmus

Alle reden von der Krise der Politik, der Gesellschaft und der Ökonomie, von der Ungleichverteilung und den Risiken des Klimawandels. Das alles hat eine gemeinsame Ursache: den Narzissmus. Er ist verantwortlich für die Zerstörung der Umwelt, die Brutalisierung des Politischen, den Verlust von Inspiration und die fehlgeleitete Entwicklung der digitalen Zukunft.

Tiere und Pflanzen sind in vielfacher Hinsicht sozialer und im Ganzen auch viel rationaler als wir. Oliver Tanzer zeigt, wie uns positive Wachstumsstrategien bei Bäumen, nachhaltige Krisentechniken bei Pantoffeltierchen, erfolgversprechende Führungsstrategien bei Wölfen und Wespen oder Sozialtaktiken der Vampirfledermäuse Wege aus der Krise weisen können. Lernen wir von ihnen, bevor wir sie und uns selbst zerstört haben.

Oliver Tanzer, geboren 1967, ist leitender Redakteur der Wochenzeitung „Die Furche“. Er war langjähriger Korrespondent des ORF bei der Europäischen Union in Brüssel und arbeitete zuvor als Redakteur für „Der Standard“ und „profil“.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 20.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-222-15038-8
Verlag Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,7 cm
Gewicht 434 g

Kundenbewertungen

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Ein 'weiter-so' führt in einen Abgrund - Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben?
von Rose75 am 07.11.2019

Oliver Tanzer hat sich viele Gedanken über gesellschaftliche und ökonomische Fragen gemacht. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit in der eine Krise die nächste jagt. Statt grundlegender Veränderung wird nur oberflächlich „repariert“. Viele Menschen sind im Konsumzwang und in der Selbstverwirklichungsfalle. Der Autor gib... Oliver Tanzer hat sich viele Gedanken über gesellschaftliche und ökonomische Fragen gemacht. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit in der eine Krise die nächste jagt. Statt grundlegender Veränderung wird nur oberflächlich „repariert“. Viele Menschen sind im Konsumzwang und in der Selbstverwirklichungsfalle. Der Autor gibt dem ganzen System die Diagnose: „narzisstische“ Störung. Im ersten Teil des Buches beleuchtet er aus verschiedenen Blickwinkeln ( philosophisch, religiös, wirtschaftspolitisch, .. ) wie sich Ökonomie und Wirtschaft über die Jahrhunderte entwickelt hat und sich ein gesellschaftlicher 'Narzissmus' etablieren konnte. Im zweiten Teil versucht er anhand Vorbilder aus der Natur, neue Wege im Zusammenleben vorzustellen. Diese Vorbilder sind z.B. das Wachstum eines Baumes, das Teilen der Beute bei den Fledermäusen oder das strategische Jagen von Wölfen. Obwohl die Tiere, titelgebend sind, spielen sie nicht die größte Rolle in diesem Buch. Der Autor möchte ermutigen, über den Tellerrand zu schauen und sich für neue Lösungswege zu öffnen. Ich fand einige interessante Gedanken und Impulse in diesem Buch, die diskussionswürdig wären. Mein einziger Kritikpunkt sind Titel und Cover. Mein erster Gedanke dazu war, das ist ein esoterisch-spiritueller Ratgeber. Erst der Klappentext hat erklärt, dass es sich um ein Sachbuch über Gesellschaft und Ökonomie handelt.

Eine interessante Sicht der Dinge
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 03.11.2019

Gern mag ich Bücher die einen genauer hinschauen und nachdenken lassen und genau deswegen interessierte mich dieses Buch! Aus dem Inhalt: Wenn man einmal die Themen betrachtet welche derzeit in aller Munde sind (Klimawandel, Politikverdrossenheit und so einige Themen mehr kommt man auf einen gemeinsamen Nenner: den Narziss... Gern mag ich Bücher die einen genauer hinschauen und nachdenken lassen und genau deswegen interessierte mich dieses Buch! Aus dem Inhalt: Wenn man einmal die Themen betrachtet welche derzeit in aller Munde sind (Klimawandel, Politikverdrossenheit und so einige Themen mehr kommt man auf einen gemeinsamen Nenner: den Narzissmus. Und genau dieser ist Begründer von Verrohung oder das Verlieren von Vielfalt, Ideenreichtum und führt zu einer völlig eigenen Entwicklung. Und genau da setzt das Buch an. Meine Meinung: Wir können von der Umwelt wie Bäumen oder Tieren lernen, da sie anders sozial und rationaler sind. Dieses untermauert der Autor an diversen Beispielen welche einen nachdenken lassen. Ob Führungspraktiken bei Insekten oder Sozialgefüge bei Säugetieren. Auch wenn die Natur nicht für alles eine perfekte Antwort hat, ist sie uns in der Erfahrung schon ein paar Jährchen voraus. Alles dient dazu einen Änderungsprozess einzuleiten welcher uns davor retten könnte unser Leben komplett in eine noch schlimmere Richtung kippen zu lassen und der Naturentfremdung etwas entgegen zu setzen. Eigentlich ein dringend benötigtes Buch, welches mehr Beachtung bekommen sollte, nur will man das hören? Ich schon! Leider sagt mir Herr Tomáš Sedláček welcher das Vorwort geschrieben hat wenig und ab und an war mein Lesefluss durch die Sprache welche ich komplex empfand gestört. Fazit: Ein interessantes Thema welches Beachtung verdient hat. Darum empfehle ich es Interessierten gern weiter und vergebe 4 Sterne.

Das Märchen von der Hierarchie
von S.A.W aus Salzburg am 29.09.2019

Das Märchen von der Hierarchie: Tanzer hat ein geniales Buch geschrieben, indem er genau hinsieht, was Tiere wirklich tun. Dabei deckt er auf, dass die meisten unserer Ansichten über Tiere menschliche Projektionen sind, die nichts mit der Realität zu tun haben. Seit Jahrzehnten fürchten sich die Menschen davor, dass wir bald ... Das Märchen von der Hierarchie: Tanzer hat ein geniales Buch geschrieben, indem er genau hinsieht, was Tiere wirklich tun. Dabei deckt er auf, dass die meisten unserer Ansichten über Tiere menschliche Projektionen sind, die nichts mit der Realität zu tun haben. Seit Jahrzehnten fürchten sich die Menschen davor, dass wir bald in diktatorischen Ameisenstaaten leben werden, in denen es keine Spielräume für Individuen gibt. Das ist absoluter Blödsinn. Ameisen haben überhaupt keine Hierarchien, sondern funktionieren als flach vernetzte Systeme auf Grund von Schwarmintelligenz. Auf Grund von Geruchsmolekülen wissen die Ameisen in jeder Situation intuitiv was zu tun ist und deswegen tun alle sofort das Richtige und Optimale, ohne irgendeinen Chef fragen zu müssen. Tanzer ist überzeugt, dass auch Menschen diese Schwarmintuition haben, was Hierarchien völlig überflüssig machen würde. Dasselbe beschreibe ich in meinen Büchern auch, deswegen bin ich froh, dass auch ein anderer diese Erkenntnis verbreitet. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten"

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