Der Südelefant

Roman

Archil Kikodze

(4)
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Beschreibung


"Archil Kikodze nimmt uns mit auf eine sehr intime, melancholische, inspirierende Reise. Ein Buch, das einem Labyrinth gleicht, in dem an jeder Ecke eine weitere Abzweigung wartet, eine weitere Möglichkeit etwas zu entdecken, sich mitreißen und verzaubern zu lassen!" Nino Haratischwili

Weil ein alter Freund die Wohnung des Erzählers braucht, um sich dort heimlich mit einer Frau zu treffen, wird dieser für einen Tag obdachlos. Er zieht durch die Straßen und Cafés seiner Heimatstadt Tiflis, lässt sich treiben, folgt seiner Eingebung, und dort, in den Parks und am Flussufer, zwischen anonymen Passanten und bei alten Freunden, denen er begegnet, kommen in ihm Erinnerungen hoch an vergangene Zeiten. Er denkt an die Kindheit und das frühe Erwachsenwerden, die Zeit der Sowjetdiktatur und die überschwängliche Anarchie des noch jungen unabhängigen Staates, an den Ossetienkrieg und seine Folgen. 

Archil Kikodze erzählt mit zärtlicher Melancholie und in starken Bildern von Georgien und von den Wechselfällen des Lebens. 

 

„Der Südelefant fängt den georgischen Zeitgeist ein wie kein anderer Gegenwartsroman.“ Zaal Andronikashvili, Literaturkritiker

„Archil Kikodze bewegt sich auf Messers Schneide; er schreibt auf, was er sieht, die vertraute Umgebung und die menschlichen (vielleicht allzu menschlichen) Probleme, ohne Zurückhaltung. Ein feinsinniger und suggestiver Roman, der in der georgischen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht.“ Nikoloz Agladze, Literaturkritiker

Archil Kikodze, Jahrgang 1972, ist ein georgischer Autor, Fotograf, Regisseur, Schauspieler und Naturführer. Für seine Erzählungen und seine Arbeit als Fotograf wurde er vielfach ausgezeichnet. Für den Erzählband Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann, aus dem bei Ullstein die titelgebende Novelle erhältlich ist, erhielt er den Saba-Literaturpreis. Auch sein Debütroman Der Südelefant,ebenfalls bei Ullstein lieferbar, wurde mehrfach ausgezeichnet..
Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin. Ihr Romandebüt "Juja" (2010) war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises sowie auf der Shortlist des ZDF-aspekte-Literaturpreises und gewann 2011 den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde sie für ihren zweiten Roman "Mein sanfter Zwilling" mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. Für ihren jüngsten Roman "Das achte Leben (Für Brilka)" erhielt sie den Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und den Anna Seghers-Preis. Zudem erfährt sie große Beachtung für ihre Übersetzungen aus dem Georgischen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg..
Martin Büttner, 1972 in Buenos Aires/Argentinien geboren, wuchs in Hannover auf. Er studierte Germanistik und Philosophie und arbeitete anschließend als Redakteur. Seit 2015 ist er als freier Lektor und Übersetzer tätig.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 27.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06118-4
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/2,5 cm
Gewicht 236 g
Originaltitel The Southern Elephant
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Nino Haratischwili, Martin Büttner

Buchhändler-Empfehlungen

Bianca Penz, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Schöne Geschichte, schöner Stil nur traf es leider nicht meinen Geschmack.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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3
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von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2018
Bewertet: anderes Format

Sperriger Roman über einen Filmemacher, der, sein Leben reflektierend, durch seine Heimatstadt wandert. Verliert sich leider zu oft in endlosen Anekdoten vergangener Tage.

von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 07.10.2018
Bewertet: anderes Format

Ein interessanter, eigenwilliger Roman über das Lebensgefühl von Tiflis! Unglaublich, die detailreiche Beschreibung der Stadt! Allein für diese Beschreibung lohnt sich der Roman.

eigenwillig
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Südelefant ist ein ausgestorbenes Exemplar, dem Mammuth verwandt. Ein ungewöhnlicher, origineller Titel, der deswegen zu Archil Kikodze Text passt, der das Leben in der georgischen Stadt Tbilissi auf eigenwillige Weise zeigt. Wild, intellektuell, unangepasst ist der Protagnonist auf der Suche nach dem Lebensgefühl der Stadt... Der Südelefant ist ein ausgestorbenes Exemplar, dem Mammuth verwandt. Ein ungewöhnlicher, origineller Titel, der deswegen zu Archil Kikodze Text passt, der das Leben in der georgischen Stadt Tbilissi auf eigenwillige Weise zeigt. Wild, intellektuell, unangepasst ist der Protagnonist auf der Suche nach dem Lebensgefühl der Stadt. Dabei schwingt mit den Erinnerungen auch die Geschichte des Landes mit. Überwiegend sind es die Gedanken und Reflektionen der Hauptfigur, die den Roman bestimmen. Die Hauptfigur ist Filmemacher. Einflüsse von Außen sind daher häufig Filme, über die gesprochen oder an die gedacht werden: Akira Kurosowa, Tarkowski, Ingmar Bergmann, oder auch Bogart. Ich kann damit viel anfange, aber es wird auch Leser geben, denen das nichts sagt. Den ganzen Text kann man lesen wie man einen Arthouse-Film sehen würde. Man folgt dem Protagonisten, der ziellos durch die Stadt wandert, kommt zum Beispiel zum Marjanischwilli-Platz, überquert die Galaktioni-Brücke oder erreicht Sololaki, einem Stadtviertel im historischen Zentrum. Erwähnenswert auch der Woronzow-Platz, die Art nouveau, den Jugendstilhäuser und das Ufer des Flusses Mtkvari, dieverse Parks und Gärten etc. Archil Kikodze schreibt teilweise sehr detailreiche Ortsbeschreibungen. Das erzeugt eine eigenwillige Atmosphäre. Der Südelefant ist ein Buch, dass es dem deutschen Leser erlaubt, einen etwas anderen Blick auf Georgien zu werfen.


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