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Die Ärztin - Eine unerhörte Frau

Roman

Sie will Leben retten, um jeden Preis.

Berlin, 1908: Amelie, Tochter eines Arztes und einer Hebamme, hat seit jeher einen Traum: Sie will Ärztin werden. Mit achtzehn nimmt sie als erste Frau in Berlin das Studium der Medizin auf. Schon bald ist sie – begabt und ehrgeizig – den Anfeindungen ihrer Kommilitonen ausgesetzt. Dennoch gibt sie nicht auf. Als dann jedoch einer ihrer Neider versucht, den Ruf ihrer Familie zu schädigen, wird die Liebe zur Medizin für Amelie auf eine harte Probe gestellt.

»In Sabine Fischs Roman wird Geschichte lebendig.« Petra Hartlieb
Portrait
Sabine Fisch, geboren 1970, arbeitet seit fast 30 Jahren als Journalistin mit dem Spezialgebiet Medizin. Sie liebt spannende Geschichten, egal ob Biographien, historische Romane oder blutrünstige Thriller. Fisch ist verheiratet und lebt und arbeitet in Wien. »Die Ärztin – eine unerhörte Frau« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 21.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3573-6
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/3,5 cm
Gewicht 310 g
Auflage 1
Verkaufsrang 14701
Buch (Taschenbuch)
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10,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein hart erkämpfter Traum
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 16.02.2020

Berlin 1950, „Dr. Amelie von Liebwitz war 60 Jahre alt und blickte auf eine erfolgreiche Karriere als Frauenärztin und Chirurgin zurück. Im Bostoner-Frauenkrankenhaus hatte sie Therapien zur Behandlung der unterschiedlichsten Frauenkrankheiten erlernt und umgesetzt. Auf dem Weg ins Café überlegte sie nun, dass ein Lehrstuhl, noc... Berlin 1950, „Dr. Amelie von Liebwitz war 60 Jahre alt und blickte auf eine erfolgreiche Karriere als Frauenärztin und Chirurgin zurück. Im Bostoner-Frauenkrankenhaus hatte sie Therapien zur Behandlung der unterschiedlichsten Frauenkrankheiten erlernt und umgesetzt. Auf dem Weg ins Café überlegte sie nun, dass ein Lehrstuhl, noch dazu an der renommierten Wiener Universitätsklinik, eine Krönung ihrer erfolgreichen Karriere sein könnte.“ Und genau diese Dr. Amelie von Liebwitz darf man auf einer lebendigen, mitreißenden Zeitreise kennenlernen und auf ihrem Werdegang begleiten. Gestartet wird im Berlin des Jahres 1950. Amelie ist eben von Amerika in ihr Elternhaus zurückgekehrt, was die Erinnerungen ans Tageslicht holt. Kurz darf man auf ihre Kindheit blicken. Erfährt, dass der Wunsch der Tochter eines Arztes, der sich den Armen angenommen hat und der einer Hebamme, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten, schon von früh alles bestimmt hat. Kurze Episoden zur Feier der erfolgreichen Matura, dem Glücksfall, dass genau zu der Zeit nämlich am 18. August 1908 im Berliner Tagblatt folgender Erlass zu lesen ist, „Mit allerhöchster Ermächtigung habe ich am heutigen Tage die anliegenden Bestimmungen betreffend die Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium erlassen.“ Die Tür für Amelie zum Medizinstudium ist geöffnet, wenn auch nur einen kleinen Spalt. Einschreibung, Anfeindungen im Hörsaal, Benachteiligungen bei den Prüfungen, später dann auch die Schwierigkeiten und Erfolge bei ihrer Facharztausbildung zur Chirurgin, all das darf man mit Amelie erleben. Zudem darf man sie mit ihrer Tante bei einer Schiffsreise nach New York begleiten und auch in Liebesdingen gilt es herauszufinden, ob Amelie ähnlich fühlt wie diese, „In meinem Leben habe ich Männer geliebt und Frauen. Ich habe mich einfach immer in einen bestimmten Menschen verliebt, egal ob es nun Mann oder Frau war.“ Gut hat mir auch der kleine Ausflug in der Medizin der damaligen Zeit gefallen, den man mit diesem Roman unternehmen kann. Bei dem Urlaub in New York darf man so z.B. mit Amelie zum ersten Mal Gummihandschuhe beim Operieren bestaunen, wenig später in Berlin zu den ersten gehören, die die Dampfsterilisation nach Robert Koch fürs OP Werkzeug praktizieren oder erfährt vom völlig neuen Röntgengerät. Man ist auch bei der einen oder anderen OP dabei und erhält so einen guten Einblick, wie zu der Zeit praktiziert wurde. >>Sehen Sie>>, begann er mit jovaler Stimme. >>Mir gefällt es ebenfalls ganz und gar nicht, Weibsvolk in der Vorlesung sitzen zu haben. […] Aber […] Wie müssen es leider akzeptieren.<< und damit ist Prof Wronski nur einer der vielen, der Amelie und damit der damaligen Frauenwelt, die sich nicht mit einer Rolle als Ehefrau und Mutter zufrieden geben will, Steine in den Weg legen. Anfeindungen von Studienkollegen, erschwerte Bedingungen bei den Prüfungen, selbst nach einem Abschluss mit Auszeichnungen werden ihr als Assistenzärztin die Türen zum OP vor der Nase zugeschlagen, und sogar im Jahr 1950 scheint ein Mann noch so viel mehr zu zählen, ganz unbesehen seiner Kompetenzen. Die Autorin lässt einen die Probleme regelrecht miterleben. Ich habe mit Amelie gefiebert, habe mich über Demütigungen geärgert, habe solche Genugtuung gefühlt, als sie es der Männerwelt mit Kompetenz beweist. Der angenehme, bilderreiche Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und ihr ist es gelungen, mich mit ihrer „Die Ärztin - eine unerhörte Frau“ wirklich fesselnd zu unterhalten. Anfangs kam ich ein zweimal etwas ins Stolpern, weil die Erzählung nicht ganz so zu den Daten der Kapitelüberschriften gepasst hat, es Zeitsprünge innerhalb der Rückblicke bzw. Erinnerungen gab, aber das war nur zu Beginn so, später verlaufen diese weitgehend chronologisch. Sabine Fisch ist es gelungen mich emotional mitten ins Geschehen mitzunehmen, ich habe die Zeit mit Amelie mit allen Höhen und Tiefen regelrecht mitgelebt. Die Geschichte handelt zu großen Teilen im Berlin der damaligen Zeit und die dazu passende Atmosphäre wird ebenfalls toll transportiert. Man erfährt nicht nur u.a. vom Elend in den schlimmsten Vierteln, sondern es darf auch immer wieder einer mit Berliner Schnauze plaudern, „>>Dat Mädchen is ne Waise.<<, erklärte die alte Bergerin. >>Lebt mit ihrem Bruder in so nem Verschlach neben der Mulackritze. Und der beese Kerl hat heute die Jungfernschaft von dit Kind versteijert.<< Amelie ist eine Frau, die für ihre Ideale und Träume einsteht, auch wenn sie dafür viele Demütigungen hinnehmen muss. Mir ist sie von Anfang ans Herz gewachsen. Mit Sicherheit auch ihren aufgeschlossenen Eltern geschuldet, ist sie für die damalige Zeit recht emanzipiert und mit einer glaubwürdigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet. Sabine Frisch hat mit ihr eine ehrgeizige, wissbegierige und liebenswerte Hauptdarstellerin erschaffen, die man mögen muss. Aber auch die anderen Mitspieler sind lebendig, authentisch und individuell gezeichnet, bei ihrer Mutter Luise angefangen, die für Überraschungen sorgt, über eine Tante Elisabeth, die ihrer Zeit voraus ist und neben Freude am Luxus auch amerikanische Leichtigkeit versprüht, bis hin zu Ernst, dem zuerst brotlosen Komponisten, der Amelie doch nicht so versteht, wie sie sich das erhofft hat. Alles in allem eine gelungene Zeitreise auf den Spuren der Frauen und späteren Ärztinnen, die sich 1908 zum ersten Mal im damaligen Preußen in medizinischen Universität einschreiben konnten. Fesselnd, informativ und Charaktere, die mitfiebern lassen.

Die Erfüllung eines Traums
von Dreamworx aus Berlin am 15.02.2020

1908 Berlin. Als Tochter einer Hebamme und eines angesehenen Arztes hegt Amelie von Liebwitz schon früh den Wunsch, selbst die medizinische Laufbahn einzuschlagen und Ärztin zu werden. Sie pfeift auf die gesellschaftlichen Konventionen und schreibt sich mit 18 Jahren an der Universität zum Studiengang Medizin ein und wird tatsäc... 1908 Berlin. Als Tochter einer Hebamme und eines angesehenen Arztes hegt Amelie von Liebwitz schon früh den Wunsch, selbst die medizinische Laufbahn einzuschlagen und Ärztin zu werden. Sie pfeift auf die gesellschaftlichen Konventionen und schreibt sich mit 18 Jahren an der Universität zum Studiengang Medizin ein und wird tatsächlich als eine der wenigen Frauen zugelassen. Dort bekommt sie allerdings schnell den Gegenwind und die abschätzige Meinung ihrer männlichen Kollegen zu spüren, für die Frauen in diesem Beruf nichts zu suchen haben und sich besser um weniger anspruchsvolle Dinge kümmern sollen als um die Heilkunst. Doch Amelie kämpft sich fleißig und ehrgeizig durch alle Anfeindungen und Missstände, obwohl diese auch bald ihre Familie erreichen… Sabine Fisch hat mit „Die Ärztin-eine unerhörte Frau“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der auf anrührende und informative Weise die Position der Frau in einer damals männerbeherrschenden Welt dem Leser nahe bringt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mit einer unterschwelligen Spannung ausgestattet, die es dem Leser sehr leicht macht, in den Seiten abzutauchen und die Welt der Amelie von Liebwitz kennenzulernen. Schon bald ist man von der jungen Frau eingenommen und versteht ihren Drang, ihr Leben selbst zu bestimmen und dem Arztberuf ihr Leben zu widmen. Der Autorin gelingt es mit ihrer farbenfrohen Erzählweise und einer besonders guten Hintergrundrecherche, den Leser durch die damalige medizinische Welt zu führen, die sich doch in vielen Punkten von der heutigen sehr unterscheidet und unter welchen Bedingungen die medizinische Versorgung damals stattgefunden hat. Auch die Rolle der Frau zur damaligen Zeit sticht in dieser Geschichte besonders heraus, denn Frauen wurde es sehr schwer gemacht, einen eigenen Beruf zu ergreifen. Ihre Bestimmung sollte die einer Ehefrau und Mutter sein und nicht in die Arbeitswelt der Männer einzudringen. Anfeindungen und erschwerte Bedingungen mussten Frauen über sich ergehen lassen, die sich diesen gesellschaftlich auferlegten Bedingungen widersetzten. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und wirken mit ihren individuellen Eigenschaften authentisch und glaubwürdig, so dass der Leser sich in ihrer Mitte wohl fühlt und mit ihnen fiebern kann. Amelie ist eine Frau, die schon früh genau weiß, was sie will und welch ein Leben sie führen will. Für ihre Zeit ist sie schon recht emanzipiert und vor allem selbstbewusst. Amelie ist sehr ehrgeizig, wissbegierig und beweist viel Mut und Stärke in einer Zeit, wo Frauen in der Berufswelt ausgegrenzt wurden. Mit ihrer Durchsetzungskraft und ihrem Kampfeswillen schleicht sie sich nicht nur ins Leserherz, sondern lässt auch so manchen Mann Respekt vor ihrer Leistung zollen. „Die Ärztin-eine unerhörte Frau“ ist ein wunderbar recherchierter historischer Roman, der dem Leser nicht nur die damaligen gesellschaftlichen Ansichten nahe bringt sowie an die Seite einer starken Protagonistin stellt, sondern auch in die zu der Zeit praktizierte Medizin hineinschnuppern lässt. Absolute Leseempfehlung für eine echte Entdeckung!

Die Ärztin - Eine unerhörte Frau
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 13.02.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Wir schreiben das Jahr 1908. Der Kaiser hat endlich zugestimmt das Frauen zum ersten male studieren dürfen, was einen Aufschrei in der Männerwelt gibt. Amelie eine junge, eigenwillige Frau will Ärztin werden. Auf schwierige, steinige Wege geht sie unbeirrt ihren Weg und muß viele Ungerechtigkeiten einstecken. Als ich den Klap... Wir schreiben das Jahr 1908. Der Kaiser hat endlich zugestimmt das Frauen zum ersten male studieren dürfen, was einen Aufschrei in der Männerwelt gibt. Amelie eine junge, eigenwillige Frau will Ärztin werden. Auf schwierige, steinige Wege geht sie unbeirrt ihren Weg und muß viele Ungerechtigkeiten einstecken. Als ich den Klappentext gelesen hatte von diesem Buch wußte ich sofort, das mußt du lesen und hab es nicht bereut. Eine wirklich schöne Geschichte die die damalige Zeit darstellt. Gefühlvoll wird hier die Geschichte von Amelie erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und man taucht ganz tief in dieser Geschichte ein. Man kann sich alles gut vorstellen wie das Leben Anno dazumal gewesen ist. Auch die Hauptpersonen kommen gut herüber, so das man diese sich auch vorstellen konnte. Sehr interessante, informative Einzelheiten und Einblicke hat man aus der Medizin erhalten, die auch sehr gut beschrieben wurden das man einen guten Einblick erhielt. Von Seiten der Autorin eine sehr gute Recherche. Im allgemeinen wie die 20ziger Jahre waren, kam alles sehr bildhaft herüber. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch das Cover sehr schön gestaltet. Ich kann das Buch für alle Leser/innen empfehlen die diese Art von Geschichten mögen.