Leben, schreiben, atmen

Eine Einladung zum Schreiben

Doris Dörrie

(19)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,90
18,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 18,90

Accordion öffnen
  • Leben, schreiben, atmen

    Diogenes

    Sofort lieferbar

    € 18,90

    Diogenes

eBook (ePUB)

€ 14,99

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

€ 24,99

Accordion öffnen
  • Leben, schreiben, atmen

    5 CD (2020)

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 24,99

    5 CD (2020)

Hörbuch-Download

€ 16,95

Accordion öffnen

Beschreibung

Schreiben heißt für Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Es ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in diesem einzigartigen Buch über das autobiographische Schreiben nach, gibt Tipps und kreative Anleitungen. Und sie legt gleich selbst los und erzählt hinreißend ehrlich von ihrem eigenen Leben.

Produktdetails

Verkaufsrang 5854
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Verlag Diogenes
Seitenzahl 176
Maße (L/B/H) 18,9/12,8/2,7 cm
Gewicht 294 g
Auflage 9. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07069-9

Buchhändler-Empfehlungen

Oliver Mertens, Thalia-Buchhandlung Wien

Leben, schreiben, atmen, viel mehr brauchen manche Menschen nicht. Dörrie zeigt entlang ihres eigenen Lebens wie gut es tun kann, etwas hervorzubringen statt ständig passiv zu konsumieren. Wer sich für autobiographisches Schreiben interessiert, sollte ihre Einladung annehmen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
15
4
0
0
0

Von der Kunst, sich Zeit zu nehmen
von Libertine Literatur am 16.08.2021

Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ihrem neuen Buch ›Leben schreiben atmen‹ für den Leser bereithält. In 50 Kapiteln, die zumeist nur wenige Seiten lang sind, ... Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ihrem neuen Buch ›Leben schreiben atmen‹ für den Leser bereithält. In 50 Kapiteln, die zumeist nur wenige Seiten lang sind, begegnen ihnen die Lesenden und mit ihnen der »Einladung zum Schreiben«. Dörrie löst dieses Versprechen ein, das der Untertitel des Buches gibt: Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, begegnet man der ersten dieser Fragen und Anregungen, die zum Schreiben inspirieren. Doch ›Leben schreiben atmen‹ ist kein Frontalunterricht, bei dem Dörrie die Fragen diktiert und die Lernenden brav eine Antwort geben sollen. Vielmehr erinnert das Buch an einen Dialog, denn noch bevor die Lesenden die Frage kennenlernen, gibt die Autorin kurze Erzählpassagen von sich preis, die sich um die kommende Frage drehen. »Meine Erinnerungen vermischen sich mit deinen Erinnerungen. Wenn ich über Verlorenes schreibe, erinnerst du dich an Verlorenes. Wenn ich über Gewonnenes schreibe, erinnerst du dich an Gewonnenes.« ›Leben schreiben atmen‹ ist ein Kennenlernen durch Schreiben und Geschriebenes. Während das Bild der Erzählerin durch ihre Erzähltexte Kontur annimmt, werden die Lesenden auch auf ihre eigenen Konturen stoßen und diese neu abzutasten versuchen. Doris Dörrie gelingt es, ihren Lesern – wenn diese sich auf ihre Einladung einlassen und zu Schreibenden werden –, mit einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten vertraut zu machen: Jene Geschichten, die der Mensch durch seine Erlebnisse und Erinnerungen in sich trägt. Fragen, die zunächst leicht beantwortbar erscheinen, entpuppen sich als Goldgruben. Denn Dörries Prinzip, mindestens zehn Minuten am Stück zu schreiben, führt dazu, dass es bei der schnellen Antwort auf eine Frage nicht bleiben kann, Assoziationen werden geweckt, der Lesende gräbt tiefer nach einer Antwort und noch ehe er sich versieht, ist die Antwort auf die Frage weit größer geworden, als sie je ausgesehen hat. Und größer, als dass sie in zehn Minuten niederzuschreiben wäre. »Erinnerungen aufschreiben ist wie Perlen auf eine Kette aufziehen. Eine nach der anderen. Nichts ist verloren.« Wer sich auf Dörries Einladung zum Schreiben einlässt, lernt schnell, den eigenen Kopf beim Schreiben nicht mehr als Gegner oder Blockade wahrzunehmen, sondern ihn zur Quelle dessen zu machen. »Wenn wir darüber nachdenken, was wir so denken, schämen wir uns schnell. Und wenn wir uns schämen, können wir schlecht schreiben. Wofür schämen wir uns?« ›Leben schreiben atmen‹ versucht nicht, letztgültige Regeln darüber festzulegen, wie geschrieben werden soll. Es belehrt nicht und kann dennoch eine große Wirkung auf seine Leser und Leserinnen entfalten: Dörries Fragen inspirieren, sie regen an und helfen, sich selbst zum Schreiben zu verhelfen. Doris Dörries neues Werk ist kein Buch, das am Stück gelesen werden soll, um dann in den Untiefen des Bücherregals neben dicken Wörterbüchern zu verschwinden. Vielmehr kann es immer wieder hervorgezogen werden, um erneut zum Schreiben einzuladen. Wer nach klaren Vorgaben sucht, wie geschrieben werden soll, wird bei Dörrie nicht fündig. Doch was sich durch das Buch zieht, ist die Aufforderung, das geschrieben werden soll, am besten täglich, mindestens zehn Minuten. Wer lernen will, im eigenen Kopf einen Weg zu pflastern, der zu einem Quell an Inspiration führt, sollte ›Leben schreiben atmen‹ in seinen Werkzeugkasten packen, denn manche Einladungen sollte man nicht ausschlagen.

Kreatives Schreiben für Einsteiger
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2021

Eine Anleitung zum kreativen Schreiben. Doris Dörrie legt gleich selber los und erzählt hinreißend ehrlich aus ihrem Leben, gibt Tipps und kreative Anregungen zum autobiographischen Schreiben. Stift und Papier bereit legen und starten!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

So autobiografisch hat sie noch nie geschrieben, sagt Doris Dörrie in einem Rundfunkinterview. Aber sie will uns ja auch zeigen, wie wir die eigene Stimme finden, sie sprechen lassen, denn Geschichten finden sich im eigenen Leben zuhauf. Die Autorin erzählt dabei so federleicht von sich selbst, es ist ein Genuss. Sie nennt es Wu... So autobiografisch hat sie noch nie geschrieben, sagt Doris Dörrie in einem Rundfunkinterview. Aber sie will uns ja auch zeigen, wie wir die eigene Stimme finden, sie sprechen lassen, denn Geschichten finden sich im eigenen Leben zuhauf. Die Autorin erzählt dabei so federleicht von sich selbst, es ist ein Genuss. Sie nennt es Wunder - mit nur 26 Buchstaben ganze Welten entstehen zu lassen. So ist dieses wundervolle Buch eben auch eine Schule des Schreibens. Genauso mache sie es in ihren Workshops: "Nicht denken, einfach drauflos schreiben!"


  • artikelbild-0