Hotel Inselblick - Stürmische See

Roman

Die Amrum-Saga Band 3

Anke Petersen

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Beschreibung

Juli 1914. Die Bewohner der Pension Stockmann in Norddorf sind in heller Aufregung, denn die Hochzeit von Tochter Nele mit einem Kaufmannssohn steht unmittelbar bevor. Nele ist überglücklich, einzig die Tatsache, dass ihre geliebten Eltern diesen Tag nicht mehr miterleben können, vermag ihre Freude zu trüben. Was keiner der anwesenden Gäste ahnt: Dies wird für lange Zeit der letzte unbeschwerte Tag nicht nur für die Insel sein, denn kurz darauf bricht der Erste Weltkrieg aus und verändert auch das Leben der Insulaner und der Familie Stockmann von Grund auf …

Anke Petersen schreibt unter anderen Namen erfolgreich historische Romane. Als sie das erste Mal auf der Insel Amrum Urlaub machte, hat sie sich sofort in die Insel verliebt und sich in ihre Geschichte vertieft. Dabei stieß sie auf das erste Hotel des Inselortes Norddorf, das sie zu diesem Roman inspirierte.  Ihre neue Serie führt den Leser auf die Insel Sylt, das Traumziel vieler Reisender

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 03.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52279-0
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,5 cm
Gewicht 376 g
Auflage 1. Auflage

Weitere Bände von Die Amrum-Saga

Kundenbewertungen

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Hotel Inselblick - Stürmische See
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 18.02.2020

Auf 512 Seiten vergehen knapp fünf Jahre, es wird die ganze Zeit des Ersten Weltkrieges behandelt und es gibt einige Zeitsprünge. Diese erkennt man immer am Anfang eines neuen Kapitels, dort gibt es einen Vermerk, in welchem Monat und Jahr die folgende Handlung stattfindet. Mir waren es doch ein paar zu viele Sprünge, ich konnt... Auf 512 Seiten vergehen knapp fünf Jahre, es wird die ganze Zeit des Ersten Weltkrieges behandelt und es gibt einige Zeitsprünge. Diese erkennt man immer am Anfang eines neuen Kapitels, dort gibt es einen Vermerk, in welchem Monat und Jahr die folgende Handlung stattfindet. Mir waren es doch ein paar zu viele Sprünge, ich konnte mich nicht immer damit anfreunden und hatte nicht immer das Gefühl, dass die gerade gelesene Handlung vollkommen abgeschlossen wurde. Es gibt Andeutungen, was folgen wird und dann startet das nächste Kapitel, welches einige Ereignisse beschreibt, die einige Zeit später spielen. Das war für mich nicht ganz rund. Die Schreibweise war einfach herrlich. Sie gab auf eine lockere Weise die Handlung wieder, wurde an den passenden Stellen jeweils ernst oder brachten mich zum schmunzeln. Ereignisse wurden eindringlich und bildhaft dargestellt, sodass man sich viele Szenen gut vorstellen konnte. Oft hatte es den Anschein, als würde man sich mit den Charakteren in einen Raum befinden und ein heimlicher Beobachter sein. Passend zu der recht einfachen, leicht verständlichen und schnell lesbaren Sprache gibt es auch immer wieder Einbindungen von friesischen Begriffen. Diese haben immer perfekt gepasst, wurden nicht zu selten, aber auch nicht im Überfluss genutzt. Zudem entstand dadurch viel Authentizität. Es hat einfach perfekt gepasst und bildete ein nettes Detail. Im Grunde wird die Handlung recht ruhig und anschaulich beschrieben, es gibt nicht zu viele Dramen und diese besaßen etwas sehr natürliches. So wurde meist normale Tagesabläufe von Personen beschrieben, die meiner Meinung nach keine Längen hatten. Im Gegenteil, mir hat die recht ruhige Handlung gefallen, das hatte etwas beruhigendes und bodenständiges. Auch bei diesem dritten Band der Reihe gibt es am Anfang von vielen Kapiteln wieder Martas Tagebucheinträge. Diesen fassen bei Zeitsprüngen oft die ausgelassene Handlung zusammen oder geben einen Einblick in das politische Geschehen in Deutschland. Vor Martas niedergeschriebenen Worten stehen übrigens auch immer die bereits angesprochenen Daten. Anhand von diesen persönlichen Worten finde ich, dass man Marta noch besser einschätzen und bewerten kann, ihr Wesen noch näher kennenlernen kann. Sie scheint so wie eine gute Seele über dem Buch zu schweben. Zudem finde ich es gut, dass so wenigstens ein paar Details genannt werden, die ausgelassen wurden. Mein besonderes Highlight war, wie lebendig, authentisch und detailreich die Charaktere dargestellt wurden. Vielleicht mag ich sie auch so sehr, weil ich sie schon durch zwei Bücher begleiten durfte. Aber ich konnte mir wirklich jeden einzelnen genau vorstellen, die Charaktere sind mir noch genauso sympathisch wie zuvor und jeden Einzelnen fand ich wunderbar ausgearbeitet. Sie haben einzigartige Wesen, bleiben ihren Prinzipien treu und ändern sich nur wenig. Das war wirklich richtig toll. Fazit: Ein wenig traurig macht es mich ja schon, dass dies ein Abschied vom Hotel Inselblick war. Es war einfach herrlich die Familie Stockmann wiederzusehen und mich ganz auf ihre Geschichte zu konzentrieren. Ich konnte während des Lesens vollkommen abschalten und habe mich gerne auf die Handlung eingelassen. Zudem würde ich gerade zu gerne die Insel selbst erkunden und dort auf das Meer schauen, genau wie die Protagonisten dies gerne getan haben. Ich habe einen Kritikpunkt, für den ich einen halben Punkt abziehe. Mich haben diesmal die Zeitsprünge etwas gestört, mir waren es zu viele und die einzelnen Kapitel waren nicht richtig in sich geschlossen. Ansonsten hat Anke Petersen einen wunderbaren finalen Teil geschrieben, der der Geschichte ein rundes und stimmiges Ende gibt. Jegliche Fragen wurden geklärt, das Ende hat mich vollkommen überzeugt und ich kann die ganze Reihe definitiv weiterempfehlen. Es war mir ein Vergnügen, meine Zeit mit Familie Stockmann zu verbringen!

Leider der letzte Band dieser Reihe
von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2020

Im Frühjahr 2019 habe ich Ihnen den ersten Band „Wolken über dem Himmel“ aus der Reihe „Hotel Inselblick“ von Anke Petersen vorgestellt. Einen Monat später folgte dann der zweite Band „Wind der Gezeiten“. Danach mussten wir als e-book-Leserinnen bis Januar 2020 warten, die Taschenbuch-Leserinnen sogar bis Anfang Februar 2020. Un... Im Frühjahr 2019 habe ich Ihnen den ersten Band „Wolken über dem Himmel“ aus der Reihe „Hotel Inselblick“ von Anke Petersen vorgestellt. Einen Monat später folgte dann der zweite Band „Wind der Gezeiten“. Danach mussten wir als e-book-Leserinnen bis Januar 2020 warten, die Taschenbuch-Leserinnen sogar bis Anfang Februar 2020. Und nun soll diese schöne Reihe, die uns immer wieder auf die Nordseeinsel Amrum entführt, zu Ende sein? Der dritte Band beginnt im Juni 1914. Die Familie und die Angestellten des Hotel Inselblicks bereiten sich auf die Hochzeit der Enkelin Nele vor, die im zweiten Band auf so tragische Weise ihre Eltern verloren hat. Seit dem zweiten Band, der 1903 geendet hatte, ist inzwischen Wilhelm, Martas Mann verstorben. Marta trauert sehr, aber diese Hochzeit ist der erste Lichtblick seit langem, auch wenn Nele nach der Hochzeit die Insel Amrum verlassen wird. Ida und Thaisen sind inzwischen ein ganz normales Ehepaar und haben schon eine Tochter. Ida leitet zusammen mit ihrer Mutter das Hotel, Thaisen kümmert sich weiterhin um seine Buddelschiffe. Doch dann beginnt am 01. August der 1. Weltkrieg und für alles Beteiligten ändert sich das Leben radikal. Der dritte Band geht bis zum Mai 1919. Die Autorin beendet ihn aber so, dass sie sich durchaus noch ein Hintertürchen offenlässt, um die Reihe vielleicht doch noch fortzusetzen. Ich würde mich sehr darüber freuen. Ich habe es genossen, die Familie Stockmann und ihre Angestellten und Freunde wiederzutreffen, wenn auch leider Wilhelm fehlt. Besonders gefreut habe ich mich, dass wir Ebba, die Köchin, die jetzt im Ruhestand ist, und Jasper, den Mann für alle Fälle, wiedertreffen. Diese beiden sehr eigenwilligen Persönlichkeiten sorgen in der Geschichte auch in der schwierigen Zeit immer wieder für ein Schmunzeln. Die eigentliche Hauptperson ist in diesem Band Nele, die nun frisch nach ihrer Hochzeit allein dasteht. Wie wird es ihr ergehen? Und was ist mit den anderen Männern der Familie und den Angestellten? Wie werden Marta und Ida es schaffen, das Hotel durch diese schwierige Zeit zu steuern? Dieser dritte Band hatte geschichtlich noch einige Überraschungen für mich bereit. Ich dachte, ich wüsste schon relativ viel über den 1. Weltkrieg. Aber dass Amrum eine gewisse Sonderstellung innehatte, war mir nicht bewusst.

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