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Kafka, F: Schloß

Roman in der Fassung der Handschrift

Je mehr der Landvermesser K. versucht, ins Schloss zu gelangen, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel. Im Gestrüpp täglicher Niederlagen verliert er es schließlich ganz aus dem Blick. Was bleibt, ist das Schloss mit all seinen Akten, Anweisungen und Beamten – und ein Roman, der bis heute nichts von seiner großartigen Rätselhaftigkeit eingebüßt hat.
Portrait
Kafka, Franz
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die 'Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt' ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 401
Erscheinungsdatum 01.06.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17551-2
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/13,2/3,3 cm
Gewicht 448 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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10,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
7
3
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1
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von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2019
Bewertet: anderes Format

Obwohl unvollendet, ist "Das Schloss" ein Meisterwerk - ebenso so düster und fatalistisch wie "Der Prozess". Selten wurde ein Kampf gegen Windmühlen eindringlicher beschrieben.

von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Groteske Verschachtelungen und ein nebulös-undurchdringbares System halten den Protagonisten von seiner ursprünglichen Aufgabe ab. Beklemmend, irritierend und leider unvollendet.

" Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt "
von Jérôme aus Bad Eilsen am 25.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch Kafka zögert aus Angst vor d... Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch Kafka zögert aus Angst vor der Welt, er befürchtet während des gesellschaftlichen Umgangs in Strukturen zu verfallen aus denen er nicht mehr hinauskommen würde. In seinem Schlossroman überquert der Landvermesser nun stellvertretend diese Brücke und erblickt eine neue Welt voller geheimnisvoller Sinnstrukturen. Sein ursprüngliches Ziel als Landvermesser im Dorf zu arbeiten scheitert an bürokratischen Fehlern die schon lange zurückzuliegen scheinen. Nach und nach kristallisiert sich für K. die Gewissheit heraus, dass ein ominöses Schloss das Dorfleben beherrscht . Da K. von den Dorfbewohnern die Wahrheit des Schlosses nicht erfährt und man sich ihm gegenüber im Dorf so abwesend verhält, wendet er sich an die höchste Instanz um eine Wahrheit zu erfahren die seinen Aufenthalt legitimieren würde. Der Landvermesser möchte dazugehören und das Spiel der Gesellschaft unten im Dorf verstehen , doch der Weg in das Schloß offenbart sich als schier unmöglich . Anstatt zu arbeiten uns sich seinen Platz zu erobern, sucht er unnachgiebig eine explizite Wahrheit. Eine Suche die ihn vom eigentlichen Lebensprozess immer weiter entfernt. Mit diesem Bestreben lässt er auch die Dorfbewohner unruhig werden, die aufgeweckt durch den Eindringling das Geheimnis ihrer Lebenskraft offenbaren sollen. Das Schloss scheint eine ungeheure Macht auszustrahlen und dem Landvermesser gelingt es nicht zu erkennen, dass es sich von der Macht nähert die man ihm zuweist. Im Schloss findet man also nur die Wahrheit, die man selber in sie hineingelegt hat. Der Roman endet genau an der Stelle, an der dem Protagonisten eine endgültige Eingliederung in das ominöse Dorf bevorstünde. Eine Integration die der Autor Zeit seines Lebens nie wirklich verstanden hat umzusetzen. Möglicherweise stellte Kafka resignierend fest, dass sein befreiendes Schreiben von der Gesellschaft letztendlich doch wieder in jene Strukturen mündet und ließ den Roman unvollendet . Die anfängliche Distanz vom Dorfleben führte ihn Schritt für Schritt in jenes Reich, von welchem er doch eigentlich flüchten wollte. Sein Roman ließt sich am besten wenn man sich als Leser zwischen den Zeilen versteckt und von den endlos langen Dialogen hofft nicht überwältigt zu werden. Nach dem Lesen des Buches stellt sich dem ein oder anderen Leser vielleicht selber die Frage, ob er sich nicht ebenfalls auf der Suche nach einem geheimen Schloss befindet von dem er sich seine Wahrheit verspricht. Eine Wahrheit kann allerdings nicht gefunden werden, sie ist nicht geworden sondern nur durch den eigenen Lebensprozess nach und nach werdend .