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Das Evangelium nach Pilatus

Roman

(3)
Ein Mann im Garten am Ölberg, allein, am Vorabend seiner Verhaftung. Die Worte der Mutter klingen ihm noch im Ohr: »Jemand, der liebt wie du, wird leiden müssen.« Ein schlechter Jude, ein schlechter Zimmermann. Er wartet auf die Soldaten, die ihn holen und abführen werden. Er wartet auf seine Hinrichtung. Ein anderer Mann, ein anderer Ort. Vielleicht fünfzehn Verhaftungen, nur drei Kreuzigungen, es hätten geruhsame Feiertage für ihn werden können. Doch dann verschwindet die Leiche eines der gekreuzigten Männer. Ganz Jerusalem ist erschüttert, die Menschen sprechen von Wunder und Auferstehung, manche sagen, der Gekreuzigte sei ihnen erschienen, oder man habe zumindest davon gehört. Pilatus hat wenig Verständnis für die jüdischen Verrücktheiten, die Lage muß beruhigt, der Tote muß gefunden werden, die Ermittlungen beginnen. Judas, der Verräter, Pilatus, der Henker, und Jesus das Opferlamm? – vergessen wir diese Rollenfestschreibung. Schmitt befreit die Protagonisten der Passionsgeschichte von jeder Überhöhung oder Vorverurteilung, haucht ihnen mit frischer Feder neues Leben ein und erzählt uns eine sehr vertraute Geschichte so spannend und neu, als hörten wir sie zum ersten Mal.
Portrait

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in
Paris. Anfang der 90er Jahre begann er als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft.
Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung: ›Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte‹, Frankfurt am Main 2014

Literaturpreise:

Deutscher Bücherpreis 2004

Zitat
»Nach Buddhismus, Islam, Judentum und Christentum hat sich Eric-Emmanuel Schmitt in gewohnt liebevoller und kreativer Weise nun also den Konfuzianismus vorgenommen.«

Felix Richter, amazon, 20.8.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 297
Erscheinungsdatum 01.10.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17400-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel L' Evangelile selon Pilate
Auflage 3
Übersetzer Brigitte Grosse
Buch (Taschenbuch)
9,20
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Kundenbewertungen

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Kostbares Evangelium
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2011

Eric-Emmanuel Schmitt vollbringt in diesem Werk ein kleines Wunder: Er versetzt den Leser in die Lage Yeshuas (Jesu). Zweifelnd, kritisch, anmutig, herzensgut und liebevoll, ein Jesus, den wir nicht in jedem Evangelium so kennen lernen. Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingstiteln, nicht nur weil es fundiert und äusserst spannend geschrieben... Eric-Emmanuel Schmitt vollbringt in diesem Werk ein kleines Wunder: Er versetzt den Leser in die Lage Yeshuas (Jesu). Zweifelnd, kritisch, anmutig, herzensgut und liebevoll, ein Jesus, den wir nicht in jedem Evangelium so kennen lernen. Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingstiteln, nicht nur weil es fundiert und äusserst spannend geschrieben ist, sondern weil es den Horizont erweitert und zum Nachdenken anregt über 2000 Jahre Menschheitsgeschichte...

Die Passions- und Auferstehungsgeschichte etwas anders!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2011

Eric Emmanuel Schmitt wandelte sich vom Atheisten zum gläubigen Christen über den Schritt des Agnostikers. Die Geschichte fängt so an: Ich Jesus Christus... Schmitt sagte mal in einem Interview, er habe zwei Jahre gebraucht um eine solche Anmaßung zu begehen. Er schreibt die Geschichte zwar neu aber voller Respekt... Eric Emmanuel Schmitt wandelte sich vom Atheisten zum gläubigen Christen über den Schritt des Agnostikers. Die Geschichte fängt so an: Ich Jesus Christus... Schmitt sagte mal in einem Interview, er habe zwei Jahre gebraucht um eine solche Anmaßung zu begehen. Er schreibt die Geschichte zwar neu aber voller Respekt und mit menschlichen Figuren deren Seelenleben sehr nachvollziehbar ist. Außergewöhnlich und spannend. Lesenswert!

Sehr gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönenbuch am 23.06.2007

Die meisten Bücher von Eric-Emmanuel Schmitt sind gut. Der Konflikt in Pilatus an die Auferstehung zu glauben und die Gewissenskonflikte von Jesus sind in diesem Buch wunderschön beschrieben.