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Ewige Liebe / Black Dagger Bd.3

Roman. Deutsche Erstausgabe

Black Dagger Band 3

Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt
Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurden: die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose und maßlos attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren. Die Schlacht beginnt!
Portrait
J. R. Ward ist in den USA eine der erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen für die Mischung aus Mystery und Romance. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie zunächst im Gesundheitswesen tätig, wo sie unter anderem die Personalabteilung einer der renommiertesten Kliniken des Landes leitete. Ihre "Black Dagger"-Romane haben in kürzester Zeit die internationalen Bestsellerlisten erobert. J. R. Ward lebt mit ihrem Mann im Süden der USA.
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    »Verdammt, V, du machst mich echt fertig.« Butch O’Neal wühlte in seiner Sockenschublade nach schwarzer Seide und fand nur weiße Baumwolle.
    Da, endlich … Er zog eine einzelne Socke heraus. Nicht gerade der Jackpot.
    »Wenn ich dich fertigmachen wollte, Bulle, dann wären modische Strümpfe deine geringste Sorge.«
    Butch blickte aus dem Augenwinkel zu seinem Mitbewohner. Seinem Gleichgesinnten in Sachen Baseball.
    Einem seiner besten Freunde – die beide zufälligerweise Vampire waren.
    Vishous kam gerade aus der Dusche und hatte sich ein Handtuch um die Hüfte gewickelt, was seine muskulöse Brust und die kraftstrotzenden Arme gut zur Geltung brachte. Er zog sich gerade einen schwarzen Lederhandschuh über die tätowierte linke Hand.
    »Musst du immer meine guten schwarzen Socken nehmen?«
    V grinste, mitten in seinem Ziegenbärtchen blitzten die Fänge auf. »Die sind so schön weich.«
    »Warum bittest du Fritz dann nicht einfach, dir auch welche zu besorgen?«
    »Der hat genug damit zu tun, deine Sucht nach Edelklamotten zu befriedigen, Mann.«
    Okay, Butch hatte in letzter Zeit seinen inneren Versace entdeckt, von dessen Existenz bisher niemand etwas geahnt hatte. Und wenn schon. Wie schwierig konnte es denn schon sein, ein extra Dutzend Anzugsocken zu beschaffen?
    »Ich frage ihn für dich.«
    »Was für ein Gentleman.« V strich sich das dunkle Haar zurück. Die Tattoos an der linken Schläfe waren kurz zu sehen und verschwanden dann wieder unter den Strähnen. »Brauchst du heute Abend den Escalade?«
    »Ja, bitte.« Butch quetschte seine Füße in Gucci-Treter und ließ die Strümpfe einfach weg.
    »Heißt das, du triffst Marissa?«
    Butch nickte. »Ich muss endlich Klarheit haben. Entweder oder.
    Und er hatte das ungute Gefühl, es würde oder sein.
    »Sie ist eine gute Frau.«
    Das war sie mit Sicherheit, weswegen sie vermutlich derzeit seine Anrufe nicht beantwortete. Ex-Polizisten mit einer Vorliebe für Scotch waren nicht unbedingt perfektes Beziehungsmaterial für Frauen, seien sie nun Menschen oder Vampirinnen. Und die Tatsache, dass er eigentlich nicht zu den Letzteren gehörte, war auch nicht gerade hilfreich.
    »Wie auch immer, Bulle, Rhage und ich genehmigen uns noch ein paar Drinks im One Eye. Du kannst ja hinterher vorbeikommen -«
    Es donnerte so laut an der Tür, als ob jemand sie mit einem Rammbock bearbeiten würde. Zwei Köpfe wirbelten herum.
    V zog sich das Handtuch hoch. »Verdammte Scheiße, unser Herzensbrecher muss endlich mal lernen, wie man eine Türklingel benutzt.«
    »Dann rede du mit ihm. Auf mich hört er ja nicht.«
    »Rhage hört auf niemanden.« V joggte zur Tür.
    Während das Hämmern langsam nachließ, widmete Butch sich seiner stetig wachsenden Krawattensammlung. Er wählte eine blass blaue von Brioni, schlug den Kragen seines weißen Hemds hoch und knotete sich geschickt die Seide um den Hals. Als er fertig war und ins Wohnzimmer hinüberschlenderte, hörte er Rhage und V, die sich vor der Geräuschkulisse von »R U still down« von 2 Pac unterhielten.
    Butch musste lachen. O Mann, sein Leben hatte ihn ja schon an die merkwürdigsten Orte geführt, und die meisten davon waren ziemlich schlimm gewesen. Aber niemals hätte er sich träumen lassen, dass er einmal mit sechs Vampirkriegern zusammen wohnen würde, oder gar, sich an ihrem Kampf um die Erhaltung ihrer schwindenden, verborgenen Spezies zu beteiligen. Doch irgendwie gehörte er zur Bruderschaft der Black Dagger. Und er und Vishous und Rhage gaben wirklich ein irres Trio ab.
    Rhage lebte zusammen mit dem Rest der Bruderschaft im großen Haus auf der gegenüberliegenden Seite des Gartens. Doch das Dreiergespann hing meistens im Pförtnerhäuschen ab, wo V und Butch wohnten. Die Höhle, wie ihre Behausung inzwischen nur noch hieß, war ein Palast im Vergleich zu den Bruchbuden, in denen Butch bisher gewohnt hatte. Er und V hatten jeder ein eigenes Schlaf- und Badezimmer, eine kleine Küche und ein Wohnzimmer, das im sympathischen, postmodernen Studentenwohnheim-Gemeinschaftsraum-Stil eingerichtet war – allerdings ein bisschen teurer, als man das gemeinhin auf dem Campus tat: zwei Ledersofas, ein HDTV-Plasmafernseher, ein Tischkicker und diverse Punchingbälle.
    Als Butch um die Ecke kam, stand Rhage in all seiner Pracht vor ihm: schwarzer Ledertrenchcoat, der bis auf die Knöchel reichte. Schwarzes Muscleshirt. Mit den Stahlkappenstiefeln war er gut zwei Meter groß. In diesem Aufzug sah der Vampir schlicht und ergreifend umwerfend aus. Selbst in den Augen eines staatlich geprüften Heteros wie Butch.
    Dieser Kerl setzte selbst die Gesetze der Physik außer Kraft, so gut sah er aus. Das blonde Haar war hinten kurz geschnitten und vorne etwas länger gelassen. Türkisblaue Augen wie das Meer der Karibik. Und sein Gesicht ließ Brad Pitt aussehen wie einen Kandidaten von Endlich schön.
    Aber obwohl Rhage ein Charmeur sein konnte, war er beileibe kein verzärteltes Jüngelchen. Unter der strahlenden Oberfläche brodelte etwas Dunkles, Tödliches, und das sah man auf den allerersten Blick. Er verströmte die Aura eines Mannes, der die Dinge mit seinen Fäusten regelt, auch wenn er unterwegs ein paar Zähne ausspucken muss.
    »Was läuft, Hollywood?«, fragte Butch.
    Rhage lächelte und entblößte seine perlweißen Beißerchen inklusive der langen Fangzähne. »Zeit für die Jagd, Bulle.«
    »Verflucht, du alter Blutsauger, hat es dir gestern Nacht noch nicht gereicht? Diese Rothaarige sah ganz schön heftig aus. Genau wie ihre Schwester.«
    »Du kennst mich doch. Ich bin immer hungrig.«
    Zu Rhages Glück gab es endlosen Nachschub an Frauen, die mehr als bereit waren, seinen Bedürfnissen nach zu kommen. Und der Kerl hatte Bedürfnisse. Trank nicht. Rauchte nicht. Aber er hatte einen Frauenverschleiß, wie Butch es noch nicht erlebt hatte.
    Und es war beileibe nicht so, dass Butch sonst nur Chorknaben kannte.
    Rhage sah V an. »Zieh dich an, Mann. Oder wolltest du im Handtuch ins One Eye?«
    »Geh mir nicht auf den Sack, Bruder.«
    »Dann beweg endlich deinen Hintern.«
    Auf dem Tisch türmte sich eine Computerlandschaft, bei deren Anblick Bill Gates angefangen hätte zu sabbern. Von seiner Kommandozentrale aus steuerte Vishous das gesamte Sicherheits- und Überwachungssystem des Geländes, einschließlich des Haupthauses, der Trainingsräume im Keller, der Grotte und ihrer Höhle, so wie auch die unterirdischen Tunnel, die die Gebäude miteinander verbanden. Er kontrollierte alles: die automatischen Stahlrollläden vor jedem Fenster; die Schlösser der Stahltüren; die Temperatur in allen Räumen; das Licht; die Überwachungskameras; die Eingangstore.
    V hatte den ganzen technischen Zirkus selbst installiert, bevor die Bruderschaft vor drei Wochen hier eingezogen war. Die Gebäude und Tunnel gab es schon seit dem frühen 20. Jahrhundert, aber den Großteil der Zeit waren sie unbenutzt geblieben. Nach den Ereignissen im vergangenen Juli aber war gemeinschaftlich beschlossen worden, die Operationen der Bruderschaft besser zu koordinieren, und sie alle waren hierher gezogen.
    Als V in sein Zimmer ging, wickelte Rhage einen Lolli aus und steckte ihn sich in den Mund. Butch konnte spüren, wie der Bursche ihn an starrte. Und er war kein bisschen überrascht, als der Bruder loslegte.
    »Also, Bulle, ich kann nicht fassen, dass du dich für einen Trip ins One Eye dermaßen aufdonnerst. Ich meine, selbst für deine Verhältnisse ist das ganz schön saftig. Die Krawatte, die Manschettenknöpfe – das ist alles neu, oder?«
    Butch strich sich die Krawatte auf der Brust glatt und griff nach seiner schwarzen Anzugjacke. Er wollte jetzt nicht über Marissa sprechen. Vorhin mit V war es schon schwer genug gewesen, das Thema zu umgehen. Außerdem, was sollte er schon sagen?
    Sie hat mich total aus den Socken gehauen, als ich sie zum ersten Mal sah. Aber seit drei Wochen geht sie mir aus dem Weg, und anstatt den Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen, werde ich sie jetzt anbetteln wie der letzte Loser.
    Genau damit wollte er Mr Perfect nicht kommen, selbst wenn er ein guter Kumpel war.
    Rhage rollte den Lolli im Mund herum. »Sag mal, warum machst du dir eigentlich solche Mühe mit deinen Klamotten, Mann? Du setzt deinen Charme ja doch nicht ein. Ich meine, ständig lässt du in der Bar Mädels abblitzen. Sparst du dich für die Ehe auf?«
    »Exakt, so ist es. Bis ich vor den Altar trete, bleibt er in der Hose.«
    »Komm schon, das interessiert mich echt. Ist da eine bestimmte Frau im Spiel?« Als keine Antwort kam, lachte der Vampir leise. »Kenne ich sie?«
    Butch verengte die Augen und überlegte, ob der Kelch vielleicht an ihm vorübergehen würde, wenn er einfach seine Klappe hielt. Wahrscheinlich nicht. Wenn Rhage einmal anfing, hörte er nicht mehr auf, bis er seiner Meinung nach fertig war. Bei Gesprächen ebenso wie im Kampf.
    Versonnen schüttelte Rhage den Kopf. »Will sie dich nicht?«
    »Das werde ich heute Abend herausfinden.«
    Butch prüfte seine Finanzen. In sechzehn Jahren bei der Mordkommission hatte er kaum etwas auf die Seite legen können. Aber seit er sich mit der Bruderschaft herumtrieb, hatte er so viel Asche, dass er gar nicht alles ausgeben konnte.
    »Du hast Glück, Bulle.«
    Butch warf ihm einen Seiten blick zu. »Wie kommst du darauf?«
    »Ich habe mich schon immer gefragt, wie es wohl wäre, sich für eine gute Frau zu entscheiden.«
    Butch lachte. Der Typ war ein Sexgott, eine erotische Legende seiner Rasse. V hatte erzählt, die Geschichten über Rhage wurden vom Vater zum Sohn weitergereicht, wenn die Zeit reif war. Die Vorstellung, dass er seriös werden und ein guter Ehemann sein könnte, war einfach absurd.
    »Na gut, Hollywood, was ist die Pointe? Komm schon, lass hören.«
    Rhage zuckte zusammen und wandte den Blick ab.
    Zur Hölle, der Mann hatte das ernst gemeint. »Wow. Hör mal, ich wollte nicht-«
    »Ist schon okay.« Das Lächeln kehrte zurück, aber die Augen blieben ausdruckslos. Gemächlich ging er zum Mülleimer und warf seinen Lollistiel hinein. »Können wir jetzt endlich mal los? Ich hab’s satt, auf euch zu warten, Jungs.«

    Mary Luce fuhr den Civic in die Garage und starrte die Schneeschaufeln an, die an der Wand hingen.
    Sie war müde, ob wohl ihr Tag gar nicht so anstrengend gewesen war. In einer Anwaltskanzlei Anrufe entgegenzunehmen und Unterlagen abzuheften, war weder körperlich noch geistig sonderlich fordernd. Eigentlich dürfte sie also gar nicht erschöpft sein.
    Doch vielleicht raubte ihr gerade der Mangel an Herausforderung die Energie?
    War es Zeit, zurück zu den Kids zu gehen? Immerhin war das der Beruf, den sie gelernt hatte und den sie liebte. Mit ihren autistischen Patienten zu arbeiten und ihnen zu helfen, neue Wege der Kommunikation zu finden, war für sie persönlich und professionell immer sehr bereichernd gewesen. Die zweijährige Unterbrechung war nicht Marys Idee gewesen.
    Vielleicht sollte sie in der Einrichtung anrufen und fragen, ob eine Stelle frei war. Und selbst wenn nicht, könnte sie auf freiwilliger Basis aushelfen, bis etwas frei wurde.
    Genau, gleich morgen würde sie an rufen. Es gab keinen Grund, noch länger zu warten.
    Mary nahm ihre Tasche und stieg aus dem Auto. Während die Garagentür langsam zuklappte, ging sie zur Haustür und holte die Post. Während sie durch die Rechnungen blätterte, saugte sie genüsslich die kühle Oktoberluft durch die Nase ein. Der Herbst hatte vor etwa einem Monat die letzten Überreste des Sommers auf dem Rücken einer Kaltfront aus Kanada weggefegt.
    Sie liebte den Herbst. Und im Norden New Yorks war er besonders schön, wie sie fand.
    Caldwell, New York, die Stadt, in der sie geboren war und in der sie sehr wahrscheinlich auch sterben würde, lag eine gute Stunde nördlich von Manhattan. Sie wurde vom Hudson River in zwei Hälften geteilt und war in jeder Hinsicht eine typisch amerikanische Stadt. Es gab reiche Viertel und arme Viertel, scheußliche Viertel und normale Viertel. Es gab Supermärkte und Schnellrestaurants; Museen, Büchereien und Einkaufszentren, die der heruntergekommenen Innenstadt die Luft abschnürten. Drei Krankenhäuser, zwei Colleges und eine Bronzestatue von George Washington im Stadtpark.
    Sie legte den Kopf in den Nacken und sah hoch zu den Sternen. Sie würde niemals hier weggehen. Ob nun aus Treue oder aus mangelnder Fantasie, wusste sie selbst nicht so genau.
    Vielleicht liegt es an meinem Haus, dachte sie auf dem Weg zur Eingangstür. Die umgebaute kleine Scheune gehörte zum Gelände eines ehemaligen Bauernhofs, und sie hatte sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Sie war kuschelig, gemütlich eingerichtet und … einfach zauberhaft.
    Deshalb hatte sie das Haus vor vier Jahren gekauft, unmittelbar nach dem Tod ihrer Mutter.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 03.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52302-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/12/2,5 cm
Gewicht 237 g
Originaltitel Lover Eternal (Teil 1)
Abbildungen mit Illustrationen 19 cm
Übersetzer Astrid Finke
Verkaufsrang 28977
Buch (Taschenbuch)
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8,20
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Hollywood lässt grüßen ;)

Sabrina Meyer, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Dieses mal ist 'Hollywood' (=Rhage) die Hauptfigur. Er lernt in diesem Buch Mary kennen und ist von ihr fasziniert wie bisher noch von keiner Frau. Man erfährt in diesem Teil mehr über die Bruderschaft und es wird ein neuer Protagonist hinzugefügt, der kurz vor der Transition, also dem Übergang vom Mann zum Krieger, steht. Die Bruderschaft will neue Krieger ausbilden, um die eigenen Reihen wieder zu stärken im Kampf gegen die Lesser.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
27
7
2
0
0

Sehr zufrieden
von einer Kundin/einem Kunden aus Raguhn-Jeßnitz am 17.09.2019

Ewige Liebe ist ein empfehlenswertes Buch und hat eine fesselnde Story wie alle teile der reihe. Kann es nur weiter Empfehlen.

Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Delitzsch am 01.09.2019

Mary spürt, dass ihre Leukämie wieder kommt. Mental stellt sie sich erneut auf die lange und anstrengende Therapie ein. Eines Abends hilft sie John. Ihre Freundin Bella spürt, dass mit ihm etwas nicht stimmt – er wird ein Vampir. Und das sehr bald. Das merkt sie, weil sie selber eine Vampirin ist. Im Haus der Bruderschaft trifft... Mary spürt, dass ihre Leukämie wieder kommt. Mental stellt sie sich erneut auf die lange und anstrengende Therapie ein. Eines Abends hilft sie John. Ihre Freundin Bella spürt, dass mit ihm etwas nicht stimmt – er wird ein Vampir. Und das sehr bald. Das merkt sie, weil sie selber eine Vampirin ist. Im Haus der Bruderschaft trifft Mary erstmals auf Rhage. Dieser Mann mit den schönen blonden Haaren und dem durchtrainierten Körper tritt nun immer wieder in ihr Leben. Nach einem brutalen Vorfall im Park wendet sich ihr Leben. Rhage will sie beschützen – und das um jeden Preis. Der zentrale Konflikt besteht darin, dass Rhage sich in die Menschenfrau verliebt und diese Verbindung von der Bruderschaft nicht gebilligt wird. J. R. Ward wechselt immer mal die Erzählperspektive, damit der Leser in die Gefühlswelten von Rhage und Mary eintauchen kann. Ihre sprachliche Gestaltung ist einfach gehalten, aber je nach Perspektive angepasst. In diesem Band lernt man nun Rhage und sein inneres Tier kennen und bemerkt den Konflikt, den die beiden ausfechten. Mary’s Kampf gegen den Krebs auf der anderen Seite ist eine sehr gut gewählte Metapher. Hervorragende Geschichte, die Lust

Rhage & Mary- Vampir & Mensch...
von Stephanie Ertli am 04.07.2018

Inhaltsangabe: Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt Der Vampirkrieger Rhage ist unter den BLACK DAGGER für seinen ungezügelten Hunger bekannt: Er ist der wildeste Kämpfer – und der leidenschaftlichste Liebhaber. In beidem wird er herausgefordert … Das Cover ist genau wie ... Inhaltsangabe: Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt Der Vampirkrieger Rhage ist unter den BLACK DAGGER für seinen ungezügelten Hunger bekannt: Er ist der wildeste Kämpfer – und der leidenschaftlichste Liebhaber. In beidem wird er herausgefordert … Das Cover ist genau wie die Vorgänger gestaltet: Fledermäuse sollen wohl für die Vampire stehen, das Orange erinnert mich etwas an den Sonnenuntergang und die abgebildeten Personen sollen denke mal Rhage und Mary sein?! Ich mag das Cover und habe das Gefühl Mary's Kriegeraugen starren mich herrausfordernd an :D Das Glossar ganz zu anfang ist hilfreich zum Nachschlagen, manche Begriffe kann ich mir einfach nicht merken :D Die Story besteht wie immer aus einem Mix von Action, Liebe und Erotik. Die Kombination gefällt mir wirklich sehr gut. Und auch die wechselnden Sichtweisen sind sehr gut gemacht. Jedoch durch die Splittung in der Deutschen Reihe baut sich hier die Geschichte erstmal nur auf. Sehr Schade aber daran gewöhnt man sich schnell bei der gesamten Reihe. Die Spannung und das knistern kommen gut rüber und man kann sich schon ausmalen wie es in Band 4 weiter geht. Das Buch lässt sich leicht und locker weglesen und kann ich jedem Vampirfan nur herzlich empfehlen!