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Dieser Mann macht mich verrückt!

Roman

Die Chicago-Stars-Romane Band 7

"Haben Sie eine Waffe? Nein??? Dann sind Sie völlig nutzlos!" Das Letzte was Blue Bailey noch fehlt, ist dieser Schönling im Kabrio, der ihr seine Hilfe anbietet. Schließlich ist sie gerade von ihrem Freund in diesem Kuhkaff sitzen gelassen worden und muss sich in einem muffigen Biberkostüm bei einer Werbeaktion ihr Geld verdienen. Blue braucht keinen Retter, sondern eine Waffe – gern auch ein Erdbeben oder einen Vulkanausbruch – irgendetwas, das den Ex pulverisiert. Obwohl, wenn sie sich es recht überlegt, eigentlich braucht sie eine Mitfahrgelegenheit nach Texas. Zum Glück findet auch Dean Robillard, dass dieser temperamentvolle, blondgelockte Biber genau das richtige ist für eine wilde Tour quer durch die USA ...
Portrait
Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.
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  • Sicher passierte es nicht jeden Tag, dass man einen kopflosen Biber am Rand der Colorado-Road entlangtapsen sah, nicht einmal in Dean Robillards f¿r alles offene Welt. ¿Was zum Geier Verwirrt trat er auf die Bremse seines brandneuen Aston Martin Vanquish und hielt direkt vor der merkw¿rdigen Gestalt.
    Sie marschierte weiter, der gro¿ flache Schwanz wippte im Kies, die kleine spitze Nase zeigte nach oben. Irgendwie wirkte der Biber ziemlich angefressen. Es musste ein Biberweibchen sein, denn statt eines Biberkopfes sah er str¿iges dunkles Haar, zu einem kurzen, zerzausten Pferdeschwanz zusammengebunden. Von seiner eigenen deprimierenden Gesellschaft genervt, hatte er ohnehin auf ein bisschen Abwechslung gehofft. Also ¿ffnete er den Wagenschlag und stieg aus.
    Zuerst tauchten seine neuen Dolce & Gabbana-Stiefel auf, gefolgt vom eins neunzig langen Rest, der aus gest¿ten Muskeln und rasiermesserscharfen Reflexen bestand und traumhaft aussah. Zumindest behauptete das sein Presseagent oft und gern, und er musste dem zustimmen - obwohl Dean l¿st nicht so eitel war, wie er den Leuten weismachte. Wenn er diese oberfl¿liche Attit¿de und eine gewisse Arroganz betonte, kamen sie nicht n¿r an ihn ran, als er wollte.
    ¿Eh, Ma'am - brauchen Sie Hilfe?¿
    Die Pfoten verlangsamten ihren rasanten Rhythmus nicht. ¿Haben Sie eine Waffe?¿
    ¿Nicht bei mir.¿
    ¿Dann n¿tzen Sie mir nichts¿, erwiderte sie, stapfte weiter. Er grinste.
    Dank seiner ¿berdurchschnittlich langen Beine fiel es ihm leicht, ihre wesentlich k¿rzeren, dicht behaarten einzuholen. ¿Sch¿ner Tag heute¿, meinte er. ¿Etwas w¿er, als ich's im Mai gew¿hnt bin. Aber dar¿ber beklage ich mich nicht.¿
    Sie richtete ein Brombeeraugenpaar auf ihn, einer ihrer wenigen runden Gesichtsz¿ge. Insgesamt erschien sie ihm eher eckig oder fein gezeichnet, von den markanten Wangenknochen und der zierlichen Stupsnase bis zum spitzen Kinn, mit dem man Glas zerschneiden k¿nnte. Was den Mund anging - da wurde es noch interessanter. Ein ausgepr¿er Bogen markierte die Mitte der vollen Oberlippe. Die noch viel ¿ppigere Unterlippe erweckte den beunruhigenden Eindruck, dieses Biberm¿hen w¿ einem extravaganten, nicht jugendfreien Kinderreim entsprungen.
    ¿Oh, ein Schauspieler¿, bemerkte sie sp¿ttisch. ¿Wie immer habe ich Pech.¿
    ¿Wieso glauben Sie, ich w¿ ein Schauspieler?¿
    ¿Weil Sie h¿bscher sind als meine Freundinnen.¿
    ¿Mein Fluch.¿
    ¿Sie sehen gar nicht verlegen aus.¿
    ¿Manche Dinge, die man nicht ¿ern kann, muss man akzeptieren.¿
    ¿O Mann _¿, st¿hnte sie angewidert.
    ¿Ich hei¿ Heath¿, sagte er, w¿end sie ihre Schritte noch beschleunigte. ¿Heath Champion.¿ ¿Klingt falsch.¿
    Das war's auch, aber nicht in dem Sinn, den sie meinte.
    ¿Wozu brauchen Sie eine Waffe?¿
    ¿Um einen ehemaligen Liebhaber zu ermorden.¿
    ¿Ist das der Kerl, der Ihre Garderobe ausgesucht hat?¿
    Erbost fuhr sie zu ihm herum. Der Biberschwanz klatschte gegen seine Beine. ¿Hauen Sie ab, okay?¿
    ¿Soll ich den ganzen Spa¿verpassen?¿
    Sie schaute zu seinem Sportwagen zur¿ck, einem mitternachtsschwarzen Aston Vanquish S mit einem V-12-Motor. Daf¿r hatte er ein paar hunderttausend Dollar bezahlt, was sein Konto nicht sonderlich belastete. Ein aufstrebender Quarterback bei den Chicago Stars musste nun wirklich nicht jeden Cent umdrehen.
    Beinahe stach sie sich mit einer spitzen Pfote, die anscheinend nicht abnehmbar war, ein Auge aus, als sie eine verschwitzte Haarstr¿e aus ihrem Gesicht wischte. ¿K¿nnten Sie mich wohin fahren?¿
    ¿Werden Sie an meiner Polsterung nagen?¿
    ¿Ersparen Sie mir Ihre bl¿den Witze.¿
    ¿Entschuldigung Zum ersten Mal freute er sich, dass er von der Autobahn abgebogen war. Er zeigte auf das Vehikel. ¿H¿pfen Sie rein.¿
    Obwohl das ihre eigene Idee gewesen war, z¿gerte sie. Schlie¿ich tappte sie hinter ihm her, und er hielt ihr die Beifahrert¿r auf. Er h¿e ihr helfen sollen. Stattdessen trat er zur¿ck und genoss das Spektakel.
    Vor allem lag es am Schwanz. Der war n¿ich gefedert, und w¿end sie sich auf den Beifahrersitz zu zw¿en versuchte, schlug er immer wieder gegen ihren Kopf. Frustriert zerrte sie daran, um ihn abzurei¿n. Als das nicht klappte, trampelte sie darauf herum.
    ¿Warum misshandeln Sie den armen alten Biber so brutal?¿, fragte er und kratzte sich am Kinn.
    ¿Jetzt reicht's!¿ Entschlossen marschierte sie weiter.
    ¿Verzeihen Sie mir!¿, rief er ihr nach. ¿Wegen solcher Kommentare haben die Frauen allen Respekt vor den M¿ern verloren. Ich sch¿ mich _ Kommen Sie, lassen Sie sich helfen!¿
    Er beobachtete, wie ihr Stolz gegen die Notwendigkeit k¿fte, und der Sieg der Notwendigkeit ¿berraschte ihn nicht. Als sie zu ihm zur¿ckkehrte, half er ihr, den Schwanz zusammenzufalten. Dann presste sie das widerspenstige Ding an die Brust und stieg ins Auto.
    Wegen ihres volumin¿sen Outfits konnte sie nur auf einer Hinterbacke kauern. Um durch die Windschutzscheibe zu schauen, musste sie an dem Schwanz vorbeisp¿n.
    Immer noch grinsend, setzte er sich ans Steuer. Der Biberanzug verstr¿mte einen muffigen Geruch, der ihn an die Umkleidekabine in der Highschool erinnerte. Nachdem er das Fenster einen Spaltbreit ge¿ffnet hatte, fragte er: ¿Wohin soll's gehen?¿
    ¿Etwa eine Meile weiter. Bei der Eternal Life Bible Church nach rechts.¿
    Unter dem dicken Fell schwitzte sie wie ein Football- Verteidiger, und Dean schaltete die Klimaanlage auf Hochtouren. ¿Gibt's in der Biberbranche Karrierechancen?¿
    Wie ihm ihr sp¿ttischer Blick verriet, merkte sie, dass er sich auf ihre Kosten am¿sierte. ¿Zuletzt habe ich PR f¿r Bens Big Beaver Lumber Yard gemacht.¿
    ¿Meinen Sie wirklich - PR?¿
    ¿In letzter Zeit ist Ben's Holzhandel schlecht gegangen. Zumindest hat er mir das erz¿t, ich kam erst vor neun
    Tagen in die Stadt. Diese Stra¿ f¿hrt nach Rawlins Creek und zu Bens Holzlager¿, f¿gte sie hinzu und wies mit dem Kinn geradeaus. ¿Und der vierspurige Highway da hinten zum Home Depot, diesem Baumarkt.¿
    ¿Allm¿ich kenne ich mich aus.¿
    ¿Freut mich _ Jedes Wochenende engagiert er jemanden, der mit einem Schild in der Hand am Highway steht und Kunden anlocken soll, ich war sein letztes naives Opfer.¿
    ¿Kein Wunder, wenn Sie neu in dieser Gegend sind
    ¿Es ist ziemlich schwer, jemanden zu finden, der verzweifelt genug ist, um so was an zwei Wochenenden hintereinander zu machen.¿
    ¿Wo ist das Schild? Schon gut, wahrscheinlich haben Sie's zusammen mit Ihrem Kopf verloren.¿
    ¿Nat¿rlich konnte ich nicht mit einem Biberkopf in die Stadt zur¿ckgehen _¿, erkl¿e sie betont langsam, als w¿rde sie ihn f¿r schwachsinnig halten.
    Dean vermutete, sie w¿rde auch das Biberkost¿m nicht mehr tragen, wenn sie darunter etwas anh¿e. ¿An der Highway-Ausfahrt habe ich kein geparktes Auto gesehen. Wie sind Sie dort hingekommen?¿
    ¿Zu dieser Stelle brachte mich Bens Frau, weil mein Camaro heute Morgen endg¿ltig den Geist aufgegeben hatte. Nach einer Stunde wollte sie mich abholen. Aber sie tauchte nicht auf. Gerade ¿berlegte ich, was ich tun sollte. Da brauste ein gewisser Dreckskerl in einem Ford Focus an mir vorbei, den ich teilweise bezahlt hatte.¿
    ¿Ihr Freund?¿
    ¿Mein Ex.¿
    ¿Oh, der Typ, den Sie gern ermorden w¿rden.¿
    ¿Tun Sie einfach so, als w¿rde ich Witze machen.¿ Sie schaute an dem Biberschwanz vorbei. ¿Da ist die Kirche. Biegen Sie nach rechts.¿
    ¿Wenn ich Sie zum Tatort bringe - bin ich dann mitschuldig an Ihrem Verbrechen?¿
    ¿Wollen Sie das?¿
    ¿Klar, warum nicht?¿ Dean steuerte den Aston auf eine holprige Stra¿ zwischen sch¿gen H¿ern im Ranch-Stil und verwilderten G¿en. Obwohl die kleine Stadt Rawlins Creek nur ungef¿ zwanzig Meilen von Denver entfernt lag, bestand nicht die Gefahr, dass sie sich zu einem begehrten Wohngebiet entwickeln w¿rde.
    ¿Da, das gr¿ne Haus mit dem Schild im Garten¿, erkl¿e sie.
    Dean bremste vor einer Stuckfassade. Zwischen sonnenblumenf¿rmigen Windr¿hen hielt ein Rentier aus Metall Wache. ¿Zimmer zu vermieten¿, verk¿ndete ein Schild. Ein schmutziger silberner Focus stand mit laufendem Motor auf der Zufahrt. An der Beifahrert¿r lehnte eine langbeinige Br¿nette und rauchte eine Zigarette. Als sie das schwarze Auto entdeckte, richtete sie sich auf.
    ¿Das muss Sally sein¿, zischte das Biberm¿hen. ¿Montys neuestes bl¿des Suppenhuhn. Ich war ihre Vorg¿erin.¿
    Sally war jung, schlank, vollbusig, mit ¿ppigem Makeup. Daneben geriet die Biberlady mit dem schwei¿assen Pferdeschwanz eindeutig ins Hintertreffen. Aber vielleicht machte ihre Ankunft in einem schicken Sportwagen, an der Seite eines attraktiven Mannes, einiges wett.
    Durch die Windschutzscheibe beobachtete Dean einen langhaarigen K¿nstlertyp mit kleiner Drahtbrille, der aus dem Haus schlurfte. Vermutlich Monty. Er trug eine Cargo-Hose und ein Strickhemd, das wie die Handarbeit s¿d- amerikanischer Revolution¿ aussah, und er war ¿er als das Biberm¿hen, vielleicht Mitte drei¿g. Und viel ¿er als Sally, die h¿chstens neunzehn sein konnte.
    Beim Anblick des Aston Vanquish blieb Monty abrupt stehen. Sally trat die Zigarette mit der Spitze einer rosa Sandalette aus und gaffte. W¿end Dean ausstieg und um die Motorhaube herumschlenderte, nahm er sich viel Zeit. Dann ¿ffnete er die Beifahrert¿r und gab der Biberlady die Chance, ihr m¿rderisches Werk zu vollbringen.
    Ungl¿cklicherweise kam ihr der Schwanz in die Quere, als sie die Pfoten aus dem Auto schwang. Sie versuchte ihn beiseitezuschieben. Aber da faltete er sich auseinander und prallte gegen ihr Kinn. W¿tend schlug sie danach, verlor das Gleichgewicht und fiel direkt vor Deans F¿¿n aufs Gesicht. ¿er ihrem Hintern schwankte der Schweif in der sanften Brise.
    Monty starrte auf sie hinab. ¿Blue?¿
    ¿Ach, das ist Blue?¿, fragte Sally. ¿Ist sie ein Clown oder was?¿
    ¿Bei unserer letzten Begegnung war sie noch keiner.¿ Monty wandte sich von Blue, die sich m¿hsam auf alle viere erhob, zu Dean. ¿Und wer sind Sie?¿
    Der Kerl sprach mit diesem affektierten High Society-Akzent, der immer wieder Deans Bed¿rfnis weckte, auf den Boden zu spucken. ¿Wer ich bin? Der mysteri¿se Au¿rirdische. Von manchen geliebt, von vielen gef¿rchtet.¿
    Sekundenlang blinzelte Monty verwirrt. W¿end die Biberlady endlich aufstand, nahm sein Gesicht feindselige Z¿ge an. ¿Wo ist sie, Blue? Was hast du damit gemacht?¿
    ¿Verlogener Hurensohn, heuchlerischer M¿chtegernpoet!¿ Das schmale kleine Gesicht voller Schwei¿erlen, unverhohlene Mordlust in den Augen, stapfte sie die gekieste Zufahrt entlang.
    ¿Ich habe nicht gelogen¿, entgegnete er in einem herablassenden Ton, der sogar Dean auf die Palme brachte. Deshalb konnte er sich vorstellen, wie dem Biberm¿hen zumute war. ¿Niemals w¿rde ich dich bel¿gen. In meinem Brief habe ich dir alles erkl¿.¿
    ¿Den habe ich erst bekommen, nachdem ich drei Kunden abgewimmelt hatte und eintausenddreihundert Meilen weit durchs Land gefahren war. Sah ich den Mann wieder, der mich zwei Monate lang angefleht hatte, hierherzukommen? Den Mann, der am Telefon wie ein Baby heulte, mit Selbstmord drohte und behauptete, ich sei die beste Freundin seines Lebens, die einzige Frau, der er jemals vertraut habe? O nein! Stattdessen fand ich einen Brief von dem Mann, der beteuert hatte, ohne mich k¿nne er nicht leben. Darin stand, er w¿rde mich nicht mehr brauchen, denn er habe sich in eine Neunzehnj¿ige verliebt. Au¿rdem empfahl er mir in diesem Brief, nicht im dunklen Abgrund einer verlassenen Frau zu versinken. Du warst sogar zu feige, um mir das ins Gesicht zu sagen!¿
    Die Stirn ernsthaft gerunzelt, trat Sally vor. ¿Weil Sie eine Katastrophe sind, Blue.¿
    ¿Was? Sie kennen mich doch gar nicht!¿
    ¿Monty hat mir alles erz¿t. Und das sage ich nicht, weil ich ein mieses Biest bin, Sie brauchen wirklich eine Therapie. Vielleicht k¿nnte Ihnen die helfen, sich vom Erfolg Ihrer Mitmenschen nicht mehr so bedroht zu f¿hlen.¿
    Auf Blues Wangen erschienen feuerrote Flecken. ¿Wissen Sie, womit Monty seinen Lebensunterhalt verdient? Indem er von einem Dichter-Slam zum anderen zockelt und Seminararbeiten f¿r College-Kids schreibt, die zu faul sind, das selber in die Hand zu nehmen!¿
    Sallys schuldbewusste Miene erregte Deans Verdacht, auf genau diese Weise h¿e sie den Kerl kennen gelernt. Aber davon lie¿sie sich nicht beirren. ¿Ja, Monty, du hast Recht - sie ist tats¿lich ¿end.¿
    Die Z¿e zusammengebissen, richtete Blue ihren stechenden Blick wieder auf Monty. ¿Inzwischen bezeichnest du mich also als ¿end?¿
    ¿Nicht im Allgemeinen¿, erwiderte er g¿nnerhaft, ¿nur was meinen kreativen Prozess betrifft.¿ Er schob seine Brille etwas h¿her. ¿Und jetzt sag mir, wo die Dylan-CD ist. Die hast du gefunden. Das wei¿ich.¿
    ¿Wenn ich so ¿end bin - warum hast du dann kein einziges Gedicht geschrieben, seit du aus Seattle abgedampft bist? Wieso hast du dauernd verk¿ndet, ich sei deine gottverdammte Inspiration?¿
    ¿Das waren Sie nur, bis er mich getroffen hat¿, warf Sally ein. ¿Bis er sich in mich verliebt hat. Jetzt bin ich seine Muse.¿
    ¿Seit zwei Wochen!¿
    Sally zupfte am Tr¿r ihres BHs. ¿Sobald das Herz eines Mannes seine Seelenverwandte findet, gib es keinen Zweifel.¿
    ¿Eher seine beschissene W¿flasche.¿
    ¿Warum sind Sie so grausam, Blue?¿, klagte Sally. ¿Sie wissen doch, dass es gerade Montys Verletzlichkeit ist, die seine dichterische Schaffenskraft f¿rdert. Aber nur, solange er nicht zu schmerzlich verwundet wird. Deshalb versuchen Sie ihn zu kr¿en. Weil Sie ihn um seine Kreativit¿beneiden!¿
    Allm¿ich zerrte sie an Deans Nerven, er war nicht
    ¿berrascht, als Blue sie anfuhr: ¿Wenn Sie noch ein Wort sagen, knalle ich Ihnen eine vor den Latz. Das geht nur Monty und mich was an. Verstanden?¿
    Sally ¿ffnete den Mund. Aber irgendwas in Blues Augen musste ihr zu denken geben, denn sie schloss ihn wieder. Zu schade. Es w¿ am¿sant gewesen, mit anzusehen, wie das Biberm¿hen ¿ber sie herfiel. Obwohl sie, nach ihrem K¿rperbau zu schlie¿n, regelm¿g im Fitnessstudio trainierte.
    ¿Klar, jetzt regst du dich auf, Blue¿, sagte Monty. ¿Trotzdem wirst du dich eines Tages f¿r mich freuen.¿
    War der Typ wirklich so bl¿d? Interessiert beobachtete Dean, wie die Biberlady ihre Pfoten hob. ¿Ich werde mich freuen?¿
    ¿Schon gut, ich streite nicht mit dir¿, entgegnete Monty hastig. ¿Dauernd f¿st du Streit an.¿
    Sally nickte. ¿Stimmt, Blue.¿
    ¿Wie Recht ihr habt!¿ Ohne Vorwarnung flog das Biberm¿hen durch die Luft, ein dumpfes Ger¿ch erklang, und Monty lag am Boden.
    ¿ Was machst du? H¿r auf! Lass mich los!¿, kreischte er wie ein kleines M¿hen.
    Sally eilte ihm zu Hilfe. ¿Tun Sie ihm blo¿nicht weh, Blue!¿
    Dean lehnte sich an den Aston und genoss die Show.
    ¿O Gott, meine Brille!¿, heulte Monty. ¿Pass auf meine Brille auf!¿
    ¿Gehen Sie von ihm runter!¿ Mit aller Kraft zog Sally an Blues Biberschwanz.
    Offenbar wusste Monty nicht, ob er seine Eier oder die kostbare Brille retten sollte. ¿Bist du v¿llig ¿bergeschnappt?¿
    ¿Nur weil du auf mich abgef¿t hast!¿, fauchte Blue und versuchte ihn zu verpr¿geln. Ohne Erfolg. Zu tollpatschige Pfoten.
    Sally besa¿erstaunliche Muskeln. W¿end sie an dem Biberschwanz zerrte, bekam sie langsam Oberwasser. Aber so leicht gab Blue nicht auf. Jedenfalls nicht, bevor sie Blut sah. Solch ein faszinierendes Gerangel hatte Dean seit dem letzten entscheidenden Giant-Spiel in der vergangenen Saison nicht mehr gesehen.
    ¿Um Himmels willen, du hast meine Brille zerbrochen!¿, jammerte Monty und presste seine H¿e aufs Gesicht.
    ¿Erst die Brille, jetzt dein Kopf!¿ Entschlossen schwang das Biberm¿hen die Pfoten.
    Dean zuckte zusammen, und Monty erinnerte sich endlich an sein X-Chromosom. Mit Sallys Hilfe schob er Blue zur Seite und rappelte sich auf.
    ¿Ich zeige dich an!¿, schrie er. ¿Ich lasse dich verhaften!¿
    Das wollte sich Dean nicht l¿er anschauen, und so schlenderte er zum Mittelpunkt des Geschehens. Im Lauf der Jahre hatte er sich oft genug in Werbespots gesehen, er wusste, wie eindrucksvoll er wirkte, wenn er schlenderte. Dabei brachte er seinen gro¿n, kr¿igen K¿rper voll zur Geltung. Au¿rdem vermutete er, die Nachmittagssonne w¿rde seinem blonden Haar imposante Glanzlichter verleihen. Bis zu seinem achtundzwanzigsten Geburtstag hatten gigantische Diamanten in seinen Ohrl¿chen gesteckt. Jugendlicher ¿ermut. Jetzt trug er nur noch eine Uhr.
    Trotz der zerbrochenen Brille sah Monty den Fremden auf sich zukommen und erbleichte. ¿Sie sind ein Zeuge¿, wimmerte der sensible Dichter. ¿Was sie getan hat, wissen Sie.¿
    ¿Ich habe nur eins gesehen _¿, begann Dean gedehnt. ¿Einen weiteren Grund, warum wir Sie nicht zu unserer Hochzeit einladen.¿ Er trat an die Seite der Biberlady, schlang einen Arm um ihre Schultern und schaute liebevoll in ihre kreisrunden verwirrten Augen. ¿Verzeih mir, meine S¿¿. Ich h¿e dir glauben sollen, als du sagtest, dieser William Shakespeare verdient keine kl¿nde Aussprache. Erinnere mich n¿stes Mal an dein unfehlbares Urteilsverm¿gen. Allerdings musst du zugeben, dass du meinen Rat h¿est befolgen und vorher dein Kost¿m wechseln sollen. Schlie¿ich gehen unsere fantastischen Sexspiele niemanden was an.¿
    Eigentlich sah Blue nicht aus, als w¿ sie einfach zu verbl¿ffen. Aber anscheinend hatte er es geschafft. Und da Monty sein Geld normalerweise mit Worten verdiente, wirkte sein Schweigen etwas befremdlich.
    ¿Was, Sie wollen Blue heiraten?¿, w¿rgte die arme Sally m¿hsam hervor.
    ¿Ja, das ¿berrascht mich selbst.¿ Bescheiden zuckte Dean die Achseln. ¿Wer h¿e gedacht, dass sie mich will?¿
    Also wirklich, was sollte man dazu sagen?
    Als Monty wieder atmen konnte, begann er noch einmal wegen dieser CD zu lamentieren. Schlie¿ich fand Dean heraus, dass es sich um einen wertvollen Livemitschnitt von Bob Dylans ¿Blood on the Tracks¿ handelte, den Monty versehentlich in Seattle zur¿ckgelassen hatte. ¿Davon gibt's nur tausend St¿ck!¿, jaulte er.
    ¿Neunhundertneunundneunzig¿, betonte das Biberm¿hen. ¿Deine Kopie ist im M¿ll gelandet - eine Minute, nachdem ich deinen Brief gelesen habe.¿
    Danach war Monty ein gebrochener Mann. Trotzdem erlag Dean der Versuchung und drehte das Messer in der Wunde herum. W¿end der Poet und Sally in ihren Wagen stiegen, wandte er sich zur Biberlady und rief laut genug, so dass es die beiden h¿rten: ¿Komm, mein Engel. Fahren wir in die City und kaufen wir diesen zweikar¿- gen Diamanten, den du dir so sehnlich w¿nschst.¿
    Da h¿e er schw¿ren k¿nnen, dass Monty winselte.
    Allzu lange konnte das Biberm¿hen nicht triumphieren. Sobald der Ford die Zufahrt hinuntergerollt war, schwang die Haust¿r auf, und eine dicke Frau mit gef¿tem schwarzen Haar, gemalten Augenbrauen und einem teigigen Gesicht trottete auf die Veranda. ¿Was ist da drau¿n los?¿
    Blue starrte der Staubwolke auf der Stra¿ nach, und ihre Schultern sanken nach vorn. ¿Nur eine kleine h¿liche Auseinandersetzung.¿
    Seufzend verschr¿te die Frau ihre Arme vor dem ¿berdimensionalen Busen. ¿Als ich Sie gesehen habe, ist mir sofort klar gewesen, mit Ihnen gibt's ¿ger. H¿e ich Sie blo¿nicht hier wohnen lassen Eine Zeit lang zeterte sie weiter und lieferte Dean genug Informationen, dass er zwei und zwei zusammenz¿te. Offenbar hatte Monty bis vor zehn Tagen in der Pension gewohnt, dann war er mit Sally verschwunden. Einen Tag sp¿r war die Biberlady eingetroffen, hatte den Laufpassbrief gefunden und beschlossen zu bleiben, um erst mal zu ¿berlegen, was sie tun sollte.
    Auf der Stirn der Pensionswirtin gl¿ten Schwei¿ropfen.
    ¿Ich will Sie nicht in meinem Haus haben.¿
    Anscheinend war Blues Kampfgeist erloschen. ¿Okay, morgen ziehe ich aus.¿
    ¿Ich hoffe, Sie haben die zweiundachtzig Dollar, die Sie mir schulden.¿
    ¿Nat¿rlich Blue hob ruckartig den Kopf. Mit einem gemurmelten Fluch schob sie sich an der Vermieterin vorbei und rannte ins Haus.
    Nun richtete die Frau ihre Aufmerksamkeit auf Dean und das Auto. Im Allgemeinen stand die Bev¿lkerung von Nordamerika Schlange, um seinen Hintern zu k¿ssen. Aber diese Dame sah offenbar nur selten Football im TV. ¿Sind Sie ein Drogendealer? Wenn Sie in diesem Schlitten Drogen versteckt haben, rufe ich den Sheriff.¿
    ¿Nur Extra Strength Tylenol.¿ Und ein paar R¿hrchen mit rezeptpflichtigen Schmerztabletten, die er nicht erw¿te.
    ¿So ein Schlaukopf Sie warf ihm einen d¿steren Blick zu, dann kehrte sie ins Haus zur¿ck. Bedauernd schaute er ihr nach. Jetzt war der Spa¿vermutlich vorbei.
    Er freute sich nicht auf die Weiterfahrt, obwohl er sich zu diesem Trip entschlossen hatte, um ¿ber ein paar Dinge nachzudenken. Haupts¿lich ¿ber das Ende einer erstaunlich langen Gl¿cksstr¿e. Klar, er hatte ein paar Blessuren auf dem Football-Platz abgekriegt. Aber nichts Ernstes. Acht Jahre in der NFL, und kein einziger gebrochener Kn¿chel, keine ACL-Verletzung, kein Achillessehnenriss. Nicht einmal ein gebrochener Finger.
    Damit war vor drei Monaten Schluss gewesen, im vierten Viertel in den AFC Divisional Play-offs gegen die Steelers. Da hatte er sich eine Schulter ausgekugelt und eine Gelenkpfannenl¿on erlitten. Die Operation war erfolgreich verlaufen. Die eine oder andere Saison w¿rde die
    Schulter noch mitmachen. Aber sie war nicht mehr so gut wie neu. Und darin lag das Problem. Die ganze Zeit hatte er sich f¿r unbesiegbar gehalten. Nur andere Spieler wurden verletzt. Nicht er. Zumindest nicht bis jetzt.
    Auch in anderer Hinsicht hatte sein wundervolles Leben ein Ende gefunden. Ungl¿cklicherweise hatte er angefangen, zu oft in Clubs herumzuh¿en. Jungs, die er kaum kannte, zogen in seine G¿ezimmer, nackte Frauen lagen bewusstlos in seiner Badewanne. Schlie¿ich war er einfach losgefahren, ganz allein. F¿nfzig Meilen vor Vegas hatte er entschieden, diese s¿ndhafte Stadt w¿ nicht der beste Ort, um einen klaren Kopf zu kriegen, und so war er nach Osten gefahren, nach Colorado.
    Aber die Einsamkeit missfiel ihm. Statt neue Perspektiven zu entdeckten, versank er in Depressionen. Gewiss, das Abenteuer mit dem Biberm¿hen hatte ihn abgelenkt und aufgeheitert. Aber jetzt war's leider vorbei.
    Auf dem Weg zum Aston h¿rte er schrille Frauenstimmen. Dann flog die Haust¿r auf, ein Koffer fiel heraus und landete im Hof, wo er aufplatzte und seinen Inhalt verstreute - Jeans und Tops, ein violetter BH, orangegelbe Unterh¿schen. Dann segelte ein marineblauer Seesack heraus. Und schlie¿ich stolperte Blue auf die Veranda.
    ¿Miese Schnorrerin!¿, kreischte die Pensionswirtin, bevor sie die T¿r zuknallte.
    Blue musste sich an einem Eisenpfosten festhalten, damit sie nicht von der Veranda st¿rzte. Als sie ihr Gleichgewicht wiedergefunden hatte, schien sie nicht zu wissen, was sie tun sollte. Sie sank auf die oberste Stufe und vergrub den Kopf in den Pfoten.
    Vorhin hatte sie erw¿t, ihr Auto w¿rde streiken. Deshalb sah er gute Chancen, der Qual seiner eigenen lausigen Gesellschaft zu entrinnen. Wenigstens f¿r eine kleine Weile. ¿Soll ich Sie wohin fahren?¿, rief er.
    Blue hob den Kopf, sichtlich erstaunt, weil er noch hier war. Dass eine Frau seine Existenz vergessen hatte, war ungew¿hnlich und erh¿hte sein Interesse.
    Nach kurzem Z¿gern stand sie schwerf¿ig auf. ¿Okay.¿
    Er half ihr, die verstreuten Sachen einzusammeln, vor allem die empfindlichen Kleidungsst¿cke, die eine gewisse Fingerfertigkeit erforderten. Zum Beispiel die H¿schen. Da er ein Connaisseur war, tippte er eher auf Wal-Mart als auf Agent Provocateur. Immerhin besa¿sie ein paar h¿bsche Bikinis in bunten Farben mit dramatischen Mustern. Aber keine Tangas. Und - ziemlich verwirrend - keine Spitzendessous. Wegen ihrer fein gezeichneten Gesichtsz¿ge - das verschwitzte Haar und den Biberpelz musste man sich wegdenken - sollte sie eigentlich zarte Spitze tragen.
    ¿Nach dem Verhalten der Pensionswirtin zu schlie¿n¿, bemerkte er, w¿end er den Koffer und den Seesack im Kofferraum des Astons verfrachtet, ¿konnten Sie die zweiundachtzig Dollar nicht zahlen.¿
    ¿Noch schlimmer. In dem Zimmer hatte ich zweihundert Dollar versteckt.¿
    ¿Also eine Pechstr¿e.¿
    ¿Daran bin ich gew¿hnt. Nicht nur Pech, sondern einfach Dummheit.¿ Sie drehte sich zum Haus um. ¿Dass Monty hierher zur¿ckkommen w¿rde, wusste ich, als ich die Dylan-CD unter dem Bett gefunden hatte. Aber statt mein Geld im Auto zu verstecken, legte ich es in die neue Ausgabe von People. Monty hasst People. Nach seiner Ansicht lesen das nur Vollidioten. Also dachte ich, mein Geld w¿ in Sicherheit.¿
    Obwohl Dean nicht zu den regelm¿gen People-Lesern z¿te, schuldete er dieser Zeitschrift eine gewisse Loyalit¿ W¿end eines Fotoshootings waren die Leute wirklich nett zu ihm gewesen.
    ¿Ich nehme an, erst mal wollen Sie zu Bens Beaver Lumber Yard zur¿ckfahren¿, meinte er, nachdem er Blue auf den Beifahrersitz geholfen hatte. ¿Es sei denn, Sie versuchen einen neuen Modetrend zu lancieren.¿
    ¿W¿rden Sie Ihre Witzeleien bleiben lassen?¿ Offenbar hegte sie eine ausgepr¿e Abneigung gegen ihn, und das fand er eigenartig, weil sie eine Frau war und er - nun, er war Dean Robillard. Sie warf einen Blick auf die Landkarte, die zwischen den Sitzen steckte. ¿Tennessee?¿
    ¿In der N¿ von Nashville habe ich ein Ferienhaus.¿ Letzte Woche h¿e ihm der Klang dieser Worte noch gefallen. Jetzt war er sich nicht mehr so sicher. Wenn er auch in Chicago lebte, war er immer noch ein echter kalifornischer Junge, vom Scheitel bis zur Sohle.
    ¿Sind Sie ein Country-S¿er?¿
    Dar¿ber dachte er einige Sekunden lang nach. ¿Nein. Ihr erster Tipp war richtig, ich bin ein Filmstar.¿
    ¿Aber ich habe nie von Ihnen geh¿rt.¿
    ¿Haben Sie den neuen Reese Witherspoon-Film gesehen?¿
    ¿Ja.¿
    ¿Da habe ich mitgemacht.¿
    ¿Ganz klar¿, seufzte sie und lehnte ihren Kopf an die Nackenst¿tze. ¿Sie haben ein cooles Auto und s¿ndhaft teure Klamotten. Mit mir geht's bergab. Jetzt habe ich mich auch noch mit einem Drogendealer eingelassen.¿
    ¿Unsinn, ich bin kein Drogendealer!¿, stie¿er entr¿stet hervor.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 510
Erscheinungsdatum 10.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-36300-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/4 cm
Gewicht 390 g
Originaltitel Natural Born Charmer (Chicago Stars 7)
Übersetzer Eva Malsch
Verkaufsrang 42487
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Süsse Geschichte

Tamara, Thalia-Buchhandlung Wien Q19

Das Cover hat mich schon so "angelacht" und als ich ein wenig reingeschmökert habe, hat es mich nicht mehr los gelassen nicht aus Spannung einfach aus Spass. Eine wirklich entzückende Geschichte zum Entspannen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 28.05.2017
Bewertet: anderes Format

Ein weiterer toller S.E.P.-Roman mit einem sexy Helden und einer sympathischen Protagonistin. Schön!

Blue
von einer Kundin/einem Kunden aus Haßfurt am 23.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Blue Bailey kann es nicht glauben, ihr Freund lässt Sie in diesem Kuhkaff zurück. Ihre einzige Rettung ist ein Schönling mit Cabrio. Blue muss nach Texas und Dean Robillard hat nichts besseres vor. Roadtrip der besonderen Art. Doch Blue ist nicht begeistert auf engen Raum mit dem sexy Typ fest zu sitzen. Gegensätze ziehen sic... Blue Bailey kann es nicht glauben, ihr Freund lässt Sie in diesem Kuhkaff zurück. Ihre einzige Rettung ist ein Schönling mit Cabrio. Blue muss nach Texas und Dean Robillard hat nichts besseres vor. Roadtrip der besonderen Art. Doch Blue ist nicht begeistert auf engen Raum mit dem sexy Typ fest zu sitzen. Gegensätze ziehen sich an - Der Spruch passt sehr gut zu dieser Geschichte. In dieser Geschichte wird schnell klar, das Vorurteile nicht immer gut sind. Blue und Dean passen perfekt zusammen, sie ergänzen sich. Ein Roadtrip der leidenschaftlich, romantisch, witzig und total verrückt ist. Die Gespräche sind fast das Highlight der ganzen Geschichte. So viele kleine Abenteuer am Rand. Viele alte Bekannte tauchen hier wieder auf und ein paar aus der anderen Reihe auch. ;) Genau das richtige für den Liegestühle am Pool im Urlaub. Einfach abschalten und abtauchen.

Millionenschwerer Footballspieler vs. abgebrannte Malerin/Überlebenskünstlerin
von maya76 am 02.08.2016

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Blue, Malerin/Überlebenskünstlerin, die - wieder mal total pleite - von ihrem Ex mitten im Nirgendwo sitzengelassen wird. In ihrer Not übernimmt sie einen Werbejob im örtlichen Holzhandel - als verkleideter Biber. Ausgerechnet so läuft sie dem millionenschweren Footballstar Dean Robillar... Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Blue, Malerin/Überlebenskünstlerin, die - wieder mal total pleite - von ihrem Ex mitten im Nirgendwo sitzengelassen wird. In ihrer Not übernimmt sie einen Werbejob im örtlichen Holzhandel - als verkleideter Biber. Ausgerechnet so läuft sie dem millionenschweren Footballstar Dean Robillard über den Weg. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch in Wirklichkeit haben sie mehr gemeinsam, als sie denken. Da Blue nicht weiß, wo sie hin soll und Dean ein wenig Abwechslung sucht, nimmt er sie auf dem Weg zu seiner neu erworbenen Farm in seinem Auto mit - und wird sie nicht mehr los. ;-) Auch die Nebencharaktere sind wirklich gelungen und so mancher Prota ist gar nicht so schlimm, wie es zu Anfang scheint (ihr werdet wissen, wen ich meine, wenn ihr das Buch bis zum Ende gelesen habt). "Dieser Mann macht mich verrückt" ist ein typischer lockerer und witziger Liebesroman und es hat wirklich Spaß gemacht, Deans und Blues Geschichte mitzuerleben (auch wenn ich die beiden hin und wieder gern mal geschüttelt hätte).