Römisches Finale

Ein neuer Fall für Commissario Di Bernardo - Kriminalroman

Rom Krimi Band 2

Natasha Korsakova

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Beschreibung

Rom. Der weltberühmte Pianist Emile Gallois wird nach einem triumphalen Konzert erschossen aufgefunden. Commissario Di Bernardo, der bereits erfolgreich in der Musikwelt ermittelt hat, wird an den Tatort gerufen. Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen Ispettore Del Pino stößt er schon bald aus einem Sumpf aus Intrigen und Affären. Scheinbar führte Emile Gallois ein wildes Doppelleben, und die Ehe mit seiner Frau war nur noch Fassade. Sie hätte also durchaus ein Motiv gehabt, ihn umzubringen. Als dann jedoch eine zweite Leiche gefunden wird, stellt sich der Fall noch einmal ganz anders und sehr viel komplexer dar …

»Exklusiv und mörderisch in einem Setting, das seinesgleichen sucht. […] Ein wirklich gelungener Kriminalroman, der genretypisch aber nicht schablonenartig konstruiert ist. Ein perfektes Verwirrspiel mit vielen möglichen Verdächtigen, von denen keine Figur schwächer ausfällt als die andere.«

Natasha Korsakova, russisch-griechischer Abstammung, ist eine international konzertierende Violinsolistin. Sie war „Künstlerin des Jahres“ in Chile und Italien. Natasha Korsakova kam mit 19 Jahren nach Deutschland und hat sich sofort in die deutsche Sprache verliebt, die sie heute fließend beherrscht. Natasha Korsakova lebt im Süden der Schweiz. Immer wieder ist sie auch in Rom, dem Schauplatz ihrer Kriminalromane.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42363-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,6/13,9/3,6 cm
Gewicht 506 g

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Kundenbewertungen

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Mord in der römischen High Society
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 28.03.2021

Vorab: ich bedanke mich bei Natasha Korsakova für die Zusendung des Buches und der wunderbaren Widmung , ich habe mich total gefreut, und das Buch genossen. Ich habe schon den ersten Fall des römischen Commissarios gefeiert, und war natürlich jetzt neugierig auf die Fortsetzung. Ich war also schon positiv eingestellt, und wurde ... Vorab: ich bedanke mich bei Natasha Korsakova für die Zusendung des Buches und der wunderbaren Widmung , ich habe mich total gefreut, und das Buch genossen. Ich habe schon den ersten Fall des römischen Commissarios gefeiert, und war natürlich jetzt neugierig auf die Fortsetzung. Ich war also schon positiv eingestellt, und wurde nicht enttäuscht! Erneut muss Di Bernardo mit seinem Ispettore Del Pino in Musikerkreisen ermitteln: der begnadete Pianist Emile Gallois wurde erschossen, und hinterlässt nicht nur eine trauernde Witwe, sondern auch gleich zwei untröstliche Liebhaber. Da das Mordopfer aus altem Hochadel stammt, ist Diskretion geboten, und politischer Druck auf die Polizei gewiss. Und just als die Ermittlungen erste Erfolge zeigen, geschieht ein weiterer Mord, der alles in Frage stellt…..und was hat eigentlich die calabresische ‘Ndrangetha damit zu tun, deren famiglia in Rückblicken immer wieder erwähnt wird? Die Verwicklungen sind spannend, und die Auflösung gibt’s erst auf den allerletzten Seiten. Natasha Korsakova ist nicht nur Schriftstellerin, sondern auch international bekannt als Violinistin, und kennt sich daher bestens in der Musikerszene aus. Das merkt man dem Roman an: wenn Die Bernardo und Del Pino in Orchesterkreisen ermitteln, atmet man mit den beiden klassische Musik ein und spürt die Exzentrik, die von vielen Künstlern ausgeht. Die beiden Ermittler, ehedem eher musikalische Banausen, wachsen von Fall zu Fall mehr zu Liebhabern der Kunst, und der Leser ebenfalls – dieses Flair ist den Romanen von Korsakova eigen, was einen guten Teil des Lesevergnügens ausmacht. Die Kulisse ist natürlich auch spektakulär. Wir sind in Rom, einer Stadt, in der sich die Autorin auskennt. Der Commissario ist erst vor 3 Jahren nach Rom gezogen, und durch seine Brille erleben und entdecken wir als Leser die ewige Stadt gleich mit. Bei mir hat es zumindest Reiselust geweckt, bei den Ermittlungen dabei zu sein. Abgesehen davon: die Autorin kann definitiv spannend schreiben. 375 Seiten sind für mich verflogen. Gut gezeichnete Charaktere, intelligenter Plot, authentisches Setting – passt! Alle Daumen hoch! Immer wichtig zu wissen bei Serien: man kann diesen Band auch lesen, ohne den ersten zu kennen. Sprich, der Fall ist im Vordergrund. Ein paar Referenzen gibt es zum ersten Teil, aber die sind zu vernachlässigen. Das Privatleben der Protagonisten lernen wir zwar immer mehr kennen, aber nochmals: man kommt super gut rein in alles ohne Vorkenntnisse. So solls meiner Ansicht nach auch sein . Den ersten Teil der Serie hatte ich als Hörbuch gehört, und auch als solches empfohlen, da es untermalt war mit diversen Violinsoli der Autorin. Zu diesem Band gibt es (noch?) kein Hörbuch, also: kauft das Buch und reist nach Rom!

Mörderische Musikwelt
von Buchwurm05 am 21.01.2021

Inhalt: Nach einer Probe für ein Benefizkonzert wird der berühmte Pianist Emile Gallois erschossen in seinem Künstlerzimmer aufgefunden. Scheinbar hat der Tote ein Doppelleben geführt. Die Ermittlungen von Commissario Di Bernardo und seinem Kollegen gestalten sich nicht einfach. Verdächtige gibt es genug. Dann passiert ein zw... Inhalt: Nach einer Probe für ein Benefizkonzert wird der berühmte Pianist Emile Gallois erschossen in seinem Künstlerzimmer aufgefunden. Scheinbar hat der Tote ein Doppelleben geführt. Die Ermittlungen von Commissario Di Bernardo und seinem Kollegen gestalten sich nicht einfach. Verdächtige gibt es genug. Dann passiert ein zweiter Mord und plötzlich kommt Bewegung in den Fall..... Leseeindruck: Beim Lesen von "Römisches Finale" haben zwei Herzen in meiner Brust geschlagen. Zum Einen entführt die Autorin in die Welt der Musik und hat darum einen spannenden Fall gesponnen. Neben den Ermittlungen selbst gibt es ab und an kurze Kapitel, die in die Vergangenheit führen und scheinbar keinen Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen haben. Was mein Gedankenkarussell angefacht hat. Ich war mir allerdings sicher, da gibt es was. Dachte ich wüsste es. Doch die Autorin hat es geschafft mich am Ende komplett zu überraschen. Mit dieser Lösung habe ich nicht gerechnet. Zum Anderen haben es mir die Protagonisten ziemlich schwer gemacht. Lange Zeit konnte ich mich absolut nicht in sie hinein versetzen. Ob es daran gelegen hat, dass ich den Vorgänger nicht kenne? Denn bei diesem Krimi handelt es sich um Band 2 einer Reihe um Commissario Di Bernardo. Keine Ahnung. Ich hatte jedenfalls große Schwierigkeiten - gerade am Anfang - mir die Namen zu merken. Was aber auch daran gelegen haben könnte, dass diese nicht konsequent einheitlich benutzt werden. Vielmehr wird manchmal der Vorname erwähnt. Dann wieder der Nachname oder sogar die Anrede. Mit der Zeit wurde das aber besser und ich konnte ihren Charakter immer mehr einschätzen. Musste sogar bei einigen Dialogen schmunzeln. Denn sie haben ihren eigenen Humor. Typisch italienisch würde ich sagen. Das Setting habe ich als stimmig empfunden. Die Autorin hat Lust auf Rom gemacht. Hat einige Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte erwähnt. Das jedoch nicht zu aufdringlich. Auch gut gefallen hat mir, mit welcher Leichtigkeit es Natasha Korsakova geschafft hat, mich in die Musikwelt, mit der ich weniger zu tun habe, zu entführen. Fazit: "Römisches Finale" bietet einen spannenden Fall rund um die Musikwelt, bei dem mir erst ganz am Schluss bewusst wurde, welche Ausmaße das Ganze hat. Das Setting ist authentisch dargestellt und auch die Figuren passen gut rein. Da ist es fast schon schade, dass ich lange gebraucht habe, um mit ihnen zurecht zu kommen. Ich denke jedoch nicht nur Musikliebhaber werden auf ihre Kosten kommen und empfehle diesen Krimi gerne weiter.

Meine Empfehlung
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 09.10.2020

„Römisches Finale“ ist eine meiner Entdeckungen dieses Jahres. Dank des tollen Schreibstils konnte mich Natasha Korsakova gleich auf den ersten Seiten mit auf die Reise nach Rom nehmen. Dort wurde der weltberühmte Pianist „Emile Gallois brutal ermordet. Auf der Suche nach dem oder den Tätern treten der Ermittler Commissario Di ... „Römisches Finale“ ist eine meiner Entdeckungen dieses Jahres. Dank des tollen Schreibstils konnte mich Natasha Korsakova gleich auf den ersten Seiten mit auf die Reise nach Rom nehmen. Dort wurde der weltberühmte Pianist „Emile Gallois brutal ermordet. Auf der Suche nach dem oder den Tätern treten der Ermittler Commissario Di Bernado und sein junger Kollege Ispettore Del Pino in das eine oder andere Fettnäpfchen. Aber auch der vermeintlich einfache Fall erweist sich dann als weitaus komplexer als zunächst erwartet. Mehr möchte ich nun nicht verraten, lest es selbst, es lohnt sich allemal. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Taten nicht zu detailliert beschreibt, sondern die Verletzungen des Opfers nur leicht anreißt. So bleibt dann für den Leser genug Spielraum sich die Brutalität des/der Täter selbst vorzustellen. Ebenfalls ganz toll, dass Natasha Korsakova, selbst Profimusikerin, dem Leser einen kleinen Einblick in die Welt der klassischen Musik gibt. Die Figuren sind sehr schön dargestellt und ich hatte sofort ein Bild vor meinem inneren Auge. Zusammen mit den sehr bildhaft beschriebenen Schauplätzen, die in mir direkt Lust machten auf eine Reise nach Rom, hatte ich einen Film vor Augen und so wirkte das ganze eher wie ein Farbenfroher Film. Das Buch ist sehr spannend aufgebaut, von einem eher sachten Beginn, über einen sehr spannenden Mittelteil, bis zum mitreißenden Finale. Ihr ist es gelungen mich gleich mit ihrem, für mich ersten Buch, zum Fan ihrer Bücher zu machen. Insgesamt ist das Buch sehr zu empfehlen und ich kann sehr gerne 5 von 5 Sternen vergeben.


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